Freiburg – Bereits am Montag konnten sich die Breisgauer mit Wunschspieler Lasse Sobiech auf eine gemeinsame Zukunft einigen. Er kommt aus der Talentschmiede des VDFB Nachwuschsleistungszentrums in den Breisgau. Hierfür musste man sich mit einer Transfergebühr in Höhe von 481.632 EUR an die Transfermarktleitung gegen andere Konkurrenten durchsetzen. Lasse wird die Lücke durch den Weggang von Bonfim Costa Santos Dante in der Innenverteidigung der Freiburger schließen. Trainer Grahl zeigte sich begeistert von seinem neuen Abwehrchef. Er sei ein cooler Typ und absoluter Wunschkandidat gewesen. Mit seiner bescheidenen und mannschaftsdienlichen Art passt er perfekt ins Team. Man habe lange und ausführliche Gespräche geführt und schnell gemerkt, dass die Ziele des Spielers mit denen des Vereins gut zusammenpassen. Lasse selbst sah den Wechsel als den richtigen nächsten Schritt in seiner Karriere. Der große und wuchtige Verteidiger besticht durch sein tolles Stellungsspiel, seiner körperlichen Präsenz und seiner hervorragenden Kopfballstärke. Er bringt mehr Sicherheit bei Flanken in den eigenen Sechzehner sowie hohen weiten Pässen in Richtung des eigenen Sechzehners. Auch mit seinem Innenverteidgungspartner Maximilian Drum harmonierte er in den Tests bereits hervorragend. Er stand immer richtig und köpfte die Bälle reihenweise aus dem eigenen Sechzehner. War er mal zu spät sprang Drum ein und ließ dieser mal einen durchschlüpfen war wiederum Sobiech zur Stelle. Zudem tauchte er bei Ecken auch regelmäßig vor des Gegners Tor auf und wartete geduldig auf seine Chance als Abnehmer mit seiner Spezialeigenschaft Powerheader einzunicken. Wir freuen uns über diesen vielversprechenden Neuzugang und wünschen Ihm für seine Zeit bei uns alles Gute. Herzlich Willkommen Lasse!
Wusstet ihr schon?Aus der Gerüchteküche war indes zu erfahren, dass man ebenfalls an Innenverteidiger Kordian Rudzinski von Rot Weiss Ahlen interessiert war. Hiermit wollte man die Gehaltskosten weiter drücken und hätte neben Sobiech einen weiteren Riesen im Abwehrzentrum gehabt. Dieser Transfer scheiterte jedoch an der zu hohen Ablösesumme, so dass sich Rudzinski mit der Alemannia Aachen einig wurde.
Habt ihr es mitbekommen?
Der Breisgauer berichtete euch bereits von
Tyrala´s Verpflichtung. Heute haben wir euch nun Lasse Sobiech vorgestellt. Klangheimlich und fast unbemerkt hat der Sportclub aber bereits ein drittes Mal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Hierbei handelt es sich um einen Torwart vom Ligakonkurrenten Hamburger SV. Sein Name ist Benjamin Bellot. Der 25 Jährige kommt ursprünglich aus der Jugend von Red Bull Leipzig ehe er in den Norden wechselte. Sowohl bei den Leipzigern als auch beim HSV kam er über ein Reservistendasein nie hinaus. Die Verantwortlichen des Sportclubs versprechen sich durch diese Verpflichtung zugleich ein wenig Entlastung als auch Belastung für Stammkeeper Tschauner. Bisher hat Tschauni seinen Job überragend gemacht. Man geht auch davon aus, dass dieses weiterhin der Fall sein wird. Doch großgewachsene Schlussmann konnte sich eine Arbeitsunfähigkeit eigentlich nie leisten. Denn es gab keinen, der ihn im Kasten hätte vertreten können. Diese Aufgabe soll nun Bellot zu teil werden. Gleichzeitig soll er als Trainingspartner und Motivator des altgedienten Torhüters herhalten. Da Tschauner nicht mehr der jüngste ist, sieht Bellot seine Chance darin, sich durch ein Sondertrainung zu verbessern und diesen dann in den kommenden Jahren zu beerben. Denn nichts wünscht sich ein Spieler mehr als irgendwann einmal Stammspieler zu werden. Wir wünschen Benny bei diesem Vorhaben viel Erfolg und heissen ihn besser spät als nie ganz herzlich Willkommen.
Was ist aktuell im Angebot?Bezüglich der Personalie Klaas-Jan Huntelaar ist es indes sehr ruhig geworden. Nach einigen Angeboten und Preissenkungen steht er nun konstant für 3,5 Millionen weiterhin auf dem Transfermarkt und wird laut Aussage Grahls im Preis auch nicht weiter fallen. Einen wirklich ernsthaften Interessenten hat es bisher noch nicht gegeben. Beziehungsweise die die es Ernst meinten waren leider zu klamm auf dem Festgeldkonto. Man plant daher inzwischen zweigleisig beim Sportclub. Sollte Huntelaar in Kürze keinen passenden Verein finden wird man mit ihm in die Rückrunde gehen. Wir könnten uns sicherlich schlimmeres vorstellen als mit einem Mann seines Kalibers auch weiterhin auf Torejagd gehen zu dürfen. Leidtragender dieser Variante wäre sicherlich Neuzugang Sebastian Tyrala, der eigentlich als Mittelstürmer geholt wurde und dann weiter als linker Flügelflitzer aggieren müsste. Ein absolutes Luxusproblem. Vor allem für die Fans wäre das sicherlich ein riesen Grund zur Freude. Denn der Kapitän des Sportclubs ist längst zum Publikumsliebling avanciert.
Wie sind die weiteren Aussichten?Vor Saisonbeginn gab Trainer Grahl an, dass das Team lediglich punktuell verstärkt und man größtenteils auf den Aufstiegskader vertrauen werde. Bisher haben wir lediglich drei Neuzugänge zu verzeichnen, denen ein Abgang gegenübersteht. Von den Verantwortlichen war indes zu vernehmen, dass die Kaderplanungen und damit die Aktivitäten auf dem Transfermarkt bereits fast abgeschlossen sind. Somit dürfte diese Aussage wohl tatsächlich eingehalten werden. Wir werden euch weiter auf dem laufenden halten.