Oberliga Nord · 18. Spieltag
14.06.2007Torschützen
Lünebur - Birkner 1
- Shittu 2
- Atmani 1
- Marotta 3
- Emerson 1
Spielbericht
Punktepiraten
Lüneburg - Mit dem Kahn den Rhein hinunter und dann rechts, schon schipperte die die Fortuna aus der Winterpause in den hohen Norden, wo die Brisen das Steifeste und der Grog das Coolste ist. Die Heide empfing die Rheinländer gewohnt moorig, so dass Milorad Popovic bei einem Schlammbad im Freien von der gesamten Mannschaft wieder herausgezogen werden musste. So verzögerte sich die Ankunft im Stadion massiv. Nahezu drei Stunden verbrachten beide Trainer damit, alle 22 Spieler zusammen auf den Rasen zu bekommen, so dass es nicht weiter störte, dass das Geläuf angesichts gewaltiger Morast-Klumpen mehr zum Eisstockschießen denn Fußballspielen einlud.
Endlich klappte der Anstoß und beide Teams schienen derartig verwundert obdessen, dass zunächst gar nichts so recht passierte. Wie auf rohen Eiern staksten die Akteure über das Feld. Die Düsseldorfer, sonst eher für faires, körperloses Spiel bekannt, zeigten deutliche Schwierigkeiten in der Berechnung der Lauf- und Rutschwege, so dass in der 18. Minute an der Düsseldorfer Strafraumgrenze ein gegnerischer Angreifer zu Fall gebracht wurde. Der Schiri pfiff, bzw. versuchte es, doch der Matsch ließ nur ein sattes Flatschen ertönen und es gab Freistoß. Diese Einladung nahm Daniel Birkner dankend an und versenkte das Leder direkt im Fischernetz Dennis Prostkas. Der Fang sollte heute auf beiden Seiten reichlich ausfallen.
1:0 Birkner (18.)
"Hey hoo und ne Buddel voll rum!" Frank Götze erinnerte das Spiel stark an die Einfahrt in den Hafen bei Ports of Call ohne Seitenruder und mit dieser Erkenntnis kam etwas mehr Linie ins Spiel. Piero Marotta spurtete in den gegnerischen Strafraum und erzielte, nicht zum letzten Mal heute, den Ausgleich.
1:1 Marotta (23.)
Andreas Appelhans strich deswegen nicht die Segel. Einmal die Wendigkeit seiner plünderfreudigen Crew erkannt, die lahme Manövrierunfähigkeit der gegnerischen Abwehr realisiert, steuerte er seine Mannen geschickt durch jegliches im Weg stehende Riff und Faouzi Atmani landete seine Salve direkt ins Ziel.
2:1 Atmani (32.)
Ein tobendes Gerangel entbrandte allenthalben. Hellseherische Fähigkeiten verhalfen zu Rückenwind, strammer Schuss aus 20 Metern und Bootsmann Piero Marotta machte den Vorteil zunichte.
2:2 Marotta (38.)
Wie auf Ebbe die Flut kommt, kam in dieser Partie Treffer auf Gegentreffer. Die jeweils verteidigende Mannschaft konnte dem Klabautermann mit Händen und Füßen trotzen, am Ende forderte Neptun stets seinen Tribut. Wieder ein eckiges kreuzen gegen den Wind, wieder die Lüneburger Führung.
3:2 Shittu (41.)
Dieser Name ließ Kapitän Götze kalte Schauer über den Rücken laufen, hatte er doch erst kurz zuvor den einäugigen Schlachter aus seiner Mannschaft entlassen und auf SK Lüneburg anheuern lassen. Nun fand dieser seine süße Rache.
Zur Halbzeit erschallte das Nebelhorn und beide Crews verschwanden in den Kajüten. Ein einsamer Papagei glitt über die Arena, eine Kokosnuss fiel matschend zu Boden, in der Rumwerbung sah die Karibik immer ander aus.
Zur zweiten Hälfte trat Kapitän Götze mit seinem Piratenhut an die Linie, fest gewillt drei Punkte Beute mit heim zu bringen. Piero Marotta bewies seine Loyalität.
3:3 Marotta (52.)
Doch Meuterei auf der Fortuna. Die Abwehr weigerte sich strikt, die enternden SK-Wellen abzuwehren, so dass erneut Ganiyu Shittu im Einzelkämpfermodus zum Abschluss kam.
4:3 Shittu (67.)
"Bei allen Ungeheuern der sieben Meere", dachte sich darauf Luiz Firminho Emerson, Zimmermann auf der Fortuna, "Was der kann, kann ich schon lang." Er setzte an zu einem Flügellauf und mit der zweiten Schusswelle versenkte er die Kugel im Netz.
4:4 Emerson (71.)
Wieder die SK am Zug und tatsächlich schien sie den Ball mit der Bugwelle versenken zu können, doch fehlte am Ende immer die entscheidende Hand Wasser unter dem Kiel. Beide Kapitäne gingen mit ihren Schiffen unter, so dass es leider zu keinem Seemannsgarn kam.
Lüneburg - Mit dem Kahn den Rhein hinunter und dann rechts, schon schipperte die die Fortuna aus der Winterpause in den hohen Norden, wo die Brisen das Steifeste und der Grog das Coolste ist. Die Heide empfing die Rheinländer gewohnt moorig, so dass Milorad Popovic bei einem Schlammbad im Freien von der gesamten Mannschaft wieder herausgezogen werden musste. So verzögerte sich die Ankunft im Stadion massiv. Nahezu drei Stunden verbrachten beide Trainer damit, alle 22 Spieler zusammen auf den Rasen zu bekommen, so dass es nicht weiter störte, dass das Geläuf angesichts gewaltiger Morast-Klumpen mehr zum Eisstockschießen denn Fußballspielen einlud.
Endlich klappte der Anstoß und beide Teams schienen derartig verwundert obdessen, dass zunächst gar nichts so recht passierte. Wie auf rohen Eiern staksten die Akteure über das Feld. Die Düsseldorfer, sonst eher für faires, körperloses Spiel bekannt, zeigten deutliche Schwierigkeiten in der Berechnung der Lauf- und Rutschwege, so dass in der 18. Minute an der Düsseldorfer Strafraumgrenze ein gegnerischer Angreifer zu Fall gebracht wurde. Der Schiri pfiff, bzw. versuchte es, doch der Matsch ließ nur ein sattes Flatschen ertönen und es gab Freistoß. Diese Einladung nahm Daniel Birkner dankend an und versenkte das Leder direkt im Fischernetz Dennis Prostkas. Der Fang sollte heute auf beiden Seiten reichlich ausfallen.
1:0 Birkner (18.)
"Hey hoo und ne Buddel voll rum!" Frank Götze erinnerte das Spiel stark an die Einfahrt in den Hafen bei Ports of Call ohne Seitenruder und mit dieser Erkenntnis kam etwas mehr Linie ins Spiel. Piero Marotta spurtete in den gegnerischen Strafraum und erzielte, nicht zum letzten Mal heute, den Ausgleich.
1:1 Marotta (23.)
Andreas Appelhans strich deswegen nicht die Segel. Einmal die Wendigkeit seiner plünderfreudigen Crew erkannt, die lahme Manövrierunfähigkeit der gegnerischen Abwehr realisiert, steuerte er seine Mannen geschickt durch jegliches im Weg stehende Riff und Faouzi Atmani landete seine Salve direkt ins Ziel.
2:1 Atmani (32.)
Ein tobendes Gerangel entbrandte allenthalben. Hellseherische Fähigkeiten verhalfen zu Rückenwind, strammer Schuss aus 20 Metern und Bootsmann Piero Marotta machte den Vorteil zunichte.
2:2 Marotta (38.)
Wie auf Ebbe die Flut kommt, kam in dieser Partie Treffer auf Gegentreffer. Die jeweils verteidigende Mannschaft konnte dem Klabautermann mit Händen und Füßen trotzen, am Ende forderte Neptun stets seinen Tribut. Wieder ein eckiges kreuzen gegen den Wind, wieder die Lüneburger Führung.
3:2 Shittu (41.)
Dieser Name ließ Kapitän Götze kalte Schauer über den Rücken laufen, hatte er doch erst kurz zuvor den einäugigen Schlachter aus seiner Mannschaft entlassen und auf SK Lüneburg anheuern lassen. Nun fand dieser seine süße Rache.
Zur Halbzeit erschallte das Nebelhorn und beide Crews verschwanden in den Kajüten. Ein einsamer Papagei glitt über die Arena, eine Kokosnuss fiel matschend zu Boden, in der Rumwerbung sah die Karibik immer ander aus.
Zur zweiten Hälfte trat Kapitän Götze mit seinem Piratenhut an die Linie, fest gewillt drei Punkte Beute mit heim zu bringen. Piero Marotta bewies seine Loyalität.
3:3 Marotta (52.)
Doch Meuterei auf der Fortuna. Die Abwehr weigerte sich strikt, die enternden SK-Wellen abzuwehren, so dass erneut Ganiyu Shittu im Einzelkämpfermodus zum Abschluss kam.
4:3 Shittu (67.)
"Bei allen Ungeheuern der sieben Meere", dachte sich darauf Luiz Firminho Emerson, Zimmermann auf der Fortuna, "Was der kann, kann ich schon lang." Er setzte an zu einem Flügellauf und mit der zweiten Schusswelle versenkte er die Kugel im Netz.
4:4 Emerson (71.)
Wieder die SK am Zug und tatsächlich schien sie den Ball mit der Bugwelle versenken zu können, doch fehlte am Ende immer die entscheidende Hand Wasser unter dem Kiel. Beide Kapitäne gingen mit ihren Schiffen unter, so dass es leider zu keinem Seemannsgarn kam.
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