Magdeburg-News (30.05.2025)
Heimspiel-Blamage: Kleindienst schießt Magdeburg beim 5:6 regelrecht ab
Magdeburg – Eigentlich wollte man die Fans im heimischen Stadion mitreißen – stattdessen erlebten sie ein Spektakel, das man so schnell nicht vergessen wird. Leider aus den völlig falschen Gründen. Der 1. FC Magdeburg verliert daheim mit 5:6 (!) gegen den FC Augsburg – und wird dabei von einem Mann quasi im Alleingang „gehoppst“: Tim Kleindienst.
Der Stürmer des FCA zerlegte Magdeburgs Abwehr nach Strich und Faden und traf gleich viermal ins Netz – jeweils mit Ansage, ohne Gegenwehr, und oft komplett frei im Strafraum. Wie ein ungeladener Gast auf einer Gartenparty bediente er sich nach Belieben – und keiner hinderte ihn daran.
Dabei hatte das Spiel alles, was Fans lieben: Emotionen, Tore, Drama – und doch war am Ende die Stimmung auf dem Nullpunkt.
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Trainer Leonardo nach dem Spiel: Sprachlos – fast
Reporter: Leonardo, 5:6 daheim – was sagen Sie den Fans?
Leonardo (fassungslos): Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. So etwas habe ich noch nie erlebt. Wir machen fünf Tore zu Hause – und verlieren. Das ist Fußball-Irrsinn. Aber auch hausgemacht.
Reporter: Kleindienst hat Ihnen vier Stück eingeschenkt...
Leonardo: Ja, und wir schauen dreimal zu, wie er sich noch das Trikot zurechtzupft, bevor er abschließt. Da stimmt in der Zuordnung, im Zweikampfverhalten und im Kopf gar nichts. Das tut weh. Vor allem daheim.
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Sportvorstand Paul wird deutlich: „So tritt keine Heimmannschaft auf“
Reporter: Herr Paul, Ihre Analyse?
Paul (sichtlich angefressen): Das war ein peinlicher Auftritt. Sechs Gegentore im eigenen Stadion – das ist nicht zu erklären. Wir haben uns vor eigenem Publikum vorführen lassen. Von einem FCA, den viele noch vor zwei Wochen belächelt haben.
Reporter: Kleindienst?
Paul: Der hat uns gehoppst – ganz klar. Der Typ war auf dem Platz wie im Training, hat gemacht, was er wollte. Und unsere Abwehr? Hat höflich Platz gemacht. Wir werden das intern sehr, sehr klar ansprechen.
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Fazit:
Ein Spiel, das in Erinnerung bleibt – aber leider als Albtraum. Magdeburg verliert nach wildem Schlagabtausch mit 5:6 gegen den FCA und muss sich besonders an einem Namen abarbeiten: Tim Kleindienst. Für Fans bleibt neben der Wut vielleicht nur noch schwarzer Humor. Und die Hoffnung, dass das die letzte „Hoppserei“ dieser Art war.