Regionalliga Nord · 32. Spieltag
25.08.2010Torschützen
- Iordache 1
- Munteanu 1
- Marotta 1
Spielbericht
| 25.08.2010 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Augen auf Fortuna R H E I N I S C H E P O S T Es interessiert Sie - wir berichten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Sein erster Kopfball der Saison, Thorsten Kirschbaum ![]() Der unerreichbar nahe Ball, Henry Onwuzuruike ![]() Wäre heute besser tanzen als Fußball spielen gegangen, Gledson da Silva Menezes | Bremer Brücke brachte brillianten Brei Ein echtes Abendspiel Osnabrück - Wären die Spieler auch nur auf dem zugegeben niedrigen Niveau kreativ gewesen wie bei der Überschrift, es hätte weniger unansehnlich sein können. 3.900 Zuschauer wünschten sich die warme Milch, die den Akteuren vor Anpfiff anscheinend die rechte Bettschwere gebracht hatte. Das Spiel startete verheißungsvoll. Jurz nach Anpfiff gab es etwas ganz Besonderes zu bestaunen. Die Gastgeber schlugen den Ball aus dem eigenen Strafraum in die gegnerische Hälfte, was einen Konter hätte einleiten können, wäre der vorderste Osnabrücker nicht 15 Meter in der eigenen Hälfte gewesen. Der Konjunktive überdrüssig stürzte Kirschbaum nach vorne und spielte den Ball zu seinem Verteidiger. Kopfball 30 Meter vorm eigenen Tor, Thorsten Kirschbaum, 3. Minute Im Anschluss bewegte sich zumindest der Ball ein wenig. Er flügte das Mittelfeld um. In der 12. Minute steht Marotta frei vor Schlussmann Spago, doch bricht er sich fast den Fuß beim Schussversuch. Im Gegenzug die bezeichnende Szene des Spiels. Meier spielt einen Steilpass in den freien Raum auf dem linken Flügel, dort rollt er auch schön rein, bleibt verwaist liegen, denn Onwuzuruike Matip bleiben in ehrfürchtigem Abstand eng umschlungen stehen, Brust an Brust, Augen immer auf dem Ball, bis Boenig endlose vier Sekunden Echtzeit später an ihnen vorbei getrab kommt und den Schein des Spielwillens wahrt. Rendevouz ohne Kerzenschein, Philipp Boenig und Henry Onwuzuruike, 14. Minute Nun verflachte das Spiel ein wenig. Es ging ein bißchen hin, es ging ein bißchen her, alles in Zuschauer freundlichem Tempo. Heute keine Nackenverletzungen wegen angespannt schnellen Rumreißen der Zuschauerköpfe. Einwürfe gab es zu Hauf, auch Ecken für Düsseldorf, deren dritte uns zum nächsten Highlight der Partie führt. Demel schlägt den Eckball von links über Freund und beinahe Feind hinweg, doch Barut erhält das Spielgerät und legt es wenig Spielintelligent quer der Strafraumgrenze, wo ihn Alabi völlig unbedrängt, in seiner Eigenschaft als Düsseldorfs linker Verteidiger auch ungelenk mit der Brust annimmt, ihn sich irgendwie vorlegt, ihn, naja, irgendwie auf das Tor schießt, Gledson erwischt den Ball mit der linken Hand, fliegt wie von einer Rakete getroffen davon, ein echtes Wunder angesichts des kauen Lüftchens von Schuss, jedenfalls bedient er mit seinem Handspiel Munteanu mustergültig, der ihn nur noch einzuschieben braucht, was er auch noch beinahe zu vergeigen schafft. Handvorlage zum Rückstand, Gledson da Silva Menezes, 41. Minute Bis zum nächsten Höhepunkt verflachte das Spiel ein wenig. Seitenwechsel, beide Teams, 45. Minute Nach der Pause gaben die Spieler alles. Osnabrücks Streit klärt den Ball am Fünfer, Düsseldorfs Verteidigung holt ihn an der Mittellinie herunter, Zellner hat drei Anspielstationen, überlegt und spielt den Ball zu Gegenspieler Iordache, die restliche Mannschaft passt auf, gelangt unter Raumverlust wieder in Ballbesitz, dieses Mal steht Zelnner in der Mitte der eigenen Hälfte, völlig unbedrängt, versucht einen hohen Ball, wieder exakt auf Iordache, doch zwei Pässe später hat Düsseldorf den Ball zurück, Zellner nun zehn Meter vor dem eigenen Strafraum, möchte den Ball gar nicht mehr, versucht den hohen Ball erneut, nun bleibt er hängen an Onwuzuruike, doch zurück ist der Ball und natürlich wieder zbei Zellner, dessen nächster Versuch tatsächlich den Mitspieler erreicht, der allerdings den Ball verliert und damit die größte Chance der Gastgeber bis dahin einleitet. drei Fehlpässe in Folge, Tobias Zellner, 53. Minute Dann übernahmen Ungenauigkeit und Unpräzision das Spiel bis tatsächlich sechs Zuspiele der Düsseldorfer in Folge funktionierten und wieder ein Tor fiel. Nun sah es bei den Gästen ansatzweise nach Fußball aus, doch natürlich konnte dieses Ergebnis nicht s stehen bleiben. Meier ließ man über das halbe Feld laufen, flanken und Iordache einköpfen. Im Folgenden wurde das Ergebnis verwaltet, doch ein Einwurf in der Nachspielzeit hätte den Ausgleich bringen können. Es hätte wohl gut gepasst zu dem Spiel. Die fast eingeschläferten Trainer zur Partie: Manfred Kirchhoff (Osnabrück): "Es war zwar nix berauschendes von uns, aber die beiden Gegentore waren echt der Witz. Das erste Ding prallt von der Abwehr zum gegnerischen Sturm und beim zweiten Tor hat unser Keeper wohl grade an junge, hübsche Frauen gedacht (oder auch Männer, wer weiß es). Als wir dann unser Tor gemacht haben, war es leider schon zu spät. Da wir uns aber fast nur in der Abwehr befanden, geht das Ergebnis in Ordnung. Danke an Someg für das faire Spiel, und weiterhin viel Erfolg in der Liga" Frank Götze (Fortuna): "Vergessen, vergessen, vergessen! Manfred wünsche ich schönere Spiele im Restprogramm!" | Statistiken:
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Kommentare (0)
Noch keine Kommentare vorhanden.



