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Kieler Nachrichten (06.02.2025)

06.02.2025 Final

Kieler Nachrichten

Holstein Kiel: Der perfekte Untergang in Reinform


Es ist amtlich: Holstein Kiel ist nicht nur sportlich, sondern auch finanziell, taktisch und moralisch vollkommen am Ende. Die Rückrunde liest sich wie ein düsteres Märchen, nur ohne Happy End. Kein einziger Sieg, ein einziges Unentschieden als kümmerlicher Trost, und ansonsten Niederlagen, die sich wie ein Best-of an Pech, Unvermögen und absurden Zufällen aneinanderreihen. Das letzte 2:8 gegen die Spielvereinigung Unterhaching war die perfekte Zusammenfassung dieser bisherigen Horror-Rückrunde. Während Kiel gefühlt jede Torchance kläglich in die Wolken jagte, verwandelte der Gegner sogar die Ballkontakte, die eigentlich gar nicht hätten stattfinden sollen. Wenn der Ball nur in die Nähe eines Unterhachinger Spielers rollte, flog er wie von Zauberhand in den Winkel. Vermutlich hat EA auch hierfür einen Patch veröffentlicht, der nur gegen Kiel wirkt.


Doch es kommt noch besser: Die kommenden Spiele lesen sich wie ein Fahrplan direkt in Liga 3. Magdeburg, Elversberg, Kaiserslautern, Bayern München und Heidenheim – ein Horrorprogramm, das selbst den optimistischsten Kieler Fan zum Weinen bringt. Man rechnet sich höchstens noch gegen die "Abstiegskollegen" Hertha, Köln und Gladbach eine Chance aus – wobei „Chance“ hier eher bedeutet, dass man vielleicht nur 0:3 statt 0:8 verliert. Die Verantwortlichen haben die Lage bereits so gut wie aufgegeben. Der Trainer, mittlerweile ein Schatten seiner selbst, spricht nur noch in Phrasen wie „Wir müssen dran glauben“ und „Es gibt noch theoretische Chancen“, während die Finanzabteilung längst einen Nebenjob bei eBay Kleinanzeigen sucht, um irgendwie die Gehälter noch zahlen zu können.


Und als wäre das alles nicht genug, gibt es mittlerweile auch Erklärungen für die katastrophalen Leistungen auf dem Platz: Die halbe Mannschaft scheint die letzten Spiele tatsächlich besoffen bestritten zu haben. Augenzeugen berichteten, dass Patrick Schick schon beim Warmmachen verdächtig ins Stolpern geriet, während Eljif Elmas sich nach jeder Drehung am Ball erst einmal orientieren musste, wo eigentlich das gegnerische Tor steht. Kevin Danso schien derweil völlig überzeugt, dass er auf einer Après-Ski-Party ist und nicht auf einem Fußballfeld. In Anbetracht dieser "professionellen" Vorbereitung auf die Spiele wundert es eigentlich niemanden mehr, warum fast kein einziger Torschuss mehr sein Ziel findet


Fazit: Wenn das ein Experiment gewesen sein soll, wie man einen Verein in Rekordzeit gegen die Wand fährt – Mission erfüllt.


Kiel freut sich aber auch auf Liga 3 - hier wird man womöglich ein wenig entspannter spielen können. Wobei - selbst gegen Drittligateams (schöne Grüße an hidirkpagel) hat man zuletzt haushoch verloren. Ist es vielleicht nun tatsächlich an der Zeit für einen Trainerwechsel?

Kommentare (1)

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Holstein Kiel: Doch noch ein Lebenszeichen!


Kaum war der Abgesang auf Holstein Kiel veröffentlicht, zeigte die Mannschaft plötzlich, dass sie doch noch am Profifußball teilnehmen kann. Mit einem überraschenden 3:1-Sieg gegen Magdeburg sorgten Elmas, Bruma und Schick – ja, genau die zuletzt „leicht angeheiterten“ alten Herren – für ein kleines Wunder. Ob es ein letztes Aufbäumen oder der Beginn einer epischen Rettungsaktion ist, bleibt abzuwarten. Die nächsten Gegner heißen schließlich immer noch Kaiserslautern, Bayern und Heidenheim – und da hilft vermutlich auch kein Katerfrühstück mehr.


Aktuell hält es Alexander K. aber doch noch gerade so eben auf dem Trainerstuhl.

Final · 06.02.2025 18:21 Uhr
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