Oberliga Nord · 16. Spieltag
05.05.2008
Erfurt - Ledesma 1
- Seidel 1
- Ivanovic 1
Aue gewinnt Spitzenspiel gegen Erfurt!!
Im Kampf um die Aufstiegsplätze ist Erzgebirge Aue weiter auf dem Vormarsch. In einer abwechslungsreichen Partie mit einer Unterbrechung kurz vor Schluss konnte sich der sächsische Vertreter glücklich mit 2:1 durchsetzen. Von Anfang an zeigten die Auer, was sie heute vorhatten und setzten die rot-weißen in der Anfangszeit immer wieder unter Druck. Es war nur eine Frage der Zeit bis das erste Tor fallen musste und so war es einmal mehr Seidel, der mit einem Schuss ins lange Eck seine Farben in Front schoss. Das war das Signal für Erfurt zum Hallali. Ein ums ander mal rollte der Thüringenexpress in Richtung Torhüter Braun, jedesmal vergeblích. Erst ein Abwehrfehler brachte Ledesma in Position und diese Chance lies er sich nicht entgehen. Es war weiterhin ein Spiel auf ein Tor, dem Aue nur viel Einsatz und ein paar wenige Konter entgegenzusetzen hatte. In der 80. Minute jedoch die Wende. Ein heftiger Platzregen lies dem Schiri keine andere Möglichkeit als das Spiel zu unterbrechen. Das gab den Auern die Möglichkeit durchzuschnaufen und die konditionelle Schwäche etwas auszugleichen. Es folgten 10 Minuten die nachgeholt werden mussten und nach Traumpass von Beliakov konnte Ivanovic den Ball annehmen und ins rechte Dreieck nageln. Die Freude auf Seiten der Auer kannte danach keine Grenzen mehr.
Trainer Mucha: Das war heut eindeutig nicht unser Tag. Erst brauchen wir ein Gegentor um ins Spiel zu kommen und dann drücken wir den Gegner 65 Minuten in die eigene Hälfte um am Ende mit leeren Händen dazustehen. Ich geh jetzt erst mal heulen und hoffe aufs Rückspiel.
Trainer Merl: Das war das, was man zum Aufsteigen braucht. Fast die ganze Zeit in der eigenen Hälfte und am Ende trotzdem gewonnen. Die Unterbrechung war natürlich unglücklich aber für uns genau richtig. Ich hätte das Spiel natürlich auch lieber unter regulären Bedingungen entschieden, aber es lässt sich leider nicht mehr ändern. Ich freu mich trotzdem riesig über die drei Punkte und wünsche meinem Kollegen weiterhin alles Gute.