Freiburg - Kurz vor Ende der Transferperiode konnte sich der Sportclub für eine kleine Aufwandsentschädigung an den eigenen Jugendbereich des Vereins in Höhe von 165.000,- EUR noch die Dienste eines waschechten Freiburgers sichern. Er heisst Nicolas Höfler und kommt wie gesagt aus dem eigenen Nachwuchsbereich. Als großes Talent gehandelt wurde er 2005 von der Jugend des SC Pfullendorf verpflichtet und durchlief seit dem die U17, U19 und die zweite Mannschaft des SC Freiburg. Hier wurde er kontinuierlich ausgebildet und für diesen Moment vorbereitet. Bisher zeichnete er sich durch gute Leistungen aus und entwickelte seine Stärken im Bereich des defensiven Mittelfeldes. Vor allem seine Spielintelligenz, sein Passspiel und sein Defensivverhalten zeichnen ihn aus. Er gilt als klassischer Taktiker und wird beim Sportclub die Position des "Sechsers" übernehmen. Mit erst 23 Jahren hat er gehörig Potenzial und das Zeug dazu ein ganz großer im Breisgau zu werden.
Trainer Grahl beobachtete Höfler schon länger und war von Anfang an von seinem Talent und insbesondere von seinem taktischen Verständnis begeistert. Aufgrund der nicht erfüllten Erwartungen trennte man sich diese Saison von Jannik Weingarten und verpflichtete zunächst den sehr erfahrenen Nicolas Ledgerwood für die Position des "Sechsers". Doch als nun klar wurde, dass man für das Erreichen des angepeilten Saisonziels noch über Spielraum im Gehaltsindex verfügte war es soweit. Und auch Höfler war nun weit genug, dass der Moment gekommen war ihn in die erste Mannschaft zu holen. Durch diese Verpflichtung verfügt man nun über eine hervorragende personelle Situation auch auf der Position im defensiven zentralen Mittelfeld. Denn hierdurch ergibt sich nun die Alternative mit einer Doppelsechs zu agieren. Zudem belebt der Konkurrenzkampf auf den einzelnen Positionen immer die Leistung einer Mannschaft.
Wir freuen uns sehr über diesen wirklich vielversprechenden Neuzugang und wünschen Nicolas Höfler bei unserer ersten Mannschaft alles Gute für den gemeinsamen weiteren Weg.