Oberliga Nord · 4. Spieltag
12.02.200810.000 Zuschauer
Torschützen
Sparta Keine Tore
Keine Tore
Spielbericht
Sparta verschenkt einen Punkt und wirft den dritten weg
Das wäre nicht nötig gewesen. Sparta Göttingen vergab einen möglichen klaren Sieg gegen ganz schwache Düsseldorfer Gäste aufgrund grober Fahrlässigkeit vor dem gegnerischen Tor.
Dies wohlbemerkt allerdings erst in der zweiten Halbzeit. Im ersten Durchgang agierten beide Teams derart unterirdisch, dass die Zuschauer im strömenden Regen sich das Hinschauen beim Halbzeitpfiff bereits lange abgewöhnt hatten. Einzig in der Anfangsphase des Spiels gab es eine sehenswerte Szene: Manuel Endreß zirkelte einen 24-Meter-Freistoß aus halbrechter Position mit dem linken Innenrist an den Außenpfosten. In der 35. Minute brachte auf der Gegenseite Wagner das Kunststück fertig, aus fünf Metern noch nicht einmal den Torwart, geschweige denn dessen gehütetes Objekt zu treffen. Es gab nur Abstoß.
Der Rest der ersten Halbzeit ist wie angekündigt schnell erzählt:

Im zweiten Durchgang spielten die Gastgeber dann eine Klasse besser als vor dem Wechsel und als der Gegner. Weder Savranlioglu aus der zweiten Reihe noch Dellemann wie auch Neuzugang Tosunoglu im Anschluss an Standardsituationen waren jedoch in der Lage, aus aussichtsreicher Position einzunetzen. Kein Vergleich freilich zu Maikel Meyer, der freistehend aus sechs Meter zwar fast alles richtig machte, das lange Eck jedoch um Zentimeter verfehlte. Ganz zu schweigen denn auch von Manuel Endres, der ein zweites Mal den Pfosten drauf - die Torentfernung betrug jedoch etwa ein Zwölftel dessen, was beim eingangs erwähnten Freistoß zwischen ihm und dem ersehnten Ziel gelegen hatte.
So blieb es beim 0:0, für das die Düsseldorfer sicherlich eine Kerze im Kölner Dom anzünden werden. Sparta muss sein Unvermögen vor dem gegnerischen Tor dringend bearbeiten, um nicht zum 0:0-König der Liga zu werden.
Frank Götze: "Sie haben das Spiel ja gesehen. Im dritten Spiel sammeln wir den zweiten Punkt und den mehr als glücklich. Wir haben in den vergangenen Wochen intensiv trainiert und es ist mir schleierhaft, wie die heutige Leistung zustande kam. Es passte vorne wie hinten nicht zusammen. Ich bin nur froh, dass wir diese Leistung nicht unserem Heimpublikum abgeliefert haben. Es wird eine sehr sehr schwere Saison für uns."
Karsten Schröder: "Tja, was soll man dazu sagen? Die erste Halbzeit war grauenhaft, in der zweiten haben wir ein Arsenal an Torchancen ungenutzt gelassen. Ich denke, wir werden zunehmend sicherer in der Defensive und haben uns im Mittelfeld technisch verstärkt. Mit der Leistung meiner Stürmer kann ich nicht zufrieden sein, wir hätten zwei oder drei zu null gewinnen müssen."
Dies wohlbemerkt allerdings erst in der zweiten Halbzeit. Im ersten Durchgang agierten beide Teams derart unterirdisch, dass die Zuschauer im strömenden Regen sich das Hinschauen beim Halbzeitpfiff bereits lange abgewöhnt hatten. Einzig in der Anfangsphase des Spiels gab es eine sehenswerte Szene: Manuel Endreß zirkelte einen 24-Meter-Freistoß aus halbrechter Position mit dem linken Innenrist an den Außenpfosten. In der 35. Minute brachte auf der Gegenseite Wagner das Kunststück fertig, aus fünf Metern noch nicht einmal den Torwart, geschweige denn dessen gehütetes Objekt zu treffen. Es gab nur Abstoß.
Der Rest der ersten Halbzeit ist wie angekündigt schnell erzählt:

Im zweiten Durchgang spielten die Gastgeber dann eine Klasse besser als vor dem Wechsel und als der Gegner. Weder Savranlioglu aus der zweiten Reihe noch Dellemann wie auch Neuzugang Tosunoglu im Anschluss an Standardsituationen waren jedoch in der Lage, aus aussichtsreicher Position einzunetzen. Kein Vergleich freilich zu Maikel Meyer, der freistehend aus sechs Meter zwar fast alles richtig machte, das lange Eck jedoch um Zentimeter verfehlte. Ganz zu schweigen denn auch von Manuel Endres, der ein zweites Mal den Pfosten drauf - die Torentfernung betrug jedoch etwa ein Zwölftel dessen, was beim eingangs erwähnten Freistoß zwischen ihm und dem ersehnten Ziel gelegen hatte.
So blieb es beim 0:0, für das die Düsseldorfer sicherlich eine Kerze im Kölner Dom anzünden werden. Sparta muss sein Unvermögen vor dem gegnerischen Tor dringend bearbeiten, um nicht zum 0:0-König der Liga zu werden.
Frank Götze: "Sie haben das Spiel ja gesehen. Im dritten Spiel sammeln wir den zweiten Punkt und den mehr als glücklich. Wir haben in den vergangenen Wochen intensiv trainiert und es ist mir schleierhaft, wie die heutige Leistung zustande kam. Es passte vorne wie hinten nicht zusammen. Ich bin nur froh, dass wir diese Leistung nicht unserem Heimpublikum abgeliefert haben. Es wird eine sehr sehr schwere Saison für uns."
Karsten Schröder: "Tja, was soll man dazu sagen? Die erste Halbzeit war grauenhaft, in der zweiten haben wir ein Arsenal an Torchancen ungenutzt gelassen. Ich denke, wir werden zunehmend sicherer in der Defensive und haben uns im Mittelfeld technisch verstärkt. Mit der Leistung meiner Stürmer kann ich nicht zufrieden sein, wir hätten zwei oder drei zu null gewinnen müssen."Kommentare (0)
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