Regionalliga Nord · 4. Spieltag
30.01.2009
TeBe
2 : 5
Aue
Udo 30.01. DiStefano8472
6.500 Zuschauer
Torschützen
TeBe
  • Masmanidis 2
Aue
  • Wedau 2
  • Vaccaro 1
  • Kern 2
Spielbericht

Aue siegt im Kellerduell

Tennis Borussia und der FC Erzgebirge haben beide den Saisonstart in den Sand gesetzt und finden sich gleich zu Beginn am Tabellenende wieder. Ein Dreier ist also für beide Teams Pflicht. Größtes Manko bei den Gästen ist die Chancenauswertung, in den 3 ersten Saisonspielen wurde noch kein Treffer erzielt.

Das änderte sich allerdings schon nach 5 Minuten. Die TeBe-Abwehr war noch nicht im Bilde, als Neuzugang Enrico Kern einen Angriff durch die Mitte abschloss. Auch Kern ist ein alter Bekannter von Stefan Reinhold, der bereits in Wuppertal unter ihm spielte. Die Berliner waren in den ersten 15 Minuten gar nicht richtig auf dem Platz, wieder konnte sich der FCE, diesmal in Person von Marcus Wedau in der Mitte durchsetzen und zum 2:0 einlochen. Doch mit jeder Minute danach kippte so langsam die Dominanz der Gäste und die Hausherren fanden ins Spiel. Besonders Masmanidis konnte von seiner Schnelligkeit profitieren und tauchte immer wieder gefährlich vor dem Auer Tor auf, mit einem Doppelschlag in der 37. und 44. Minute egalisierte er die Auer Führung noch vor der Pause.

Doch gleich nach der Halbzeit kam der erneute Nackenschlag für das Heimteam, Kern setzte sich gegen die Berliner Abwehr durch und Wedau verwertet den Querpass locker zur erneuten Auer Führung. Die Berliner antworteten darauf mit wütenden Angriff und vielen Diskussionen mit dem Schiedsrichter- vielleicht zu viele - denn vor dem Tor fehlte dann die erforderliche Konzentration. FCE-Keeper Braun war zudem glänzen aufgelegt und brachte TeBe-Trainer Udo Neese am Spielfeldrand zur Verzweiflung. Aue zeigte sich von den erregten Gemütern recht unbeeindruckt und verwertete in aller Seelenruhe noch eine Ecke und einen Konter zum 5:2.

Stefan Reinhold: " Unsere Chancenauswertung war heute ideal, Udos Truppe flatterten scheinbar etwas die Nerven. Der Sieg ist auf keinen Fall so souverän wie es auf dem Papier aussieht. Wenn wir nicht gleich nach dem Wiederanpfiff den Treffer machen, dann hätte es eine unangenehme zweite Halbzeit werden können. "
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