Oberliga Nord · 30. Spieltag
06.09.2007Torschützen
- Galuschka 1
Keine Tore
Spielbericht
(Nicht-?)Abstiegskrimi an der Hafenstraße
Zwölfter gegen Vierzehnter. Die Spannung über dem Georg-Melches-Stadion war für alle Beteiligten und Zuschauer mit den Händen zu greifen.
Das Spiel begann wie häufig zerfahren. Beide Teams ließen eine klare Linie vermissen, viele Fehlpässe im Mittelfeld waren die Folge. Es verstrichen ca. 20 mehr oder weniger langweilige Minuten, ehe sich die Gastgeber zaghaft in Richtung gegnerischen Strafraum vorwagten. Allerdings blieb vieles Stückwerk und der Zufall spiele die Hauptrolle. Auf diesen waren die Rot-Weißen auch angewiesen, als Galluschka in Minute 40 zum viel umjubelten 1:0 einschob. Dem vorausgegangen war ein Angriffsversuch, den Zinnow mangels kreativer Ideen mit einem Distanzschuss abzuschließen versuchte, der aber unglücklich in der Osnabrücker Abwehr hängen blieb. Gallsuchka, in dieser glorreichen Sekunde ausnahmsweise mal hellwach, schnappte sich das Leder und vollendete.
Nach dem der wieder mal souverän pfeifende Referee Udo Pilsmann zum frisch gezapften Pausengetränk bat, hörte man vor allem aus der Gästekabine die lauten Bemühungen von Trainer Wegener, die Seinen aus ihrer Lethargie zu wecken. Erfolglos, wie sich in Hälfte zwei zeigen sollte. Mit Wiederanpfiff waren es abermals die Gastgeber, die die beste Möglichkeit des Spiels ungenutzt ließen, als der Ball im 5-Meter-Raum freiliegend weit über das Gästegehäuse gebolzt wurde. Trainer Pabst standen die Tränen in den Augen, was ihm heute hüben wie drüben geboten wurde. Dem VfL konnte man zwar die Bemühungen nicht absprechen, allerdings agierten er im Vorwärtsgang zu harmlos und überhastet, so dass am Ende keiner der 4 Schussversuche Arbeit für den Torhüter mit sich brachte. Aber auch die Gastgeber schienen bereits am Limit und vermochten es auch nicht mehr, die sich bietenden Konter auszuspielen.
Unterm Strich steht ein nicht gänzlich unverdienter Sieg für RWE, der für ein wenig Entkrampfung in den restlichen Spielen sorgen sollte, während sich die Gäste aus Niedersachsen nun vollends auf ihr Endspiel am letzten Spieltag gegen die "kleinen" Düsseldorfer konzentrieren können.
Stimmen zum Spiel:
Michael Wegener (Osnabrück): "Meine Mannschaft hat heute wieder Überzeugenden aggressiven Fußball gezeigt.Doch man hat nach dem 0:1 meinen Spielern immer deutlicher die nervosität angemerkt die leider immer größer wurde je näher das Ende rückte.Es wird jetzt verdammt eng für uns.Wir haben noch 3 Spiele und brauchen noch unbedingt einen Sieg."
Jürgen Pabst (Essen): "Den Schönheitspreis haben wir heute sicher wieder mal nicht gewonnen, aber das ist mir auch herzlich egal. Die 3 Punkte waren imens wichtig. Beide Teams schienen heute darauf konzentriert, hinten erst einmal die Null stehen zu haben. Ich bin sehr froh darüber, dass uns das sehr gut gelungen ist. In den noch ausstehenden Partien können wir nun hoffentlich etwas befreiter aufspielen."
Zwölfter gegen Vierzehnter. Die Spannung über dem Georg-Melches-Stadion war für alle Beteiligten und Zuschauer mit den Händen zu greifen.
Das Spiel begann wie häufig zerfahren. Beide Teams ließen eine klare Linie vermissen, viele Fehlpässe im Mittelfeld waren die Folge. Es verstrichen ca. 20 mehr oder weniger langweilige Minuten, ehe sich die Gastgeber zaghaft in Richtung gegnerischen Strafraum vorwagten. Allerdings blieb vieles Stückwerk und der Zufall spiele die Hauptrolle. Auf diesen waren die Rot-Weißen auch angewiesen, als Galluschka in Minute 40 zum viel umjubelten 1:0 einschob. Dem vorausgegangen war ein Angriffsversuch, den Zinnow mangels kreativer Ideen mit einem Distanzschuss abzuschließen versuchte, der aber unglücklich in der Osnabrücker Abwehr hängen blieb. Gallsuchka, in dieser glorreichen Sekunde ausnahmsweise mal hellwach, schnappte sich das Leder und vollendete.
Nach dem der wieder mal souverän pfeifende Referee Udo Pilsmann zum frisch gezapften Pausengetränk bat, hörte man vor allem aus der Gästekabine die lauten Bemühungen von Trainer Wegener, die Seinen aus ihrer Lethargie zu wecken. Erfolglos, wie sich in Hälfte zwei zeigen sollte. Mit Wiederanpfiff waren es abermals die Gastgeber, die die beste Möglichkeit des Spiels ungenutzt ließen, als der Ball im 5-Meter-Raum freiliegend weit über das Gästegehäuse gebolzt wurde. Trainer Pabst standen die Tränen in den Augen, was ihm heute hüben wie drüben geboten wurde. Dem VfL konnte man zwar die Bemühungen nicht absprechen, allerdings agierten er im Vorwärtsgang zu harmlos und überhastet, so dass am Ende keiner der 4 Schussversuche Arbeit für den Torhüter mit sich brachte. Aber auch die Gastgeber schienen bereits am Limit und vermochten es auch nicht mehr, die sich bietenden Konter auszuspielen.
Unterm Strich steht ein nicht gänzlich unverdienter Sieg für RWE, der für ein wenig Entkrampfung in den restlichen Spielen sorgen sollte, während sich die Gäste aus Niedersachsen nun vollends auf ihr Endspiel am letzten Spieltag gegen die "kleinen" Düsseldorfer konzentrieren können.
Stimmen zum Spiel:
Michael Wegener (Osnabrück): "Meine Mannschaft hat heute wieder Überzeugenden aggressiven Fußball gezeigt.Doch man hat nach dem 0:1 meinen Spielern immer deutlicher die nervosität angemerkt die leider immer größer wurde je näher das Ende rückte.Es wird jetzt verdammt eng für uns.Wir haben noch 3 Spiele und brauchen noch unbedingt einen Sieg."
Jürgen Pabst (Essen): "Den Schönheitspreis haben wir heute sicher wieder mal nicht gewonnen, aber das ist mir auch herzlich egal. Die 3 Punkte waren imens wichtig. Beide Teams schienen heute darauf konzentriert, hinten erst einmal die Null stehen zu haben. Ich bin sehr froh darüber, dass uns das sehr gut gelungen ist. In den noch ausstehenden Partien können wir nun hoffentlich etwas befreiter aufspielen."
Kommentare (0)
Noch keine Kommentare vorhanden.