Kieler Nachrichten
In Kiel zittern die Körper sämtlicher Spieler sowie insbesondere auch die des Trainers. Denn der Rückrundenstart ist alles andere als erfolgreich verlaufen. 3 Niederlagen aus 4 Spielen und ein schmeichelhafter knapper Sieg gegen den Tabellenletzten aus Karlsruhe. Wo soll das noch hinführen?
Eine kleine Analyse:
Im ersten Rückrundenspiel gegen Union hatte man kaum eine Chance. Man kam zwar hier und da zu ner guten Chance und mit dem Gewissen Quentchen Glück hätte man den Berlinern zumindestens einen Punkt abluchsen können, aber dass der Fußballgott EA nicht auf der Seite der Störche steht, ist ja hinlänglich bekannt. 1:6
Im zweiten Rückrundenspiel gegen Karslruhe war ein Pflichtsieg an der Tagesordnung und es sah auch lange so aus. Bis EA meinte es doch noch ein mal spannend machen zu wollen. Am Ende verdient, aber trotzdem sehr knapp. 3:2
Das dritte Rückrundenspiel gegen Mannheim verlief wie sehr viele Spiele in dieser Saison (mindestens 6). Man führt 2:0 (EA gibt Kiel das Momentum, um ein paar Tore zu schiessen, denn waldhof ist auf und dran den Freundschaftspokal zu gewinnen). Dann hat Kiel noch 2-3 extrem 100%ige Chancen auf das 3:0, aber die gehen nicht rein. Dann dreht der Gegner wie so oft das Spiel und gewinnt am Ende viel zu hoch, weil Kiel nur noch frustriert durch die Gegend kickt. Selbst Alexander K war kurz davor gefrustet das Spielfeld zu verlassen a la Senegal im Afrika Cup gegen Marokko. Denn das ging hier wieder mal nicht mit rechten Dingen zu. 3:7
Im letzten Rückrundenspiel gegen Ulm hatte man dann überhaupt gar keine Chance mehr. Verdient 1:7
Die derzeitigen Ergebnisse zeigen, dass sich Kiel sehr tief im Abstiegskampf befindet. Und da hilft es auch nicht, dass die ligaleitung einen vorherigen Abstiegskandidaten Magdeburg mit einem Pro ausstattet, welcher alle Spiele gewinnt und die Magdeburger bereits von den Abstiegsrängen geholt hat. Dementsprechend entscheidet sich das Abstiegsrennen zwischen Kiel, Köln, Essen, Fürth und Karlsruhe.