Saisonstart: 19.10.2026

FC St. Pauli
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Der Kiez-Kicker -- Das Pauli Vereinsblatt (11.06.2026)

11.06.2026 The Machine

Die vierte Ausgabe des Kiez-Kickers!

Magisches Sankt Pauli!

Eine herzliche Begrüßung an alle Fans und Leser des Pauli-Vereinsblatts!


Vorweg möchte sich die Redaktion des Kiez-Kickers, bei unseren Lesern entschuldigen! Aufgrund verschiedener Schwierigkeiten erschien seit dem 1. April keine Ausgabe mehr, und die letzte Sonderausgabe datiert auch bis zum 19. April zurück. Das bedeutet natürlich, dass wir einiges aufzuarbeiten haben. Denn wir erlebten in der Zwischenzeit, fast die komplette Hinrunde, sowie die meisten Transferaktivitäten. Wir werden uns reichlich Zeit nehmen, um alles chronologisch darzustellen.


Spieltag 1 – FC Ingolstadt 0:6

Von Hoffnung zu Hoffnungslosigkeit

Der erste Spieltag begann ernüchternd: Mehrere Transfers hatten für viel Euphorie gesorgt, doch diese Euphorie verschwand schon in den ersten Minuten der neuen Saison. Der Aufsteiger aus Ingolstadt war deutlich präsenter, aktiver und fitter. Die Elf von Trainer Keanu hingegen, wirkte schläfrig und träge. Ingolstadt war präzise und effizient, netzte mehrfach, und so stand es zur Halbzeit bereits 4:0. Pauli hatte zwar vereinzelt Aktionen, doch die Statistiken sprachen Bände: 2,00xG für Pauli, zu 6,8xG für Ingolstadt. Kein guter Einstand für die Hamburger.


Spieltag 2 – Hamburger SV 2:8

Eigentlich Spektakel – Dann doch nicht

Ein Derby, vor allem das Hamburg Derby verspricht normalerweise immer, spannend zu werden. Doch auch im zweiten Spiel, war nicht viel von Pauli zu sehen. Die Neuzugänge Coulibaly und Zirkzee trafen zwar, doch das 2:8 war deutlich: Kein Land für die Kiezkicker in Sicht. Mit viel Enttäuschung im Gepäck ging es zurück ans Millerntor. Erste kritische Stimmen forderten schon leise den Rauswurf von Keanu.


Spieltag 3 – SV Wehen Wiesbaden 0:6

Keine Überraschungen

Wie erwartet, keine Chance gegen den Meisterfavoriten j1n aus Wiesbaden. Eine herbe, aber zu erwartende Niederlage.


Spieltag 4 – MSV Duisburg 2:6

Ein paar Chancen

Unsere Mannschaft ging mit viel Respekt in die Partie, spielte aber deutlich besser, als zu erwarten war. Zwei eigene Treffer, und eine Tordifferenz von vier, ist kein schlechtes Ergebnis, gegen das Starensemble um Erling Haaland. Ein leichtes Aufbäumen, welches aber noch immer nicht die kritischen Stimmen beseitigte.


Spieltag 5 – SC Paderborn 2:2

DER ERSTE PUNKT!

Das Unentschieden markierte den ersten regulären Pflichtspiel-Punkt unter Trainer Keanu. Wir zeigten eine sehr solide erste Halbzeit, welche uns auch schlussendlich mit 2:1 in Führung brachte. Die zweite Halbzeit war dann genau das, was vor dem Spiel erwartet wurde: Paderborner Dominanz. Die Tatsache, dass wir uns nur ein Tor einfingen, haben wir einem Mann zu verdanken: Moussa Niakhate. Der Innenverteidiger ist voll eingeschlagen, und verhinderte maßgeblich die Niederlage.


Status nach 5 Spieltagen:

Nach einem wahnsinnig enttäuschenden Saisonstart schaffte die Mannschaft es, sich trotz der Kritik zu stabilisieren, und den ersten Punkt einzufahren. Das Trainer Keanu noch nicht seinen Hut nehmen musste, lag an dem starken Rückhalt aus der Mannschaft, und der Tatsache, dass die Stimmung innerhalb der Mannschaft und des Vereins passte. Auch auf dem Feld sah man den Zusammenhalt zwischen den Spielern, die trotz der schwerwiegenden Probleme, weiterhin gemeinsam auftraten.

Die Transfers lohnten sich größtenteils:

- Niakhate wurde sofort der Abwehrchef, und zeigte, weswegen man ihn aus Bielefeld holte. Die gesuchte Sofortverstärkung war da.

- Niklas Dorsch strahlte seine Gefahr hauptsächlich durch Vorlagen aus. Immer wieder war er an der Kreation von Toren beteiligt.

- Vini Souza polarisierte direkt mit seiner emotionalen Art, und schaffte es schnell zum Fan-Liebling aufzusteigen.

- Joshua Zirkzee war schnell auf der Höhe, und mauserte sich zum treffsichersten Spieler des Vereins.

- Tanguy Coulibaly hatte wechselhafte Auftritte. Mal blass, mal hervorragend. Es wird spannend zu sehen sein, wie er sich weiterentwickelt.

- Amine Harit hat weiterhin Anlaufschwierigkeiten. Noch läuft es auf keiner Position so wirklich.


Spieltag 6 – TSV 1860 München 0:6

Auf dem Boden der Tatsachen

Auf den Höhepunkt folgte ein brutaler Nackenschlag: Ein 0:6 gegen den damaligen Tabellennachbarn, und Aufsteiger aus München. Zu uninspiriert die Offensive der Hamburger, zu anfällig die Defensive. Zu dieser Leistung hatte Keanu weniger, aber deutliche Worte:

„Beschämend. Einfach nur beschämend. So können wir nicht spielen, wenn wir auch nur ansatzweise eine Chance auf den Klassenerhalt haben wollen. Sprachlos.“


Spieltag 7 – SV Werder Bremen 2:8

Unwahrscheinlich deutlich

Eine klare Angelegenheit, die erneut das Problem darstellt: Die Defensive hat keinen Zugriff, und die Offensive keine zündenden Ideen. Trotz des ersten Punktes melden sich erneut Zweifel, ob Trainer Keanu der richtige Mann ist. Klar ist nur, dass sich etwas ändern muss.


Spieltag 8 – 1. FC Nürnberg 0:6

Dem Rekordmeister gab man sich trotz eines inspirierenden Kampfes mit 0:6 geschlagen. Ähnliche Ausgangslage wie gegen Wiesbaden, mehr ist nicht drin gewesen.


Spieltag 9 – Hannover 96 1:6

Ein angedeutetes Comeback?

Ein deutlich besserer Auftritt. Gegen die Niedersachsen stand es zwischenzeitlich sogar nur 1:2, und insgesamt ist die Leistung positiv zu bewerten. Ein Punktgewinn wäre allerdings ohnehin unrealistisch gewesen.


Spieltag 10 – Borussia Dortmund 3:9

Überragender Dorsch

Zirkzee mit einem weiteren Treffer, und Dorsch mit dem Doppelpack, doch trotzdem eine ordentliche Klatsche. Es gab kein Mittel gegen die hohe Geschwindigkeit des quirligen Lois Openda, der mit einem Viererpack den Weg zum Dortmunder Sieg ebnete. Ähnlich wie gegen Hannover: Nicht schlecht, aber dennoch nichts, worüber man sich freuen sollte.


Spieltag 11 – VfL Wolfsburg 3:6

Wunder geschehen doch noch!

Eine desolate Leistung unserer Mannschaft, die wie durch ein Wunder mit drei Toren nach Hause fuhr, und die Mega-Niederlage gegen deutlich bessere Wölfe unterbinden konnte. Definitiv ein Leistungs-Abstieg im Vergleich zu den vorherigen Partien.


Spieltag 12 – VfB Stuttgart 2:5

Beste Chance nicht genutzt!

Gegen den (zu dem Zeitpunkt) Tabellenletzten, sollte unbedingt ein Punkt her, doch die Mannschaft von Trainer Capo ließ nichts anbrennen, und führte nach etwa einer Stunde mit 3:0. Dann gab es ein gewaltiges Aufbäumen unserer Mannschaft, die durch einen Scienza-Doppelpack bis auf ein Tor rankamen. Doch dann zwei unkonzentrierte Situationen, welche zu zwei weiteren Gegentoren, und dem 2:5 Endstand führten.


Status nach 12 Spieltagen:

- Eine äußerst angespannte Situation in Hamburg. Vor allem nach der Niederlage gegen den Tabellennachbarn aus Stuttgart, war die Frustration groß. Erneut gab es viele Entlassungsgerüchte rund um Trainer Keanu, doch diese bewahrheiteten sich nicht.

- Rückhalt innerhalb der Mannschaft bricht nicht ab, und die Spieler machen sich bei der Geschäftsleitung für ihren Coach stark.

- Die Transfers sorgen weiterhin größtenteils für Begeisterung, doch der große Umschwung bleibt aus.



Damit endet die vierte Ausgabe des Kiez-Kickers!


Magisches Sankt Pauli!

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