VDFB-Pokal · 2. Runde
20.06.2004Torschützen
CFC - Tetzner 1
- Avdic 1
- Tembo 1
Spielbericht
Chemnitz - Der Chemnitzer FC ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und besiegte den SSV Ulm in der ersten Pokalrunde souverän mit 2:1. Einziges Manko der Gastgeber war dabei einmal mehr die Chancenverwertung.
Der CFC legte gleich los wie die Feuerwehr und drückte die Gäste in die eigene Hälfte, meistens wurden diese sogar vor dem eigenen Strafraum oder gar darin eingeschnürt. Sie kamen kaum zur Entlastung, während der CFC beste Chancen ungenutzt ließ.
In der 25. Minute fiel dann die hochverdiente Führung. Avdic ging auf und davon und wurde etwa 25 Meter vor dem Tor von einem Ulmer Verteidiger an der Schutler von hinten umgerissen - da dieser Verteidiger nicht letzter Mann war, verzichtete Schiedsrichter Schießmichtot auf einen Platzverweis, doch kannte Alexander Tetzner weniger Kompromissbereitschaft. Trocken zimmerte er das Leder in den Winkel.
In der Folge kamen die Ulmer etwas besser ins Spiel, klare Chancen gab es jedoch keine. Zur Pause stand ein klares Plus bei den Torschüssen von 11:3 für die Himmelblauen zu Buche.
Direkt nach Wiederanpfiff bemühten sich die Gäste um offensives Spiel, und die Chemnitzer merkten, das der Keks noch lange nicht gegessen war. Wenig später war er dies aber: Der schönste Angriff des Spiels brachte über wenige Stationen den Ball auf dem rechten Flügel zu Gfreiter, der aus vollem Lauf die Flanke sieben Meter vor das Tor zog. Neuzugang Kolka stand goldrichtig und köpfte den Ball unhaltbar....an die Latte! Gottlob stand Avdic genau richtig, um unbedrängt das 2:0 zu erzielen (52.)
Allen war nun klar, dass der Chemnitzer FC das Feld als der erwartete Sieger verlassen würde. Allen voran schien dies den Chemnitzern selbst klar zu sein, denn plötzlich stand es nur noch 2:1. Bobel konnte einen Schuss aus der rechten Halbposition nur abklatschen, genau auf den Kopf von Tembo. Dessen Kopfstoß setzte Bobel nicht energisch hinterher - wahrscheinlich dacht er, der Ball würde vorbeigehen - und plötzlich lag der Ball im Tor (66.)
Allerdings änderte sich nicht viel am Spielverlauf. Der CFC kontrollierte die Begegnung und versäumte es lediglich, für ein klareres Ergebnis zu sorgen. Alles in allem hätten die Gastgeber durchaus fünf Tore schießen können und siegten hochverdient. Der SSV Ulm verkaufte sich dennoch ordentlich und war stehts bemüht, das Spiel offen zu gestalten. Wir sprachen nach dem Match mit der unterlegenen Trainerin Alexandra Schaaf.
NewsMag: Was sagt denn die Trainerin offiziell zum Spiel?
Schaaf: Hab die Mannschaft diese Woche wohl zu sehr auf Zweikampf trainiert :-)
NewsMag: Was augenscheinlich gegen eine zweikampfstarke Chemnitzer Mannschaft auch Sinn macht. Warum, Frau Schaaf, kamen Ihre Spieler trotzdem nie richtig ins Spiel?
Schaaf: Zu wenig spielerische Elemente mit reingebracht.
NewsMag: Sind Sie sehr enttäuscht oder hatten Sie und Ihre Mannschaft schon im Vorfeld mit dem Ausscheiden gerechnet?
Schaaf: Gerechnet nicht, aber wir wussten dass es schwer werden würde.
NewsMag: Das 1:2 fiel ja aus heiterem Himmel. Haben Sie in diesem Moment an eine Überraschung gegalubt?
Schaaf: Habe noch gedacht es drehen zu können.
NewsMag: Es ist das erste Mal, dass der Chemnitzer FC unter seinem Trainer Schröder überhaupt ein Pokalspiel gegen irgendeinen Gegner gewinnen konnte. Freuen Sie sich für Ihren Kollegen, oder ist Ihnen so etwas scheißegal? ;-)
Schaaf: Nee ich freue mich wirklich für meinen Kollegen :-)
NewsMag: Richtige Antwort, dann wünschen wir Ihnen noch eine gute Saison und ein erfolgreiches 2-on-2-Turnier mit Ihrem Kontrahenten auf dem nächsten Treffen. Tschüüüüühüüüüüss! :-)
Der CFC legte gleich los wie die Feuerwehr und drückte die Gäste in die eigene Hälfte, meistens wurden diese sogar vor dem eigenen Strafraum oder gar darin eingeschnürt. Sie kamen kaum zur Entlastung, während der CFC beste Chancen ungenutzt ließ.
In der 25. Minute fiel dann die hochverdiente Führung. Avdic ging auf und davon und wurde etwa 25 Meter vor dem Tor von einem Ulmer Verteidiger an der Schutler von hinten umgerissen - da dieser Verteidiger nicht letzter Mann war, verzichtete Schiedsrichter Schießmichtot auf einen Platzverweis, doch kannte Alexander Tetzner weniger Kompromissbereitschaft. Trocken zimmerte er das Leder in den Winkel.
In der Folge kamen die Ulmer etwas besser ins Spiel, klare Chancen gab es jedoch keine. Zur Pause stand ein klares Plus bei den Torschüssen von 11:3 für die Himmelblauen zu Buche.
Direkt nach Wiederanpfiff bemühten sich die Gäste um offensives Spiel, und die Chemnitzer merkten, das der Keks noch lange nicht gegessen war. Wenig später war er dies aber: Der schönste Angriff des Spiels brachte über wenige Stationen den Ball auf dem rechten Flügel zu Gfreiter, der aus vollem Lauf die Flanke sieben Meter vor das Tor zog. Neuzugang Kolka stand goldrichtig und köpfte den Ball unhaltbar....an die Latte! Gottlob stand Avdic genau richtig, um unbedrängt das 2:0 zu erzielen (52.)
Allen war nun klar, dass der Chemnitzer FC das Feld als der erwartete Sieger verlassen würde. Allen voran schien dies den Chemnitzern selbst klar zu sein, denn plötzlich stand es nur noch 2:1. Bobel konnte einen Schuss aus der rechten Halbposition nur abklatschen, genau auf den Kopf von Tembo. Dessen Kopfstoß setzte Bobel nicht energisch hinterher - wahrscheinlich dacht er, der Ball würde vorbeigehen - und plötzlich lag der Ball im Tor (66.)
Allerdings änderte sich nicht viel am Spielverlauf. Der CFC kontrollierte die Begegnung und versäumte es lediglich, für ein klareres Ergebnis zu sorgen. Alles in allem hätten die Gastgeber durchaus fünf Tore schießen können und siegten hochverdient. Der SSV Ulm verkaufte sich dennoch ordentlich und war stehts bemüht, das Spiel offen zu gestalten. Wir sprachen nach dem Match mit der unterlegenen Trainerin Alexandra Schaaf.
NewsMag: Was sagt denn die Trainerin offiziell zum Spiel?
Schaaf: Hab die Mannschaft diese Woche wohl zu sehr auf Zweikampf trainiert :-)
NewsMag: Was augenscheinlich gegen eine zweikampfstarke Chemnitzer Mannschaft auch Sinn macht. Warum, Frau Schaaf, kamen Ihre Spieler trotzdem nie richtig ins Spiel?
Schaaf: Zu wenig spielerische Elemente mit reingebracht.
NewsMag: Sind Sie sehr enttäuscht oder hatten Sie und Ihre Mannschaft schon im Vorfeld mit dem Ausscheiden gerechnet?
Schaaf: Gerechnet nicht, aber wir wussten dass es schwer werden würde.
NewsMag: Das 1:2 fiel ja aus heiterem Himmel. Haben Sie in diesem Moment an eine Überraschung gegalubt?
Schaaf: Habe noch gedacht es drehen zu können.
NewsMag: Es ist das erste Mal, dass der Chemnitzer FC unter seinem Trainer Schröder überhaupt ein Pokalspiel gegen irgendeinen Gegner gewinnen konnte. Freuen Sie sich für Ihren Kollegen, oder ist Ihnen so etwas scheißegal? ;-)
Schaaf: Nee ich freue mich wirklich für meinen Kollegen :-)
NewsMag: Richtige Antwort, dann wünschen wir Ihnen noch eine gute Saison und ein erfolgreiches 2-on-2-Turnier mit Ihrem Kontrahenten auf dem nächsten Treffen. Tschüüüüühüüüüüss! :-)
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