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Kieler Nachrichten (13.01.2025)

13.01.2025 Final

Kieler Nachrichten


Das Nordlicht im Süden Deutschlands in Ingolstadt – Ein Spiel wie aus einem Thriller, aber leider ohne Happy End


Das Auswärtsspiel am 19. Spieltag führte Holstein Kiel tief in den Süden – nach Ingolstadt. Nach einer langen und beschwerlichen Reise aus dem hohen Norden mit dem Mannschaftsbus, wo die frische Ostseeluft weht und der Wind die Segel setzt, kamen die Kieler mit großen Hoffnungen in den Audi-Sportpark. Doch leider sollte sich die Reise alles andere als lohnen.


Das Spiel selbst war ein wahrer Krimi – allerdings nicht der spannenden Art. Die ersten Minuten gehörten noch den Kielern, aber dann wurde das Spiel zu einer zähen Angelegenheit, in der es im Wesentlichen nur noch um das Hin- und Herschieben im Mittelfeld ging. Torschüsse waren eine Rarität – Ingolstadt brachte es auf ganze drei Schüsse aufs Tor, während Kiel gerade mal einen einzigen abfeuerte. Und auch das war kein echtes Ausrufezeichen.


Doch der eigentliche Höhepunkt kam, als es plötzlich zu einem Hooligan-Sturm auf den Platz kam. Der Spielfluss war ausgesetzt, es flogen Bierbecher und Feuerzeuge - Szenen die man bisher nur von Union Berlin kannte und der Stadionsprecher versuchte mit seiner beruhigenden Stimme die Massen zu besänftigen. Der Schiedsrichter ergriff sofort die Kontrolle und sorgte mit seiner souveränen Art dafür, dass sich die Gemüter wieder beruhigten. Die Fans atmeten kollektiv auf, als das Spiel nach einer kurzen Unterbrechung fortgesetzt wurde – als wäre nichts gewesen.


Aber leider konnte auch diese kurze Pause nicht die Kieler Aufholjagd anstacheln. Ingolstadt, obwohl eigentlich auf dem Papier als das schwächere Team eingestuft, war in jeder Hinsicht überlegen. Sie waren schneller, präziser in der Verteidigung und ließen Kiel kaum Platz, sich zu entfalten. Ein spezielles Highlight der Frustration war der Moment, als Schick von Kiel plötzlich in einem Sprintduell eingeholt wurde – von einem Ingolstädter Verteidiger, der mit einem Rating von 76, also fünf Punkten schlechter, unterwegs war. Ein absolut mysteriöser Moment, der mehr Fragen aufwarf als beantwortete. Wie kann es sein, dass ein Spieler mit einer solchen Qualität so einfach abgekocht wird?


Erschwerend kam hinzu, dass Kiel scheinbar immer eine Sekunde zu spät war – und das, obwohl man auf dem Papier nicht unbedingt das schlechtere Team stellen sollte. Angesichts der defensiven Stärke von Ingolstadt und ihrer außergewöhnlichen Schnelligkeit im Spielaufbau stellt sich die Frage, ob hier vielleicht mehr im Spiel ist als nur sportliche Fairness. Es kommen Zweifel auf – könnte es im Hintergrund irgendwie Einflussnahmen geben, die das Spielgeschehen beeinflussen? War die Wettmafia involviert?


Am Ende stand das Ergebnis fest: Ein müdes 1:0 für Ingolstadt. Eine erneute Niederlage, kaum Torschüsse – und keine Antwort auf die vielen offenen Fragen. Kiel muss sich jetzt wirklich fragen, was schiefgelaufen ist. Ob es an der langen Anreise lag, am Mangel an kreativen Ideen oder ob tatsächlich die unnatürliche Schnelligkeit der Ingolstädter eine Erklärung verlangt.

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Kieler Nachrichten

Wiederholungsspiel in Ingolstadt: Ein Torfestival und ein (fast) glückliches Ende


Nach der offiziellen Beschwerde bei der DFL, die den vorherigen Tiefpunkt gegen Ingolstadt nochmal unter die Lupe nahm, wurde ein Wiederholungsspiel angesetzt – und was für eins! Kiel reiste diesmal mit der zuverlässen Deutschen Bahn 😉 an, statt mit dem Mannschaftsbus.


Es gab statt zähem Mittelfeld-Geschiebe dann diesmal ein wahres Torfestival, das mit einem 3:3-Unentschieden endete. Ein Erfolg, zumindest im Vergleich zum ursprünglichen 0:1-Debakel. Aber natürlich wäre es kein Holstein-Kiel-Spiel ohne die obligatorische Portion Drama: Ein unberechtigter Elfmeter gegen Kiel, angeblich wegen Haltens, sorgte erneut für Empörung – dabei war der einzige, der nicht mehr zu halten war, der Kieler Trainer Alexander K. und zwar aufgrund seiner Emotionen. Der Schiedsrichter wurde derartig zusammengeschissen, dass man umgehend auf die Tribüne verbannt wurde. Später gab es dann sogar noch eine rote Karte gegen Elmas, der Rebic mit einem brutalen Foul in der 89. Minute von den Beinen geholt hat. Man munkelt, dass dies die Rache für den zuvor unberechtigt gepfiffenen Elfmeter war. Gefühlt gab es diese Saison in fast jedem zweiten Spiel eine rote Karte gegen die Kieler. Irgendwas stimmt hier mit den Emotionen des Trainers und der Spieler nicht.


Offensiv lief es in diesem Spiel zwar besser, aber leider blieben die Störche am Ende wieder einmal chancentot. Selbst die sonst so verlässlichen Schick und Elmas verschossen Hochkaräter, die selbst ein Hobbykicker im Biergarten versenkt hätte (okay, vielleicht nicht nach dem dritten Weizen). Dennoch waren sich alle einig: Die Punkteteilung geht in Ordnung. Kiel zeigte sich kämpferisch und nimmt hier das Ergebnis als kleinen Mutmacher mit – auch wenn man sich insgeheim fragt, ob die Fußballgötter gerade einfach Spaß daran haben, die Kieler Nerven zu testen.

Final · 13.01.2025 17:51 Uhr
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