VDFB-Pokal · Qualifikationsrunde
11.01.2010
SCP
1 : 2
KSV
mich 11.01. Monk4
Waldstadion an der Kasernenstraße · 7.200 Zuschauer (36 %)
Torschützen
SCP
  • Petterson 1
KSV
  • Kalbau 1
  • Meese 1
Spielbericht

Baunatal gewinnt mit viel Glück

 

Heute Abend standen sich der SC Pfullendorf und der KSV Baunatal im Qualifikationsspiel für den VDFB Pokal. Beide Vereine sind mit einen ausrutscher in die Saison gestartet und beide Mannschaften können Geld gut gebrauchen und so war von Anfang an klar das beide Mannschaften auf Sieg spielen werden.

Baunatal stellte vom 3-5-2 gegen Wuppertal auf ein 4-3-3 um, so kam Meese für windges in die Startelf. Die System umstellung tat den Baunatalern sichtlich gut, sie waren deutlich sicherer im Spiel Aufbau. Die Pfullendorfer sahen sich als aussenseiter in der Partie und setzten so auf Konter im eigenen Stadion. Die Baunataler kamen schwerlich ins Spiel und kamen mit den defensiv spielenden Pfullendorfer nicht gut zu Recht. Die Pfullendorfer jedoch spielten shcnell nach vorne bei Ballgewinn und so kamen die ersten hochkarätigen Torchancen raus. Der Baunataler trainer war jedoch wenig von dem Spiel seiner Mannschaft begeistert und gab schon recht früh mehrere taktische anweisungen, doch noch immer hatten die Pfullendorfer die besseren Chancen, doch es gelang ihnen nicht den überragend spielenden Purket im Kasten der Baunataler zu schlagen. So endete die erste Hälfte des Spiels torlos.

Der Baunataler Trainer schien die richtigen Worte gefunden zu haben um seine Spieler nochmal zu motivieren, sie agierten nun viel geistesgegenwärtiger auf dem Platz. Die Pfullendorfer kamen zu kaum Torchancen, während die Baunataler zu mehreren großchancen nun kamen, doch der Keeper der Pfullendorfer hielt ebenfalls Klasse. Doch in der 70. Minute gelang dem Neuzugang Julian Meese sein erstes Pflichtspieltor für den KSV. Ersetzte sich durch die Abwehr durch und schon eiskalt ins kurze Ecke ein. Die Pfullendorfer spielten nun offensiver um auf den ausgleich zu drängen und die Baunataler konnten nun Kontern. Dies nutzte Kalbau in der 75. Minute um die Führung auszubauen. Wie würden die Pfullendorfer nun drauf reagieren?

Sie reagierten mit dem anschlusstreffer und bewiesen damit eine tolle Moral. Petterson konnte seine schnelligkeit ausspielen und mühelos zum 1:2 Anschlusstreffer einnetzen. Die Baunataler nun etwas verunsichert und spielten auf Ball besitzt werden die Pfullendorfer nun volles Risiko gingen um doch noch den Ausgleich zu makieren. In der 90. Minute war Petterson erneut auf und davon unterwegs zum Ausgleich doch der Baunataler keeper hatte was dagegen und holte ihn unsanft von den Beinen. Die Folge war die Rote Karte und einen Freistoß aus knapp 17 Meter entfernung. Die Spannung war überall im Stadion zu spüren. Könnten die Pfullendorfer doch noch ausgleichen?

Die Antwort lautet nein. Der Freistoß blieb in der Mauer hängen. Und so gewannen die Baunataler das Spiel, mit viel Glück konnten sie sich gegen die mehr als ebenbürtigen Pfullendorfer die ein gutes Spiel ablieferten durchsetzen. 

Trainerstimmen:

Der Pfullendorfer Trainer wollte nach dieser knappen Niederlage kein Kommentar abegebe, er ging in die Kabine um seine Mannschaft zu motivieren.

Tobais S.: 
"Das Spiel heute hätte genauso gut nach hinten los gehen können wie das gegen Wuppertal. Wir lieferten wieder nur eine mäßige erste Hälfte und können von Glück reden das wir nicht in Rückstand geraten sind. In den nächsten Spielen müssen wir einiges an Leistung zulegen sonst wird es sehr schwer die Klasse zu halten. Im Pokal müssen wir nun auf ein gutes Los hoffen, das Geld können wir auf jedenfall schonmal gut gebrauchen, auch wenn der Verein wirtschaftlich gut dasteht. Ich hoffe das die sportlichen erfolge in nächster Zeit nicht ausbleiben werden. Ich wünsche Pfullendorf mehr Glück im abchluss in seinen nächsten Liga spielen, verdient wäre es auf jedenfall.

 

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