Oberliga Nord · 19. Spieltag
05.06.20074.800 Zuschauer
Torschützen
Keine Tore
Eschwck - Wimmer 1
Spielbericht
Spielbericht
Ein Spiel wie Kraut und Rüben
Mit der wahrscheinlich höchsten Doppeldrückrate der Vereinsgeschichte gewann das Team aus Erkenschwick in Essen knapp mit 1:0.
Kurz nach Anpfiff schien es noch ein Oberliga-Nord-Niveau übliches Match zu werden, dass aber im Laufe der Spielzeit vom geradenochso hässlichen Entlein zum verwartzten und pickligen Monster mutierte.
So fiel das 0:1 für die Gäste auch nach einem wilden Gewurschtel im Mittelfeld. Hernandez-Winter konnte den Ball entführen und spielte flach den im Strafraum wartenden Wimmer an. Dieser drehte sich samt Ball und Gegner geschickt Richtung Tor und schob ein. Torwart Eismann blieb ohne Chance.
Danach schafften es beide Teams sich im Mittelfeld gegenseitig zu neutralisieren-Halbzeit.
Sichtlich ergriffen versuchten beide Trainer ihre Mannschaft "zu erreichen", was allerdings im Falle der SpVgg sichtlich misslang. Während Essen mehr oder weniger erfolgreich versuchte Druck aufzubauen (dies gelang sogar das ein oder andere Mal) versteifte sich Trainer Hoyer aufs Rausbolzen. (Im Fachkreise auch "Doppeldrück" genannt - Def.: Vergebliches Versuchen mit Schusstaste den Zweikampf zu gewinnen, dann widererwartend doch an den Ball kommen und dadurch völlig wildes Ball-nach-Jericho-quäken).
Beide Trainer wirkten nach Schlusspfiff stark mitgenommen und suchten den kürzesten Weg in die Katakomben. Trotz dieses Gegurke am heutigen Abend, waren beide doch noch bereit ein paar Worte an die Lokalpresse zu geben.
Jürgen Papst (RWE):
"Ich weiß im Moment gar nicht, was ich sagen soll. Wir waren heute wieder mal keineswegs die schlechtere von zwei schlechten Mannschaften. Aber gegen einen Gegner, der wirklich gut in der Devensive agiert, wird es für uns natürlich doppelt schwer, Lücken in seine Abwehr zu reißen. Und das nötige Quentchen Glück fehlt uns im Abschluss zur Zeit leider auch. Somit kann ich meinem Kollegen nur zu dem Dreier gratulieren! Möge er ihn sich einrahmen... "
Marius Hoyer (SpVgg E):
Die Nägel und den Hammer zum Aufhängen hab ich schon besorgt, werde damit aber aller Wahrscheinlichkeit meine Jungs kreuzigen. Unter aller Sau kann ich nur sagen. Trotzdem Danke an Jürgen für das faire Spiel und Verhalten nach dem selbigen. Sowas haben wir beide nicht verdient ;-)
Ein Spiel wie Kraut und Rüben
Mit der wahrscheinlich höchsten Doppeldrückrate der Vereinsgeschichte gewann das Team aus Erkenschwick in Essen knapp mit 1:0.
Kurz nach Anpfiff schien es noch ein Oberliga-Nord-Niveau übliches Match zu werden, dass aber im Laufe der Spielzeit vom geradenochso hässlichen Entlein zum verwartzten und pickligen Monster mutierte.
So fiel das 0:1 für die Gäste auch nach einem wilden Gewurschtel im Mittelfeld. Hernandez-Winter konnte den Ball entführen und spielte flach den im Strafraum wartenden Wimmer an. Dieser drehte sich samt Ball und Gegner geschickt Richtung Tor und schob ein. Torwart Eismann blieb ohne Chance.
Danach schafften es beide Teams sich im Mittelfeld gegenseitig zu neutralisieren-Halbzeit.
Sichtlich ergriffen versuchten beide Trainer ihre Mannschaft "zu erreichen", was allerdings im Falle der SpVgg sichtlich misslang. Während Essen mehr oder weniger erfolgreich versuchte Druck aufzubauen (dies gelang sogar das ein oder andere Mal) versteifte sich Trainer Hoyer aufs Rausbolzen. (Im Fachkreise auch "Doppeldrück" genannt - Def.: Vergebliches Versuchen mit Schusstaste den Zweikampf zu gewinnen, dann widererwartend doch an den Ball kommen und dadurch völlig wildes Ball-nach-Jericho-quäken).
Beide Trainer wirkten nach Schlusspfiff stark mitgenommen und suchten den kürzesten Weg in die Katakomben. Trotz dieses Gegurke am heutigen Abend, waren beide doch noch bereit ein paar Worte an die Lokalpresse zu geben.
Jürgen Papst (RWE):
"Ich weiß im Moment gar nicht, was ich sagen soll. Wir waren heute wieder mal keineswegs die schlechtere von zwei schlechten Mannschaften. Aber gegen einen Gegner, der wirklich gut in der Devensive agiert, wird es für uns natürlich doppelt schwer, Lücken in seine Abwehr zu reißen. Und das nötige Quentchen Glück fehlt uns im Abschluss zur Zeit leider auch. Somit kann ich meinem Kollegen nur zu dem Dreier gratulieren! Möge er ihn sich einrahmen... "
Marius Hoyer (SpVgg E):
Die Nägel und den Hammer zum Aufhängen hab ich schon besorgt, werde damit aber aller Wahrscheinlichkeit meine Jungs kreuzigen. Unter aller Sau kann ich nur sagen. Trotzdem Danke an Jürgen für das faire Spiel und Verhalten nach dem selbigen. Sowas haben wir beide nicht verdient ;-)
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