Saisonstart: 19.10.2026

SV Sandhausen
Team-News SV Sandhausen

Rhein-Neckar-Zeitung (08.04.2024)

08.04.2024 Fabo



Düsseldorf eine Nummer zu groß!



Der SV Sandhausen ist vor wenigen Minuten durch eine 7:2(3:1) Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf aus dem Sommercup ausgeschieden. Das Ergebnis spiegelt den tatsächlichen Spielverlauf aber nur wenig wieder. Denn eine rundum erneuerte Sandhausener Mannschaft bot dem Erstligisten vor allem im ersten Durchgang Paroli. Cheftrainer Fabo verzichtete im Hinblick auf den Saisonstart in der 3.Liga auf gleich mehrere Akteure, die wohl eher zur ersten Elf gehören würden. So setzte Kapitän Manuel Gulde im Testspiel aus, genauso wie die beiden Stürmer Behrens und Green. Auf der linken Abwehrseite feierte Jakob seinen ersten Einsatz unter dem neuen Trainer. Der erst im Sommer nach Sandhausen gewechselte Kurt begann für Diekmeier auf der rechten Abwehrseite. Die zusammengewürfelte Mannschaft begann euphorisch und hätte bereits nach einer Minute führen müssen. Doch Pavlenka, der an diesem Abend noch viele weitere Großchancen des Drittligisten vereiteln sollte, rette stark gegen Idrizi. In der 6.Minute ging der Außenseiter dann aber doch in Führung. Nach einem Pass von Idrizi traf Maximilian Dittgen mit einem satten Linksschuss zum 0:1. Im direkten Gegenzug zeigte der Erstligist dann all seine Klasse und traf mit der ersten gelungenen Aktion im Spiel zum Ausgleich. Nach einer Flanke war es Benito Raman (8.), der nur noch einschieben musste. Der SVS blieb zwar die spielbestimmende Mannschaft, mit dem ansehnlicheren Fussball, doch Düsseldorf erzielte das nächste Tor. Ryan Sessegnon (14.) zeigte, welche Effizienz in der Eliteliga gefragt ist. In der Folge lauerte die Fortuna auf Konter, ohne aber wirklichen Zugriff zum Spiel zu finden. Anders Sandhausen, die immer wieder den Ball in ihren eigenen Reihen zirkulieren ließen und sich gar Torchancen erspielen konnten. Ein weiterer Treffer blieb der Fabo-Elf vor der Pause allerdings verwehrt. Die Fortuna hingegen führte ihre Effektivität fort und sorgte kurz vor der Pause durch einen tollen Weitschuss von Radonijc (40.) für die Vorentscheidung. In der Pause gab es auf beiden Seiten keine Wechsel. Vielleicht auch ein Grund, weshalb das Spiel nach dem Seitenwechsel verflachte. Sandhausen hatte weiterhin die Spielkontrolle, fand nun aber selten den Weg ins gegnerische Drittel. Erst in der Schlussviertelstunde nahm die Partie wieder Fahrt auf. Pavlenka lenkte einen tollen Abschluss von Borello über die Latte. Die darauffolgende Ecke nutze Innenverteidiger Rios Alonso (76.) zum Anschlusstreffer. Doch wie im ersten Durchgang zeigte der Erstligist auf einen Gegentreffer die richtige Reaktion. Nur zwei Minuten nach Alonso's Treffer stellte Radonijc den alten zwei Tore Abstand wieder her. In den Schlussminuten erhöhte der Favorit durch den Treffer von Raman (83.) und zwei weiteren Toren vom glänzend auferlegten Radonijc (86., 89.) gar auf 7:2. Vielleicht der einzige Punkt, der die gezeigte Leistung des Drittligisten etwas schmälert.


Stimme Fabosvw (Trainer SV Sandhausen):


"Wir können heute wirklich stolz auf unsere Leistung sein. Die Jungs, die heute auf dem Platz standen, haben es richtig gut gemacht. Vor allem im ersten Durchgang waren wir spielbestimmend und die bessere Mannschaft. Wir sind ein wenig verblüfft von der gezeigten Leistung, immerhin war die Mannschaft ziemlich zusammengewürfelt. Dafür muss man den Jungs ein Kompliment aussprechen! Wir dürfen aber auch nicht übertreiben, haben sieben Gegentore gefressen und müssen das Spiel richtig einordnen. Der Fokus liegt nun auf Saarbrücken bzw. auf Bielefeld"


Sandhausen spielte in einem 5-3-2 System:


Burchert - Nauber, Schröck (C), Rios Alonso, Kurt, Jakob - Kinsombi, Idrizi, Zimmermann - Borello, Dittgen


Tore:


0:1 Maximilian Dittgen (6.)

1:1 Benito Raman (8.)

2:1 Ryan Sessegnon (14.)

3:1 Nemanja Radonijc (40.)

3:2 Rios Alonso (76.)

4:2 Nemanja Radonijc (79.)

5:2 Benito Raman (83.)

6:2 Nemanja Radonijc (86.)

7:2 Nemanja Radonijc (89.)

Kommentare (0)
Noch keine Kommentare. Einloggen, um zu kommentieren.