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Lagebericht aus Ulm – Zwischen Debakel, Hoffnung und klarer Ansage

05.05.2026 ByKonan

Lagebericht aus Ulm – Zwischen Debakel, Hoffnung und klarer Ansage



Ulm – Es sind turbulente Tage beim SSV Ulm. Zwischen Frust, Selbstkritik und neuem Mut versucht der Verein, wieder in die Spur zu finden.

Das 4:10 gegen Schalke hat Spuren hinterlassen. Dabei sah es zur Halbzeit noch halbwegs stabil aus – 2:3 aus Ulmer Sicht, man war im Spiel, konnte mithalten. Doch was danach folgte, war ein kompletter Einbruch. Defensiv zerfiel die Mannschaft, Schalke nutzte nahezu jede Chance – und am Ende stand ein Ergebnis, das weh tut. Sehr weh.


Doch mitten in dieser schwierigen Phase gibt es auch positive Signale.

Mit Toure kommt ein 19-jähriges Top-Talent nach Ulm – ein Spieler, der sofort gezeigt hat, welches Potenzial in ihm steckt. Bereits im Spiel gegen Rostock war er ein entscheidender Faktor (er überannte die Rostocker Abwehr problemlos und schoss so das 1:0).


Und genau dieses 3:3 gegen Rostock könnte sich im Nachhinein als Wendepunkt herausstellen.

Ulm hatte die Partie eigentlich im Griff, führte zwischenzeitlich mit 3:2 und war drauf und dran, endlich den nächsten Sieg einzufahren. Doch wieder schlug das bekannte Muster zu: Gegentor in letzter Minute, nur ein Punkt. Trotzdem – die Leistung war eine andere. Mutiger, lebendiger, entschlossener.

Im Verein spürt man: Das war ein Schritt nach vorne.

Die Botschaft ist klar: Ulm lebt noch.


Toure machte nach der Partie eine deutliche Ansage:

„Wir wissen, was wir wollen und wir wissen, wer wir sind – wir sind bereit.“


Auch Kapitän Prömel zeigte sich kämpferisch:

„Wir wissen, die Enttäuschung ist groß, aber der Wille ist noch da – und das geben wir offen zu.“


Und genau dieser Wille soll jetzt den Unterschied machen.

Mit den kommenden Spielen gegen Mannheim und Dresden warten schwere Aufgaben. Sechs Punkte sind alles andere als selbstverständlich – aber intern ist klar: Sie sind extrem wichtig, eigentlich Pflicht, wenn man den Anschluss nicht verlieren will.

Die Mannschaft will liefern. Keine Ausreden mehr.


Die Vereinsführung bringt es auf den Punkt:

Plan A ist der Anschluss.

Und Plan B?

„Plan A durchziehen.“


Außerdem ist anzumerken das Ulm einen echten Stürmer hervorzeigt, Pereira Lage steht nach 8 Spielen mit 15 Toren da! Eine Statistik die sich sehr sehen lässt


Deutlicher kann eine Ansage kaum sein.

Ulm steht unter Druck. Aber gleichzeitig ist da wieder etwas zu spüren, das zuletzt gefehlt hat: Glaube.

Jetzt geht es darum, ihn auf den Platz zu bringen.

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