SG Dynamo Dresden
2. Liga
Dynamo steht im VDFB-Pokal Halbfinale
Dynamo Dresden hat im Pokal für die nächste Überraschung gesorgt. Im Viertelfinale setzte sich die Kylo-Elf mit 4:1 (2:1) bei Hansa Rostock durch. Im Ostseestadion war alles für einen echten Pokalfight angerichtet und den bekamen die Fans gerade im zweiten Durchgang auch zu sehen. Beide Mannschaften gingen mit ordentlich Selbstvertrauen in die Partie. Während die Kogge in der letzten Runde mit Borussia Dortmund ein Spitzenteam der Eliteliga ausschaltete, bezwang Dynamo mit Hannover 96 ebenfalls ein Team aus der 1. Liga, welches sicherlich zum erweiterten Kreis der Anwärter auf den Pokalsieg zählte. Dresden befand sich in den letzten Wochen ohnehin in absoluter Topform und dies bekamen in der ersten halben Stunde auch die Rostocker zu spüren. Kluiviert (18.) und der Schotte Oliver Burke (27.) brachten den Gast früh in der Partie in eine gute Ausgangslage. Ingelsson (29.) eröffnete mit seinem Anschlusstreffer gänzlich den Pokalfight. Nach dem Seitenwechsel hatte die deCoo-Elf mehr vom Spiel und auch die besseren Torchancen. Allerdings brachte Hansa den Ball nicht im vom Ramaj gehüteten Tor unter. Es entwickelte sich ein echter Nervenkrimi, indem die Hausherren in der 71. Minute gleich fünfmal wechselten. Doch auch die frischen Kräfte schafften es nicht dem Spiel eine neue Wendung zu geben. Als Hansa schließlich alles auf eine Karte setzte, konterte Dynamo eiskalt. Erst war es erneut der Holländer Kluiviert (84.), der das Spiel sechs Minuten vor dem Ende vorzeitig entschied. Dann traf Hollerbach (89.) noch zum 4:1 Endstand. Am Ende fiel das Ergebnis höher aus als es der Spielverlauf vermutet hätte. Die Kogge kämpfte wacker und warf im zweiten Durchgang alles in die Partie, doch Dynamo wirkt in diesen Tagen unbesiegbar. Für Hansa endet damit der Traum vom Pokalsieg. Dresden hingegen zieht dank des gestrigen Erfolgs in der Hansestadt in die Runde der letzten Vier ein. Ein Pokalsieg gilt allerdings immer noch als unwahrscheinlich und würde einer Sensation gleichen, da im Halbfinale ein Aufeinandertreffen mit dem Rekordmeister oder Wehen Wiesbaden droht.