Regionalliga Nord · 16. Spieltag
24.04.200910.000 Zuschauer
Torschützen
Sparta - Dogan 1
- Meyer 3
Keine Tore
Spielbericht
Köln hilft Göttingen bei Düsseldorfs Vernichtung
Man hätte es sich ja denken können. Der 1. FC Köln, der selbstüberschätzteste Klub der Welt lässt sich nicht einfach so zu Testspielen gegen unterklassige Gegner hinreißen. Da muss schon mehr dahinterstehen als die bloße Möglichkeit zur sportlichen Standortbestimmung, die der Kölner an und für sich ohnehin nicht nötig hat.
Heute nun erkannten irritierte Beobachter der gestrigen Kölner Testkicks gegen Sparta Göttingen deren Sinn und Zweck: Der FC wollte rein gar nichts dem Zufall überlassen, wenn der Rivale von der falschen Rheinseite am Folgetag in südniedersächsische Universitätsstadt reist. Den Kölnern war diese Unternehmung sogar derart ernst, dass sie großzügig ignorierten, dass auch Göttingens geografische Lage rechtsrheinisch angesiedelt ist.
Über die Ursachen dieser Ignoranz ließe sich trefflich spekulieren, Fakt ist jedoch, dass die Karnevalisten ihr Ziel dicht vor Augen hatten, als sie am gestrigen Abend im dritten und letzten Testspiel trotz lang währender 11-gegen-10-Situation zu eigenen Gunsten mit 0:3 unterging.
Man rieb sich die Hände und war sich der Wirksamkeit der Gegnervorbereitung sicher. Mit Recht.
Denn Göttingen überrollte Düsseldorf heute Mittag durch Tore von Meyer (3., 21., 39.) und Dogan (18.) bereits in der ersten Halbzeit mit 4:0. und hätte durchaus noch empfindlicher unter die Räder kommen können. Über die waren Hintergründe dieses Debakels im Unklaren, suchte das Düsseldorfer Starensemble nach Erklärungen. Amir Shapourzadeh schob die Schuld den zu engen und zu schwarzen Trikots zu, Piero Marotta fühlte sich durch die Zaunfahnen der Göttinger Zuschauer iritiert, und Torhüter Kirschbaum gefiel die grafische Darstellung der Vereinswappen auf der Anzeigetafel nicht.
Ebenso in Unkenntnis der wahren Hintergründe des Treibens auf dem Platz äußerte sich Trainer Frank Götze zum Spiel: "Erstmal Glückwunsch an Göttingen. Das heutige Spiel war sehr aufschlussreich. Seit Der Graphikinstallation ist mein Team von permanenter Verzögerung befallen. Meine Spieler laufen immer hinterher, reagieren nur widerwillig, das Timing stimmt weder im Zweikampf, noch bei Schüssen, noch bei einfachsten Pässen. Wenn dieses technische Problem nicht behoben werden kann, wird sich die Fortuna für die Rückrunde einen anderen Trainer suchen, denn so geht mir jeglicher Spaß am Spiel ab. Das soll nicht die Leistung der Göttinger schmälern, denn selbst unter diesen Umständen hat bislang keine Mannchaft so hoch gegen uns gewonnen. Dass wir in der 90. den Ball an die Latte des leeren Tores hämmern, war dann zumindest ein erheiterndes Finale unsererseits."
Sein Gegenüber prostete: "Kölle Alaaf!"
Heute nun erkannten irritierte Beobachter der gestrigen Kölner Testkicks gegen Sparta Göttingen deren Sinn und Zweck: Der FC wollte rein gar nichts dem Zufall überlassen, wenn der Rivale von der falschen Rheinseite am Folgetag in südniedersächsische Universitätsstadt reist. Den Kölnern war diese Unternehmung sogar derart ernst, dass sie großzügig ignorierten, dass auch Göttingens geografische Lage rechtsrheinisch angesiedelt ist.
Über die Ursachen dieser Ignoranz ließe sich trefflich spekulieren, Fakt ist jedoch, dass die Karnevalisten ihr Ziel dicht vor Augen hatten, als sie am gestrigen Abend im dritten und letzten Testspiel trotz lang währender 11-gegen-10-Situation zu eigenen Gunsten mit 0:3 unterging.
Man rieb sich die Hände und war sich der Wirksamkeit der Gegnervorbereitung sicher. Mit Recht.
Denn Göttingen überrollte Düsseldorf heute Mittag durch Tore von Meyer (3., 21., 39.) und Dogan (18.) bereits in der ersten Halbzeit mit 4:0. und hätte durchaus noch empfindlicher unter die Räder kommen können. Über die waren Hintergründe dieses Debakels im Unklaren, suchte das Düsseldorfer Starensemble nach Erklärungen. Amir Shapourzadeh schob die Schuld den zu engen und zu schwarzen Trikots zu, Piero Marotta fühlte sich durch die Zaunfahnen der Göttinger Zuschauer iritiert, und Torhüter Kirschbaum gefiel die grafische Darstellung der Vereinswappen auf der Anzeigetafel nicht.
Ebenso in Unkenntnis der wahren Hintergründe des Treibens auf dem Platz äußerte sich Trainer Frank Götze zum Spiel: "Erstmal Glückwunsch an Göttingen. Das heutige Spiel war sehr aufschlussreich. Seit Der Graphikinstallation ist mein Team von permanenter Verzögerung befallen. Meine Spieler laufen immer hinterher, reagieren nur widerwillig, das Timing stimmt weder im Zweikampf, noch bei Schüssen, noch bei einfachsten Pässen. Wenn dieses technische Problem nicht behoben werden kann, wird sich die Fortuna für die Rückrunde einen anderen Trainer suchen, denn so geht mir jeglicher Spaß am Spiel ab. Das soll nicht die Leistung der Göttinger schmälern, denn selbst unter diesen Umständen hat bislang keine Mannchaft so hoch gegen uns gewonnen. Dass wir in der 90. den Ball an die Latte des leeren Tores hämmern, war dann zumindest ein erheiterndes Finale unsererseits."
Sein Gegenüber prostete: "Kölle Alaaf!"
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