Oberliga Süd · 12. Spieltag
19.04.2007Torschützen
- Karabulut 1
- Hengemuehle 1
- Kahê 1
Aalen - da Silva 1
Spielbericht
12. gegen 15.
Nach dem erfolgreichen Unentschieden gegen Dresden Nord und der ernüchternden Niederlage gegen SC Feucht, kamen die Aalener ins Stadion von Darmstadt. Von der Tabellensituation her ein Spiel zweier Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Darmstadt könnte mit einem Sieg sich aus der Abstiegszone hochstemmen und Aalen könnte mit einem Sieg sich in die Mittelfeldplätze verschanzen, so dass sie Luft gegen Abstieg verschaffen könnte. Ein Unentschieden würde keinem so richtig helfen.
Das Spiel begann richtig munter. Chancen gab es auf beiden Seiten zuhauf. Ein ansehnliches Spiel für die Zuschauer. Wer das erste Tor schiessen würde, würde ein immenses Vorteil bekommen, denn Nerven spielen hier mit.
In der 10. Minute stand stand der Knipser Karabulut nach einem Pfostenschuss wieder zur richtigen Zeit an richtigem Ort und brauchte den Ball nur noch ins leere Tor zu schieben, da der Torhüter nach dem Versuch den vohrerigen Schuss zu parieren noch auf dem Boden lag.
Im weiteren Verlaufe der 1. Halbzeit gab es einen offenen Schlagabtausch. Aalen wurde immer offensiver und Darmstadt versuchte auf die günstige Gelegenheit zu kontern. Chancen gab es auf beiden Seiten und es hätte durchaus mehr Tore fallen können.
Man konnte gespannt sein, was die Halbzeitpause bewirken würde. Aber beide Trainer vertrauten weiterhin der ersten Elf und so kam es zu keiner Auswechslung. Aber Trainer Michael Stiel gab seiner Mannschaft eine taktische Neuausrichtung aus. Diese war so offensiv, dass die Darmstädter Mannschaft konzentriert in der Defensive arbeiten musste und schneller Konter auffährt.
So kam es dann 3 Minuten nach der Pause, dass ein Darmstädter Stürmer alleine aufs Tor zustürmte und durch den letzten Mann der Aalener im Straufraum gestört wurde. Durch das Drängeln kam der Stürmer ins Straucheln und fiel. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Eine sehr umstrittene Entscheidung, wo selbst der Trainer Holger Spronk verdutzt dreinschaute. Nichtsdestotrotz hämmerte Hengemühle den Ball in die Maschen und verlud den Torwart.
Eine Fehlentscheidung, das den Darmstädtern wie gerufen kam und sie dadurch den Vorsprung ausbauen konnten, so dass die Nerven der Spieler beruhigter waren. Nun war Aalen gezwungen alles nach vorne zu werfen, um schnellstmöglichst den Anschlusstreffer zu erzielen. Eine Zeit lang stand die Defensive aus Darmstadt bis auf einige Wackler gut. Aber in der 76. Minute fiel dann der verdiente Treffer für die Aalener, nach einem katastrophalen Abwehrfehler der Heimhintermannschaft.
Die Nerven von Trainer Holger Spronk fingen wieder an zu flattern und er wollte unbedingt zwei frische Spieler für die Defensive bringen. Aber zuerst musste die Ecke für Darmstadt ausgeführt werden. Die wunderschöne Flanke von Suess fand den Kopf von de Souza Floresta, der den Ball nur ins Tor einköpfen musste.
Somit wurde das Spiel durch eine Standardsituation entschieden.
Die Einwechslung von einem frischen Spieler auf Seiten der Aalener hat keine nennenswerten Auswirkungen im Spiel gehabt.
Ein Spiel mit einem glücklichen Sieger - das durch die Fehlentscheidung des Schiedsrichters begünstigt wurde und die letzendliche Entscheidung durch eine Standardsituation gefunden wurde. Mit anderen Worten - ohne diesen Elfer hätte das Spiel einen ganz anderen Ausgang gefunden.
Trainerstimmen:
Michael Stiel: Also, meine Mannschaft war heute eigentlich nicht schlecht, gutes Zweikampfverhalten, auch gute Tormöglichkeiten herausgespielt, aber die alte Krankheit, keine Tore daraus machen. Naja, entscheidend war wohl der Elfmeter (welcher meiner Meinung nach umstritten war, aber der Fifa-Schiri enscheidet halt) zum 2-0 kurz nach der Halbzeit. Wir haben zwar nicht aufgegeben, aber irgendwie war dann die Luft raus. Nun fallen wir halt in die Abstiegszone rein, wird schwer für uns werden. Den Darmstädtern wünsche ich noch viel Glück für die weitere Saison, ihr neuer Trainer hat nun endgültig das Vertrauen seiner Mannschaft.
Holger Spronk: Erstmal danke für die netten Worte von Michael Stiel. Ich denke, dass ich mit diesem Sieg bewiesen habe, dass ich der Darmstädter Mannschaft helfen kann und dies auch nach meinem Ermessen weiterhin tun werde. Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass wir sehr glücklich gewonnen haben. Der Elfer, der in meinen Augen auch keins war, war der auschlaggebende Punkt, das meiner Mannschaft (vor allem die Defensive) Sicherheit gab und somit zum Sieg führte.
Aber so ist Fussball halt: Grausam! Ich denke, dass meine Mannschaft in einem anderen Spiel mal Pech haben wird und die Aalener mal mehr Glück haben werden. That's life! ;)
Nach dem erfolgreichen Unentschieden gegen Dresden Nord und der ernüchternden Niederlage gegen SC Feucht, kamen die Aalener ins Stadion von Darmstadt. Von der Tabellensituation her ein Spiel zweier Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Darmstadt könnte mit einem Sieg sich aus der Abstiegszone hochstemmen und Aalen könnte mit einem Sieg sich in die Mittelfeldplätze verschanzen, so dass sie Luft gegen Abstieg verschaffen könnte. Ein Unentschieden würde keinem so richtig helfen.
Das Spiel begann richtig munter. Chancen gab es auf beiden Seiten zuhauf. Ein ansehnliches Spiel für die Zuschauer. Wer das erste Tor schiessen würde, würde ein immenses Vorteil bekommen, denn Nerven spielen hier mit.
In der 10. Minute stand stand der Knipser Karabulut nach einem Pfostenschuss wieder zur richtigen Zeit an richtigem Ort und brauchte den Ball nur noch ins leere Tor zu schieben, da der Torhüter nach dem Versuch den vohrerigen Schuss zu parieren noch auf dem Boden lag.
Im weiteren Verlaufe der 1. Halbzeit gab es einen offenen Schlagabtausch. Aalen wurde immer offensiver und Darmstadt versuchte auf die günstige Gelegenheit zu kontern. Chancen gab es auf beiden Seiten und es hätte durchaus mehr Tore fallen können.
Man konnte gespannt sein, was die Halbzeitpause bewirken würde. Aber beide Trainer vertrauten weiterhin der ersten Elf und so kam es zu keiner Auswechslung. Aber Trainer Michael Stiel gab seiner Mannschaft eine taktische Neuausrichtung aus. Diese war so offensiv, dass die Darmstädter Mannschaft konzentriert in der Defensive arbeiten musste und schneller Konter auffährt.
So kam es dann 3 Minuten nach der Pause, dass ein Darmstädter Stürmer alleine aufs Tor zustürmte und durch den letzten Mann der Aalener im Straufraum gestört wurde. Durch das Drängeln kam der Stürmer ins Straucheln und fiel. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Eine sehr umstrittene Entscheidung, wo selbst der Trainer Holger Spronk verdutzt dreinschaute. Nichtsdestotrotz hämmerte Hengemühle den Ball in die Maschen und verlud den Torwart.
Eine Fehlentscheidung, das den Darmstädtern wie gerufen kam und sie dadurch den Vorsprung ausbauen konnten, so dass die Nerven der Spieler beruhigter waren. Nun war Aalen gezwungen alles nach vorne zu werfen, um schnellstmöglichst den Anschlusstreffer zu erzielen. Eine Zeit lang stand die Defensive aus Darmstadt bis auf einige Wackler gut. Aber in der 76. Minute fiel dann der verdiente Treffer für die Aalener, nach einem katastrophalen Abwehrfehler der Heimhintermannschaft.
Die Nerven von Trainer Holger Spronk fingen wieder an zu flattern und er wollte unbedingt zwei frische Spieler für die Defensive bringen. Aber zuerst musste die Ecke für Darmstadt ausgeführt werden. Die wunderschöne Flanke von Suess fand den Kopf von de Souza Floresta, der den Ball nur ins Tor einköpfen musste.
Somit wurde das Spiel durch eine Standardsituation entschieden.
Die Einwechslung von einem frischen Spieler auf Seiten der Aalener hat keine nennenswerten Auswirkungen im Spiel gehabt.
Ein Spiel mit einem glücklichen Sieger - das durch die Fehlentscheidung des Schiedsrichters begünstigt wurde und die letzendliche Entscheidung durch eine Standardsituation gefunden wurde. Mit anderen Worten - ohne diesen Elfer hätte das Spiel einen ganz anderen Ausgang gefunden.
Trainerstimmen:
Michael Stiel: Also, meine Mannschaft war heute eigentlich nicht schlecht, gutes Zweikampfverhalten, auch gute Tormöglichkeiten herausgespielt, aber die alte Krankheit, keine Tore daraus machen. Naja, entscheidend war wohl der Elfmeter (welcher meiner Meinung nach umstritten war, aber der Fifa-Schiri enscheidet halt) zum 2-0 kurz nach der Halbzeit. Wir haben zwar nicht aufgegeben, aber irgendwie war dann die Luft raus. Nun fallen wir halt in die Abstiegszone rein, wird schwer für uns werden. Den Darmstädtern wünsche ich noch viel Glück für die weitere Saison, ihr neuer Trainer hat nun endgültig das Vertrauen seiner Mannschaft.
Holger Spronk: Erstmal danke für die netten Worte von Michael Stiel. Ich denke, dass ich mit diesem Sieg bewiesen habe, dass ich der Darmstädter Mannschaft helfen kann und dies auch nach meinem Ermessen weiterhin tun werde. Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass wir sehr glücklich gewonnen haben. Der Elfer, der in meinen Augen auch keins war, war der auschlaggebende Punkt, das meiner Mannschaft (vor allem die Defensive) Sicherheit gab und somit zum Sieg führte.
Aber so ist Fussball halt: Grausam! Ich denke, dass meine Mannschaft in einem anderen Spiel mal Pech haben wird und die Aalener mal mehr Glück haben werden. That's life! ;)
Kommentare (0)
Noch keine Kommentare vorhanden.