Regionalliga Nord · 8. Spieltag
10.03.20096.500 Zuschauer
Torschützen
Sparta - Schneemann 1
- Vrancic 1
- Meyer 1
- Wedau 1
- Weiss 1
Spielbericht
Sparta effektiv, Aue nicht
Für Karsten Schröder sind Spiele gegen Erzgebirge Aue immer etwas ganz Besonderes. Wurde er doch in seinen langen Jahren als Chemnitzer Trainer immer wieder mit einer Faninitiative konfrontiert, die unter anderem vehement für ein Verbot der Farbe Lila eintrat. Die guten Kontakte, die der Coach nach wie vor an seine alte Wirkungsstätte pflegt, verbieten ihm jedwede Sympathiesteigerung für den ungeliebten ehemaligen Nachbarn, der mittlerweile gottlob weit weg ist.
Somit ist es auch keineswegs verwunderlich, dass Schröder seinem Kontrahenten auf der Gästebank zunächst mal seine eigene überaus positive Bilanz gegen die Lilanen vorrechnete. Stefan Reinhold musste daraufhin eingestehen, "kein gutes Gefühl" zu haben.
Er sollte Recht behalten.
Zwar hatten über 90 Minuten beide Teams ähnliche Spielanteile. Doch wo bei den Gästen die Präzision im Abschluss fehlte, schlug Sparta eiskalt zu. Erstmals nach nur sieben Minuten, als Schneemann nach tollem Zusammenspiel mit Meyer vermutlich das Tor seines Lebens gelang. Vorausgegangen war allerdings ein Zweikampf ein Laufduell zum herannahenden Ball zwischen dem späteren Torschützen und Andy Nägelein, der sich bereits früh im Spiel verletzt hatte. Beide Trainer hatten von der Verletzung zunächst nichts bemerkt. Ansonsten, so Schröder nach dem Spiel, sei es "natürlich selbstverständlich, dass wir den Ball zwecks Auswechslung ins Aus spielen,auch wenn der Penner für Aue spielt."
Sparta wurde mit zunehmender Spieldauer sicherer, insbesondere in der Abwehr. Die wenigen Chancen wurden eiskalt genutzt. Die flache Hereingabe von Savranlioglu konnte Vrancic mit seinem ersten Tor für seinen neuen Klub verwerten (54.). Vorausgegangen war wieder eine herrliche Kombination in Zusammenarbeit von Schneemann und Meyer. Ebenso schön herausgespielt wurde im direkten Gegenzug der Anschlusstreffer durch Markus Wedau (55.), doch Maikel Meyer stellte kurz darauf den Zwei-Tore-Abstand wieder her (61.). In dieser Szene konnte er allerdings durch die Abwehr des Gegners spazieren, als sei sie der Kiesseepark neben dem Jahnstadion.
Weiss konnte in der 83. Minute nochmals verkürzen, als zwei Auer plötzlich frei vor Lauensteins Gehäuse auftauchten. Aus welchem Grunde man sich bei einer Zwei-Tore-Führung derart auskontern lässt, bleibt das Geheimnis der Rot-Weißen.
Fazit: Sparta in seinen Aktionen zwingender und präziser als Aue. Daher ein verdienter Sieg im Kampf um einen Platz in der oberen Tabellenhälfte.
Stefan Reinhold: "Heute klebte uns irgendwie das Pech an den Schuhen. Erst die frühe Verletzung und dann auch gleich das Gegentor per Sonntagsschuss - und das am Montag! Wir sind dann die ganze Zeit dem Rückstand hinterhergerannt. So haben wir viel Kraft gelassen und Göttingen konnte in Ruhe seine Konter fahren. Wir haben uns zwar noch einmal gut rangekämpft - aber Karstens Jungs waren vor dem Tor mal wieder eiskalt. "
Karsten Schröder: "Ich kann meinem Kollegen durchaus zustimmen. Wir waren insgesamt abgeklärter, haben weniger Fehler gemacht und daher auch verdient gewonnen. Etwas unglücklich war natürlich die Situation, in der Nägelein aufgrund einer Verletzung keine Chance hat einzugreifen, als Eike den Angriff zum ersten Tor einleitet. Allerdings versichere ich Ihnen, dass so ein Trottel aus Aue gegen so ein Tier wie Eike auch bei bester Gesundheit keine Chance hätte."
Somit ist es auch keineswegs verwunderlich, dass Schröder seinem Kontrahenten auf der Gästebank zunächst mal seine eigene überaus positive Bilanz gegen die Lilanen vorrechnete. Stefan Reinhold musste daraufhin eingestehen, "kein gutes Gefühl" zu haben.
Er sollte Recht behalten.
Zwar hatten über 90 Minuten beide Teams ähnliche Spielanteile. Doch wo bei den Gästen die Präzision im Abschluss fehlte, schlug Sparta eiskalt zu. Erstmals nach nur sieben Minuten, als Schneemann nach tollem Zusammenspiel mit Meyer vermutlich das Tor seines Lebens gelang. Vorausgegangen war allerdings ein Zweikampf ein Laufduell zum herannahenden Ball zwischen dem späteren Torschützen und Andy Nägelein, der sich bereits früh im Spiel verletzt hatte. Beide Trainer hatten von der Verletzung zunächst nichts bemerkt. Ansonsten, so Schröder nach dem Spiel, sei es "natürlich selbstverständlich, dass wir den Ball zwecks Auswechslung ins Aus spielen,
Sparta wurde mit zunehmender Spieldauer sicherer, insbesondere in der Abwehr. Die wenigen Chancen wurden eiskalt genutzt. Die flache Hereingabe von Savranlioglu konnte Vrancic mit seinem ersten Tor für seinen neuen Klub verwerten (54.). Vorausgegangen war wieder eine herrliche Kombination in Zusammenarbeit von Schneemann und Meyer. Ebenso schön herausgespielt wurde im direkten Gegenzug der Anschlusstreffer durch Markus Wedau (55.), doch Maikel Meyer stellte kurz darauf den Zwei-Tore-Abstand wieder her (61.). In dieser Szene konnte er allerdings durch die Abwehr des Gegners spazieren, als sei sie der Kiesseepark neben dem Jahnstadion.
Weiss konnte in der 83. Minute nochmals verkürzen, als zwei Auer plötzlich frei vor Lauensteins Gehäuse auftauchten. Aus welchem Grunde man sich bei einer Zwei-Tore-Führung derart auskontern lässt, bleibt das Geheimnis der Rot-Weißen.
Fazit: Sparta in seinen Aktionen zwingender und präziser als Aue. Daher ein verdienter Sieg im Kampf um einen Platz in der oberen Tabellenhälfte.
Stefan Reinhold: "Heute klebte uns irgendwie das Pech an den Schuhen. Erst die frühe Verletzung und dann auch gleich das Gegentor per Sonntagsschuss - und das am Montag! Wir sind dann die ganze Zeit dem Rückstand hinterhergerannt. So haben wir viel Kraft gelassen und Göttingen konnte in Ruhe seine Konter fahren. Wir haben uns zwar noch einmal gut rangekämpft - aber Karstens Jungs waren vor dem Tor mal wieder eiskalt. "
Karsten Schröder: "Ich kann meinem Kollegen durchaus zustimmen. Wir waren insgesamt abgeklärter, haben weniger Fehler gemacht und daher auch verdient gewonnen. Etwas unglücklich war natürlich die Situation, in der Nägelein aufgrund einer Verletzung keine Chance hat einzugreifen, als Eike den Angriff zum ersten Tor einleitet. Allerdings versichere ich Ihnen, dass so ein Trottel aus Aue gegen so ein Tier wie Eike auch bei bester Gesundheit keine Chance hätte."
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