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Fortuna Düsseldorf
Rheinische Post: Fortuna 2069 (26.02.2012)
26.02.2012
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26.02.2011 ![]() | |||
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Eine epochale Bietschlacht endet mit Neuzugang HO HO HOmann - BYE BYE Bönig D üsseldorf -Die Konstellation war verzwickt. Zwei ähnliche Spieler liefen mit fünf Minuten Abstand am Transfermarkt aus, beide 29, beide mit niedrigen Gehaltsvorstellungen, beide aus Braunschweig. Interessenten gab es zuhauf. Nachdem die Fortuna und Eintracht Frankfurt bereits zu einem frühen Zeitpunkt Offerten unterbreitet hatten, startete am gestrigen Abend die Hatz. Unterhaching schaltete sich als nächster Verein hinzu, eh Hannover 96 Angebote unterbreitete, die kaum ablehnbar schienen. Ausgerechnet Hannover, für Spieler aus Braunschweig! Flehende Hilferufe gingen in Düsseldorf ein, diese Schmach zu unterbinden, also begab sich Dr. Breetveld auf den Markt. In mühsamer Kleinstarbeit tastete sich der Finanzvorstand an die Grenzen in beiden Verhandlungen heran. Immer wieder glühten die Leitungen zwischen den Managern der Vereine und den Spielerberatern. Da wurden Verhandlungen verschleppt indem Angebote fristverlängernd abgegeben wurden, taktiert im Preispoker wechselseitig zwischen den Spielern und um 19:26Uhr stand fest: Christian Homann wird Fortune. Trainer Frank Götze lobte gleich die offensichtliche Spielintelligenz der Neuverpflichtung und wies Gerüchte, Homann werde lediglich zum Bierkastenschleppen verpflichtet, mit Hinweis auf die magere Konstitution des Spielers zurück. Ihn könne man maximal Bierkästen bekleben lassen, soll unter vier Augen geäußert worden sein. Unmut verbreitet die Kunde vom Transfer jedoch an unerwarteter Stelle. Spielerisch stellt Homann als gelernter zentraler Mittelfeldmann keine Bedrohung dar für das langjährige Fortuna-Mitglied Phillip Bönig, der als rechter Verteidiger schon viele Schlachten geschlagen hat. ABER warum liebäugelt er dennoch mit einem Wechsel?Zum einen hat er seinen Stammplatz verloren, erhielt diese Saison lediglich 0 Minuten Spielzeit und nach Aussprache mit der sportlichen Leitung ist keine Änderung des status quo in Sicht. Mit seinen 31 Jahren muss er sich nun Gedanken machen, ob er den Rest seiner Karriere auf der Düsseldorfer Bank oder lieber in einem anderem Verein auf dem Feld verbringen möchte. Doch viel gewichtiger erscheint ein ganz anderer Umstand: Christian Homann genoss jahrelang Schauspielunterricht. Bönigs Paraderolle als Mephisto in der alljährlichen Faustdarbietung des Fortuna-Ensembles sieht er stark gefährdet. Sicherlich blickt Bönig diabolischer, doch gerade die Subtilität des vordergründig Einfältigen könnte Homanns Interpretation der Rolle einen fragilen Horror verleihen. Das sieht Bönig selbst und möchte wechseln. Als Vertragsamateur orientiert er sich primär in Richtung Regionalliga. Bis auf Schüsse, Passen und hohe Bälle liegen seine Fähigkeiten locker auf dem Niveau eines Zweitligastars. Seine Grundausbildung erhielt er 2003 bis 2007 bei der Gladbacher Borussia, von da an agierte er im Kader der Fortuna. Stammplatzgarantie würde er gerne erhalten. Für ein Startgebot von 6.969 EUR ist er ab sofort auf dem Transfermarkt erhältlich. | |||
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üsseldorf -Die Konstellation war verzwickt. Zwei ähnliche Spieler liefen mit fünf Minuten Abstand am Transfermarkt aus, beide 29, beide mit niedrigen Gehaltsvorstellungen, beide aus Braunschweig. Interessenten gab es zuhauf. Nachdem die Fortuna und Eintracht Frankfurt bereits zu einem frühen Zeitpunkt Offerten unterbreitet hatten, startete am gestrigen Abend die Hatz.
Unmut verbreitet die Kunde vom Transfer jedoch an unerwarteter Stelle. Spielerisch stellt Homann als gelernter zentraler Mittelfeldmann keine Bedrohung dar für das langjährige Fortuna-Mitglied Phillip Bönig, der als rechter Verteidiger schon viele Schlachten geschlagen hat. ABER warum liebäugelt er dennoch mit einem Wechsel?