Oberliga Nord · 19. Spieltag
30.06.20081.500 Zuschauer
Torschützen
Erfurt Keine Tore
Sparta - Endres 1
- Handreck 1
Spielbericht
Sparta klaut in Erfurt drei Punkte
Am Ende standen sie schweißgebadet da und konnten ihr Glück kaum fassen: Mit drei Punkten im Gepäck tritt Sparta Göttingen die Heimreise vom Nachholspiel bei Rot-Weiß Erfurt an. Nach einem von groben Fehlern, dafür aber auch von unendlich viel Dusel gekennzeichneten Spiel stand es am Ende 2:0 für die Südniedersachsen.
Der Gast begann recht viel versprechend, war zunächst leicht überlegen und ging nach tollem Zuspiel von Savranlioglu durch Endres in Führung (17.). Dieses Tor stellte sich als Weckruf für die Heimmannschaft heraus, die fortan unermüdlich angriff, die Zweikämpfe suchte (und für sich entschied), das Spiel des Gegners schon im Ansatz unterband und immer und immer wieder gefährlich vor Spartas Tor auftauchte. Vor allem bei Eckstößen war immer wieder höchste Alarmstufe bei den Göttingern angesagt.
Denen allerdings gelang überhaupt nichts mehr, auch bedingt, durch die hervorragend eingestellte Erfurter Elf. Karsten Schröder beorderte seine Mannen zurück in die Defensive und setzte auf Konter, was dem Spiel der Gäste deutlich an Stabilität verlieh. Dennoch blieb bis weit in die zweite Halbzeit hinein Erfurt das einzig gefährliche Team.
Da Fußball jedoch oft ungerecht ist, ließen wie es der Teufel wollte, die Kräfte der Gastgeber zusehens nach, und Sparta kam wieder besser ins Spiel. Viel zu oft kamen sie nun gefährlich vor das gegnerische Gehäuse und hätten die Partie frühzeitig entscheiden müssen. Dass die Entscheidung letztlich nicht aus einem der in der Schlussphase immer zahlreicheren schön vorgetragenen Angriffe resultierte, war symptomatisch. Stattdessen würgte der eingewechselte Handreck das Leder aus dem Posteckballkomplex heraus in die Maschen (84.).
Daniel Mucha: "Das war heute ein herber Rückschlag, im Prinzip ein offenes Spiel aber wir sind wieder in alte Muster verfallen, wir schießen einfach keine Tore, aus besten Situationen wird nichts gemacht, dann brauchen wir uns nicht wundern, wenn am Ende die anderen jubeln!"
Karsten Schröder: Da muss ich meinem Kollegen Recht geben, wenn es mir denn zusteht, über seine Mannschaft zu sprechen. Erfurt hat eine Riesenpartie geboten aber vergessen, die Tore zu schießen. Neben den drei Punkten nehme ich positiv mit, dass wir nach dem Dauerdruck des Gegner die Nerven hatten, das zweite Tor zu erzielen. Ansonsten haben wir über weite Strecken unterirdisch gespielt.
Der Gast begann recht viel versprechend, war zunächst leicht überlegen und ging nach tollem Zuspiel von Savranlioglu durch Endres in Führung (17.). Dieses Tor stellte sich als Weckruf für die Heimmannschaft heraus, die fortan unermüdlich angriff, die Zweikämpfe suchte (und für sich entschied), das Spiel des Gegners schon im Ansatz unterband und immer und immer wieder gefährlich vor Spartas Tor auftauchte. Vor allem bei Eckstößen war immer wieder höchste Alarmstufe bei den Göttingern angesagt.
Denen allerdings gelang überhaupt nichts mehr, auch bedingt, durch die hervorragend eingestellte Erfurter Elf. Karsten Schröder beorderte seine Mannen zurück in die Defensive und setzte auf Konter, was dem Spiel der Gäste deutlich an Stabilität verlieh. Dennoch blieb bis weit in die zweite Halbzeit hinein Erfurt das einzig gefährliche Team.
Da Fußball jedoch oft ungerecht ist, ließen wie es der Teufel wollte, die Kräfte der Gastgeber zusehens nach, und Sparta kam wieder besser ins Spiel. Viel zu oft kamen sie nun gefährlich vor das gegnerische Gehäuse und hätten die Partie frühzeitig entscheiden müssen. Dass die Entscheidung letztlich nicht aus einem der in der Schlussphase immer zahlreicheren schön vorgetragenen Angriffe resultierte, war symptomatisch. Stattdessen würgte der eingewechselte Handreck das Leder aus dem Posteckballkomplex heraus in die Maschen (84.).
Daniel Mucha: "Das war heute ein herber Rückschlag, im Prinzip ein offenes Spiel aber wir sind wieder in alte Muster verfallen, wir schießen einfach keine Tore, aus besten Situationen wird nichts gemacht, dann brauchen wir uns nicht wundern, wenn am Ende die anderen jubeln!"
Karsten Schröder: Da muss ich meinem Kollegen Recht geben, wenn es mir denn zusteht, über seine Mannschaft zu sprechen. Erfurt hat eine Riesenpartie geboten aber vergessen, die Tore zu schießen. Neben den drei Punkten nehme ich positiv mit, dass wir nach dem Dauerdruck des Gegner die Nerven hatten, das zweite Tor zu erzielen. Ansonsten haben wir über weite Strecken unterirdisch gespielt.Kommentare (0)
Noch keine Kommentare vorhanden.