
Fürth holt sich Auftaktsieg
Die SpVgg Greuther Fürth hat das Frankenderby bei der SpVgg Bayreuth, nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, für sich entschieden. In einer eher tristen ersten Spielhälfte waren es die Hausherren, die kurz vor der Pause in Führung gingen. Sonny Kittel erzielte nicht nur die Bayreuther Halbzeitführung, sondern auch das erste Tor der 28.Saison im VDFB. Nach der Pause brauchte das Kleeblatt aber nur wenige Minuten um die Führung der Oberfranken durch Redondo zu egalisieren. Die Mannschaft von Trainer Lexi wirkte nun deutlich griffiger als noch im ersten Durchgang. Bayreuth hingegen bot den Gästen immer mehr Räume an, die Berisha in der 58.Minute zur Fürther Führung nutzen konnte. Zwar bemühten sich die Hausherren, doch Fürth war im zweiten Spielabschnitt einfach deutlich abgeklärter. Ein Konter brachte dann etwa zehn Minuten vor dem Spielende den 1:3 Endstand durch Nelson. Für Gästetrainer Lexi war es gleich der erste Sieg im ersten Spiel als Trainer im VDFB. Bayreuths Coach Lexxus hatte sich hingegen wohl eine andere Rückkehr in den VDFB gewünscht.

Leverkusen gewinnt Auftakt im Saarland
Bayer 04 Leverkusen wird, nach einer enttäuschenden Rückrunde in der abgelaufenen Spielzeit, in dieser Saison einen neuen Anlauf in Richtung 1.Liga nehmen. Der Auftakt ist schon mal gelungen! Am heutigen Montagabend siegte die Mannschaft von Henne mit 1:3(0:1) beim SV Elversberg. Bereits nach sieben Minuten ging die Werkself durch Azmoun in Führung und erwischte somit einen Start nach Maß. In der Folge sahen die etwa 25.000 Zuschauer im Waldstadion eine chancenarme erste Halbzeit. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff hatten die Gäste noch zwei aussichtsreiche Chancen die Führung auszubauen, doch Bayer 04 vergab. Direkt nach Wiederbeginn war es wieder Leverkusen, die eine gute Torchance ausließen. Dies sollte sich nur wenige Minuten später rächen, als Elversberg einen der wenigen Angriffe sauber zu Ende spielte und Mario Götze zum Ausgleich traf (49.). Der Knackpunkt der Partie war dann eine Standardsituation für Leverkusen nur sechs Minuten nach dem Ausgleich. Eine Ecke verwertete Mavropanos zur erneuten Gästeführung (55.). Die Hausherren stellten um und agierten nun deutlich offensiver, doch die Mannschaft von Piskopat erspielte sich kaum nennenswerte Torchancen. Das Spiel blieb dennoch bis zur Schlussphase spannend, da die Gäste es verpassten aus guten Kontersituationen die vorzeitige Entscheidung zu markieren. Erst als Azmoun in der Nachspielzeit zum 1:3 Endstand traf, war die Elversberger Heimniederlage bei der Rückkehr in den VDFB besiegelt.

Horn rettet KSC einen Punkt
Der Karlsruher SC und der SV Elversberg trennen sich am 2.Spieltag in einer unterhaltsamen Partie mit 1:1(1:0). Besonders aus Sicht der Karlsruher ist dieser Punkt mehr als schmeichelhaft. In einer zähen Anfangsphase sahen die Zuschauer im Wildpark kaum Torchancen. Erst als Simon Terodde den KSC in der 28.Minute in Führung brachte, kam Schwung in die Partie. Die Saarländer waren in dieser Phase der Begegnung viel zu weit von ihren Gegenspielern entfernt, sodass den Hausherren bis zur Pause noch drei weitere gute Chancen zum 2:0 bot. Doch der KSC vergab. Nach der Pause änderte sich das Spielgeschehen komplett. Die Karlsruher fanden gar nicht mehr statt. Elversberg hingegen wurde immer mutiger und erspielte sich zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten. Den Meister fanden die Gäste zumeist in KSC Keeper Timo Horn. Nach gut einer Stunde haben die Hausherren dann die einzige Torchance im zweiten Durchgang. Es war ein Hochkaräter, der durchaus die Entscheidung hätte darstellen können. Wie im ersten Durchgang vergab die Mannschaft von BudSpencerNr20. Quasi im Gegenzug war es dann eine schöne Kombination, die Kenan Karaman zum verdienten Ausgleich verwerten konnte. Die Gäste drückten nun auf den Siegtreffer, doch Timo Horn war an diesem Abend einfach stärker. Es blieb beim 1:1 und somit beim schmeichelhaften Punktgewinn für die Hausherren. Elversberg verpasste es, nach der Auftaktpleite gegen Leverkusen, eine gute Leistung in der Fremde mit dem ersten Dreier zu belohnen.

Fürth mit erfolgreichem Saisonstart
Die SpVgg Greuther Fürth hat auch am zweiten Spieltag die gute Form bestätigt und das Heimspiel gegen Viktoria Köln für sich entschieden. Im Playmobilstadion sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für die Hausherren. In der 25.Minute brachte Nelson das Kleeblatt in Führung, doch nur fünf Minuten später war es Kerim Demirbay, der per Distanzschuss den Aufsteiger zurück ins Spiel brachte. Die Hausherren blieben allerdings spielbestimmend und kamen so noch vor der Pause zur erneuten Führung durch Latza. In der zweiten Halbzeit wurde es dann eine zähe Angelegenheit. Beide Teams waren zwar bemüht, doch meist fehlte die letzte Konsequenz im letzten Drittel. So blieb das Spiel bis in die Schlussphase hinein spannend. Erst als Redondo in der 85.Minute eine Kombination zum 3:1 abschloss, war der Heimsieg der Franken vor 8.800 Zuschauern im Playmobilstadion besiegelt. Die Moral des Aufsteigers war nun gebrochen. In der Schlussminute nutzte Berisha einen katastrophalen Fehler in der Kölner Hintermannschaft zum 4:1 Endstand. Während die Mannschaft von Trainer Jakobus gleich im ersten Spiel der neuen Spielklasse Lehrgeld zahlen musste, grüßt das Kleeblatt nun von Platz 1.
Frankfurt gewinnt Prestigeduell
Eintracht Frankfurt gewinnt am 1.Spieltag das Prestigeduell bei Dynamo Dresden verdient mit 0:3(0:2). Allerdings wurde der Sieg der Hessen durch schwere Ausschreitungen vor dem Spiel in der Dresdner Innenstadt überschattet. Bereits Stunden vor dem Anpfiff reisten zahlreiche gewaltbereite Fans aus Frankfurt in das Stadtgebiet von Dresden. In der Innenstadt kam es dann zum Aufeinandertreffen mehrerer Personengruppen der verschiedenen Fangruppen. Der Polizei gelang es nur unter Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray beide Fanlager zu trennen. Laut Polizeisprecher Stopf kam es zu keinen Festnahmen.
Im Rudolf-Harbig-Stadion blieb die Atmosphäre angespannt. Zu Spielbeginn zündeten die mitgereisten Fans aus Frankfurt mehrere Feuerwerkskörper, sodass das Spiel mit zwei minütiger Verspätung angepfiffen wurde. Während die Frankfurter Fans sich also von ihrer schlechten Seite präsentierten, erwischte ihr Team auf dem Rasen einen guten Start ins Spiel. Nach nur 15 Minuten brachte Jonas Hofmann die Gäste in Führung. Es war noch nicht mal eine halbe Stunde gespielt, da erhöhte Julian Draxler bereits auf 0:2. Dresden hatte Glück, dass es zur Halbzeit beim 0:2 blieb, denn Weigl traf kurz vorm Pausentee noch das Aluminum. Zum Anpfif der zweiten Halbzeit zeigte dann die Heimkurve ein Banner, welches den kompletten K-Block bedeckte (Foto). Die schöne Seite der Fankultur. Die motivierende Stimmung auf den Rängen machte sich auch auf die Mannschaft von Trainer Rosenholz bemerkbar, die trotz des 0:2 Rückstandes nie aufgab. In der Offensive blieben die Hausherren allerdings zumeist harmlos, sodass der Erstligaabsteiger kaum Mühe hatte die Führung zu verteidigen. In der 72.Minute war das Spiel dann endgültig entschieden. Der Frankfurter Kone schickte Hofmann, der sich keine Blöße gab und zum 0:3 Endstand traf.
Eintracht Frankfurt und ihr Trainer Packluck feiern also ein gelungenes Debüt in der 2.Liga und können so mit reichlich Selbstvertrauen in das Duell mit Borussia Mönchengladbach am morgigen Freitag gehen. Eine gute Nachricht gab es auch noch von der Polizei Dresden. Die Abreise der 24.000 Zuschauer verlief ruhig.


Leverkusen müht sich zum Heimsieg
Bayer 04 Leverkusen wird ein relativ entspanntes Wochenende erleben. Am heutigen Freitagabend siegte die Mannschaft von Trainer Henne im Kumpelduell gegen Dynamo Dresden mit 3:1(1:0) und feierte somit mit dem zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel einen perfekten Saisonstart. Anders sieht dies bei Hennes Trainerkollegen Rosenholz aus. Die Pleite bei der Werkself war bereits die zweite Niederlage binnen 24 Stunden.
In der Bay-Arena waren die Rollen vor Spielbeginn klar verteilt. Während Dynamo auch in dieser Saison nur um den Klassenerhalt kämpfen wird, haben die Hausherren mit dem Aufstieg in die 1.Liga ganz andere Ambitionen. Deswegen blickten auch einige Experten etwas verwundert auf die Mannschaftsaufstellung der Ostdeutschen. So spielte Dynamo in einer 4-4-2 Formation, mit Joelinton und Brandt im zentralen Mittelfeld. Eine durchaus offensive Variante. Den besseren Start in die Partie erwischte die Werkself, die nach sieben Minuten per Weitschuss zur ersten Torchance kam. In der Folge war die Mannschaft von Henne durchaus bemüht im Spiel nach vorne, doch im letzten Drittel fehlte die letzte Konsequenz. So dauerte es bis zur 37.Minute, ehe Gästekeeper Körber erneut eingreifen musste. In dieser Phase wurde Dresden mutiger, ohne aber einen Torschuss abzugeben. Noch in der Schlussphase der ersten Halbzeit stellte Leverkusens Trainer Henne um, wohl aus Unzufriedenheit über die eigene Leistung. Der flinke Manu agierte nun über die Außenbahn. Manu war es auch, der sich quasi mit dem Halbzeitpfiff gegen die Dresdener Abwehrreihe durchsetzte und mit einem tollen Pass Azmoun bediente. Der iranische Nationalspieler und Kapitän der Werkself hatte keine Mühe den Ball im Tor der Gäste unterzubringen und so für die verdiente Leverkusener Halbzeitführung zu sorgen. Nach einer eher überschaubaren ersten Halbzeit wurden die Gäste nach dem Seitenwechsel deutlich mutiger. In der 50.Minute war es Julian Brandt, der den ersten Torschuss der Rosenholz-Elf abgab. Nur vier Minuten später landete eine Flanke auf dem Kopf von Krüger, dessen Kopfball aber gerade noch von Müller abgewehrt wurde. Dynamo war nun die klar bessere Mannschaft und die Ostdeutschen wurden für den couragierten Auftritt in der Fremde belohnt. In der 68.Minute war es eine schöne Kombination, die schlussendlich für den verdienten Ausgleich der Ostdeutschen durch Dilrosun sorgte. Erst jetzt übernahm Leverkusen wieder die Spielkontrolle. Nur fünf Minuten nach dem Ausgleichstor war es Ceesay, der die Werkself wieder in Führung brachte. Der Stürmer setzte sich ziemlich glücklich im Strafraum gegen mehrere Dresdener Abwehrspieler durch und ließ Torhüter Körber keine Abwehrchance. Dynamos Trainer Rosenholz reagierte nochmal. Brachte mit Burnic und Schuler neues Personal, doch am Ergebnis sollte sich nichts mehr ändern. Leverkusen verwaltete das Ergebnis bis in die Schlussminuten. Quasi mit dem Abpfiff foulte Vogt noch Brandt im eigenen Strafraum. Den fälligen Strafstoß verwandelte Azmoun zum 3:1 Endstand.
Dynamo Dresden verliert also auch das zweite Saisonspiel. In Leverkusen muss sich die Mannschaft von Rosenholz den Vorwurf machen, nicht schon in der ersten Halbzeit am Spiel teilgenommen zu haben. Leverkusen feiert den zweiten Sieg im zweiten Spiel und startet somit ähnlich euphorisch wie in der vergangenen Saison.

Augsburg macht auch in Liga 2 weiter!
Der 1.FC Kaiserslautern hat am gestrigen Samstag einen rabenschwarzen Tag erlebt. Erst verlor die Mannschaft vom neuen Trainer Kreyam auf dem Betzenberg in der Qualifikationsrunde gegen den SV Elversberg (0:1), dann ging auch noch der Saisonauftakt in der 2.Liga daneben. In einer intensiven, aber chancenarmen Partie verlor der 1.FCK daheim mit 1:2(0:0) gegen den FC Augsburg. Die Mannschaft aus dem bayrischen Schwabenland feierte somit einen erfolgreichen Start in der neuen Spielklasse.
30.000 Zuschauer fanden an einem sommerlichen Samstagabend den Weg auf den Betzenberg. Sie hätten sich die Anreise vorallem für die erste Halbzeit sparen können. Beide Teams legten im ersten Durchgang viel Wert auf eine kompakte Defensive, sodass Chancen Mangelware blieben. Erst in der zweiten Halbzeit wurde es dann vor den beiden Toren auch gefährlich. Es dauerte aber dennoch bis in die 72.Minute hinein, ehe die Fans zum ersten Mal jubeln durften. Milot Rashica, Nationalspieler des Kosovo, brachte den 1.FC Kaiserslautern in Führung. Sven Ulreich, Torhüter der Gäste, war chancenlos. Die Führung brachte aber keine Ruhe ins Spiel der roten Teufel. Stattdessen waren es die Augsburger, die nur sechs Minuten nach dem Schock zurückschlugen. Schikora nutzte ein Getümmel im Sechzehner der Hausherren zum Ausgleich. In der 87.Minute ist es dann Sven Ulreich, der die erneute Führung der Kreyam-Elf mit einer tollen Reaktion verhinderte. Der krönende Höhepunkt, aus Sicht der Mannschaft von Trainer GottesrechtesEi, kam dann in der Nachspielzeit. Daichi Kamada hämmerte einen Distanzschuss ins obere rechte Eck und versetzte so die mitgereisten Augsburger Anhänger in Extase.
Der FC Augsburg gewinnt das erste Spiel in der neuen Saison. Zwar war der Sieg für den FCA durchaus glücklich, dennoch kann der Trainer zufrieden über die gezeigte Mannschaftsleistung sein. Mit der Moral könnte der FC Augsburg noch einige Mannschaften ärgern. Für den 1.FC Kaiserslautern ist es dagegen ein Horrorstart in die neue Spielzeit. Im kommenden Auswärtsspiel beim 1.FC Magdeburg sollte die Mannschaft von Kreyam punkten, um einen kompletten Fehlstart zu vermeiden.

Werkself feiert Kantersieg
Am heutigen Montagnachmittag empfing der FC Augsburg die Werkself zum Zweitligaduell. Beide Mannschaften gingen mit reichlich viel Selbstvertrauen in die Partie. Während Leverkusen mit zwei Siegen zum Auftakt einen optimalen Start erwischte, gewann auch der FCA sein erstes Pflichtspiel in der neuen Spielklasse. In einer ausgeglichenen Partie gewann die Mannschaft von GottesrechtesEi mit 1:2(0:0) beim 1.FC Kaiserslautern.
Die Augsburger waren es auch die den besseren Start erwischten. Nach acht Minuten war es Tobias Mohr, der die Hausherren nach einer Ecke des Japaners Daichi Kamada zur Führung köpfte. In der Folge hatten die Gäste gleich mehrfach Glück nicht einem höheren Rückstand hinterher zulaufen. Gästekeeper Müller zeigte sich in einer überragenden Verfassung. In der 16.Minute lief es dann allerdings ziemlich unglücklich für die Augsburger. Eine eigene Ecke flog als Bumerang zurück in die eigene Hälfte, schlussendlich traf Bayers Kapitän Azmoun zum schmeichelhaften Ausgleich. Der FCA blieb aber dennoch die aktivere Mannschaft, mit den deutlich besseren Chancen. Nur wenige Minuten nach dem Ausgleich vergaben Faßbender und Mohr aussichtsreiche Gelegenheiten zur erneuten Führung. Nach gut einer halben Stunde kam dann auch noch Pech hinzu. Einen klaren Vorteil pfiff Schiedsrichter Stieler zu früh ab. Modeste wäre durch gewesen. Stieler entschuldigte sich direkt nach dem Pfiff bei den Leverkusenern Spielern. Zur Pause blieb es bei einem, aus Sicht der Werkself, schmeichelhaftem Remis. In der Kabine der Gäste wird es wohl laut gewesen sein. Denn nach Wiederbeginn zeigte die Mannschaft von Trainer Henne eine deutliche Leistungssteigerung. Neben lauter Stimmlage brachte der Coach zur zweiten Halbzeit auch Ceesay für Becker. Diese Auswechslung machte sich nur wenige Minuten später direkt bezahlt. Über mehrere Stationen landete der Ball beim gerade eingewechselten Ceesay, der keine Mühe hatte in der Mitte den mitgelaufenen Azmoun zu bedienen. Der Iraner verwerte die Vorlage eiskalt zur 1:2 Gästeführung. Die Augsburger fanden in der zweiten Halbzeit kaum noch statt. Die Ei-Elf schaffte es nicht an das Level der ersten Halbzeit heranzukommen. Wohl auch, da die intensive Spielweise viel Kraft gekostet haben dürfte. Dies sollte aber dennoch keine Entschuldigung für das sein, was sich in der Schlussphase der Partie abspielte. Ceesay erhöhte in der 72.Minute auf 1:3. Zwar hatte Mohr im Anschluss die große Chance zum Anschlusstreffer, doch nach Ceesays zweitem Treffer brach die Mannschaft von GottesrechtesEi zusammen. Nur sieben Minuten später krönte der Stürmer seine tolle Leistung nach der Einwechslung mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb zehn Minuten (72./77./81.). Für Augsburg kam es noch dicker. In der Schlussminute setzte Azmoun mit seinem dritten Tor den 1:6 Endstand.
Am Ende feiert die Werkself einen Kantersieg in Augsburg. Mit nun drei Siegen aus drei Spielen rangiert die Mannschaft von Trainer Henne an der Tabellenspitze der 2.Liga. Augsburg muss sich trotz einer überragenden ersten Halbzeit gleich mehrere Vorwürfe gefallen lassen. Die zahlreichen ausgelassenen Torchancen im ersten Spielabschnitt, sowie die desaströse Mannschaftsleistung in den letzten 20 Minuten hinterlassen einen faden Beigeschmack über eine ansonsten couragierte Leistung.

Freiburg holt sich Auftaktsieg
Freiburger Trainingslager macht sich bezahlt. In der vergangenen Woche verschob der SCF seine beiden Auftaktpartien und reiste geschlossen als Lizenzmannschaft nach Berlin. Diese Reise scheint das Mannschaftsgefüge gestärkt zu haben. Am heutigen Abend siegte der Sportclub beim SSV Jahn Regensburg mit 1:4(1:2).
Die Oberpfälzer starteten mit einem neuen Trainer an der Seitenlinie in die neue Saison. Kapio soll den Jahn in dieser Saison in der zweiten Liga stabilisieren und nach dem Abstieg aus der Elite-Liga wieder zu altem Glanz verhelfen. Beim ersten Spiel der 27.Saison ging diese Mission aber erst einmal in die Hose. Die Breisgauer waren es, die den deutlich besseren Start in die Partie erwischten. Nach zwanzig gespielten Minuten hieß es bereits 0:2 für die Gäste. Die beiden Stürmer des SC Freiburg, Poulsen und Boyamba, zeigten sich treffsicher. Regensburg war keineswegs die schlechtere Mannschaft, doch im letzten Drittel agierte die Kapio-Elf meist zu unpräzise. Wenn es dann doch einmal präzize bei den Hausherren lief, dann wurde es auch meist gefährlich. Wie in der 27.Minute, wo Dennis nach schöner Kombination den Anschlusstreffer erzielte, der sogleich auch den Halbzeitstand darstellte. Nach Wiederbeginn blieb es beim gleichen Bild. Ein Spiel auf Augenhöhe, mit Chancen auf beiden Seiten. Die klar effektivere Mannschaft blieb auch im zweiten Durchgang der Sportclub. Erst war es Poulsen, der mit seinem zweiten Treffer das Spiel zugunsten der Gäste entschied. Dann setzte Bruun Larsen den Endstand über den 1:4 Auswärtssieg der Breisgauer.
Kapio geht bei seinem Debüt zwar leer aus, kann aber auf viele Phasen der Partie aufbauen. Die Freiburger feiern, wohl auch dank des Hauptstadtbesuches, einen erfolgreichen Saisonstart.

Zwickau noch nicht wirklich angekommen!
Der FSV Zwickau ist nach dem Aufstieg in die 2.Liga noch nicht wirklich in der neuen Spielklasse angekommen. Am gestrigen Montagabend hagelte es eine deftige 0:5(0:3)Heimniederlage gegen Jahn Regensburg. Einen Tag danach holte die Mannschaft von Trainer P3RYPL3X zumindest einen Zähler im Spiel gegen die SpVgg Bayreuth (2:2).
Gegen die Oberpfälzer aus Regensburg erwischten die Sachsen einen Start zum Vergessen. Trotz der gewonnenen Euphorie aus der Aufstiegssaison agierte die Alex-Elf verunsichert. Nutznießer waren die Gäste und in der ersten Halbzeit allen voran Andrej Kramaric. Der Kroate schnürte binnen einer halben Stunde einen lupenreinen Hattrick. So stellte Kramaric früh die Weichen auf Auswärtssieg. Vorallem die Art und Weise wie die Hausherren auftraten, überraschte viele der anwesenden Zuschauer. Regensburg hingegen zeigte sich nach der 1:4 Auftaktniederlage gegen den SC Freiburg mächtig verbessert. Im zweiten Spielabschnitt probierte der FSV zwar nochmal zurück ins Spiel zu kommen, doch wirklich gefährlich wurde es selten vor dem Tor der Regensburger. Stattdessen schraubte Lee in den letzten zehn Minuten das Ergebnis per Doppelschlag in die Höhe.
Im darauffolgenden Heimspiel gegen Bayreuth kamen, trotz der klaren Niederlage am Vorabend, wieder 15.100 Zuschauer in die GGZ-Arena. Das Stadion in Zwickau war also wieder einmal ausverkauft. Trainer P3RYPL3X setzte auf eine offensive 4-3-3 Formation, die den Sachsen bereits nach einer Minute fast zum Verhängnis wurde. Dank eines Fehlers im Spielaufbau der Zwickauer stand plötzlich Luca Waldschmidt alleine vor dem Tor von Torhüter Hradecky, doch der Stürmer verzog. Insgesamt gestaltete sich die erste Halbzeit ausgeglichen. Tore fielen keine. Diese folgten dann im zweiten Spielabschnitt, wo der FSV neun Minuten nach Wiederanpfiff durch Jastrzembsk in Führung gehen konnte. Bayreuth blieb aber fokussiert. In der 66.Minute war es Sonny Kittel, der die Führung der Hausherren egalisierte. Noch besser wurde es dann in der 82.Minute für die Mannschaft von Trainer Lexxus. Anders als noch in der Anfangsphase der Partie, nutzte nun Luca Waldschmidt seine Torchancen und drehte das Spiel zugunsten der Gäste. Zum Auswärtssieg sollte es aber dennoch nicht reichen. Das lag an Grodowski, der sich in der Nachspielzeit überragend auf der rechten Seite durchsetzte und den in der Mitte völlig freistehende Elias Huth bediente. Der Stürmer hatte keine Mühe den Sachsen zumindest einen Zähler zu bescheren und so einen kompletten Zwickauer Fehlstart zu verhindern.
Nach der Partie zeigte sich Gästetrainer Lexxus mit gemischten Gefühlen beim Interview. Zwar sei er mit dem grundsätzlichen Auftritt in der Fremde zufrieden gewesen, doch der Umstand, das Gegentor in allerletzte Sekunde gefangen zuhaben, trübte den Ausflug nach Zwickau doch erheblich. Nun wird Bayreuth in dieser Woche einen neuen Anlauf auf die ersten drei Punkte bei der VDFB-Rückkehr nehmen.

Erster Dreier bei Rückkehr
Eben noch angesprochen und schon geliefert! Nur wenige Stunden nach dem bitteren Remis beim FSV Zwickau holte sich die SpVgg Bayreuth den ersten Saisonsieg in Freiburg. Im Breisgau siegte die Mannschaft von Trainer Lexxus mit 3:4(2:2).
Die Vorzeichen vor der Partie waren klar. Den deutlichen Freiburger Auftaktsieg in Regensburg wollte die Flash-Elf im Heimspiel gegen Bayreuth bestätigen. Die Gäste reisten zwar ohne Sieg im Gepäck nach Freiburg, doch beide Bayreuther Auftritte versprachen ein offenes, offensives Spiel. Dieses wurde bereits nach wenigen Minuten durch Poulsen eingeläutet. Bayreuth lief nach vier Minuten in einen Konter, den der Däne im Tor der Gäste unterbrachte. Die bessere Mannschaft blieb in der Folge aber klar die Lexxus-Elf. Freiburg hingegen setzte auf Konter, die zwar selten entstanden, aber dann doch brandgefährlich waren. In der 31.Minute war es dann endlich soweit. Luca Waldschmidt erlöste die mitgereisten Fans und egalisierte die Freiburger Führung. Munas Dabbur drehte fünf Minuten vor dem Seitenwechsel gar die Partie. Zur Bayreuther Halbzeitführung reichte es aber nicht, weil Poulsen kurze Zeit später die Breisgauer zurück ins Spiel brachte. Der Stürmer war neben Torhüter Kolke der beste Freiburger Spieler. Im zweiten Durchgang konnten dann aber auch Kolke und Poulsen die erste Saisonniederlage nicht verhindern. Nur elf Minuten nach Wiederanpfiff sorgte Boetius für die erneute Gästeführung. In der 72.Minute wurde es dann hektisch an der Seitenlinie. Freiburgs Trainer Flashart sah ein klares Foulspiel an Bruun Larsen im Sechzehner der Gäste. Die Bank der Hausherren war außer sich. Doch jegliche Prostete blieben wirkungslos. Stattdessen war es dann Luca Waldschmidt, der neun Minuten vor dem Ende einen persönlich überragenden Tag mit dem Treffer zum 2:4 krönte. Das Spiel war entschieden, doch den Endstand sorgte Frank Evina, der in der Nachspielzeit den 3:4 Endstand markierte.
Mit dem ersten Saisonsieg kann Trainer Lexxus mit vier Punkten aus drei Spielen auf einen zufriedenstellenden Saisonstart zurückblicken. In der Tabelle überholen die Bayreuther zumindest temporär die Freiburger.
Bayreuth überzeugt auch gegen Viktoria
Solangsam wird das ein echt erfolgreicher Saisonstart, den die SpVgg Bayreuth in der 2.Liga an den Tag legt. Am gestrigen Dienstagabend siegte die Mannschaft von Trainer Lexxus vor heimischer Kulisse mit 5:0(1:0) gegen Viktoria Köln. Für Bayreuth ist es der zweite Saisonsieg.
Im Heimspiel gegen die Kölner wollte die Lexxus-Elf unbedingt an die Leistung aus dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg anknüpfen. Bereits nach einer Minute trafen die Gastgeber die Latte. Quasi im Gegenzug waren es die Kölner, die ebenfalls am Aluminum scheiterten. In der 15.Minute brachte Sonny Kittel die Hausherren dann verdient in Führung. Es war der Höhepunkt der ersten Halbzeit, denn im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs bekamen die 15.000 Zuschauer nur noch selten gefährliche Situationen zu sehen. Bayreuth blieb auch in der zweiten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft. Es dauerte allerdings bis zur 68.Minute, ehe Munas Dabbur zur Entscheidung traf. Kölns Gegenwehr war nun gebrochen. Der eingewechselte Onel Hernandez bewarb sich mit einem Doppelpack für einen Stammplatz in den kommenden Wochen. Drei Minuten vor Abpfiff war es dann Luca Waldschmidt, der den 5:0 Endstand erzielte.
Nach der Partie sprach Trainer Lexxus von einem verdienten Sieg und insgesamt von einem zufriedenstellenden Saisonstart. Dies wird sein Gegenüber Jakubos etwas anders sehen. Die Viktoria zahlte auch im zweiten Spiel in der 2.Liga reichlich Lehrgeld.

Viktoria mit Befreiungsschlag!
Viktoria Köln hat am heutigen Mittwoch den ersten Sieg der neuen Saison eingefahren. Dank eines fulminanten 8:3 Heimsieges über den 1.FC Magdeburg konnte die Mannschaft von Trainer Jakobus einen kompletten Fehlstart verhindern.
Eigentlich spielten die Ostdeutschen nicht schlecht mit. Die entscheide Situation des Spiels war eine Notbremse vom 1.FCM. Die folgende rote Karte sollte die Mannschaft von Neutrainer Serpico auseinanderfallen lassen. Die Art und Weise wie die Magdeburger in Unterzahl agierten, enttäuschte zahlreiche mitgereiste Anhänger. Die Viktoria hatte keine Mühe aus der Überzahl Profit zuschlagen. Spieler des Spiels war sicherlich Choupo-Moting, der vier Kölner Treffer erzielte. Auch sein Sturmkollege Albers zeigte sich mit drei Toren treffsicher.
Während die Viktoria sich etwas Luft verschafft, deutet vieles in Magdeburg auf eine schwere Saison hin. Trainer Serpico, der zu dieser Saison in den VDFB zurückkehrte, sprach schon vor einer Woche von einer brutal schweren Saison. Besonders die finanzielle Situation des Vereins und die damit verbundenen Spielerverkäufe ließen den Coach sauer zurück.

Regensburg entscheidet turbulente Partie für sich!
Nun kann man es wirklich sagen. Kapio, der neue Trainer vom SSV Jahn Regensburg, ist endgültig im VDFB angekommen. Am gestrigen Mittwochabend gewann der Jahn sein Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach mit 4:3(3:0) und holte somit, neben dem Sieg im VDFB Pokal, den zweiten Saisonsieg.
Zu Beginn der Partie zeigten die mitgereisten Fans der Borussia eine Pyroshow, sowie ein Spruchband für den zurückgekehrten Fan Kevin. Die Energie aus dem Gästeblock schwappte im ersten Durchgang allerdings kaum rüber auf die eigene Mannschaft. Zwar gestalteten die Gäste die Partie ausgeglichen, doch die Oberpfälzer waren es, die sich vor dem Tor deutlich cleverer verhielten. Dank zweier Tore von Kramaric und einem Treffer von Zuber gingen die Hausherren vor 25.200 Zuschauern, in einem nicht ganz ausverkauften Jahnstadion, mit einer beruhigenden 3:0 Halbzeitführung in die Kabine. Nach der Pause war es dann quasi ein Spiegelbild der ersten Halbzeit. So waren es nun die Fohlen, die vor dem Tor plötzlich eiskalt agierten. Erst brachten Cueto und Thielmann per Doppelschlag die Gäste zurück ins Spiel, dann war es Mukhtar, der gar zum Ausgleich traf. Die Gladbacher Aufholjagd blieb dennoch unbelohnt. In der Nachspielzeit ist es nämlich tatsächlich Andrej Kramaric, der die Oberpfälzer zum vielumjubelten Heimsieg schoss.
Der SSV Jahn Regensburg kommt nach einer aus der Hand gegebenen 3:0 Halbzeitführung doch noch zum Heimsieg und kann sich nun über einen erfolgreichen Saisonstart freuen. Mönchengladbach muss, nach dem Auftaktsieg gegen Eintracht Frankfurt, den ersten Dämpfer der noch jungen Saison hinnehmen.

Fürth setzt Siegesserie fort
Die SpVgg Greuther Fürth hat ihren guten Lauf in der 2.Liga auch am gestrigen Mittwochabend fortgesetzt. Auf dem Betzenberg setzte sich die Mannschaft von Trainer Lexi mit 1:6(1:0) durch. Für den 1.FC Kaiserslautern ist es bereits die dritte Pflichtspielniederlage.
Es sollte eine ereignisreiche Begegnung werden, die insgesamt 27.500 Zuschauer auf dem Betzenberg beiwohnten. Bereits nach wenigen Minuten wurde es auf beiden Seiten turbulent. Erst pfiff Schiedsrichter Stegemann einen Treffer der Gäste zurück, dann musste sich auch der 1.FCK der Entscheidung des Schiedsrichters beugen. In der Folge entwickelte sich die Partie zu einer zähen Angelegenheit. Erst kurz vor der Pause kam wieder neue Wucht ins Spielgeschehen. Ljubicic brachte die Pfälzer in Führung. Doch diese hatte nur bis kurz nach der Halbzeit bestand. Der Schotte Burke setzte sich robust durch und egalisierte die Halbzeitführung der Pfälzer. Aus Sicht der Hausherren kam es wenig später noch schlimmer. Ein Schuss wird derart abgefälscht, dass der Ball ins Tor der Hausherren kullert. Spiel gedreht. Danach folgte eine fünfminütige Unterbrechung, da es im Gästeblock reichlich brannte. Dieser bittere Gegentreffer sollte der Knockout für das Team von Trainer Kreyam werden. Als Schiedsrichter Stegemann wiederanpfiff, brach der FCK zusammen. Die Kreyam-Elf probierte es zwar nochmal, doch rannte man immer wieder in schnelle Gegenangriffe der Kleeblätter. So schraubte die SpVgg dank der Tore von Berisha(2), Burke und Nelson das Ergebnis in die Höhe.
Der 1.FC Kaiserslautern erlebt einen Saisonstart zum Vergessen. Neben dem bitteren Ausscheiden im VDFB Pokal musste man nun auch in der 2.Liga zwei Niederlagen zum Auftakt hinnehmen. Greuther Fürth hingegen setzt seine Siegesserie fort und übernimmt zumindest temporär die Tabellenführung der 2.Liga.

Punkteteilung in Magdeburg
Der 1.FC Magdeburg hat am frühen Donnerstagmittag den ersten Punkt der neuen Saison eingefahren. In einer ereignisarmen Partie trennte sich die Mannschaft von Trainer Serpico mit 0:0(0:0) vom Karlsruher SC.
Am ersten Spieltag verlor der 1.FCM deutlich mit 3:8 gegen Viktoria Köln. Besonders die Leistung nach der roten Karte enttäuschte die Verantwortlichen. Am heutigen Donnerstag lag der Schwerpunkt der Ostdeutschen daher, aus einer kompakten Defensive heraus Nadelstiche in der Offensive zu setzen. Zumindest die defensive Kompaktheit konnte die Elf von Trainer Serpico im Spiel gegen den KSC zurück erlangen. In einem mäßigen Spiel erwischten die Hausherren den besseren Start. Wirkliche Torchancen sprangen aber äußerst selten heraus. Mitte der ersten Halbzeit kamen auch die Gäste besser ins Spiel, doch wie Magdeburg hatte auch Karlsruhe sehr große Mühe sich Torchancen zu erspielen. Nach der Pause blieb es beim gleichen Bild. Die Badener hatten nun deutlich mehr Spielanteile, doch die Abwehr der Ostdeutschen stand zumeist sicher. So blieb es nach 90 gespielten Minuten bei einem tristen 0:0, welches der Anstosszeit von 11 Uhr sicherlich gerecht wurde.
Nach der Partie war Magdeburgs Trainer Serpico mit dem Remis zufrieden. Nach den acht Gegentoren zum Auftakt zeigte sich vorallem die Defensive verbessert. Für den KSC ist es, nach dem Remis zum Auftakt gegen Elversberg, bereits die zweite Punkteteilung.

Paderborn gewinnt packendes Spiel!
Der SC Paderborn hat, neben dem Sieg in der Qualifikationsrunde im VDFB Pokal, auch den Auftakt in die 2.Liga erfolgreich gemeistert. Am gestrigen Donnerstagabend setzte sich die Mannschaft von Trainer Timo mit 4:2(2:0) gegen den Karlsruher SC durch.
Die Gäste kamen mit viel Selbstvertrauen nach Ostwestfalen. So konnte die Mannschaft von BudSpencerNr20 in den ersten beiden Spielen (0:0/1:1) gegen Elversberg und Magdeburg besonders in der Defensive überzeugen. Diese defensive Stabilität brachten die Badener auch in der ersten Halbzeit in Paderborn aufs Feld. Die Hausherren, als klarer Favorit in die Partie gegangen, kamen erst nach einer halben Stunde so richtig im Spiel an. Leroy Sane verfehlte allerdings noch. Kurz vor der Pause war es aber der deutsche Nationalspieler, der für die Paderborner Führung sorgte. Nur drei Minuten später war es Knauff, der eine ansonsten eher mäßige erste Halbzeit der Hausherren, mit dem 2:0 belohnte. Die Gäste standen, trotz der beiden Gegentreffer, sehr stabil in der eigenen Defensive. Nach Wiederbeginn wurde dann auch das Offensivspiel der Gäste deutlich besser. Die Badener gaben sich trotz des 2:0 Rückstandes bei einem Aufstiegskandidaten nicht auf und kamen per Doppelschlag in der 55. und 57.Minute durch Podolski und Klaus zum unerwarteten, aber doch verdienten Ausgleich. Die Hausherren hatten in dieser Phase gar Glück nicht in Rückstand zu geraten. Die Entscheidung brachte dann ein mustergültig ausgespielter Konter der Ostwestfalen. Knauff hatte keine Mühe zur erneuten Führung des SCP einzunetzen. In der Folge versuchten die Badener noch einmal alles, um doch noch einen Punkt aus Paderborn zu entführen. Der Favorit beruhte sich nun auf die eigene Verteidigung und setzte primär auf Konter. Das Spiel blieb bis in die Schlussminute offen, auch wenn die Gäste sich kaum noch nennenswerte Torchancen erspielten. In der Nachspielzeit ist es Bolly, der mit dem Tor zum 4:2 Endstand den Sack endgültig zumachte.
Der SCP feiert einen erfolgreichen Start in die 27.Saison. Dies dürfte die Vorfreude auf das anstehende Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach noch einmal deutlich steigern. Karlsruhe kann stolz zurück ins Badenland reisen, immerhin bot die Elf von BudSpencerNr20 einem eigentlichen Erstligisten über die komplette Spielzeit Paroli.

Magdeburg dreht Rückstand und feiert ersten Saisonsieg!
Der 1.FC Magdeburg steht in dieser Saison vor einigen Problemen. Vorallem die finanzielle Situation des Vereins ist weit mehr als kritisch. Da ist es natürlich gut, wenn zumindest die Lizenzmannschaft für positive Schlagzeilen sorgt. Am heutigen Freitagnachmittag bewies das Team von Trainer Serpico Moral und drehte einen zwischenzeitlichen 1:3 Rückstand noch in einen 4:3 Heimsieg gegen den 1.FC Kaiserslautern. Die Ostdeutschen feiern somit den ersten Saisonsieg.
Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste, die bereits nach fünf Minuten in Führung gingen. Im Gegenzug egalisierte Diouf die Gästeführung rasch. Die Gäste blieben aber die spielbestimmende Mannschaft. Der Aufwand der Pfälzer wurde mit der erneuten Führung durch Uths zweitem Treffer belohnt. Als Flecker kurze Zeit später gar auf 1:3 erhöhte, schien vieles für den ersten Punktgewinn der Gäste zu sprechen. Doch bereits vor dem Seitenwechsel kamen die Ostdeutschen zurück ins Spiel. Torschütze war Wolfram, der insgesamt einen guten Eindruck hinterließ. Das lag auch an seinem zweiten Treffer, nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff. Magdeburg war nun wieder im Spiel und den Gästen merkte man nun die Verunsicherung der letzten beiden Pflichtspiele sichtlich an. Nutznießer war Diouf, der mit seinem zweitem Tor erstmals die Hausherren in Führung brachte. Erst jetzt wachte der 1.FCK wieder auf, doch zu einem Punktgewinn sollte es nicht mehr reichen. Stattdessen feierte die Mannschaft von Trainer Serpico den ersten Saisonsieg.
Nach dem 0:0 gegen Karlsruhe, welches im Hinblick zum Auftakt gegen Viktoria Köln, schon eine deutliche Steigerung im Magdeburger Spiel war, zeigte auch der heutige Heimsieg, dass die Serpico-Elf auf dem richtigen Weg ist. Anders sieht dies in Kaiserslautern aus. Dort kommt schon erste Unzufriedenheit aufgrund der drei Pleiten zum Auftakt auf. Trainer Kreyam sollte aber für die kommenden Wochen Kraft aus den guten Frequenzen des Pfälzers Spiel ziehen. Nur so werden die Erfolge zurück auf den Betzenberg kehren.

Regensburg kontert sich zum 3.Saisonsieg
Am 1.Spieltag verlor der SSV Jahn Regensburg deutlich mit 1:4 vor heimischer Kulisse gegen den SC Freiburg. Nach dem Abstieg aus der 1.Liga drohte dem Jahn auch in Liga 2 ein schwieriges Jahr. Drei Spiele später steht fest, der Jahn hat den Turnaround geschafft! Am heutigen Sonntag gewann die Mannschaft von Trainer Kapio mit 0:4(0:2) bei Dynamo Dresden. Damit feierten die Oberpfälzer den dritten Sieg im vierten Spiel.
In Dresden hatten die Hausherren zwar deutlich mehr Spielanteile, der Jahn beschränkte sich aufs Umschaltspiel. Doch die Ostdeutschen kamen zu kaum nennenswerten Chancen. Ein Problem, welches sich nun schon seit Wochen durch das Dresdener Spiel zieht. Die Mannschaft von Trainer Rosenholz steht nach drei absolvierten Spielen bei gerade einmal einem geschossenen Tor. Ein absoluter Negativwert, der auch darauf schließen lässt, dass den Ostdeutschen in dieser Saison eine schwerere Saison als noch im Vorjahr droht. Regensburg profitierte an diesem Sonntag von einer brutalen Effektivität in der Offensive. In der 5.Minute nutzte bereits Dennis einer dieser vielen Umschaltsituationen zur frühen Gästeführung. Nach etwas mehr als einer halben Stunde war es Doan, der das Spiel bereits vorzeitig zugunsten der Oberpfälzer entschied. Nur wenige Minuten nach der Pause traf Lee zum 0:3 und beseitigte so die letzten Zweifel über den Regensburger Auswärtssieg Den Schlusspunkt setzte dann Kramaric drei Minuten vor dem Ende mit dem Tor zum 0:4 Endstand.
Während Dynamo mittlerweile die rote Laterne übernommen hat, ist Jahn mit nun neun Punkten mittlerweile sicherlich ein Kandidat für den Aufstiegskampf.

Mit neuer Hardware zum Auftaktsieg
Etwas verspätet, aber mit brandaktueller Hardware ist die Kogge in die 27.Saison. Am ersten Spieltag besiegte die Elf von Martini im Ostschlager Dynamo Dresden mit 1:0. Während die Rostocker einen traumhaften Start in die neue Spielzeit erleben, ist es für Dresden die vierte Niederlage im vierten Zweitligaspiel.
Es gibt keinen erfahreneren Trainer im VDFB als der Übungsleiter von Hansa Rostock. So ließ sich Martini auch nicht von Schwierigkeiten mit dem heimischen PC aus der Ruhe zu bringen. Ohne groß Aufmerksamkeit zu erregen, besorgte sich der langjährige Coach im Hintergrund die neue notwendige Hardware. Nein, er musste nicht einmal Urlaub eintragen. Er tat es einfach. Ein echter Macher der Martini. Am ersten Spieltag der 27.Saison gelang nun mit der eben angesprochenen neuen Hardware der 1:0 Erfolg im heimischen Ostseestadion gegen Dynamo Dresden. Wieder einmal kein Spektakel bei der Kogge, doch der Trainer steht mit seinem Team seit langem für diziplinierten Fussball. Diese Disziplin brachte wohl auch das goldene Tor des Tages. Nach einem Abwurf von Dresdens Torhüter Körper setzte der FCH zum Pressing an. Nach der Balleroberung am Sechzehner war es Leonardo Bittencourt, der den Rostocker Siegtreffer erzielte. Dresden, die von mehr als 2.000 Zuschauern im Ostseestadion unterstützt wurden, hatte die üblichen Probleme. Der Mannschaft von Trainer Rosenholz fehlte der nötige Punsch vor dem gegnerischen Tor. So beendete die SGD nicht nur das vierte Spiel in Folge als Verlierer, sondern blieb dabei auch zum dritten Mal torlos.
Die mitgereisten Anhänger aus Dresden waren nach der Pleite im Prestigeduell bei Hansa Rostock sichtlich bedient. Die Mannschaft, die sich nach dem Abpfiff für den Support beim Gästeblock bedanken wollte, schickten die aufgebrachten Anhänger mit eindeutigen Gesten und Pfiffen zurück in Richtung Kabine. Ganz anders die Stimmung in Rostock, wo der erste Saisonsieg auch lange nach Spielschluss gebührend gefeiert wurde.

Kaiserslautern holt ersten Punkt
Es war viel los am gestrigen Montag in der 2.Liga. In unserem Rückblick wollen wir aber mit einer Begegnung beginnen, die bereits am Sonntagabend stattgefunden hat. Dank einer spektakulären Aufholjagd holte der 1.FC Kaiserslautern nämlich einen Punkt bei Viktoria Köln. Diese sahen bis zur 70.Minute als der sichere Sieger aus. Mit 3:0 führte die Mannschaft von Trainer Jakobus, ehe ein Konzentrationsfehler im Spielaufbau für den Anschlusstreffer der Pfälzer sorgte. Diese wehrten sich nun gegen die drohende vierte Saisonniederlage. Die Kölner waren in dieser Phase des Spiels etwas von der Rolle und stellten nach dem 2:3 Anschlusstor von Thommy auf eine Fünferkette um. Doch auch diese taktische Umstellung konnte das späte Ausgleichstor von Flecker nicht verhindern. So verpasste die Viktoria den zweiten Saisonsieg. Die Pfälzer hingegen feierten ausgiebig mit den mitgereisten Fans den ersten Punktgewinn der 27.Saison.

Leipzig Paradebeispiel für Zusammenhalt
RB Leipzig ist am gestrigen Montag in die neue Spielzeit gestartet. Mit drei Niederlagen eher mäßig erfolgreich, doch das war am gestrigen Montag eher zweitrangig. So freute sich der Leipziger Coach eher darüber, dass es ihm überhaupt ermöglicht wurde den Saisonstart zu absolvieren. Dies gelang dank einer überragenden Community, die sich wieder mal von ihrer besten Seite präsentierte. Dieser Zusammenhalt macht den VDFB einzigartig. Da war es auch egal, dass die Leipziger in allen drei Pflichtspielen der zweiten Liga das Nachsehen hatten. Im ersten Spiel der neuen Saison gegen den SC Paderborn lief die Mannschaft von Trainer Jumper bereits nach vier Minuten einen 0:2 Rückstand hinterher. Die verschlafene Anfangsphase war wohl auch der Grund, warum die Leipziger am Ende mit 2:4 verloren. Auch in Augsburg verschlief die Jumper-Elf die Anfangsviertelstunde. Nach 14 Minuten traf Kamada für den Gastgeber. In der Folge war es ein Spiel auf Augenhöhe, welches erst durch ein späten Strafstoßtreffer der Augsburger entschieden wurde. Mit zwei Niederlagen im Gepäck reisten die Leipziger zum Team der Stunde nach Fürth. Dort erwischte RB nun endlich einen besseren Start und so ging die Jumper-Elf überraschend mit 0:1 durch Henning in Führung. Das Kleeblatt brauchte eine deutliche Leistungssteigerung im zweiten Durchgang um die weiße Weste durch einen knappen 2:1 Heimsieg zu wahren. Trotz der drei Niederlagen kann RB Coach JumperGaming auf viele Ansätze im Spiel der Leipziger aufbauen.

Fürth setzt Lauf eindrucksvoll fort
Greuther Fürth hat also, dank einer Steigerung im zweiten Durchgang, im Spiel gegen RB den vierten Saisonsieg gefeiert. Im weiteren Verlauf des gestrigen Montags wurde es noch besser für das Team von Trainer Lexi. Das Kleeblatt siegte nämlich auch im Spitzenspiel gegen Bayer 04 Leverkusen (3:2). Auch im zähen Spiel in Karlsruhe (0:1) gingen die Franken als Sieger vom Feld. Im Spitzenspiel gegen die bis dato ebenfalls noch ungeschlagene Werkself gingen die Fürther durch einen Treffer von Burke früh in Führung. Zwar kann Azmoun kurz nach der Pause für die Gäste ausgleichen, doch Redondo brachte das Kleeblatt postwendend erneut in Front. Als Berisha das dritte Fürther Tor nachlegte, war das Spiel entschieden. In Karlsruhe war es wieder Burke, der den Spitzenreiter früh in Führung brachte. In der Folge war der KSC dem Spitzenreiter ebenbürtig, doch die Gäste brachten den Sieg im Wildparkstadion, im Stile einer echten Spitzenmannschaft, über die Zeit.

2.Liga - mit voller Kraft voraus!
In Sachen Aktivität geht die zweite Liga wie keine andere Liga im VDFB voran. Nachdem bereits am Montag sechs Partien absolviert wurden, waren es auch am gestrigen Dienstag sechs Pflichtspiele. Wir blicken für euch auf den gestrigen Tag zurück.
Das prestigeträchtigtes Duell war sicherlich die Begegnung zwischen Dynamo Dresden und dem FSV Zwickau. Im "Spiel der Woche" setzten sich die Zwickauer, trotz 1:0 Rückstand, mit 1:2(1:1) durch. Damit bleibt Dynamo Dresden das punktlose Schlusslicht der 2.Liga. Für den FSV, der vor der Saison aus der dritten Liga in die zweite Liga aufstieg, war es der erste Saisonsieg. Den gestrigen Dienstag vergoldete das Team von Trainer Alex dann mit einem 2:5(1:2) Auswärtssieg bei Hansa Rostock. Die Kogge hatte zwar deutlich mehr Ballbesitz, doch vor dem Zwickauer Tor agierte die Martini-Elf zu ideenlos. So waren es die Sachsen, die sich mit dem zweiten Saisonsieg und nun 7 Punkten in der Tabelle in die obere Tabellenregion beförderten. Für Hansa Rostock war der gestrige Dienstag nicht nur aufgrund der Pleite gegen Zwickau ein gebrauchter Tag. So verloren die Kicker von der Ostsee nämlich auch noch ihr darauffolgendes Auswärtsspiel beim FC Augsburg. Dies, obwohl die Rostocker einen guten Auftritt in der Fremde hinlegten. Zur Pause führte der FCH gar mit 0:1, doch ein Doppelpack von Kamada kurz nach Pause brachte den FC Augsburg erstmals auf die Siegerstraße. Die Martini-Elf stemmte sich gegen die drohende Niederlage und kam durch Burkhardt zum Ausgleichstreffer. Emotional wurde es dann in der Nachspielzeit, wo Justvan den Großteil der 18.000 anwesenden Zuschauern mit seinem Tor zum 3:2 erlöste. Der FC Hansa Rostock erlebte also einen wahrlich gebrauchten Abend. Die Augsburger hingegen zeigten sich rehabilitiert. Zuvor verlor die Mannschaft von Trainer GottesrechtesEi nämlich deutlich beim Karlsruher SC. Im Wildparkstadion hatte der FCA überraschenderweise keinen Hauch einer Chance und ging mit 5:0 baden. Ein Doppelpack von Podolski und von Kaufmann, sowie ein Treffer von Klaus, sorgten für einen ungefährdeten Karlsruher Heimsieg. Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen wollte der KSC im darauffolgenden Gastspiel bei Viktoria Köln eine Serie starten. Doch daraus wurde nichts. Podolski brachte die Badener zwar in Führung, doch postwendend war es Bonga, der die Gästeführung egalisierte. Noch vor der Pause drehte die Viktoria gar die Partie durch einen Treffer von Choupo-Moting. In der zweiten Halbzeit warfen die Badener noch einmal alles in die Waagschale. Doch auch das Anrennen auf das Kölner Tor sollte die drohende Pleite nicht verhindern. In der Schlussphase machte Choupo-Moting mit seinem zweiten Tor am gestrigen Dienstag den zweiten Saisonsieg der Viktoria perfekt. Den Abschluss des gestrigen Abends machte dann Bayer 04 Leverkusen. Im Heimspiel gegen den 1.FC Magdeburg gewann die Werkself mit 3:0(1:0). Dabei zeigte sich die Mannschaft von Trainer Henne unbeeindruckt von der zuvor kassierten Pleite gegen Spitzenreiter Fürth. Zwar kam Magdeburg besser ins Spiel, doch bis auf einen Abschluss, der am Außenpfosten landete, blieben die Gäste in der Offensive wirkungslos. Die Werkself brauchte eine gute halbe Stunde um im Spiel anzukommen. Mit dem Halbzeitpfiff war es Azmoun, der doch noch für eine Leverkusener Halbzeitführung sorgte. Nach der Pause hatte Bayer direkt die dicke Chance auf das 2:0, doch der Pfosten rettete für Magdeburg. Die Entscheidung brachte dann ein Abwehrfehler der Gäste, den Schade eiskalt zum 2:0 nutze. Für den Endstand sorgte ebenfalls Schade mit seinem zweiten Treffer. So bleibt die Werkself dem Kleeblatt in der Tabelle auf den Fersen. Bei einem Spiel weniger beträgt der Abstand zum Spitzenreiter aber bereits sechs Punkte.

Frankfurt holt zweiten Dreier
Durch einen enormen Kraftakt hat Eintracht Frankfurt das Heimspiel gegen den FC Augsburg mit 3:1 (1:1) für sich entschieden. Für die Adler war es der zweite Sieg der 27.Saison.
Während Frankfurt mit nur zwei absolvierten Spielen in die Partie am heutigen Donnerstagabend ging, hatten die Bayern bereits fünf Spiele auf dem Buckel. Diese Eingespieltheit der Augsburger zahlte sich schon nach wenigen Sekunden im Spiel fast aus, doch der Abschluss der Gäste landete am Aluminum. Nur wenige Sekunden später war es wieder der FCA, der eine große Chance liegen ließ. Die Gastgeber kamen in der ersten halben Stunde überhaupt nicht ins Spiel und lagen so verdient nach 33 Minuten durch Faßbender mit 0:1 zurück. Wenn man dem Team von Trainer GottesrechtesEi einen Vorwurf machen kann, dann den, dass die Augsburger aus ihrer Überlegenheit zu wenig Ertrag erzielten. So reichte den Frankfurtern eine tolle Einzelleistung von Jonas Hector, um die Gästeführung noch vor der Pause zu egalisieren. In der zweiten Halbzeit kam der FCA nicht mehr an die Intensität des ersten Durchgangs heran. Stattdessen kam die Eintracht immer besser ins Spiel. Nach einer Stunde ist es Kone, der das Spiel zugunsten der Frankfurter drehen konnte. In der 78.Minute entschied Julian Draxler die Partie mit seinem Tor zum 3:1 Endstand.
Der FC Augsburg kann auf einen stellenweise überzeugenden Auftritt zurückblicken, der allerdings keine Punkte einbrachte. Mit nun drei Siegen und drei Niederlagen aus sechs Spielen weist der Aufsteiger eine neutrale Bilanz auf, die für ein Neuankömmling in Liga 2 als guter Saisonstart betitelt werden kann. Die Eintracht holt den zweiten Saisonsieg und rückt damit in der Tabelle weiter nach vorn.

Frankfurt gewinnt brisantes Duell
Eintracht Frankfurt hat seine Ambitionen in dieser Zweitligasaison im Auswärtsspiel beim 1.FC Magdeburg untermauert. In einer hitzigen Partie setzte sich das Team von Trainer Packluck deutlich mit 0:6(0:3) durch.
Insgesamt waren 14.400 Zuschauer ins Heinz-Krügel-Stadion gekommen. 3.400 Zuschauer reisten aus Frankfurt nach Magdeburg. Die Eintracht Anhänger sorgten dann bereits nach wenigen Sekunden durch das Werfen von Leuchtraketen auf den Rasen für eine dreiminütige Spielunterbrechung. An der Konzentration der eigenen Mannschaft sollte das Fehlverhalten der Fans aber keine Auswirkungen haben. So kam die Eintracht gut ins Spiel und durch Julian Weigl bereits nach sieben Minuten zur frühen Führung. Knappe zehn Minuten später erhöhte der Aufstiegskandidat bereits auf 0:2. Kurz vor der Halbzeit hatte der FCM dann Pech, als ein Abschluss nur am Aluminum landete und quasi im Gegenzug das 0:3 durch Julian Draxler fiel. Der dritte Treffer sollte der Knockout für die Serpico-Elf werden. Im zweiten Durchgang erhöhten die Gäste, die trotz der Führung kaum nachließen, durch drei weitere Treffer noch auf 0:6.
Durch den dritten Sieg im vierten Spiel klettert die Packluck-Elf auf den Relegationsplatz. Beruhigend auch zu wissen, dass die Abreise der Frankfurter Anhänger problemlos verlief. Die Polizei sprach im Nachgang der Partie von einem überwiegend ruhigen Abend.

Freiburg holt zweiten Saisonsieg
Der SC Freiburg hat die bittere 3:4 Heimpleite gegen die SpVgg Bayreuth schnell vergessen gemacht. Am vergangenen Wochenende siegte die Mannschaft von Trainer Flashart mit 3:0(2:0) gegen den FSV Zwickau. Matchwinner auf Seiten der Breisgauer war Neuzugang Lasme, der gleich zwei der drei Freiburger Tore erzielte. Aufsteiger Zwickau kam zwar, nach zuletzt 4 Punkten aus den letzten zwei Spielen, mit reichlich Selbstvertrauen in den Breisgau, doch das Team von Trainer Alex scheiterte in der Offensive zumeist am Freiburger Torhüter Kolke. Besser machte es der Sportclub, der in der ersten Halbzeit durch Lasme und Sturmkollege Poulsen mit 2:0 in Führung gehen konnte. Zwickau probierte im zweiten Durchgang zurück ins Spiel zu kommen, doch Lasmes zweiter Treffer entschied die Partie endgültig zugunsten der Hausherren. Mit nun sechs Zählern aus drei Spielen steht die Flash-Elf in der Tabelle, einen Platz hinter dem FSV, auf dem 9.Tabellenplatz.
Bayreuth ein Aufstiegskandidat?
Die SpVgg Bayreuth und Trainer Lexxus, das scheint derzeit eine richtig gute Mischung zu sein. Nach nun fünf Spielen steht Bayreuth mit zehn Punkten auf dem Relegationsplatz der 2.Liga. Nur am ersten Spieltag, beim Heimspiel gegen den derzeitigen Tabellenführer aus Fürth, musste sich die Lexxus-Elf mit 1:3 geschlagen geben. Am gestrigen Sonntagabend folgte beim 3:2 Heimsieg über den 1.FC Kaiserslautern der dritte Saisonsieg. Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen der letzten Wochen startete die SpVgg euphorisch ins Heimspiel gegen den 1.FCK. Sorloth brachte die Hausherren bereits in der 8.Minute in Führung. Danach verpasste es der Favorit allerdings aufs zweite Tor zu gehen. So wurden die Pfälzer immer stärker und belohnten sich durch Thommy mit dem Tor zum 1:1 Halbzeitstand. Nach der Pause wurde es dann wild. Erst nutzte Berisha die erste Chance der Gäste zur Gästeführung. Diese hatte aber nur eine Minute bestand, denn Waldschmidt egalisierte im Gegenzug die Führung der Pfälzer. In der Folge entwickelte sich ein zähes Spiel. Bayreuth hatte zwar mehr Spielanteile, doch die Pfälzer verteidigten clever. Zumindest bis zur 74.Spielminute. Dann war es der gerade eingewechselte Hernandez, der der SpVgg doch noch den dritten Saisonsieg und somit den Sprung auf den Relegationsplatz bescherte. Der 1.FC Kaiserslautern wartet hingegen weiterhin auf den ersten Sieg der 27.Saison.
Abstiegskrimi endet Remis
Das Duell zwischen den beiden Abstiegskandidaten aus Leipzig und Magdeburg fand keinen Sieger. In der ersten Halbzeit war RB die deutlich aktiviere Mannschaft. Der Führungstreffer kurz vor der Pause von Onisiwo daher nicht unverdient für die Leipziger. In der zweiten Halbzeit sahen die 9.000 Zuschauer eine deutlich verbesserte Magdeburger Mannschaft, die sich durch Diouf noch mit einem Punkt belohnen konnte. In der Tabelle hilft das Remis allerdings beiden Vereinen nicht weiter. Während es für RB der erste Punktgewinn der 27.Saison war, holten die Ostdeutschen zumindest schon den zweiten Punkt der neuen Spielzeit.

Borussia Mönchengladbach kehrt in die Erfolgsspur zurück
Borussia Mönchengladbach ist, nach bitteren Pleite gegen Jahn Regensburg, am heutigen Montagabend in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Im Heimspiel gegen Hansa Rostock siegte die Mannschaft von Trainer Jahnegg mit 3:1. Im darauffolgenden Auswärtsspiel in Zwickau siegten die Fohlen gar mit 1:6(0:3).
Im Heimspiel im Borussia-Park gegen Hansa Rostock brachte Mukhtar die Fohlen in Führung. Burkhardt egalisierte zwar die Führung der Hausherren, doch Iago und Batshuayi sicherten der Mannschaft von Trainer Jahnegg den zweiten Saisonsieg. Im darauffolgenden Auswärtsspiel beim FSV Zwickau trat die Borussia, wie schon im Heimspiel gegen die Kogge, mit einem 4-5-1 System an. Bereits die erste Torchance im Spiel brachte die frühe Gästeführung durch Möller Daehli. In der Folge war die Borussia weiterhin spielbestimmend, brauchte aber etwas um sich weitere Torchancen zu erspielen. In der 20.Minute führte dann ein Konter zu einer Ecke für die Borussia. Diese blieb beim Abschluss von Bauer zunächst noch folgenlos für den Aufsteiger, doch bei der folgendenden Eckball brachte der FSV den Ball nicht raus und so traf Ben Balla zum verdienten 0:2. In der Folge verlor Zwickau völlig den Zugriff aufs Spiel. Mukhtar und Cueto hätten in der 22. und 26.Minute schon auf 0:3 erhöhen können. Am Ende war es Mukhtar in der 30.Minute, der das Spiel frühzeitig entschied. Der Aufsteiger enttäuschte im ersten Durchgang und kam zu keinem einzigen Torabschluss. Dies änderte sich direkt nach der Pause, als Zenga die Zwickauer völlig unerwartet zurück ins Spiel brachte. Kurzzeitig hatten die FSV Anhänger die Hoffnung das Spiel könne nun noch einmal kippen. Doch daraus wurde nichts. Mönchengladbach übernahm wieder die Spielkontrolle und stellte in der 56.Minute durch Mukhtar den alten drei Tore Abstand wiederher. Nur neun Minuten später erhöhte Cueto auf 1:5. Der Wille der Hausherren war nun gebrochen und die Fohlen hatten somit leichtes Spiel neue Räume zu finden. Den Schlusspunkt setzte der überragende Mukhtar in der 72.Minute mit seinem dritten Tor zum 1:6 Endstand.
Am heutigen Montag zeigten sich die Fohlen wieder von ihrer besten Seite. Viel erinnerte an die Vorrunde aus der vergangenen Saison. Bleibt nur zu hoffen, dass der Trainer die Spielfreude über die gesamte Spielzeit halten kann. In der Tabelle rücken die Gladbacher auf den 5.Tabellenplatz vor. Zwickau bleibt mit sieben Zählern auf dem neunten Tabellenplatz.

Aufstiegskampf
SpVgg Greuhter Fürth:
Am vergangenen Mittwoch gewann das Kleeblatt auch das siebte Pflichtspiel der 2.Liga. Im heimischen Playmobil-Stadion besiegte der Spitzenreiter Hansa Rostock deutlich mit 5:0(4:0). Bereits nach wenigen Minuten gingen die Fürther nach einer Standardsituation durch Berisha in Führung. Die Kogge hatte dem Spitzenreiter in der Folge nur wenig entgegenzusetzen, sodass das Kleeblatt bereits frühzeitig das Spiel entscheiden konnte. In der Tabelle hat die SpVgg nun bereits vier Zähler Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Bayreuth.
SpVgg Bayreuth:
17 Punkte aus den ersten acht Spielen. Mit so einer tollen Ausbeute hatten wohl nur die wenigsten Experten gerechnet. In der vergangenen Woche setzte die SpVgg mit dem 2:3(1:1) Auswärtserfolg bei Borussia Mönchengladbach einen deutlichen Fingerzeig in Richtung Konkurrenz. Die Mannschaft von Trainer Lexxus ließ sich in Mönchengladbach auch nicht von einem frühen Rückstand beirren. Das Tor des Tages zum 2:3 Endstand fiel allerdings etwas glücklich in der Nachspielzeit. Sorloth ließ die mitgereisten Bayreuth Anhänger jubeln. Vor dem Gastspiel bei den Fohlen hatte die SpVgg im Heimspiel gegen RB Leipzig (6:2) ihre Hausaufgaben erledigt. Allerdings gab es in der vergangenen Woche einen kleinen Wermutstropfen. So holte die SpVgg, trotz 0:2 Führung, nur einen Punkt (3:3) beim Abstiegskandidaten aus Dresden. Dennoch dürfte Trainer Lexxus mit dem Saisonstart zufrieden sein.
SSV Jahn Regensburg:
Zufrieden sind auch die Verantwortlichen in Regensburg. Der Erstligaabsteiger holte in der vergangenen Woche sieben Zähler aus drei Begegnungen und hat sich so in der Tabelle nun bis zum Relegationsplatz vorgearbeitet. In einer wirklich torreichen und abwechslungsreichen Partie holte der Jahn durch den Treffer von Kramaric in der Nachspielzeit einen Punkt beim 4:4 Remis in Paderborn. Beim Abstiegskandidaten aus Magdeburg siegten die Oberpfälzer dank einer tollen Leitung in der ersten Hälfte mit 0:4(0:3). Doan brachte den Jahn durch einen Doppelpack in Führung. Als Kramaric zwei Minuten vor der Halbzeit auf 0:3 erhöhte, war das Spiel zugunsten der Gäste entschieden. Den Schlusspunkt setzte Lee nur wenige Minuten nach dem Seitenwechsel. Im letzten Spiel der Vorwoche brauchten die Regensburger eine deutliche Leistungssteigerung im zweiten Durchgang, um gegen den FC Augsburg doch noch einen Heimsieg einzufahren. Kamada brachte die Gäste nach sieben Minuten früh in Führung, doch Lee egalisierte die Gästeführung rasch. In der Folge taten sich die Hausherren aber schwer sich hochkarätige Torchancen zu erspielen, der FC Augsburg verteidigte clever. In der zweiten Halbzeit änderte sich dich allerdings gewaltig. Kramaric und Doan sorgten nach gut einer Stunde per Doppelschlag für eine 3:1 Führung der Oberpfälzer. Die Augsburger konnten nicht mehr an die Kompaktheit der 1.Halbzeit anknüpfen und fuhren am Ende mit einer deutlichen 7:2 Klatsche zurück nach Bayern.
Borussia Mönchengladbach:
Auf dem 4.Tabellenplatz steht derzeit Borussia Mönchengladbach, die zwar im Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth eine empfindliche Niederlage hinnehmen mussten, sich aber schnell rehabilitiert zeigten. So gewann die Mannschaft von Trainer Jahnegg im darauffolgenden Heimspiel gegen Dynamo Dresden mit 2:0(0:0). In der ersten Halbzeit sahen die anwesenden Zuschauer ein träges Fußballspiel. Gladbach merkte man den Schock aus dem Spiel gegen Bayreuth sichtlich an und auch Dynamo Dresden kam mit viel Verunsicherung nach Mönchengladbach. Das erlösende Tor aus Sicht der Hausherren erzielte Ben Balla nach einer Standardsituation in der 57.Minute. Mukhtar legte etwa zehn Minuten später das 2:0 nach und sicherte so der Jahnegg-Elf den vierten Saisonsieg. Und der fünfte Erfolg folgte zugleich. Im Heimspiel gegen den SC Freiburg spielten die Fohlen wohl ihre beste erste Halbzeit der 27.Saison. Die Breisgauer fanden überhaupt nicht ins Spiel und gingen verdient mit einem 4:0 Rückstand in die Kabine. In der zweiten Halbzeit sorgte Lasme zumindest noch für Ergebniskosmetik. Mit nun fünf Siegen aus sieben Spielen haben die Fohlen nur einen Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz.
Bayer 04 Leverkusen:
Den 5.Platz hat derzeit die Werkself inne, die aber in der Vorwoche nicht im Einsatz waren.
SC Freiburg:
Auf dem 6.Platz steht der SC Freiburg. Mit zwölf Punkten aus sechs Spielen stehen die Breisgauer in Schlagdistanz mit den Aufstiegsrängen. Der Sportclub enttäuschte zwar vorallem im ersten Durchgang beim Gastspiel in Mönchengladbach, doch im darauffolgenden Heimspiel gegen Dynamo Dresden zeigte sich die Flash-Elf deutlich verbessert. Diesmal waren es die Freiburger, die direkt in der Anfangsviertelstunde für klare Verhältnisse sorgen konnten. Poulsen sorgte früh per Doppelpack für eine beruhigende Führung des Sportclubs. Nach der Pause entschied Lasme per Doppelschlag das Spiel endgültig. Dresden betrieb durch die Treffer von Plea und Kutschke zumindest noch Ergebniskosmetik. Auch in Augsburg präsentierte sich der SC Freiburg wie ein echtes Spitzenteam. Dank einer ansprechenden Leistung in der Fremde siegte die Flash-Elf deutlich mit 0:5(0:2) beim Aufsteiger.
Die Sorgenkinder:
SC Paderborn:
Die Ostwestfalen sind noch nicht wirklich in Fahrt gekommen. Magere sieben Punkte aus fünf Spielen sind zu wenig für die Ansprüche des SCP. Besonders schmerzhaft war die 5:6 Heimpleite gegen den Aufsteiger FSV Zwickau.
RB Leipzig:
Eine besonders schmerzhafte Woche hat RB Leipzig hinter sich. Die Mannschaft von Trainer JumperGaming kassierte in den beiden Heimspielen gegen den Karlsruher SC (0:4) und Viktoria Köln (0:8) zwei empfindliche Niederlage. Die Pleite gegen Köln war gar die höchste Niederlage der Bullen unter der Leitung von JumperGaming. Schlimmer wurde es noch im Pokal, wo RB sang und klanglos bei Hansa Rostock (0:7) unterging. 3 Spiele, 19 Gegentore und kein einziger erzielter Treffer sprechen Bände. Mit einem mageren Punkt stehen die Bullen auf dem letzten Platz der 2.Liga. Mut macht den Leipzigern, dass die Konkurrenz auch nicht punktet und so das rettende Ufer nur einen Punkt entfernt liegt.
Dynamo Dresden:
Das zweite Jahr ist immer deutlich schwieriger. Dies merkt derzeit Dynamo Dresden, die in der Vorsaison noch locker den Klassenerhalt feiern konnten. In dieser Saison steckt beim Team von Trainer Rosenholz weiter der Wurm drin. Zwar zeigt Dynamo immer wieder ansehnliche Ansätze, doch vor dem gegnerischen Tor agiert die SGD zu unpräzise. So reicht es nach 8 Spielen, wie in Leipzig, nur für einen Punkt. Doch, dank der Konkurrenz, ist auch Dynamo Dresden noch lange nicht abgeschlagen.

Frankfurt mit Revanche
Eintracht Frankfurt hat sich am heutigen Montagnachmittag für das VDFB Pokalaus gegen Viktoria Köln gerächt. Im Zweitligaduell setzten sich die Frankfurter mit 2:3(1:1) bei der Viktoria durch.
In Köln erwischten die Hessen den besseren Start und gingen nach 20 Minuten durch Kone in Führung. Die Viktoria trat aber selbstbewusst auf, zuletzt gelang der Mannschaft von Jakubos zwei Siege in der Liga. So brachte der Rückstand die Hausherren auch nicht aus den Bahnen. Choupo-Moting egalisierte nur neun Minuten später die Frankfurter Führung. Nach der Pause waren es wieder die Gäste, die zunächst ins gegnerische Tor trafen. Julian Draxler nutzte eine Unachtsamkeit in der Kölner Hintermannschaft, nur drei Minuten nach dem Seitenwechsel, für die erneute Gästeführung. Diese hatte aber wieder nur für eine kurze Dauer bestand, denn Bonga traf nach gut einer Stunde zum verdienten Ausgleich. Beide Teams drängten nun auf den Siegtreffer. Diesmal mit dem besseren Ende für Eintracht Frankfurt. Kone krönte einen guten Gästeauftritt mit dem 2:3 Siegtreffer kurz vor dem Spielende(86.). In der Tabelle überholt Eintracht Frankfurt den Aufsteiger.
Gerne wäre man in der Tabelle noch weiter nach vorne gerückt, doch die SpVgg Greuther Fürth ist in diesen Wochen doch eine andere Hausnummer. Doch auch im Heimspiel gegen den Spitzenreiter erwischte die Eintracht den besseren Start. Wieder war es Kone, der die Frankfurter in Führung brachte. Das Kleeblatt ließ sich vom frühen Rückstand aber nicht beirren und drehte die Partie noch vor der Pause. Binnen einer Viertelstunde erzielte die SpVgg drei Treffer. Aber auch die Eintracht bewies Moral und kam direkt nach der Pause zum Anschlusstreffer. Wieder einmal war Kone der Torschütze. Es entwickelte sich eine turbulente zweite Halbzeit, in der die Franken kurz vor dem ersten Punktverlust standen. Doch die Hausherren nutzten ihre Chancen nicht und so sorgte Berisha vier Minuten vor dem Ende für die Entscheidung. Die Moral der Mannschaft von Trainer Packluck war nun gebrochen und so trafen die Gäste gar noch zweimal in der Schlussphase. So täuschte am Ende das Ergebnis über den wahren Spielverlauf hinweg. Dem Kleeblatt wird es egal sein. Der Spitzenreiter baute seine Siegesserie weiter aus. Die Frankfurter bleiben nach sechs Spielen weiter in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen.

Augsburg gewinnt Aufsteigerduell
Der FC Augsburg hat das Aufsteigerduell der 2.Liga beim FSV Zwickau mit 1:5(1:2) für sich entschieden. Zuvor musste die Mannschaft von Trainer GottesrechtesEi allerdings eine Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach (2:4) hinnehmen.
Im Heimspiel gegen den Aufstiegskandidaten aus Mönchengladbach zahlte der Aufsteiger vorallem im ersten Durchgang viel Lehrgeld. Die Fuggerstädter kämpften zwar hochachtungsvoll, doch die Fohlen waren am heutigen Montag noch eine Nummer zu groß für den Aufsteiger. Bereits im ersten Durchgang entschied die Jahnegg-Elf das Spiel. Nachdem es mit einem deutlichen 1:4 Rückstand in die zweite Halbzeit ging, zeigten die Hausherren zumindest Moral. Die Gladbacher schalteten nun einen Gang herunter und so gewann der FCA durch das 2:4 von Modeste zumindest die zweite Halbzeit. Dank des überzeugenden Auswärtssieges erobert Mönchengladbach den Relegationsplatz.
Im Aufsteigerduell beim FSV Zwickau reichte es dann für die Ei-Elf auch für Siege in beiden Spielhälften. In einer turbulente ersten Halbzeit, in der beide Teams zahlreiche Torchancen erspielten, brachte Modeste die Fuggerstädter mit einem Doppelpack auf die Siegerstrasse. Zwar erzielte Julian Brandt kurz vor der Pause den Anschlusstreffer, doch im zweiten Durchgang konnten die Sachsen den Auswärtssieg der Augsburger nicht mehr gefährden. Erst erhöhte erneut Modeste auf 1:3, dann stellte Mohr auf 1:4. Als dann eine rote Karte die Hausherren endgültig schwächte, erzielte Faßbender den 1:5 Endstand. In der Tabelle überholt der FCA zumindest temporär den FSV Zwickau. Beide Mannschaften spielen bis dato eine überzeugende Spielzeit. Der Abstiegskampf bis hierhin erstmal kein Thema.
Bayreuth nicht aufzuhalten
Die SpVgg Bayreuth spielt weiterhin eine überragende Zweitligasaison. Am heutigen Montagabend holte die Mannschaft von Trainer Lexxus im Heimspiel gegen den Karlsruher SC den sechsten Saisonsieg. Auch die Art und Weise wie die SpVgg den KSC in die Schranken wies, überzeugte die anwesenden Zuschauer. Sonny Kittel brachte den Aufstiegskandidaten nach einer Viertelstunde in Führung. Lukas Podolski konnte zwar rasch den Ausgleich erzielen, doch Kittel sorgte noch vor der Pause für die erneute Bayreuhter Führung. Nach der Pause sind es Waldschmidt und Sorloth, die jeweils mit einem Doppelpack das Ergebnis in die Höhe schraubten. Tim Lemperle sorgte zumindest noch für etwas Ergebniskosmetik. In der Tabelle stehen die Bayreuther mit fünf Punkten Rückstand hinter Greuther Fürth auf dem 2.Tabellenplatz.
Es geht wieder los
Die SpVgg Greuther Fürth hat sich vom Punktverlust aus dem Spiel der Woche gegen Jahn Regensburg nicht beirren lassen und hat vor wenigen Minuten eine neue Siegesserie gestartet. Im Heimspiel gegen den SC Freiburg gab sich der Spitzenreiter keine Blöße und gewann deutlich mit 5:0(1:0).
Das Kleeblatt zeigte sich im Spiel gegen den Sportclub vorallem in der Defensive, im Vergleich zum Spiel gegen Regensburg, deutlich verbessert. So schaffte es der Spitzenreiter die Breisgauer über die komplette Spielzeit unter Kontrolle zu halten. Eine bemerkenswerte Leistung, immerhin zählt der Freiburger Trainer zu den besseren Coaches der 2.Liga. In einer chancenarmen ersten Halbzeit traf Burke zur 1:0 Halbzeitführung der Franken. Nach der Pause sorgte dann ein Foulelfmeter für die Vorentscheidung. Berisha verwandelte sicher. In der Folge probierte der SCF zwar nochmal zurück ins Spiel zu kommen, doch ein zwei Tore Rückstand holt man derzeit gegen die SpVgg nicht so einfach auf. So sorgte Berisha in der 77.Minute für die Entscheidung. Die Gäste brachen nun zusammen und kassierten noch zwei weitere Gegentreffer.
In der Tabelle ziehen die Kleeblätter mit neun Siegen aus zehn Spielen weiter an der Tabellenspitze alleine ihre Kreise. Der SC Freiburg verpasste es mit einem Coup im Frankenland an die obere Tabellenregion heranzurücken.

Freiburg gewinnt Heimspiel
Zumindest in der Liga gab es für den SC Freiburg heute etwas zu feiern. Im Heimspiel gegen den 1.FC Magdeburg gewann der Sportclub mit 2:0(1:0). Zuvor war der SC im VDFB Pokal unglücklich an Ligakonkurrent Greuther Fürth gescheitert.
Knappe 10.000 Zuschauer kamen am frühen Dienstagmorgen ins Dreisamstadion. Es war zwar recht kühl im Breisgau, doch die Sonne strahlte. Ein wirkliches Fussballfest sahen die anwesenden Zuschauer aber nicht. Zwar waren beide Teams bemüht im Angriffsspiel, doch beide Abwehrreihen standen zumeist stabil. Kurz vor der Halbzeit war es dann Bruun Larsen, der doch noch für eine Freiburger Halbzeitführung sorgen konnte. Nach der Pause veränderte sich nicht wirklich viel. Beide Teams probierten über gepflegte Kombinationen in den gegnerischen Sechzehner zu gelangen, meist fehlte aber die letzte Präzision im letzten Drittel. Die Entscheidung fiel dann Mitte der zweiten Halbzeit durch Poulsen. Magdeburg probierte nun mit Flanken nochmal zurück ins Spiel zu kommen, doch es blieb zu ungenau.
So holte die Mannschaft von Trainer Flashart den fünften Saisonsieg. In der Tabelle stehen die Breisgauer nur noch drei Punkte hinter dem Relegationsplatz. Der 1.FC Magdeburg bleibt mit fünf Punkten auf dem 14.Tabellenplatz hängen.

Regensburg mit Kantersieg
Der SSV Jahn Regensburg hat sich durch einen Kantersieg bei Viktoria Köln auf den 2.Tabellenplatz vorgeschoben. Beim Aufsteiger siegte die Mannschaft von Trainer Kapio mit 2:8(2:3). Dabei waren die Hausherren vorallem im ersten Durchgang ein ebenbürtiger Gegner. Die Anfangsphase gehörte allerdings dem Favoriten, der schon nach sieben Minuten zweimal den Ball im Kölner Tor unterbringen konnte. Die Viktoria gab sich aber nicht auf und kam nach einer halben Stunde durch Demirbay zum verdienten Anschlusstreffer. Doch eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Gastgeber brachte nur wenige Minuten später den dritten Gegentreffer. Wieder blieb die Viktoria kämpferisch und in der Nachspielzeit der ersten Hälfte erzielte Dennis den erneuten Anschlusstreffer. Im zweiten Durchgang konnte die Mannschaft von Trainer Jakubos aber dann nicht mehr an die tolle Leistung aus der 1.Halbzeit anknüpfen. Lee erzielte in der 64.Minute das 2:4 und somit die Entscheidung. Fortan brach der Aufsteiger zusammen und der Jahn spielte sich in einen Rausch. Am Ende stand ein 2:8 Kantersieg, der das Kräfteverhältnis beider Teams nicht wirklich widerspiegelte. Regensburg klettert dank des hohen Auswärtserfolges auf den 2.Tabellenplatz.
Pfälzer weiter sieglos
Auch im sechsten Anlauf ist der 1.FC Kaiserslautern in der 2.Liga sieglos geblieben. In Karlsruhe musste sich die Kreyam-Elf, trotz 1:2 Halbzeitführung, mit 5:3 geschlagen geben. Im Wildparkstadion brachte Nmecha die Pfälzer in Führung. Die Gästeführung hatte aber nur zehn Minuten bestand, dann traf Podolski zum Ausgleich. Als alles nach einem Remis zur Halbzeit roch, traf Mark Uth zur erneuten Pfälzer Führung. Nach der Pause erhöhten die Hausherren dann die Schlagzahlen. Erst traf Reese zum Ausgleich, dann drehte Podolski die Partie zugunsten der Badener. Als Kaufmann nur wenige Minuten später gar auf 4:2 erhöhte, war das Spiel entschieden. In der 74.Minute krönte Lukas Podolski seine tolle Leistung mit dem dritten eigenen Treffer. Der Schlusspunkt gehörte nochmal dem 1.FCK, der zumindest durch Uth nochmal Schadensbegrenzung betrieb. Mit nur einem Punkt hängt die Mannschaft von Kreyam weiter im Tabellenkeller fest. Der KSC klettert auf den 9.Tabellenplatz.

Konstanz ein Fremdwort
Sie ist unbestritten, die Qualität von Bayer 04 Leverkusen. Doch der Werkself versagen zu oft die Nerven, sodass sicher geglaubte Ziele doch noch aus der Hand gegeben werden. Damit sich dies in dieser Saison nicht wiederholt, haben die Verantwortlichen in der Vorbereitung auch viel im mentalen Bereich gearbeitet. So richtig gefruchtet hat es bisher allerdings nicht. Unter der Woche verlor Bayer 04 überraschend das Heimspiel gegen Viktoria Köln mit 3:4. Zwar zeigte sich die Mannschaft von Trainer Henne im darauffolgenden Gastspiel beim Karlsruher SC rehabilitiert, doch bereits zwei Niederlagen nach sieben Spielen könnten am Ende zu viel für die Mission Aufstieg sein.
Im kleinen Derby gegen den Aufsteiger aus Köln musste sich die Henne-Elf nach einer torreichen Partie mit 3:4 geschlagen geben. Das Tor des Tages fiel dabei in der Nachspielzeit vom Strafstoßpunkt. Zuvor sahen die 18.400 Zuschauer in der Bay-Arena eine Leverkusener Mannschaft, die zwar offensiv ansehnlich agierte, doch im Defensivverbund deutlich zuviel zuließ. So entwickelte sich ein packendes Derby mit Chancen auf beiden Seiten. Am Ende entschied ein souverän verwandelter Elfmeter von Albers das kleine Rheinderby.
Besser lief es für die Werkself dann in Karlsruhe. Im Wildparkstadion überstand die Henne-Elf eine kritische Phase zu Spielbeginn und drehte dann selbst auf. Azmoun und Paulinho sorgten für eine beruhigende 0:2 Halbzeitführung. Als dann direkt nach Wiederanpfiff Baku das dritte Tor der Werkself erzielte, war das Spiel entschieden. Zwar brachte Podolski nochmal kurzzeitig etwas Spannung ins Spiel, doch Ceesay traf nur wenige Minuten später nach einem Konter zum 1:4. Den Schlusspunkt setzte Lukas Podolski, der mit seinem zweiten Treffer einen zumindest persönlich erfolgreichen Abend krönte.
Leverkusen brauch unbedingt mehr Konstanz um im diesen Jahr endlich das große Ziel zu erreichen. Niederlagen wie gegen Viktoria Köln sind dagegen Gift. Ein Spitzenteam sollte aus diesen Spielen zumindest einen Zähler ziehen können. Dass die Werkself die notwendige Qualität für eine herausragende Saison hat, bleibt unbestritten.

Zwickau gewinnt Ostduell
Der FSV Zwickau hat am heutigen Freitagabend auch das Ostduell beim 1.FC Magdeburg für sich entschieden. In Sachsen-Anhalt sorgte Neuzugang Hrgota für einen überragenden Start ins Wochenende. Im Heinz-Krügel-Stadion traf der Stürmer sechsmal für seinen neuen Verein.
Am gestrigen Donnerstag verpflichtete der FSV Zwickau mit Branimir Hrgota einen weiteren Unterschiedsspieler. Der Stürmer erhöht nochmal die Qualität im Kader des Aufsteigers. Dass der neue Mann in der Spitze den FSV auf eine neue Stufe heben kann, zeigte bereits der erste Auftritt Hrgotas. In Magdeburg überzeugte der Profi, der von Union Berlin nach Sachsen wechselte, auf ganzer Linie. Alle sechs Tore der Zwickauer schoss Hrgota. Zwar hatten die Gastgeber etwa gleich viel Ballbesitz, doch die Serpico-Elf kam nur selten gefährlich vor das Tor der Zwickauer. So kann man am Ende auch von einem verdienten 0:6 Auswärtserfolg der Sachsen sprechen.
Durch den klaren Auswärtserfolg hat der FSV Zwickau nun acht Punkte Vorsprung auf den 1.FC Magdeburg. Mit diesem Polster im Rücken und Hrgota auf der Habenseite richtet sich der Blick von Trainer P3RYPL3X derzeit sicherlich eher in die obere Tabellenregion.

Wichtiger Sieg für Werkself
Bayer 04 Leverkusen hat einen sehr wichtigen Sieg in der 2.Liga eingefahren. Gegen Schlusslicht RB Leipzig setzte sich die Mannschaft von Trainer Henne in der heimischen Bay-Arena mit 5:3(0:0) durch. Mit dem sechsten Saisonsieg rückt die Werkself auf den 4.Tabellenplatz vor.
Nach der Partie sprachen zwar viele über die Aufstiegsambitionen der Gastgeber, doch eher ging es in den Gesprächen nach Schlusspfiff um Karim Bellarabi. Der gebürtige Bremer stand in der Standaufstellung der roten Bullen und erzielte gar zwei der drei Leipziger Treffer. Doch der Außenspieler war gar nicht für RB spielberechtigt, sodass sich die Verantwortlichen der Gastgeber nach Schlusspfiff an die Ligaleitung wendeten. Nach einem Gespräch mit RB Geschäftsführer Oliver Mintzlaff war klar, dass die Sachsen eine veralterte Kaderdatei nutzten. Da aber auch glaubhaft versichert wurde, dass dies ohne Kenntnis geschehen ist, blieb es bei einer Verwarnung. Am Ausgang der Partie änderte diese Diskussion ohnehin nichts. Bayer 04 Leverkusen behielt die drei Punkte in der heimischen Bay-Arena. Eine Frage stellt sich aber und zwar, ob die roten Bullen auch ohne Karim Bellarabi eine so ansprechende Leistung hingelegt hätten. Das Schlusslicht bot dem Spitzenteam nämlich über 90 Minuten Paroli. Nach einer torlosen ersten Halbzeit waren die Gäste in der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich gar in Führung, doch eine Leistungssteigerung in den letzten 30 Minuten bescherte dem Favoriten doch noch den 6.Saisonsieg.
In der Tabelle setzt die Werkself die Konkurrenten unter Druck. Mit einem Sieg auf dem Betzenberg könnte die Henne-Elf auf den 2.Tabellenplatz vorrücken. RB Leipzig bleibt trotz einer tollen Leistung in der Fremde mit einem Punkt Tabellenletzter der 2.Liga.

Augsburg gewinnt in Dresden
Der FC Augsburg hat sein Auswärtsspiel bei der SG Dynamo Dresden mit 2:4(1:3) gewonnen. Damit verdichten sich die Anzeichen, dass die Fuggerstädter in dieser Saison wohl nichts mit dem Abstiegskampf zutun haben werden. Und dies als Aufsteiger! Anders die Situation in Dresden, wo die Mannschaft von Trainer Rosenholz auch nach neun Spielen weiter auf den ersten Dreier wartet.
Die 18.800 Zuschauer im Rudolf-Harbig-Stadion sahen eine verunsicherte Dresdener Mannschaft, die sich bereits nach vier Minuten durch Anton den ersten Gegentreffer einpfing. Zwar kämpfte sich die Rosenholz-Elf zügig zurück ins Spiel, doch auch der Treffer von Brekalo zum 1:1 brachte keine Sicherheit ins Spiel der Hausherren. Stattdessen brachte Modeste die Fuggerstädter mit einem Doppelschlag vor der Pause erneut auf die Siegerstraße. Im zweiten Durchgang wehrte sich die SGD nach Kräften, doch vor dem Tor agierten die Hausherren zu umständlich. Anders die Gäste aus Augsburg, die am heutigen Montag aus wenig viel machten. In der 76.Minute war es dann Tim Kleindienst, der das Spiel endgültig zugunsten des FCAs entschied. Den Schlusspunkt setzte aber ein Spieler von Dynamo Dresden. Nämlich Kevin Schuhmacher mit dem Tor zum 2:4 Endstand.
Die Stimmung in Dresden wird allmählich immer rauer. Die Niederlage gegen den FCA war bereits die achte Pleite im neunten Spiel. Anders die Laune in der Fuggerstadt, wo die Fans bisher einen soliden aufspielenden Aufsteiger begutachten dürfen.

Neuer Tiefpunkt für SGD
Dynamo Dresden hat am heutigen Montagabend einen neuen Tiefpunkt erreicht. In Paderborn drehte die Elf von Trainer Rosenholz einen 2:0 Rückstand in eine zwischenzeitliche 2:3 Führung, nur um nach 90 gespielten Minuten doch ohne Punkte dazustehen.
Mukiele brachte die Ostwestfalen früh in Führung. Noch vor der Pause erhöhte Werner auf 2:0. Doch die angeschlagenen Gäste gaben sich nicht auf und kamen dank eines Doppelpacks von Brekalo tatsächlich zurück ins Spiel. Als dann Appelkamp gar die Sachsen in Führung brachte, roch vieles nach dem ersten Saisonsieg der Rosenholz-Elf. Doch dazu kam es nicht, weil Matondo nur drei Minuten später zum Ausgleich traf. Für die mitgereisten Dynamoanhänger kam es noch dicker, denn in der 83.Minute sorgte Werner für die 9.Saisonniederlage der Sachsen.
Während die Ostwestfalen, nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Trainer BVBTSVSCPSPVGG, den dritten Saisonsieg feiern, brennt in Dresden weiter der Baum. Auch im zehnten Anlauf bleibt die Mannschaft von Trainer Rosenholz ohne Sieg.

Spitzenreiter ohne Probleme
Auch der FSV Zwickau konnte die SpVgg Greuther Fürth nicht stoppen. In einer einseitigen Partie setzte sich der Spitzenreiter verdient mit 0:5(0:1) am Sachsenring durch.
Diesmal erwischte der Spitzenreiter einen Start nach Maß und musste keinem Rückstand hinterherlaufen. Nach einem tollen Pass von Latza brauchte Burke nicht viel, um die frühe Gästeführung zu erzielen. In der Folge ließ der Spitzenreiter zahlreiche Möglichkeiten liegen, sodass es bis zur 58.Minute dauerte, ehe Redondo den zweiten Treffer nachlegen konnte. Das Spiel war nun entschieden und daher störte es auch keinen Gästefan, dass Berisha einen Foulelfmeter vergab. Dafür sorgte Burke für das 3:0. Die Zwickauer gaben sich nun auf und kassierten noch zwei weitere Gegentreffer, u.a. einen schönen Freistoßtreffer von Wittek.
Das Kleeblatt bleibt auch nach elf Spielen weiter ohne Niederlage. Der Sieg beim FSV Zwickau war bereits der zehnte Erfolg für die Lexi-Elf. In der Tabelle hat die SpVgg nun elf Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz. Mit reichlich Selbstvertrauen geht es für die Franken nun zum Spiel der Woche gegen Borussia Mönchengladbach.

Zwickau gewinnt Aufsteigerduell
Der FSV Zwickau hat doch noch einen versöhnlich Abschluss über einen ansonsten tristen Dienstagabend gefunden. Im Auswärtsspiel bei Tabellennachbar und Mitaufsteiger Viktoria Köln setzte sich die Mannschaft von Trainer P3RYPL3X mit 3:6(2:4) durch.
Inzwischen wechseln sich Siege und Niederlagen beim FSV Zwickau schneller ab, als Lothar Matthäus die Frauen tauschen kann. So war eigentlich klar, dass die P3RYPL3X-Elf, nach der deftigen 0:5 Heimpackung gegen Greuther Fürth, in Köln wieder einen Sieg einfahren wird. Nachdem die Sachsen zweimal geführt und die Kölner zweimal zurückkamen, sorgte ein Doppelschlag der Zwickauer kurz vor der Pause für den spielentscheidenen Moment. Die Viktoria gab sich zwar nicht auf, doch Julian Brandt beseitigte jegliche Restzweifel über den Zwickauer Auswärtssieg. Demirbay schoss zwar noch einen dritten Kölner Treffer, doch Spannung kam keine mehr auf. In der Schlussminute sorgte ein verwandelter Foulelfmeter von Hrgota für den 3:6 Endstand.
In der Tabelle überholt der FSV Zwickau den Mitaufsteiger aus Köln. Für die Mannschaft von Jakobus ist es bereits die dritte Niederlage in Folge. Die Viktoria kassierte in den drei Spielen satte 17 Gegentore. Stellschrauben gibt es für Trainer Jakobus also reichlich.
Eintracht Frankfurt verliert Anschluss
Eher kein schönes Wochenende hat Eintracht Frankfurt hinter sich. Zwar siegte die Mannschaft von Packluck mit 3:2(2:2) im Waldstadion gegen den Karlsruher SC. Doch schon gegen die Badener musste sich die Packluck-Elf ordentlich strecken, um nach einem 1:2 Rückstand doch noch einen Heimsieg zu feiern. Im zuvor absolvierten Heimspiel gegen den 1.FC Kaiserslautern und beim Gastspiel in Leverkusen sahen die Frankfurter hingegen nicht gut aus. Gegen die zuvor sieglosen Pfälzer hagelte es gar eine peinliche 1:5 Heimniederlage. In Leverkusen hatte die SGE dann phasenweise einen guten Auftritt hingelegt, doch gegen die Werkself reichen eine gute Viertelstunde meist nicht für Punkte aus. So auch am Wochenende, wo die Frankfurter in Leverkusen mit 2:0(1:0) unterlagen. Die Hessen haben, besonders dank der Niederlage in Leverkusen, somit den Anschluss an die Aufstiegsregionen verloren. Der Abstand zum Relegationsplatz, den derzeit Bayer 04 Leverkusen inne hat, beträgt bereits sechs Punkte!
Rostock siegt zweimal in der Fremde
Einen satten Sprung ins Tabellenmittelfeld machte am Wochenende Hansa Rostock. Die Ostdeutschen gewannen gleich zwei Auswärtsspiele in Folge. In beiden Partien profitierte die Mannschaft von Martini von frühen Toren, die der Martini-Elf Sicherheit gaben. So führte die Kogge in Karlsruhe früh mit 0:2. Zwar kam der KSC mit dem Anschlusstreffer zurück ins Spiel, doch das 1:3 in der zweiten Halbzeit brachte die Entscheidung. Am Ende siegte Hansa mit 2:5 im Wildparkstadion. Auch beim SV Elversberg profitierte die Kogge von einem.frühen Führungstreffer. In der Folge fanden die Saarländer keinen Zugriff mehr ins Spiel, sodass sich die Ostdeutschen in einen Rausch spielten und einen ungefährdeten 0:4 Auswärtssieg einfuhren. In der Tabelle rückt Hansa auf den 11.Tabellenplatz vor.
Saarländer sind dennoch wieder da!
Wie hoch der Rostocker Sieg in Elversberg zu bewerten ist, zeigen die restlichen Ergebnisse der Saarländer am Wochenende. Die Mannschaft von Piskopat, die über Wochen in Belek am Feinturning arbeitete, meldete sich eindrucksvoll im Spielbetrieb zurück. Die 0:4 Heimniederlage gegen Hansa Rostock war dabei wohl nur ein Ausrutscher. Denn die Pisko-Elf überzeugte in allen darauffolgenden Partien und das gegen die Creme de la Creme der 2.Liga. Die Niederlage gegen den KSC ließ die Saarländer nicht von ihrem spielerischen Weg abkommen. Schon im darauffolgenden Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth sollte sich dies bezahlt machen. Mit 5:0 schoss der SVE die bis dato stark aufspielenden Bayreuther zurück gen Heimat. Auch gegen Borussia Mönchengladbach, ein weiterer Aufstiegskandidat, fuhr die Pisko-Elf einen 3:2 Heimsieg ein. Wie überraschend der Sieg gegen die Fohlen kam, zeigte die Reaktion des Gladbacher Trainers, der nach der Partie sichtlich angefressen von einem glücklichen Sieg der Saarländer sprach. Abgerundet wurde das tolle Wochenende aus Sicht der Elversberger durch einen knappen 3:4 Erfolg in Zwickau. Das Trainingslager in Türkei scheint sich also schnell bezahlt zu machen. In der Tabelle distanziert sich der SVE von den Abstiegsregionen und klettert auf den 11.Tabellenplatz.
Situation wird dramatischer
Die Erfolge vom SV Elversberg und vom 1.FC Kaiserslautern lassen die Situation in Dresden immer brenzliger erscheinen. Die Mannschaft von Trainer Rosenholz verlor auch die beiden Partien gegen den SC Paderborn und den 1.FC Magdeburg. Besonders das Gastspiel in Ostwestfalen ließ fragende Gesichter zurück. Ein Doppelpack von Brekalo und ein Treffer von Appelkamp sorgten dafür, dass der Abstiegskandidat einen zwischenzeitlichen 2:0 Rückstand in eine 2:3 Führung drehen konnte. Zählbares brachte es den Ostdeutschen aber nicht ein, weil Matondo und Werner in der Schlussphase das Spiel zugunsten der Ostwestalen drehten. So bleibt die Frage gegen wen Dynamo Dresden den ersten Saisonsieg einfahren will? Auch im Ostklassiker beim 1.FC Magdeburg musste sich die Rosenholz-Elf mit 3:1(3:1) geschlagen geben. Für Magdeburg ein enorm wichtiger Heimsieg, denn der Vorsprung zu den Abstiegsrängen, bzw zu Dynamo Dresden, beträgt nun schon sieben Zähler. Und so wird ein Abstieg der Sachsen immer wahrscheinlicher. Zumindest der Relegationsplatz bleibt für die SGD, mit drei Punkten Rückstand, in greifbarer Nähe. Eine positive Nachricht gibt es aber auch aus Dresden zu übermitteln. Trotz der prekären Lage steht die aktive Fanszene der SGD weiter hinter ihrer Mannschaft. Das zeigte auch der Auswärtssupport der mitgereisten Dynamo Anhänger, die trotz der Niederlage noch nach Spielende ihre eigene Mannschaft lautstark feierten. Vielleicht ein Bonus, den sich Dynamo in den letzten Jahren durch erfolgreiche und konstante Arbeit wohl auch verdient hat.

Elversberg marschiert weiter
In der 2.Liga marschiert der SV Elversberg weiter. Am heutigen Abend holten die Saarländer in Dresden den vierten Sieg in Folge. Nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit und einer deutlichen Steigerung im zweiten Spielabschnitt siegte das Team von Piskopat glücklich mit 1:2(1:0) beim Abstiegskandidaten.
Es trafen zwei Gegensätze im Rudolf-Harbig-Stadion aufeinander. Die Hausherren, mit einem mageren Punkt ausgestattet, warten seit 11 Spielen auf den ersten Saisonsieg. Anders die Saarländer, die seit dem Trainingslager in der Türkei förmlich aufblühen. So hat die Mannschaft von Piskopat auch das Momentum auf ihre Seite gezogen. Das im FIFA oft ausschlaggebende und von sovielen Spielern gehasste Momentum half dem SVE eine enttäuschende erste Halbzeit mit nur einem Gegentreffer zu überstehen. So war die Pisko-Elf nach dem 1:0 Pausenrückstand durch Plea weiterhin im Spiel. Nach der Pause veränderte Piskopat die Taktik. Nun wurde hoch gepresst und so kamen die Dresdener immer wieder in Verlegenheiten. Das Spiel war nun zugunsten der Gäste gekippt. Schon jetzt trauerten die heimischen Fans den zahlreichen vergebenen Torchancen aus dem ersten Durchgang hinterher. Die Trauer wurde noch größer, als SVE-Neuzugang Batshuayi in der 73.Minute zum mittlerweile nicht unverdienten Ausgleichstreffer traf. Dresden wäre in dieser Saison nicht Dresden, hätte die Mannschaft von Rosenholz das Spiel nicht noch ganz aus der Hand gegeben. In der 84.Minute war es der eingewechselte Kenan Karaman, der den Elversberger Lauf fortsetzte.
Puhh! Eine weitere bittere Pille, die die Ostdeutschen da schlucken mussten. Nach zwölf Spielen bleiben die Sachsen weiter ohne Sieg. Eine absurde Qoute, die folglich nur zum Abstieg führen kann. Zumindest die Fans der SGD sind weit höher anzusiedeln als die 2.Liga. Auch nach der elften Saisonniederlage sangen die Fans noch nach Abpfiff von Träume aus besseren Tagen. Das Momentum weiterhin genießen wird der SV Elversberg, der durch den vierten Sieg in Folge auf den 10.Tabellenplatz springt.

Viel los gestern in der 2.Liga, wo gleich 11 Ligaspiele absolviert wurden. Wir blicken für euch auf jedes einzelne Team, welches am gestrigen Montag aktiv auf dem Rasen war.
Bayer 04 Leverkusen:
Anfangen wollen wir mit der Werkself, die gestern nicht nur das Spiel der Woche gegen den SSV Jahn Regensburg (0:3) verloren hat, sondern auch in der Pfalz mit 6:2(3:1) unterging. Mehr als überraschend, dass Bayer auf dem Betzenberg so einen gebrauchten Abend erwischte. Der 1.FCK, bis dato gerade einmal mit vier Zählern auf dem Konto, spielte sich die Sorgen der letzten Woche von der Seele. Für die Werkself sind die beiden Niederlagen ein deutliches Alarmzeichen. Sollte die Henne-Elf in dieser Saison endlich aufsteigen wollen, dann reichen die derzeitigen Leistungen einfach nicht aus. Schon nach dem Abpfiff des Spiels gegen Regensburg kündigte Henne eine umfangreiche Analyse des gestrigen Montags an.
1.FC Kaiserslautern:
Das Leid der Werkself ist das Glück der Pfälzer. Diese feierten gestern mit dem Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen (6:2) und dem 2:2 Remis gegen Hansa Rostock einen erfolgreichen Montagabend. Die vier Punkte waren enorm wichtig für die Mannschaft von Trainer Kreyam, die so den Relegationsplatz verlassen konnten. Aufgrund der besseren Tordifferenz verschob der 1.FCK die Magdeburger auf den ungeliebten 16.Tabellenplatz. Zudem sorgte der erfolgreiche Montag der Kreyam-Elf dafür, dass die Abstiegssorgen der SG Dynamo Dresden und von RB Leipzig weiter anwachsen. Die beiden Teams, die bisher noch keinen Sieg einfahren konnten, haben nun schon sieben Punkte Rückstand auf den 1.FCK, sowie auf den 1.FC Magdeburg.
Dynamo Dresden:
Dass die Abstiegssorgen der Sachsen weiter anwachsen lag auch daran, dass die Rosenholz-Elf auch im dreizehnten Anlauf ohne Sieg blieb. Im Heimspiel gegen Spitzenreiter Greuhter Fürth gab es für die SGD nichts zu holen. Am Ende feierte das Kleeblatt einen ungefährdeten 3:7(1:2) Auswärtssieg. Da der 1.FC Kaiserslautern gestern gleich zweimal Punkte einfahren konnte, wird die Situation in Dresden immer brenzliger. Mittlerweile verlieren auch die Hardcore-Fans den Glauben an den Klassenerhalt. Wird Dynamo nochmal die Kurve bekommen? Wir bezweifeln es.
SpVgg Greuther Fürth:
Für das Kleeblatt war es der elfte Erfolg im dreizehnten Spiel. Niemand wettet derzeit gern gegen die Franken. Auch in der Umfrage zur Herbstmeisterschaft gehen die meisten Teilnehmer davon aus, dass die Mannschaft von Lexi im weiteren Verlauf der Hinrunde keinen Einbruch mehr erleben wird. In dieser Woche steht für die SpVgg noch das verspätete Spiel der Woche gegen Borussia Mönchengladbach vor der Tür.
SV Elversberg:
Ebenso gut in Form wie der Spitzenreiter sind derzeit die Saarländer. Nach der Rückkehr von Trainer Piskopat aus dem Türkei-Urlaub liefert der SVE in der 2.Liga mächtig ab. Gestern besiegten die Elversberger, jeweils mit 3:2, Eintracht Frankfurt und den SC Paderborn. Zudem holte die Pisko-Elf im Frankenland, beim Spitzenreiter Greuther Fürth, beim 1:1 Remis einen Zähler. Was vor einer Woche noch als kleiner Spaß gelten sollte, wird mittlerweile zur Realität. Der SV Elversberg ist in dieser Form ein heißer Anwärter auf den Aufstieg in die 1.Liga. Durch die sieben Zähler vom Montag klettert der SVE auf den vierten Platz. Dabei sind die Saarländer punktgleich mit Bayer 04 Leverkusen, die derzeit den Relegationsplatz inne haben. Kein Wunder also, dass Trainer Piskopat den beiden Spielen vom 1. und 2.Spieltag hinterher trauert, wo der SVE mit nur einem Punkt eher schwach in die 28.Saison startete und u.a. gegen Bayer 04 verlor(1:3). Wer weiß wo die Saarländer stehen würden, wären auch diese Partien erst nach dem Erholungsurlaub absolviert worden.
Hansa Rostock:
Die Kogge war gestern gleich dreimal im Einsatz. Zwar verlor die Mannschaft von Trainer Martini das Heimspiel gegen Viktoria Köln(1:3), doch in den beiden darauffolgenden Partien gegen Kaiserslautern und Frankfurt konnten die Ostdeutschen überzeugen. In einer temporeichen Partie auf dem Betzenberg drehte die Kogge einen frühen Rückstand zur 1:2 Pausenführung. In der zweiten Halbzeit musste der FCH aber noch den Ausgleichstreffer hinnehmen, sodass es nur zu einem Zähler reichen sollte. In Frankfurt lag die Martini-Elf dann bis tief in die zweite Halbzeit hinein mit 3:2 zurück, ehe die Kogge in der 86.Minute tatsächlich noch zum Ausgleich traf. Besser wurde es gar in der Nachspielzeit, wo ein Konter zum Rostocker Siegtreffer führte. Durch die vier Punkte vom Montag schiebt sich der FC Hansa Rostock in der Tabelle in die obere Tabellenhälfte. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt gerade einmal fünf Punkte. Kein Wunder also, dass die Fans eher nach oben als in Richtung Abstiegskampf blicken.
SC Paderborn:
Die Ostwestfalen kommen noch nicht so wirklich in Fahrt. Die teilweise so stark besetzte Mannschaft zeigt zwar immer wieder für was sie alles fähig ist, doch dann mischen sich wieder etliche Fehler ins Spiel des SCP, die den Ostwestfalen wichtige Punkte kosten. Am gestrigen Montag holte die Mannschaft von BVBTSVSCPSPVGG beim 7:3 Sieg gegen kriselnde Frankfurter zumindest drei Punkte. Wirkliche Freude kam beim Cheftrainer aber nicht auf, viel mehr wurmte ihn die bittere 3:2 Pleite im darauffolgenden Auswärtsspiel beim SV Elversberg. Zuviele Fehler im bisherigen Saisonverlauf bescheren den Ostwestfalen nach acht Spielen einen mageren 13.Tabellenplatz.
Eintracht Frankfurt:
Puhh, da mussten die Fans von Eintracht Frankfurt erst einmal durchatmen. Die Mannschaft von Trainer Packluck verlor am gestrigen Montag gleich alle drei Pflichtspiele. Während es in Paderborn noch deutlich war, fehlte den Frankfurtern im Spiel gegen Elversberg(2:3) und Rostock(3:4) nicht viel, um etwas Zählbares einzufahren. Im Spiel gegen die Ostdeutschen führte die Packluck-Elf gar bis zur 86.Minute mit 3:2, nur um sich am Ende mit 3:4 geschlagen zu geben. Mittlerweile kassierte die SGE vier Niederlagen in den letzten sechs Spielen. Somit ist der optimale Saisonstart in Vergessenheit geraten. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt zwar nur sechs Punkte, doch in der Tabelle fiel die Packluck-Elf auf den 11.Tabellenplatz zurück.
Viktoria Köln:
Der Aufsteiger aus der Domstadt ist weiter voll im Soll. Am gestrigen Montag holte sich die Viktoria einen 1:3 Auswärtssieg bei Hansa Rostock. Dank des Erfolges im Ostseestadion klettert die Viktoria auf den 7.Tabellenplatz. Der Relegationsplatz ist, wie für soviele Teams der 2.Liga, derzeit nur fünf Punkte entfernt.

SV Elversberg:
Das Saarland stellt in dieser Saison tatsächlich zwei potenzielle Aufsteiger. In der 3.Liga möchte der 1.FC Saarbrücken unbedingt in die Liga zurückkehren, in der derzeit der SV Elversberg für mächtig Furore sorgt. Was anfänglich noch als Scherz gelten sollte, ist mittlerweile Realität geworden. Der SV Elversberg ist ein Kandidat für den Aufstieg in die 1.Liga. Am vergangenen Montag zeigte die Mannschaft von Piskopat, dass man sich auch vor den ganz großen Teams der Liga nicht verstecken muss. Beim Tabellenführer Greuther Fürth holten die Saarländer beim 1:1(1:1) Remis einen Punkt. Dies schaffte zuvor mit dem SSV Jahn Regensburg nur eine weitere Mannschaft. Am Mittwoch untermauerte der SVE bei den beiden Heimsiegen gegen Freiburg (2:0) und Magdeburg (1:0), in der die Saarländer beide Male ohne Gegentreffer blieben, ihre Aufstiegsambitionen. Durch den knappen Erfolg gegen die Ostdeutschen rückte die Pisko-Elf auf den Relegationsplatz vor. Gestern folgte dann ein knapper 2:3(1:1) Auswärtserfolg beim FC Augsburg. Bei den Fuggerstädter wurde deutlich, wie sehr es derzeit bei den Elversbergern läuft. So bot der SVE in Augsburg eine eher durchschnittliche Vorstellung. Doch obwohl die Hausherren zweimal in Führung gehen konnten, fuhren die Saarländer mit drei Punkten zurück in Richtung Heimat. Das Momentum liegt derzeit einfach in Elversberg. Ob im VDFB, in anderen Ligen oder der Realität. Es bleibt spannend, wohin dieser Weg die Pisko-Elf führen wird. Derweil beträgt der Vorsprung zum ersten Verfolger bereits neun Punkte. Auch wenn Bayer 04 Leverkusen noch drei Spiele in der Hinterhand hat, haben die Saarländer sehr gute Chancen den Relegationsplatz auch nach den Nachholspielen von Bayer noch inne zu haben.
SSV Jahn Regensburg:
Einen Platz vorm SV Elversberg steht der SSV Jahn Regensburg. Die Oberpfälzer haben am gestrigen Donnerstag gleich zweimal ihre Hausaufgaben erledigt. In zwei torreichen Begegnungen siegte die Kapio-Elf zunächst mit 4:2(2:2) gegen den 1.FC Kaiserslautern. In dem darauffolgenden Heimspiel gegen den Karlsruher SC wurde es beim 5:4(3:2) Heimsieg gar noch torreicher. Im Spiel gegen den 1.FC Kaiserslautern benötigte die Mannschaft von Kapio eine deutliche Leistungssteigerung im zweiten Durchgang. In der ersten Halbzeit konnten die Pfälzer dem Erstligaabsteiger noch Paroli bieten, doch nach der Pause verdiente sich der Jahn den Heimerfolg. Gegen den Karlsruher SC waren die Oberpfälzer dann von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Doch da der KSC ziemlich effizient vorm gegnerischen Tor agierte, blieb das Spiel bis tief in die zweite Halbzeit spannend. Durch die beiden Heimerfolge steht der Jahn auf dem 2.Tabellenplatz. Zwar punktgleich mit dem Team der Stunde, doch die Kapio-Elf hat noch ein Spiel mehr zu absolvieren.
SC Freiburg:
Sich schnell von der Niederlage gegen den SV Elversberg erholt, hat sich der SC Freiburg. Die Breisgauer überzeugten im folgenden Auswärtsspiel beim Karlsruher SC. Im Wildparkstadion wurde die Flash-Elf ihrer Favoritenrolle gerecht und fuhr einen ungefährdeten 2:5(1:4) Auswärtssieg ein. Bereits in der ersten Halbzeit setzte der Sportclub die Weichen für den dritten Auswärtssieg. Überragende Akteure auf Seiten der Breisgauer waren die beiden Stürmer Lasme (3) und Poulsen (2), die gleich mehrfach für den SC trafen. In der Tabelle klettert die Mannschaft von Flashart auf den 7.Tabellenplatz.

Abstiegskampf:
SC Paderborn (13./ 8 Spiele/ 13 Punkte):
Die Ostwestfalen kommen noch nicht so wirklich in Fahrt. Dabei begann die Saison vom SC Paderborn mit zwei Auftaktsiegen gegen Karlsruhe und Leipzig vielversprechend. Doch immer wiederkehrende Urlaube brachten die Mannschaft von BVBTSVSCPSPVGG aus dem Tritt. Nun steht der SCP nach acht Spielen bei gerade einmal 13 Punkten. Das Ziel, die Zweitligameisterschaft und der damit verbundene Wiederaufstieg in die 1.Liga, in weiter Ferne. Zumindest im Abstiegskampf haben die Ostwestfalen bis dato die besten Chancen. Bei drei Spielen weniger auf dem Konto, beträgt der Vorsprung zum Relegationsplatz fünf Punkte.
Restliche Spiele bis zur Winterpause:
Bayer 04 Leverkusen (A)
SC Freiburg (A)
Borussia Mönchengladbach (A)
SpVgg Bayreuth (H)
FC Augsburg (H)
1.FC Magdeburg (A)
SpVgg Greuther Fürth (H)
FC Viktoria Köln (A)
1.FC Kaiserslautern (H)
Karlsruher SC (14./ 14 Spiele/ 11 Punkte):
Der Karlsruher SC befindet sich in dieser Saison in einer prekären Situation. Nicht nur sportlich hat die Mannschaft von BudSpencerNr20 zu kämpfen, sondern auch die finanziellen Rahmenbedingungen lassen am Wildpark zu wünschen übrig. Das übergeordnete Ziel in dieser Saison ist ganz klar der Klassenerhalt. Noch stehen die Badener über den Strich. Doch die Tendenz spricht ganz klar gegen den KSC. Zuletzt ging die BudSpencerNr20-Elf in sechs Spielen als Verlierer vom Feld. In den abschließenden drei Hinrundenspielen sollte der KSC unbedingt auf die Siegerstraße zurückkehren, um ein überwintern auf einem Abstiegsplatz zu verhindern.
Restliche Spiele bis zur Winterpause:
FSV Zwickau (A)
Borussia Mönchengladbach (H)
SG Dynamo Dresden (A)
1.FC Kaiserslautern (15./ 10 Spiele/ 8 Punkte):
Anders als der KSC hat sich der 1.FC Kaiserslautern zuletzt deutlich verbessert gezeigt. In den letzten vier Spielen blieben die Pfälzer gar dreimal ohne Niederlage. Nur das letzte Spiel gegen den SSV Jahn Regensburg (2:4) ging verloren. Davor holte die Mannschaft von Kreyam zwei Prestigesiege gegen Leverkusen (6:2) und Eintracht Frankfurt (5:1). Sollte die Kreyam-Elf die aufsteigende Tendenz in den restlichen Spielen der Hinrunde bestätigen, dann könnten sich die Pfälzer vorzeitig aus dem Abstiegskampf der 2.Liga verabschieden.
Restliche Spiele bis zur Winterpause:
RB Leipzig (H)
SC Freiburg (H)
FSV Zwickau (A)
Borussia Mönchengladbach (H)
SG Dynamo Dresden (A)
SV Elversberg (H)
SC Paderborn (A)
1.FC Magdeburg (16./ 11 Spiele/ 8 Punkte):
Die erwartet schwere Saison hat der 1.FC Magdeburg vor den Augen. Die Ostdeutschen mussten aus wirtschaftlichen Gründen ihren Kader zu Saisonbeginn komplett umstrukturieren. Zudem kam mit Serpico ein neuer Trainer. Nachdem sich die Ostdeutschen in der letzten Saison viel vorgenommen hatten, will man in diesem Jahr primär auf den Klassenerhalt blicken. Damit das Vorhaben gelingt, müssen sich die Magdeburger vorallem in der Offensive verbessern. Gerade einmal elf Tore erzielten die Magdeburger in elf Spielen. In sieben Spielen blieb der 1.FCM gar ohne eigenen Torerfolg. Eine Qoute eines Absteigers. Sechs Spiele hat die Serpico-Elf noch, um das Jahr 2022 wenigstens halbwegs erfolgreich abzuschließen.
Restliche Spiele bis zur Winterpause:
FC Hansa Rostock (A)
Borussia Mönchengladbach (A)
SC Paderborn (H)
FC Augsburg (H)
SpVgg Bayreuth (A)
SpVgg Greuther Fürth (H)
RB Leipzig (17./ 8 Spiele/ 1 Punkt):
Die Sachsen haben bereits sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. In acht Spielen konnte die Mannschaft von JumperGaming nur im Heimspiel gegen den 1.FC Magdeburg (1:1) punkten. Der bisherige Tiefpunkt der Saison war sicherlich die 0:8 Heimpleite gegen den Aufsteiger Viktoria Köln. Es war die höchste Pleite unter der bisherigen Leitung von JumperGaming. Zum allen Überfluss muss der aktuelle Trainer ab der kommenden Woche zeitlich kürzer treten. Nun sucht also Max Eberl, der erst vor kurzem in Leipzig startete, einen passenden Interimstrainer. Der neue Mann hat die schwierige Aufgabe in den restlichen Spielen der Hinrunde den Anschluss an den Relegationsplatz herzustellen.
Restliche Spiele bis zur Winterpause:
1.FC Kaiserslautern (A)
Eintracht Frankfurt (H)
FC Hansa Rostock (A)
SSV Jahn Regensburg (H)
SC Freiburg (A)
FSV Zwickau (H)
Borussia Mönchengladbach (A)
SG Dynamo Dresden (H)
SV Elversberg (A)
SG Dynamo Dresden (18./ 13 Spiele/ 1 Punkt):
Es ist eine echte Horrorsaison, die die SG Dynamo Dresden bis dato spielt. In dreizehn Partien konnte die Mannschaft von Trainer Rosenholz nur einen mageren Punkt einfahren. Nachdem die Dresdener vor zwei Jahren in die 2.Liga aufgestiegen waren und im vergangenen Jahr souverän den Klassenerhalt erreichten, schien wenig für den Abstieg zu sprechen. Nun hat sich die Lage aber gravierend geändert, auch weil sich die Sachsen selten für couragierte Auftritte belohnen konnten. Dass Dynamo das Zeug für die 2.Liga durchaus besitzt, zeigte die Rosenholz-Elf im Spiel gegen die SpVgg Bayreuth, wo Dynamo der bis dato einzige Punktgewinn gelang. Wie für RB, gilt es auch für die Sachsen in den restlichen Spielen in 2022 den Abstand zum Relegationsplatz zu verringern. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht, immerhin trifft Dynamo in den vier verbleibenden Spielen auf drei direkte Konkurrenten.
Restliche Spiele bis zur Winterpause:
FC Viktoria Köln (A)
1.FC Kaiserslautern (H)
RB Leipzig (A)
Karlsruher SC (H)

Freiburg und Paderborn klettern nach oben!
Der SC Freiburg und der SC Paderborn haben am gestrigen Montag einen ordentlichen Satz in der Tabelle gemacht. Während die Ostwestfalen am Wochenende noch auf dem 13.Tabellenplatz standen und nun vom 4.Tabellenplatz grüßen, haben sich die Breisgauer bis auf den 5.Tabellenplatz vorgespielt. Beide Mannschaften trafen im verspäteten Spiel der Woche vom 7./8.Spieltag aufeinander. Dort hatte der SCP im Dreisamstadion keine Chance und verlor auch in der Höhe verdient mit 4:1. Umso bemerkenswerter, dass die Ostwestfalen dennoch noch in der Tabelle vor dem Sportclub landeten. Das wurde möglich, weil die Mannschaft von Trainer Timo aus sechs Spielen vier Siege holte. Neben dem Spiel der Woche in Freiburg verloren die Ostwestfalen auch das Heimspiel gegen Spitzenreiter Fürth (0:1). Ansonsten ging der SCP stets als Sieger vom Feld. Wie auch im zweiten verspäteten Spiel der Woche bei Bayer 04 Leverkusen, wo die Timo-Elf einen glücklichen 2:3 Auswärtssieg feierte. 2:3 hieß es auch in Magdeburg. Zuvor gewann der SC Paderborn auch das Gastspiel bei Viktoria Köln (0:2) und daheim gegen den FC Augsburg (5:4). In der Tabelle hat die Mannschaft von Timo fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Für die Breisgauer sind es gar sechs, doch die Flash-Elf hat noch zwei Spiele mehr in der Hinterhand. Neben dem Heimsieg gegen den SC Paderborn feierte der Sportclub am gestrigen Montag auch einen knappen 3:2 Heimsieg gegen Viktoria Köln.
Fürth ist Herbstmeister!
Wie bereits im Forum erwähnt, hat sich die SpVgg Greuther Fürth vorzeitig die Herbstmeisterschaft gesichert. Am gestrigen Montag siegte das Kleeblatt zunächst etwas glücklich mit 0:1(0:1) beim SC Paderborn, ehe im Heimspiel gegen den FC Augsburg (3:2) die letzten Zweifel über die Herbstmeisterschaft beseitigt wurden. Nun möchte die Lexi-Elf im abschließenden Hinrundenspiel beim 1.FC Magdeburg die weiße Weste mit ins neue Jahr nehmen.

Effiziente Oberpfälzer siegen an der Ostsee
Eigentlich hatten die Kicker vom FC Hansa Rostock eine gute Leistung geboten, doch nach 90 gespielten Minuten stand die Martini-Elf dennoch ohne Punkte da. Im Ostseestadion musste sich die Kogge mit 0:3(0:2) abgezockten Oberpfälzern geschlagen geben. Dank des Auswärtssieges hat die Mannschaft von Kapio den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf drei Punkte ausgebaut.
Es war eine ungünstige Ansetzung für alle Jahn-Fans. Mitten in der Woche musste die aktive Fanszene mit Kleinbussen den Weg an die Ostseeküste finden. Etwa 80 Fans des SSV Jahn Regensburg landeten, trotz der 7-stündigen Anreise, schlussendlich im Gästeblock des Ostseestadions. Und sie sahen eine eigene Mannschaft, die bereits nach drei Minuten fulminant startete. Dennis brachte den Jahn früh in Führung. Danach kamen die Hausherren besser ins Spiel, doch vor dem Tor der Oberpfälzer agierte die Martini-Elf zu umständlich. Besser machte es der Aufstiegskandidat, der Mitte der ersten Halbzeit die Führung auf 0:2 ausbauen konnte. Nach der Pause war der FCH weiter die spielbestimmende Mannschaft, doch auch beste Torchancen ließen die Ostdeutschen liegen. So war es dann Lee, der in der 76.Minute das Spiel mit dem Treffer zum 0:3 endgültig entschied.
Die Martini-Elf scheiterte heute nicht am Gegner, sondern am eigenen Unvermögen. Alle Statistiken sprachen nach der Partie für den FC Hansa Rostock, nur die Toranzeige zeichnete ein anderes Bild. Der Jahn hingegen erfüllte die Pflichtaufgabe an der Ostseeküste im Stile einer echten Spitzenmannschaft.

Torreiches Remis in Magdeburg
Der 1.FC Magdeburg hat am heutigen Mittwochnachmittag, zumindest vorübergehend, die Abstiegsplätze verlassen. In einem torreichen Heimspiel trennte sich die Serpico-Elf mit 3:3(1:2) vom Aufsteiger FC Augsburg.
Beide Mannschaften wollten am heutigen Nachmittag in die Erfolgsspur zurückkehren. Magdeburg musste sich zuletzt den beiden Aufstiegsanwärtern Paderborn und Elversberg geschlagen geben. Die Gäste aus der Fuggerstadt waren gar seit drei Spielen ohne Punktgewinn. Den besseren Start erwischte der FCA, der bereits nach sechs Minuten durch Tobias Mohr in Führung gehen konnte. Magdeburg hatte aber direkt die passende Antwort parat. Diouf egalisierte in der 14.Minute die frühe Gästeführung. In einer temporeichen ersten Halbzeit hatten die Augsburger aber dennoch die Nase etwas vorn. Die 1:2 Halbzeitführung, welche aus einem verwandelten Elfmeter von Modeste resultierte, war daher nicht unverdient. Nach der Pause erhöhte der Abstiegskandidat allerdings die Schlagzahlen. Nach gut einer Stunde war es erneut Diouf, der zum Ausgleich traf. Diouf drehte in der 76.Minute gar die Partie zugunsten der Serpico-Elf. Zu einem Dreier reichte es aber trotzdem nicht, weil Anthony Modeste sechs Minuten vor dem Schlusspfiff den 3:3 Endstand markierte.
Nach der Partie sahen beide Trainer nicht gerade glücklich aus. Zwar kam der 1.FC Magdeburg nach zweimaligem Rückstand zurück ins Spiel, doch der Mannschaft von Trainer Serpico fehlten nur wenige Minuten zum dritten Saisonsieg. Auch Serpicos Gegenüber GottesrechtesEi wirkte nicht wirklich zufrieden mit der Punkteteilung. Zumindest halten die Fuggerstädter die Ostdeutschen weiter auf Distanz.

Bayreuth meldet sich zurück
Nachdem die SpVgg in der letzten Woche aufgrund von privaten Schwierigkeiten beim Trainer Lexxus pausieren musste, haben sich die Bayreuther am gestrigen Donnerstag in der 2.Liga zurückgemeldet. Die Mannschaft von Lexxus verlor keins der vier Ligaspiele, musste am Ende aber dennoch im Aufstiegskampf Punkte einbüßen. Das lag vorallem daran, dass die SpVgg in den Spielen gegen Magdeburg (1:1) und Hansa Rostock (2:2) nicht über ein Remis hinauskam. Während man im Ostseestadion nach zweimaliger Führung nur Remis spielte, reichte auch im Heimspiel gegen den FCM das frühe Führungstor von Sorloth nicht für drei Punkte aus. Noch vor der Pause egalisierte Zolinski die Bayreuther Führung und bescherte den Ostdeutschen so einen wichtigen Zähler im Abstiegskampf. Besser machte es die Lexxus-Elf im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen. Schade traf zwar früh zur Leverkusener Führung, doch ein Doppelpack von Sorloth drehte die Parte zugunsten der SpVgg. Doch noch vor der Pause glich Schade aus. Erst in der 83.Minute fiel dann der goldene Treffer. Boetius entschied eine ausgeglichene Partie mit dem Tor zum 3:2 Endstand. Auch in Augsburg ging die Mannschaft von Trainer Lexxus als Sieger vom Feld. Vorallem der Bayreuther Keeper Langerak, der einige Großchancen der Fuggerstädter zu nichte machte, hatte einen großen Anteil am 2:6(1:3) Auswärtssieg der SpVgg. In der Tabelle kehrt die Lexxus-Elf auf den 4.Tabellenplatz zurück, doch der Rückstand zum Relegationsplatz beträgt nun schon fünf Punkte. Ein Spiel haben die Bayreuther, im Vergleich zum SV Elversberg, aber noch in der Hinterhand.
Lauf geht weiter
Der Lauf vom SV Elversberg geht weiter. Beim Heimspiel gegen den Aufsteiger Viktoria Köln holte die Mannschaft von Piskopat den zehnten Saisonsieg. Seit nun elf Spielen ist die Pisko-Elf ohne Niederlage. Im Heimspiel gegen die Viktoria ließen sich die Saarländer auch nicht von einem 0:1 Rückstand beirren. Nachdem Choupo-Moting die Gäste in Führung brachte, drehten Engin und Dursun binnen fünf Minuten die Partie zugunsten der Saarländer. Nach der Pause war der SVE dann deutlich griffiger und fuhr am Ende einen verdienten 6:2(2:1) Erfolg ein. In der Tabelle zogen die Saarländer punktetechnisch mit dem SSV Jahn Regensburg gleich. Die Oberpfälzer haben allerdings ein Spiel weniger absolviert.
Leverkusen verabschiedet sich aus dem Aufstiegskampf
Bei zwölf Punkten Rückstand kann man schon davon sprechen, dass sich die Werkself erst einmal aus dem Aufstiegskampf verabschiedet hat. Die Henne-Elf verlor nicht nur bei der SpVgg Bayreuth (3:2), sondern auch in Rostock (4:2) musste sich die Werkself geschlagen geben. Bayer übernahm zwar die Spielkontrolle, doch in der Offensive starb die Mannschaft von Henne in Schönheit. Besser machte es die Kogge, die immer wieder über schnelle Gegenangriffe gefährlich wurde. Erst als es bereits 3:0 für Hansa stand, wachte auch die Offensivreihe der Werkself auf. Als man dann bis auf einen Treffer herankam, sorgte ein Fehler von Torhüter Müller für den 4:2 Endstand. Die Werkself hat nun drei der letzten vier Spiele verloren, sodass die Aufstiegsträume in weite Ferne gerückt sind.

RiceMD24 feiert erfolgreiches Debüt
Gestern stellte RB Sportdirektor Max Eberl mit RiceMD24 einen Interimstrainer, zumindest bis zur Winterpause, vor. Direkt im ersten Spiel konnte der neue Coach mit den roten Bullen einen überlebenswichtigen Heimsieg über Dynamo Dresden feiern (1:0). Nichts zuholen war für RB dagegen im Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg (0:6).
Im Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Dresden hatten die roten Bullen Glück, dass ihr Torhüter Ron-Robert Zieler gleich zwei Elfmeter der Rosenholz-Elf parieren konnte. In einer ausgeglichenen Partie machte das Tor von RB Stürmer Quaison den Unterschied. Nach der Partie wirkte der neue RB Trainer zwar zufrieden mit dem Ergebnis, doch die spielerische Leistung seiner Mannschaft sei noch ausbaufähig, so RiceMD24 auf der anschließenden PK. Damit hatte der neue Trainer nicht Unrecht, so hätte das Heimspiel gegen Dynamo Dresden auch anders ausgehen können. Den Leipzigern spielte in die Karten, dass auch Dynamo in einer prekären Situation steckt und in diesen Wochen somit nicht gerade mit Selbstvertrauen gesegnet ist. Im anschließenden Heimspiel gegen den Aufstiegskandidaten aus der Oberpfalz gab es dagegen nichts zu holen für RB Leipzig. Von Beginn an übernahm der Jahn die Spielkontrolle. Bereits zur Halbzeit stand es 0:5 für die Gäste, ehe die Mannschaft von Trainer Kapio direkt nach Wiederbeginn das sechste Tor zum 0:6 Endstand nachlegte.
Während der Jahn den Vorsprung auf den 3.Tabellenplatz wieder auf drei Punkte ausbaut, bleibt Dynamo Dresden mit einem Punkt Tabellenschlusslicht der 2.Liga. RB konnte durch den 1:0 Heimerfolg den ersten Sieg der 28.Saison feiern. Der Rückstand der Rice-Elf zum Relegationsplatz beträgt nun nur noch vier Punkte.

Dynamo Dresden:
Dynamo Dresden taumelt weiter dem Abstieg in die 3.Liga entgegen. Auch in den letzten drei Hinrundenspielen konnte die Mannschaft von Trainer Rosenholz keinen Sieg einfahren. Und das obwohl Dynamo in zwei Spielen mit 2:0 führte. Bei Viktoria Köln brachte Plea das Schlusslicht mit einem Doppelpack in Führung. Doch noch vor der Pause drehte die Viktoria die Partie. Ein Doppelpack von Albers und ein Treffer von Choupo-Moting sorgten für die 3:2 Halbzeitführung der Viktoria. Nach der Pause machte Choupo-Moting den Kölner Sieg mit seinem zweiten Treffer perfekt. Auch am letzten Spieltag der Hinrunde reichte eine 2:0 Führung nicht für den ersten Sieg der SGD in der 28.Saison aus. Gegen den Karlsruher SC führte Dresden nach elf Minuten mit 2:0, ehe Podolski mit einem Doppelpack die Führung der Hausherren egalisierte. Der Karlsruher Kühn stellte kurz vor Schlusspfiff den Spielverlauf gänzlich auf den Kopf. In der Schlussminute sicherte Mike Feigenspan den Ostdeutschen zumindest noch einen Zähler. Zuvor ging die Rosenholz-Elf auch gegen den 1.FC Kaiserslautern als Verlierer vom Feld. Im Heimspiel gegen die Pfälzer sorgte das goldene Tor von Nmecha für einen knappen 0:1 Sieg des 1.FC Kaiserslautern. In der Tabelle bleibt die SGD weiter das Schlusslicht der 2.Liga. Der Rückstand zum Relegationsplatz beträgt nun schon acht Punkte.
RB Leipzig:
Einen Achtungserfolg hat unter der Woche RB Leipzig gefeiert. Die abstiegsbedrohten Ostdeutschen holten im Auswärtsspiel beim SV Elversberg einen Punkt. Gegen den Aufstiegskandidaten aus dem Saarland hielt RB vorallem im ersten Durchgang gut mit. Nach der Pause erhöhte der SVE zwar die Schlagzeilen, doch das Abwehrbollwerk der roten Bullen hielt. Der Auftritt im Saarland machte natürlich Mut für die kommenden Aufgaben. Doch in Rostock und auch beim 1.FC Kaiserslautern blieb die Mannschaft von RiceMD24 ohne Punktgewinn. Bei Hansa Rostock war RB durchaus gleichwertig, doch ein verwandelter Elfmeter von Brobbey brachte die Kogge in Führung. In der Schlussphase machte Hansas Stürmer Burkhardt den Deckel drauf. Auf dem Betzenberg verschlief die Rice-Elf die Anfangsphase des Spiels, sodass RB früh einem 2:0 Rückstand hinterher lief. Karim Onisiwo und Anton Stach brachten die Sachsen aber zurück ins Spiel. Den Unterschied machte dann Milot Rashica, der mit einem Doppelpack in der zweiten Halbzeit das Spiel zugunsten der Pfälzer entschied. In der Tabelle hat RB, bei drei Spielen weniger, nun fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.
1.FC Magdeburg:
Auf dem Relegationsplatz steht derzeit der 1.FC Magdeburg. Die Mannschaft von Trainer Serpico musste kurz vor Weihnachten zwei empfindliche Niederlagen einstecken. Die 1:4(1:2) Pleite gegen Spitzenreiter Fürth können die Magdeburger wohl besser verarbeiten als die deftige 5:1 Pleite bei Hansa Rostock. Beim Ostschlager kam es außerdem zu Ausschreitungen auf den Rängen, sodass Schiedsrichter Rafati auf eine Nachspielzeit verzichtete. Im abschließenden Hinrundenspiel bei Borussia Mönchengladbach möchte die Serpico-Elf mit einem Sieg unbedingt den Abstand zum rettenden Ufer verkürzen. Dieser beträgt derzeit fünf Punkte.
Eintracht Frankfurt:
Am Anfang der Saison gehörte die Frankfurter Eintracht noch zum Kreis der Aufstiegsanwärter. Nach der Hinrunde lautet die bittere Realität allerdings Abstiegskampf. Der Erstligaabsteiger muss aufpassen binnen zwei Jahre nicht von der 1. bis in die 3.Liga durchgereicht zu werden. Unter der Woche verlor die Mannschaft von Trainer Packluck gleich drei Ligaspiele. Damit warten die Hessen nun seit fünf Spielen auf einen Sieg. Einen großen Anteil an der 5:0 Niederlage bei der SpVgg Bayreuth hatte Eintrachts Keeper Blaswich, der beim 2:0 der Bayreuther pennte. Einen richtig gebrauchten Tag erwischten die Frankfurter in Regensburg, wo die Eintracht mit 9:2 unterging. Am heutigen Donnerstagnachmittag folgte dann noch eine 1:4 Heimpleite gegen den SC Freiburg. In den verbleibenden zwei Hinrundenspielen gegen RB Leipzig und dem FSV Zwickau sollten die Adler unbedingt punkten, um das Abstiegsgespenst erst einmal zu vergraulen.
Karlsruher SC:
Mitten im Abstiegskampf befindet sich auch der Karlsruher SC. Die Mannschaft von BudSpencerNr20 hat fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Es hätten auch gut und gerne sieben Punkte sein können, hätte der KSC den knappen 2:3 Vorsprung in Dresden über die Zeit gerettet. Stattdessen klingelte es noch im Tor vom KSC Keeper Klaus und es hieß am Ende 3:3. Dennoch nahmen die Badener die Leistungssteigerung im Verlaufe des Spiels mit in das folgende Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Kaufmann brachte den KSC gegen favorisierte Fohlen in Führung. Ein sehenswerter Freistoß von Mukhtar sorgte dann für den zwischenzeitlichen Ausgleich der Gladbacher. Doch der KSC war die bessere Mannschaft und Kaufmann sorgte für die erneute Karlsruher Führung. Diesmal fanden die Gäste nicht mehr die passende Antwort. Stattdessen machte Podolski den Sieg des KSC perfekt. Dank der vier Punkte hat die BudSpencerNr20-Elf nun fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Im abschließenden Hinrundenspiel gegen den FSV Zwickau möchten die Badener den positiven Trend fortsetzen.
1.FC Kaiserslautern:
Sich zu Weihnachten selber beschenkt, hat sich der 1.FC Kaiserslautern. Die Mannschaft von Trainer Kreyam blieb in dieser Woche gleich in vier Spielen ohne Niederlage. Dank der Siege gegen Dynamo Dresden (1:0) und RB Leipzig (4:2) und den beiden Remis gegen Elversberg (4:4) und Mönchengladbach (3:3) haben sich die Pfälzer von den Abstiegsplätzen distanziert. Nach 14 gespielten Spielen hat der 1.FCK nun sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Sollte die Kreyam-Elf auch in den verbleibenden drei Spielen punkten, so würden sich die Pfälzer erst einmal gänzlich vom Abstiegskampf verabschieden.
SpVgg Greuther Fürth:
Auch im letzten Spiel der Hinrunde ist die SpVgg Greuther Fürth ohne Niederlage geblieben. Im Auswärtsspiel beim 1.FC Magdeburg holte die Lexi-Elf den 15.Saisonsieg. Dank der überragenden Hinrunde hat das Kleeblatt nun sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger aus Regensburg.
SSV Jahn Regensburg:
Ähnlich wie die SpVgg Greuther Fürth ist auch der Erstligaabsteiger SSV Jahn Regensburg auf dem besten Wege zurück in die 1.Liga aufzusteigen. Unter der Woche fuhr die Mannschaft von Trainer Kapio beim Heimspiel gegen den 1.FC Magdeburg (9:2) einen Kantersieg ein. Ähnlich torreich verlief das Heimspiel der Kapio-Elf gegen die SpVgg Bayreuth. In einer packenden Zweitligapartie trennten sich beide Aufstiegskandidaten mit 6:6. In der Nachspielzeit schoss der Jahn gar den 7:6 Siegtreffer, doch der VAR kassierte das Tor zum Leidwesen vieler der 27.000 Zuschauer ein. Während den Oberpfälzern sieben Punkte zur Tabellenspitze fehlen, ist der Vorsprung auf den Relegationsplatz bereits auf fünf Punkte angewachsen.
SV Elversberg:
Dass der Jahn den Vorsprung auf den Relegationsplatz ausbauen konnte, lag am SV Elversberg. Die Saarländer kamen in ihren letzten beiden Spiele der Hinrunde nicht über ein Remis hinaus. Während das Heimspiel gegen RB Leipzig torlos endete, trennten sich die Saarländer auf dem Betzenberg mit 4:4 vom heimischen 1.FC Kaiserslautern. Die Saarländer sind nun seit 13 Spielen ohne Niederlage. Ob der SV Elversberg auch auf dem Relegationsplatz überwintern wird, das liegt in den Händen von der SpVgg Bayreuth.
SpVgg Bayreuth:
Die Mannschaft von Trainer Lexxus hat am letzten Spieltag der Hinrunde die Chance auf den Relegationsplatz zu springen. Dafür benötigt die SpVgg einen Auswärtssieg beim SC Paderborn. Unter der Woche holte die Lexxus-Elf im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt einen ungefährdeten 5:0 Heimerfolg. Im zweiten Spiel der Woche trennte sich die Spielvereinigung, wie bereits beschrieben, mit 6:6 vom SSV Jahn Regensburg.
SC Freiburg:
Drei Spiele hat der SC Freiburg vor der Winterpause noch vor der Brust. Mit mindestens zwei Siegen könnten sich die Breisgauer ein gutes Fundament für die kommende Rückrunde schaffen. Derzeit beträgt der Rückstand zum Relegationsplatz sieben Punkte. Allerdings haben die Freiburger noch drei Nachholspiele. Beim heutigen 1:4 Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt unterstrich die Flash-Elf ihre Aufstiegsambitionen.

Bayreuth krönt perfekte Hinrunde
Die SpVgg Bayreuth hat ein perfektes Jahr 2022 mit einem 2:5(1:2) Auswärtssieg beim SC Paderborn gekrönt. Die Mannschaft von Trainer Lexxus springt somit auf den Relegationsplatz. Ob die SpVgg auf dem 3.Platz auch überwintert, liegt nun am SC Freiburg, der mit drei Siegen die Bayreuther noch verdrängen könnte.
Ob der Sportclub noch vorbeizieht oder nicht, das wird dem Trainer der SpVgg Bayreuth auf Hochdeutsch gesagt am Arsch vorbeigehen. Denn Lexxus kann auf ein erfolgreiches Comeback im VDFB zurückblicken. So kehrte der Übungsleiter zu Saisonbeginn aus seiner langjährigen Auszeit auf die VDFB-Bühne zurück. Dass Lexxus die SpVgg, die ebenfalls zur 28.Saison den Weg zurück in den VDFB fand, so schnell weiterentwickeln könne, das war zu Saisonbeginn nicht absehbar. Mittlerweile sind die Bayreuther ein echter Kandidat für den Aufstieg in die 1.Liga. Am heutigen Silvestertag rundete die Lexxus-Elf mit einem Auswärtssieg in Paderborn das perfekte Jahr ab. Boetius und Luca Waldschmidt brachten die Gäste in der ersten Halbzeit in Führung. Kurz vorm Pausenpfiff kam der Sportclub durch einen Treffer von Rabbi Matondo aber zurück ins Spiel. Der Anschlusstreffer zum moralisch wichtigen Zeitpunkt brachte dem SCP neuen Aufwind. Direkt nach Wiederbeginn muss es dann eigentlich 2:2 stehen, doch Ronstadt kann einen Abschluss von Timo Werner noch von der Linie kratzen. Stattdessen sind es die Gäste, die nach gut einer Stunde zur Vorentscheidung trafen. Wieder zeigte sich Luca Waldschmidt treffsicher. Als dann nur sechs Minuten später Onel Hernandez den vierten Bayreuther Treffer nachlegen konnte, war die Messe gelesen. Wiederum nur fünf Minuten später erhöhte der bärenstarke Waldschmit auf 5:1, ehe Ansgar Knauff zumindest nochmal für Ergebniskosmetik sorgen konnte.
Während die SpVgg heute Abend die Korken knallen lassen werden, geht es für die Spieler vom SC Paderborn eher nachdenklich zu den Familien. Durch einen Sieg hätte die Mannschaft von Trainer BVBTSVSCPSPVGG den Abstand auf die Gäste auf vier Punkte verkürzen können, nun sind es stattdessen schon zehn Punkte zum Relegationsplatz. Zu viel für die Qualität im Kader der Ostwestfalen.

SC Freiburg
SC Freiburg - Bayer 04 Leverkusen 1:3(0:1)
SC Freiburg - RB Leipzig 1:2(0:1)
1.FC Kaiserslautern - SC Freiburg 2:5(2:2)
Ausgerechnet kurz vorm Hinrundenende kommt der Sportclub aus Freiburg ins Straucheln. Vor heimischer Kulisse musste man sich Bayer 04 Leverkusen (1:3) und RB Leipzig (1:2) geschlagen geben. Vorallem die Partie gegen die roten Bullen sollte noch seine Nachwirkungen haben. So kritisierte der SC Freiburg Coach Flashart auf der anschließenden Pressekonferenz die Spielweise der Leipziger scharf. Und in der Tat hatten sich die Sachsen zu mysteriösen Spielzügen hinreißen lassen. Nach der Partie sprach auch RB Coach Rice von eher untypischen Aktionen seiner Mannschaft. In einem Gespräch mit der Ligaleitung soll das Spiel noch einmal analysiert werden. Pereira brachte RB vor der Pause auf die Siegerstrasse. Im zweiten Durchgang sorgte Poulsen zwar für den Ausgleich, doch quasi im Gegenzug erzielte Onisiwo den spielentscheidenen Treffer. Im Heimspiel gegen die Werkself war der Sportclub nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft, doch was Leverkusen in der Hinrunde meist mangelhaft erledigte, gelang der Werkself im Breisgau blendend. Eine eiskalte Chancenverwertung sorgte dafür, dass Bayer doch noch einen versöhnlichen Hinrundenabschluss fand. Zum moralisch wichtigen Zeitpunkt direkt vor dem Halbzeitpfiff sorgte Hauge für die Leverkusener Pausenführung. Der Treffern zeigte auf Freiburger Seite seine Spuren, denn direkt nach Wiederbeginn erhöhte Manu auf 0:2. Lasme sorgte im direkten Gegenzug zwar für den Anschlusstreffer, doch nach gut einer Stunde entschied Hauge die Partie zugunsten der Werkself. Dass der Sportclub dann auch noch einen versöhnlichen Hinrundenabschluss fand, lag an einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang beim Gastspiel in Kaiserslautern. Während die Breisgauer in der ersten Halbzeit enttäuschten und zweimal in Rückstand gerieten, wurde es nach der Pause deutlich zielstrebiger im Spiel der Flash-Elf. Direkt nach Wiederanpfiff war es Lasme, der den Aufstiegskandidaten erstmals in Führung brachte. Als Lasme seinen zweiten Treffer nachlegte, war das Spiel entschieden. Die Pfälzer kämpften zwar wacker, mussten in der Schlussphase allerdings noch einen weiteren Freiburger Treffer von Ache schlucken. In der Tabelle hat es der Sportclub verpasst den Relegationsplatz zu erobern. Dieser ist nach der Hinrunde mit vier Punkten Rückstand aber weiter in greifbarer Nähe.
RB Leipzig
RB Leipzig - FSV Zwickau 3:0(1:0)
Dass RB Leipzig mit dem neuen Trainer RiceMD24 gute Chancen auf den Klassenerhalt hat, zeigte nicht nur der Auswärtssieg in Freiburg. Schon zuvor beim Heimspiel gegen den FSV Zwickau überzeugte RB. Bereits nach drei Minuten brachte Onisiwo die roten Bullen in Führung. Die Gäste hatten Schwierigkeiten ins Spiel zu finden und fanden so in der Offensive kaum statt. Nach der Pause war es dann wieder Onisiwo, der mit einem Doppelpack das Spiel endgültig entscheiden konnte. Dank der beiden Erfolge ist RB Leipzig auf den Relegationsplatz gesprungen. Der 1.FC Magdeburg ist auf den 17.Tabellenplatz zurückgefallen.
FSV Zwickau
FSV Zwickau - Karlsruher SC 5:3(1:2)
Zwei Spiele muss der FSV Zwickau in der Hinrunde noch absolvieren. Schon heute steht fest, dass der Aufsteiger auf eine zufriedenstellende Halbserie zurückblicken kann. Elf Punkte Vorsprung hat die Mannschaft von Trainer P3RYPL3X auf den Relegationsplatz. Zudem ist der FSV derzeit der beste Aufsteiger. Die Stimmung ist also prächtig in Zwickau, auch wenn man zuletzt überraschend in Leipzig verlor. Vielleicht haderte der FSV Coach auch mit der fehlenden Spielpraxis der letzten Wochen, denn schon beim Heimspiel gegen den Karlsruher SC merkte man den Zwickauern an, dass sie Zeit benötigten um ins Spiel zu finden. So war der KSC in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. Schnell führte die Mannschaft vom heutigen Geburtstagskind BudSpencerNr20 mit 0:2. Doch mit fortlaufender Spieldauer kamen die Ostdeutschen zurück ins Spiel. Erst sorgte Julian Brandt kurz vor der Pause für den Anschlusstreffer, dann drehte Hrgota die Partie nach dem Seitenwechsel im Alleingang. Gleich vier Tore gelangen dem Stürmer, der damit quasi alleine für die Zwickauer Aufholjagd zuständig war. Während der FSV sich einen Puffer auf die Abstiegsplätze aufbauen konnte, geht die Tendenz beim KSC immer weiter nach unten. Der Vorsprung der Badener zum Relegationsplatz ist auf vier Punkte angeschmolzen.

Gladbach dreht Spieß um
Während die Borussia aus Mönchengladbach im Heimspiel gegen den SC Paderborn noch das Spiel machte und in drei eiskalt ausgespielte Konter lief, waren es die Fohlen, die im Heimspiel gegen den abstiegsgefährdeten 1.FC Magdeburg dank ihrer Effektivität als Sieger vom Feld gingen.
Im ersten Heimspiel des heutigen Donnerstags gegen den SC Paderborn 07 sahen die 33.600 eine ausgeglichene erste Halbzeit. Ein Abwehrfehler der Fohlen bescherte den Ostwestfalen in der 34.Minute durch Matondo den Führungstreffer. Nach der Pause hatte die Borussia deutlich mehr Spielanteile, doch die Tore schossen die Gäste. Nach einer Stunde verwertete Ansgar Knauff einen perfekt ausgespielten Konter zum 0:2. Mönchengladbach gab zwar nicht auf, doch vor dem gegnerischen Tor agierte die Jahnegg-Elf zu unkonzentriert. In der 77.Minute sorgte dann der Paderborner Leroy Sane für die endgültige Entscheidung. Im darauffolgenden Heimspiel gegen den 1.FC Magdeburg veränderten die Fohlen ihre Taktik. Entweder war es eine taktische Meisterleistung Trainers oder doch der drückenden Überlegenheit der Ostdeutschen geschuldet, denn trotz der Favoritenrolle wurden die Hausherren in ihrer eigenen Hälfte eingeschnürt. Die Tore schoss aber dennoch die Borussia. Tempelmann brachte den Favoriten nach einer Viertelstunde in Führung. Magdeburg blieb unbeeindruckt und hatte in der ersten Halbzeit zahlreiche Torchancen, die aber allesamt nicht den Weg ins Tor der Borussia fanden. Besser machte es der Gladbacher Cueto, der nach 27 Minuten die Führung schmeichelhaft ausbauen konnte. Direkt nach der Pause kam es noch dicker für den 1.FC Magdeburg, der heute erstmals vom neuen Trainer Kastinioh gecoacht wurde. Daehli und Mukhtar trafen direkt nach Wiederanpfiff für die Borussia und schraubten das Ergebnis so auf 4:0 in die Höhe. Das Spiel schien entschieden, doch der abstiegsbedrohte Gast kämpfte sich zurück in die Partie. Ein Doppelpack von Bahn sorgte dafür, dass die mitgereisten Magdeburg Anhänger plötzlich wieder Mut schöpften. In der Schlussphase hatten die Gäste tatsächlich mehrere aussichtsreiche Torchancen, die aber wie im ersten Durchgang allesamt kläglich vergeben wurden. So rettete sich die Borussia zu einem schmeichelhaften Heimsieg.
Mit der Pleite im Borussia-Park ist auch klar, dass der 1.FC Magdeburg die Hinrunde auf einem Abstiegsplatz beenden wird. Der neue Trainer Kastinioh wird nun die letzten Hürden bei der Trainerlizenz meistern und dann mit neuer Energie in die Rückrunde starten. Auf Borussia Mönchengladbach warten hingegen noch zwei schwere Aufgaben. Heute Abend reist mit RB Leipzig ein Team in den Borussia-Park, dass sich zwar wie der 1.FC Magdeburg im Abstiegskampf befindet, doch seit dem Trainerwechsel deutlich zugelegt hat. Am Samstag kommt es für Mönchengladbach dann in Leverkusen zum letzten Hinrundenspiel der 28.Saison.

Fohlen gewinnen im Borussia-Park
Borussia Mönchengladbach hat den gestrigen Donnerstag doch noch mit einer positiven Bilanz abgeschlossen. Nachdem der Auftakt in den Donnerstag mit einer 0:3 Heimniederlage gegen den SC Paderborn katastrophal verlief, rehabilitierten sich die Fohlen mit zwei Heimsiegen über den 1.FC Magdeburg (4:2) und RB Leipzig (2:1).
Die beiden Siege gegen die abstiegsbedrohten ostdeutschen Vereine fielen aber eher in die Kategorie Arbeitssieg. So war der Sieg über Magdeburg, wo die Gäste zahlreiche Großchancen liegen ließen, bereits schmeichelhaft. Spielerisch wurde es im abschließenden Spiel gegen RB Leipzig nicht unbedingt besser. Wie schon gegen Magdeburg profitierte die Jahnegg-Elf von einer eiskalten Chancenverwertung. Die roten Bullen kamen mit neu gewonnem Selbstvertrauen nach Mönchengladbach. Seitdem RiceMD24 auf der Trainerbank der Sachsen sitzt, läuft es für RB Leipzig. Mit einem Sieg im Borussia-Park hätten die Leipziger weiter Druck auf die Konkurrenten aus Karlsruhe und Frankfurt ausüben können. So begannen die Gäste auch forsch. Durch gute Zweikampfführung und sauberem Passspiel schafften es die Gäste sich in der ersten Halbzeit ein Chancenplus zu erspielen. Zur einer Pausenführung reichte es für die Rice-Elf aber dennoch nicht. Vor 14.000 Zuschauern brachte Pereira die roten Bullen zwar folgerichtig in Führung, doch kurz vor der Pause traf Tempelmann zum überraschenden Ausgleich. Mit dem Ausgleichstreffer im Rücken wurde die Mannschaft von Trainer Jahnegg in der zweiten Halbzeit deutlich mutiger. Die Belohnung für die Leistungssteigerung im zweiten Durchgang war der 2:1 Siegtreffer von Mukhtar.
Von Aufstiegsambitionen will man in Mönchengladbach in dieser Saison nichts hören. Doch mit den beiden Siegen vom Donnerstag hat die Borussia wieder den Anschluss an die oberen Plätze hergestellt. Mit einem abschließenden Sieg im letzten Hinrundenspiel gegen Bayer 04 Leverkusen könnte die Jahnegg-Elf den Rückstand auf den Relegationsplatz auf vier Punkte verkürzen. Die roten Bullen verpassten es auf einen Punkt ans rettende Ufer heranzukommen. Im letzten Spiel der Hinserie trifft die Rice-Elf auf den direkten Konkurrenten Eintracht Frankfurt.

Freiburg mit Prestigesieg
Bayreuth oder Fürth? Hauptsache Österreich! Ja so hatte Freddy, Trainer des TSV 1860 München, den Versprecher vom Sportclubs Fussballlehrer Flashart auf dessen Pressekonferenz in Bayreuth amüsant kommentiert. Nach dem klaren 0:5 Erfolg der Breisgauer in der Wagnerstadt verwechselte Flashart die heimischen Bayreuther mit dem Spitzenreiter aus Fürth.
Bei so viel Verwechslung auf der anschließenden Pressekonferenz verwunderte es einem doch, dass die Breisgauer in zuvor neunzig gespielten Minuten den klaren Durchblick behielten. Zwar waren es die Hausherren aus der Wagnerstadt, die zu Beginn der Partie die spielbestimmende Mannschaft waren. Doch mit zunehmender Spieldauer kamen auch die Breisgauer immer besser in die Partie. Kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgte dann ein typisches FIFA Tor dafür, dass der Sportclub mit einer Führung in die Kabine ging. Ein Abpraller vom Bayreuther Pfosten landete bei Lasme, der nur noch ins leere Tor einschieben musste. Der bittere Gegentreffer kurz vor der Pause sollte seine Spuren auch in der zweiten Halbzeit bei der SpVgg hinterlassen. So schien die Lexxus-Elf mit den Gedanken noch in der Kabine zu sein, als Bruun Larsen per Heber zum 0:2 erhöhte (53.). Die Kicker aus der Wagnerstadt erhöhten nun den Druck in der Offensive, doch zu zwingenden Chancen kamen die Hausherren nur selten. Besser machte es der Sportclub, der die nun aufkommenden Räume immer besser bespielte. Zielspieler der Breisgauer war immer wieder der schnelle Lasme. Da der Stürmer deutliche Tempovorteile gegenüber der Abwehrreihe der SpVgg hatte, brachte Lasme die Wagnerstädter immer wieder in Verlegenheiten. Zudem stach der französisch-ivorische Stürmer gestern neben seiner Schnelligkeit, auch durch seine Treffsicherheit heraus. In der Schlussphase baute Lasme die Führung des Sportclubs nämlich quasi im Alleingang aus (62./73./86.).
Während die Freiburger euphorisch in die Rückrunde gestartet sind und mit dem Kantersieg in Bayreuth die Hausherren weiter unter Druck setzen, muss sich die Lexxus-Elf nach der herben Schlappe erstmal den Wund abwischen. Viel Zeit zur Analyse bleibt der SpVgg nicht, immerhin wartet in dieser Woche noch der Gastautritt in Fürth auf die Wagnerstädter.
Rostock gewinnt in Zwickau
Wie der SC Freiburg hat auch der FC Hansa Rostock einen erfolgreichen Start in die Rückserie gefeiert. In einer torreichen Partie in Zwickau setzte sich die Martini-Elf mit 4:6 durch. Die Gastgeber gingen zwar früh doch Möschl in Führung, doch die Kogge antwortete postwendend durch Roca. Noch vor der Pause drehte Hansa die Partie. Als es kurz nach dem Seitenwechsel 1:4 für Rostock stand, schien die Partie gelaufen. Doch der Aufsteiger aus Sachsen gab sich nicht auf und kam immer wieder auf zwei Tore heran. Erst als Brobbey einen Konter zum 4:6 abschloss, war die Partie entschieden.

Elversberg nutzt Bayreuther Patzer aus
Ich hatte mich gerade aufs Sofa gelegt, da zeigte mein Handy die Pushmeldung an, dass sich in der zweiten Liga der SV Elversberg und der KSC im Waldstadion an der Kaiserlinde gegenüberstehen werden. Die Chance wollte ich mir nicht nehmen lassen, immerhin lief das Spiel via Twitch auf den öffentlich rechtlichen Sendern. Via Zigarette landete ich dann tatsächlich relativ zügig im Saarland, wo sich der KSC bereits in den Startlöchern befand. Ich freute mich besonders darüber, dass auf der Sechs im 4-4-2 System bei den Badernen Zietarski den Takt angab. Im realen Leben ist der polnische defensive Mittelfeldspieler beim VfB Oldenburg aktiv. Im Waldstadion kam viel Arbeit auf den Sechser zu, immerhin verfügen die Saarländer über reichlich Qualität in der Offensive. Da fällt einem direkt Ausnahmestürmer Batshuayi ins Visier, der sicherlich der spielstärkste Stürmer der Piskopat-Elf ist. Doch am heutigen Dienstagabend schossen andere die Tore. Das Spiel war gerade angepfiffen, da brachte Serdar Dursun die Hausherren bereits in Führung. Ungewöhnlich war allerdings, dass der frühe Führungstreffer den Saarländern keine wirkliche Ruhe im Spielaufbau gab. Nur vier Minuten später führte ein unnötiger Zweikampf in der Vorwärtsbewegung zum Ballverlust. Der KSC schaltete blitzschnell um. Den Abschluss vom frei abschließenden Fabian Reese konnte Pollersbeck noch gerade so parieren, doch gegen den Nachschuss von Kühn war auch der SVE Keeper machtlos. So war die Führung des Favoriten schnell egalisiert und die abstiegsbedrohten Badener erwiesen sich als ein hartnäckiger Gegner. Die Hausherren waren in der Folge zwar um Spielkontrolle bemüht, doch vor dem Tor des KSC tauchten die Saarländer nur durch einen Kopfball von Dursun auf. Erst eine folgenschwere Fehlentscheidung von Schiedsrichter Otte brachte den Favoriten erneut auf die Siegerstraße. Unglücksrabe war der Karlsruher Abwehrspieler Lambropoulos, der eigentlich garnichts tat, aber dennoch einen Elfmeterpfiff gegen sich kassierte. Die Chance ließ sich Serdar Dursun nicht nehmen. Mit einem gezielten Schuss in die obere linke Ecke ließ der türkische Nationalspieler KSC Torhüter Klaus keine Chance. Eher schmeichelhaft ging es mit der knappen Führung aus Sicht der Piskopat-Elf in die Kabine. Schmeichelhaft, weil der KSC in der Defensive viel investierte und der Elfmeterpfiff einem lächerlich erschien. In der zweiten Halbzeit blieb es eine zähe Partie, in der die Saarländer in der Anfangsviertelstunde mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine kamen. Doch die Karlsruher Abwehr stand weiterhin stabil. In der 67.Minute stand dann wieder Schiedsrichter Otte im Blickpunkt. Wieder fiel ein Elversberger Spieler nach Zweikampf mit Lambropoulos im Sechzehner der Badener. Wieder zeigte Otte auf den Elfmeterpunkt. Erneut zeigten sich viele der 11.000 Zuschauer im Waldstadion erstaunt. Dursun war es egal, er schickte Klaus ins linke Eck, während er sich für die Tormitte entschied. Der zweite Elfmeter war der endgültige Knockout für den KSC. Zwar stellte KSC Trainer BudSpencerNr20 in der Folge um und brachte mit Lemperle einen neuen Stürmer, doch nach vorne sollte im Spiel der Gäste nichts mehr funktionieren. Anders der Favorit, der allmählich in Spiellaune kam. Da es die Badener immer wieder in der Offensive versuchten, ergab sich für die Pisko-Elf reichlich Raum zum Kontern. In der 74.Minute war es Batshuayi, der mit einem fulminanten Lauf die aufgerückte KSC Abwehr in Verlegenheit brachte und mit einem Pass den freistehenden Kenan Karaman bediente. Karaman ließ sich nicht zweimal bitten und erzielte den 4:1 Endstand. In den Schlussminuten hätte das Ergebnis gar noch höher ausfallen können, doch Klaus zeigte sein ganzes Können. So blieb es beim 4:1 Heimsieg der Saarländer, der schlussendlich verdient war, aber doch ums ein oder andere Tor zu hoch ausfiel.
Der SV Elversberg hat sich die Bayreuther Niederlage also zu Nutze gemacht. Durch den 4:1(2:1) Heimerfolg gegen den Karlsruher SC springt die Mannschaft von Trainer Piskopat auf den Relegationsplatz. Für mich ging es nach den ansprechenden 90 Minuten im Waldstadion zurück aufs Sofa.

Rostock feiert erfolgreichen Rückrundenstart
Der FC Hansa Rostock hat auch das zweite Spiel der Rückrunde für sich entschieden. Im heimischen Ostseestadion siegte der FCH gegen den Tabellennachbarn Borussia Mönchengladbach mit 3:1(3:1). Durch die beiden Erfolge hat die Mannschaft von Trainer Martini untermauert, dass man sich in der 28.Saison deutlich in die richtige Richtung entwickelt hat. Während die Kogge die abgelaufene Spielzeit noch auf dem 9.Tabellenplatz beendete, gehören die Ostdeutschen heute zum erweiterten Kreis der Aufstiegsanwärter. Da passte es gut, dass man am vergangenen Donnerstag mit Mönchengladbach ein Team schlug, welches sich sonst gern in den Bereichen der Tabelle aufhält, wo sich der FCH derzeit befindet. Im Ostseestadion erwischte die Martini-Elf den besseren Start. Narey brachte die Hausherren früh in Führung, doch der Gladbacher Möller Daehli fand nur Minuten später die passende Antwort. In der Folge hatten die Fohlen zwar mehr Spielanteile, doch die Tore schoss die Kogge. So brachte Lookman den FC Hansa zurück auf die Siegerstraße. Kurz vor dem Pausenpfiff stellte Brobbey gar auf 3:1. Nach der Pause setzten die Ostdeutschen auf eine verstärkte Defensive. Die Gladbacher hatten dadurch noch mehr Ballbesitz, doch der Mannschaft von Trainer Jahnegg fehlte vor dem Tor der Rostocker die Präzision. So sah das Spiel der Fohlen zwar ansehnlich aus, doch wirklich gefährlich wurde es selten vor dem Tor vom Rostocker Keeper Kapino. Die Gäste kämpften bis zur Schlussminute, daher konnte man der Jahnegg-Elf den Willen nicht absprechen, den Rostocker Sieg konnte Mönchengladbach aber trotz aufopferungsvollen Kampf nicht mehr gefährden.
Horrorstart für Werkself
Eigentlich wollte sich Bayer 04 Leverkusen in der kurzen Winterpause neu finden, um dann in der Rückrunde neu anzugreifen. Nach zwei absolvierten Spielen in der Rückrunde lässt sich bereits feststellen, dass dieses Vorhaben gescheitert ist. Im ersten Spiel nach der Winterpause gastierte der SV Elversberg in der Bay-Arena. Die Saarländer waren sowas wie das Überraschungsteam der Hinrunde. Nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz überwinterte die Pisko-Elf nicht auf dem Relegationsplatz. Bayer 04 war den Saarländern im Heimspiel aber nicht unterlegen. Den Unterschied machten zwei Momente im Spiel, wo die Werkself bitterlich schlief. So nutzte Batshuayi in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit eine Unachtsamkeit in der Leverkusener Hintermannschaft zum 0:1. Nach der Pause war es wieder eine Unkonzentriertheit im Spiel von Bayer 04, welcher Batshuayi den zweiten Treffer bescherte. Zwar kämpfte sich die Mannschaft von Trainer Henne zurück ins Spiel, doch der Anschlusstreffer von Schade sollte die Niederlage zum Rückrundenauftakt nicht mehr verhindern. Mit der Enttäuschung der unnötigen Heimspielniederlage reiste die Werkself zum abgeschlagenen Schlusslicht nach Dresden. Spätestens dort sollte für Bayer 04 die Aufholjagd beginnen. Das bis dato ohne Sieg darstehende Schlusslicht erwies sich allerdings nicht als Aufbaugegner. Stattdessen waren es die Leverkusener, die Dynamo zu neuem Aufschwung im Abstiegskampf verhalfen. Denn trotz zweimaliger Führung schaffte es der Favorit nicht mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen. So glich Plea die frühe Leverkusener Führung von Azmoun aus. Als der Iraner in der 44.Minute Bayer erneut in Führung brachte, roch vieles nach einer Gästeführung zur Pause. Doch quasi im Gegenzug traf Brekalo zum vielumjubelten Ausgleich. Im zweiten Durchgang sahen die 34.500 Zuschauer im Rudolf-Harbig-Stadion dann eine planlose Henne-Elf, die vor dem Tor des Schlusslichts viel zu hektisch agierte. Dynamo hatte immer wieder gefährliche Situationen, sodass die Dresden Fans weiter vom ersten Sieg der 28.Saison träumen durften. In den letzten zehn Minuten wollten die Gäste dann nochmal den Druck erhöhen. Der Schuss ging aber nach hinten los. So waren es nämlich die Ostdeutschen, die durch Jonas Wind in der 84.Minute den Lucky Punch erzielten. Während die Werkself mit zwei Niederlagen katastrophal in die Rückrunde startet und so die letzten Restzweifel über einen Verbleib in der 2.Liga beseitigt, darf Dynamo durch den ersten Sieg der 28.Saison wieder auf den Klassenerhalt hoffen. Der Abstand der Rosenholz-Elf zum Relegationsplatz beträgt nur noch neun Punkte.

Frankfurt mit letztem Versuch
Dass die Eintracht seit Weihnachten keinen Kontakt mehr zu ihrem Cheftrainer Packluck hat, war in den letzten Tagen im VDFB kein Geheimnis mehr. Am 22.12.22 verlor die Eintracht mit ihrem Cheftrainer an der Seitenlinie das letzte Heimspiel der Hinrunde gegen den SC Freiburg mit 1:4. Einen Tag später traf sich die Mannschaft samt Trainerstab zum Auslaufen am Waldstadion. Nach der Einheit folgte die Trennung und die Fahrt zu den Familien. Seitdem ist Trainer Packluck untergetaucht. Die Eintracht, die seit sechs Spielen auf einen Punktgewinn wartet, ist mittlerweile in den Abstiegskampf der 2.Liga gerutscht. Damit den Frankfurtern binnen zwei Spielzeiten nicht der Gang von der ersten Liga bis in die Drittklassigkeit droht, nutzt Sportvorstand Markus Krösche nun auch die Öffentlichkeit um den in Frankfurt beliebten Packluck aufzufinden.
"Unsere Mannschaft hat sich in den letzten Monaten nicht so entwickelt, wie wir es uns erhofft hatten. Trotz der prekären Tabellensituation sind wir weiterhin von den Fähigkeiten unseres Trainers überzeugt. Zudem war unsere Zusammenarbeit auf mehrere Jahre ausgelegt, sodass uns bewusst war, dass wir auch schwierige Phasen gemeinsam überbrücken müssen. Dass wir nun seit Weihnachten keinen Kontakt mehr mit unserem Cheftrainer herstellen können, hinterlässt uns als Verein nachdenklich. Seit der Rückkehr der Lizenzmannschaft aus dem Weihnachtsurlaub leitet Assistentstrainer Michael Angerschmid die Trainingseinheiten am Waldstadion. Dies ist alles super gelöst und das gesamte Team bringt sich super ein. Was uns alle aber betroffen macht, ist der Umstand, dass Packluck spurlos verschwunden ist. Er war nicht nur Trainer, sondern auch ein Mensch, der uns hier in Frankfurt tagtäglich bereichert hat. Wir hoffen, dass er in den nächsten Tagen zu uns zurückkehren wird. Ansonsten sind auch mir die Hände gebunden. Das Fussballgeschäft ist schnelllebig. Der Ball im Abstiegskampf der 2.Liga rollt. Und dort müssen wir in der Rückrunde geschlossen auftreten, damit die SG Eintracht Frankfurt von einem weiteren Abstieg verschont bleibt."

RB Leipzig - SpVgg Greuther Fürth 1:6(1:2)
FC Viktoria Köln - SpVgg Greuther Fürth 3:6(2:3)
SpVgg Greuther Fürth - 1.FC Kaiserslautern 4:5(2:4)
'Na endlich!', das werden die meisten Zuschauer der 2.Liga gedacht haben, als die SpVgg Greuther Fürth erstmalig ein Spiel in dieser Saison verlor. Am Ronhof verlor der Spitzenreiter gegen den 1.FC Kaiserslautern in einer spektakulären Partie mit 4:5(2:4). Schon zuvor mussten sich die Franken in Köln und bei RB Leipzig mächtig strecken. Den neutralen Zuschauer wird es freuen. Da der Jahn aus Regensburg seine Hausaufgaben in der Rückrunde bisher erledigte, hat das Kleeblatt nur noch vier Zähler Vorsprung auf den ersten Verfolger aus der Oberpfalz.
FC Viktoria Köln - RB Leipzig 2:2
1.FC Magdeburg - RB Leipzig 2:2(1:1)
RB Leipzig - FC Augsburg 2:0(0:0)
Schon bei der deutlichen 1:6(1:2) Pleite gegen Fürth bot RB Leipzig seinen Fans eine über weite Strecken ansehnliche Leistung. Diese konnte der Abstiegskandidat in den weiteren Auftritten der Rückrunde bestätigen. So reichte es dank eines späten Doppelpacks von Tashchy im Heimspiel gegen den FC Augsburg für die ersten drei Punkte der Rückrunde. In Köln hatte RB Pech, dass ein Abschluss kurz vor dem Spielende nur das Aluminum traf. So blieb es beim 2:2. In Magdeburg trennten sich die beiden Clubs aus Ostdeutschland ebenfalls mit 2:2. Quaison rettete den Leipzigern zwei Minuten vor dem Abpfiff den verdienten Punkt. Dank des erfolgreichen Rückrundenstarts hat die Rice-Elf den Relegationsplatz verlassen. RB hat nun gar vier Punkte Vorsprung auf den Karlsruher SC, die aufgrund des Aufwärtstrends der Leipziger auf den 16.Tabellenplatz zurückfielen.
Bayer 04 Leverkusen - FC Augsburg 3:3(0:2)
FC Augsburg - Karlsruher SC 3:1(2:0)
FC Augsburg - 1.FC Kaiserslautern 1:6(0:3)
FC Augsburg - Eintracht Frankfurt 2:5(0:1)
Die Fuggerstädter haben vier wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der 2.Liga eingefahren. Es hätten gar sechs Zähler sein können, doch eine 0:2 Halbzeitführung in Leverkusen brachte die Ei-Elf nicht über die Zeit. Viel wichtiger war aber der 3:1(2:0) Heimerfolg gegen den Karlsruher SC. Im Kampf der beiden abstiegsgefährdeten Vereine hatte der FCA deutliche Feldvorteile. Wie in Leverkusen erspielten sich die Fuggerstädter eine 2:0 Halbzeitführung, die dieses Mal allerdings für drei Punkte ausreichte. Im anschließenden Heimspiel gegen den 1.FC Kaiserslautern war dagegen nichts zu holen. Bereits im ersten Durchgang stellten die Pfälzer mit drei Treffern die Weichen auf Auswärtssieg. Heute folgte dann die nächste Pleite für die Augsburger Puppenkiste. Gegen aufstrebende Frankfurter hatte die Ei-Elf bei der 2:5(0:1) Heimniederlage das Nachsehen. In der Tabelle hat der FCA acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.
SSV Jahn Regensburg - FSV Zwickau 7:0
SSV Jahn Regensburg - Dynamo Dresden 4:2(1:1)
Neben dem klaren Erfolg im Spiel der Woche beim SV Elversberg (5:0) hat der SSV Jahn Regensburg auch die beiden Heimspiele gegen Zwickau und Dresden für sich entschieden. In beiden Spielen profitierte die Kapio-Elf von einer roten Karte für den Gegner, der dadurch kaum noch Möglichkeiten hatte das Spiel offen zu gestalten. Dank des erfolgreichen Rückrundenstarts marschieren die Oberpfälzer weiter in Richtung Wiederaufstieg. Selbst die Zweitligameisterschaft ist bei nun vier Zählern Rückstand wieder möglich. Die Laune ist also prächtig im überschaubaren Regensburg.
SV Elversberg - Eintracht Frankfurt 0:3(0:1)
Eintracht Frankfurt - Dynamo Dresden 5:2(2:2)
Eintracht Frankfurt - 1.FC Magdeburg 3:2(2:1)
Die Eintracht ist wieder da! Zur Rückrunde stellten die Verantwortlichen mit SurvivalPure einen vielsprechenden Nachfolger für den verschwundenen Packluck vor. Und der neue Mann an der Seitenlinie lieferte direkt ab. Neben dem Sieg in Augsburg gewann die Eintracht auch die beiden Heimspiele gegen Dresden und Magdeburg. Zudem siegte Frankfurt beim Aufstiegskandidaten aus Elversberg eindrucksvoll mit 0:3. Die Abstiegssorgen sind also schon lange wieder verschwunden. Nun richten die Fans in Frankfurt den Blick in die Zukunft.
SC Freiburg - SV Elversberg 0:6(0:0)
Sich ebenfalls eindrucksvoll zurückgemeldet hat sich am heutigen Dienstag der SV Elversberg. Die Saarländer waren zuletzt aufgrund von drei Niederlagen zum Rückrundenauftakt in die Kritik geraten. Ausgerechnet beim direkten Konkurrenten um den Relegationsplatz, dem SC Freiburg, ballerte sich die Pisko-Elf aus der Krise. Dabei ließen sich die Saarländer auch nicht von einem verschlossenen Elfmeter kurz vor der Halbzeitpause beirren. Nach der Pause legte der SVE ein Feuerwerk hin. Freiburg wirkte phasenweise komplett von der Rolle. Der Sieg hatte vorallem tabellarisch eine wichtige Bedeutung. Bei vier Spielen mehr auf dem Konto war es für den SVE wichtig den Abstand zum Sportclub auf zehn Punkte auszubauen.

Karlsruhe unter Druck
Der Karlsruher SC steht in der 2.Liga mächtig unter Druck. Die Mannschaft von Trainer BudSpencerNr20 verlor gestern Abend auch das dritte Spiel der Rückrunde. Dabei hatte die Hinrunde mit einem Sieg gegen Mönchengladbach (3:1) und einem Remis gegen Dynamo Dresden (3:3) ein versöhnliches Ende genommen. Doch den Aufwärtstrend vor der Winterpause konnten die Badener bisher nicht ins neue Jahr transportieren. Hinzu kommt, dass der KSC am gestrigen Montagabend nicht nur das Heimspiel gegen Viktoria Köln verlor, sondern dabei auch noch derart vorgeführt wurde, dass einem die KSC Fans schon leid taten. Einen Abstieg kann sich der Karlsruher SC eigentlich nicht leisten. Während der abgelaufenen Hinrunde schaffte es der Gesamtverein die Wirtschaftlichkeit für die nächsten Jahre herzustellen. Die Planungen waren aber an einer Zweitligazugehörigkeit verknüpft. Sollte es die Lizenzmannschaft rundum Trainer BudSpencerNr20 nicht schaffen den drohenden Abstieg zu vermeiden, dann wäre wohl die Zukunft von Beyer und Mwene am Wildpark ungewiss. Damit es gar nicht zu solch einem Szenario kommt, muss der KSC sich in den kommenden Wochen mit einem anderen Gesicht präsentieren. Mut sollten den Anhängern das versöhnliche Hinrundenende machen...
Dynamo kämpft weiter
Die SG Dynamo Dresden hat sich im Abstiegskampf der zweiten Liga noch nicht aufgegeben. Im Heimspiel gegen den aufstrebenden FC Hansa Rostock holte das Schlusslicht beim 3:3 Remis zumindest einen Zähler. Wir wollen den Sachsen die Zweitligaqualität gar nicht absprechen, dafür war die Rosenholz-Elf in zu vielen Spielen dem Gegner ebenbürtig. Doch, wenn immer wieder couragierte Auftritte nicht für Punkte ausreichen, dann ist es schlussendlich doch ein Fehlen der notwendigen Qualität. So war es auch im Heimspiel gegen die Kogge, wo Dresden eine zweimalige Führung nicht über die Zeit bringen konnte. Im Ostklassiker schienen die Gäste mit den Köpfen noch im Mannschaftsbus, da sorgten Plea (3.) und Krüger (10.) per Doppelschlag für eine überraschend schnelle Führung des Schlusslichts. In der Folge wurden die Rostocker aber mutiger und zielstrebiger im Angriffsspiel. Brobbey sorgte kurz vor der Pause (41.) für den Anschlusstreffer. Direkt nach Wiederbeginn war es Lookman (49.), der die Dresdener Führung egalisieren konnte. Das Schlusslicht brach aber nicht zusammen, sondern ging nach etwa einer Stunde durch Brekalo (66.) erneut in Führung. Doch auch der Treffer des kroatischen Nationalspielers sollte nicht für den zweiten Saisonsieg der Rosenholz-Elf ausreichen. In der 73.Minute sorgte nämlich der Rostocker Narey für den 3:3 Endstand. Dynamo bleibt trotz des Punktgewinns das Schlusslicht der zweiten Liga. Der Abstand zum Relegationsplatz, auf dem sich die kriselnden Badener befinden, beträgt neun Punkte. Es bleibt eine mehr als schwierige Aufgabe für die Sachsen.
Magdeburg taumelt dem Abstieg entgegen
Der Abstieg vom 1.FC Magdeburg in die dritte Liga rückt immer mehr in greifbare Nähe. Am gestrigen Dienstag verloren die Ostdeutschen die beiden Ligaspiele gegen Eintracht Frankfurt und Viktoria Köln mit 2:3. Besonders die Niederlage im heimischen Heinz-Krügel-Stadion gegen Viktoria Köln tat den Magdeburgern sichtlich weh. Trotz einer frühen roten Karte konnte das Team von Interimstrainer Kastinioh die Partie lange Zeit offen gestalten. Doch ein verschossener Elfmeter der Ostdeutschen und abgezockte Kölner sorgten dennoch für die 14.Saisonniederlage des FCM. Am heutigen Mittwochnachmittag folgte dann nicht nur die 15.Saisonpleite, sondern auch der überraschende Rücktritt von Interimstrainer Kastinioh. Der mit vielen Lorbeeren verpflichtete Übungsleiter verzichtete nach der 6:4 Pleite im Wildpark bereits auf die anschließende Pressekonferenz. Statt des Trainers erschien Sportvorstand Ottmar Schork auf der PK, in der Schork die Trennung mit Kastinioh bereits öffentlich bestätigte. Besonders die Pleite beim KSC sorgte tabellarische dafür, dass die Magdeburger solangsam den Anschluss an das rettende Ufer verlieren. Nach 22 absolvierten Spielen beträgt der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz bereits zehn Punkte. Der Relegationsplatz ist acht Punkte vom 1.FC Magdeburg entfernt. Keine leichte Aufgabe, die auf den Kastinioh Nachfolger warten wird.
Kleeblatt rehabilitiert sich
Die SpVgg Greuther Fürth hat eindrucksvoll bewiesen, dass die Heimpleite gegen den 1.FC Kaiserslautern (4:5) nur ein Ausrutscher und kein Beginn einer aufkommenden Krise war. Denn in den beiden folgenden Begegnungen kehrten die Franken auf die Siegerstraße zurück. Dabei musste die Mannschaft von Trainer Lexi im Heimspiel gegen den Karlsruher SC (6:4) gleich mehrere Rückschläge verkraften. In der ersten Halbzeit lief zunächst alles nach Plan. Nach dem frühen Führungstreffer verpasste der Spitzenreiter es aber das Spiel vorzeitig zu entscheiden. So blieben die Badener im Spiel und konnten immer wieder verkürzen. Als dann auch noch der Fürther Wittek vom Platz flog, wurde der Glauben an einen Punktgewinn beim Spitzenreiter auf Karlsruher Seite größer. Doch auch mit zehn Mann schaffte es das Kleeblatt immer wieder sich gefährliche Torchancen herauszuspielen, sodass ein Punktgewinn am Ronhof nur ein Badener Traum blieb. Im darauffolgenden Auswärtsspiel bei Bayer 04 Leverkusen wurde es dann im Vergleich zum KSC-Heimspiel eine triste Angelegenheit. Beide Teams schenkten sich in der ersten Halbzeit wenig Räume, sodass kaum gefährliche Situationen vor beiden Toren entstanden. Dies blieb auch im zweiten Durchgang so. Eine Einzelaktion von Nelson sorgte nach einer Stunde aber dennoch für den knappen 0:1 Auswärtserfolg der Franken. In der Tabelle hat die SpVgg nun fünfzehn Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Der Aufstieg nur noch Formsache.
KSC mit überlebenswichtigen Siegen
Der Karlsruher SC hat zwar das Auswärtsspiel beim Spitzenreiter aus Fürth verloren, dafür aber gegen Magdeburg (6:4) und Paderborn (3:2) zwei wichtige Siege im Abstiegskampf gefeiert. Über das Heimspiel gegen Magdeburg hatten wir bereits oben berichtet, nur Stunden später folgte der knappe Heimerfolg gegen die Ostwestfalen. Dabei lag der KSC im Spiel gegen den SC Paderborn gleich zweimal zurück. Matondo sorgte in der 39.Minute für das 0:1, doch Podolski egalisierte im direkten Gegenzug die Gästeführung. Nach der Pause war es erneut Matondo (56.), der den SCP zurück auf die Siegerstraße bringen konnte. Wieder hatte die Führung der Ostwestfalen aber nur wenige Minuten Betsand, weil Klaus in der 61.Minute zum 2:2 traf. Beide Teams wollten in der Folge den Sieg. Das bessere Ende fand diesmal die abstiegsbedrohten Hausherren. In der 84.Minute traf der ehemalige deutsche Nationalspieler zum vielumjubelten 3:2 Siegtreffer. Dank der beiden Heimsiege hat der Karlsruher SC den Relegationsplatz an RB Leipzig abgegeben. Die BudSpencerNr20-Elf rangiert auf dem 15.Tabellenplatz und ist somit weiter mittendrin im Abstiegskampf.
Paderborn mit Horrorstart in die Rückrunde
Der Fehlstart vom SC Paderborn in die Rückrunde ist endgültig perfekt. Nachdem die Mannschaft von Timo schon gegen Eintracht Frankfurt (0:7) und beim KSC (3:2) verlor, mussten sich die Ostwestfalen soeben auch beim SSV Jahn Regensburg geschlagen geben. In der Oberpfalz reichten auch drei Treffer von Marinovic nicht für einen Punktgewinn aus, weil der SSV spät doch noch ins Spiel fand. Während die Regensburger weiter für die Aufstiegsfeier planen können, ist die Saison für den SCP bereits gelaufen.
Frankfurt nun schon Siebter
Der Höhenflug vom Erstligaabsteiger Eintracht Frankfurt unter dem neuen Trainer SurvivalPure geht weiter. Im Heimspiel gegen völlig überforderte Paderborner siegten die Hessen deutlich mit 7:0. Über die Leistung seiner Mannschaft im darauffolgenden Heimspiel gegen den 1.FC Magdeburg war Trainer SurvivalPure hingegen trotz des knappen 3:2 Heimsieges nicht zufrieden. Seine Stimmung besserte sich aber schon beim Gastspiel in der Fuggerstadt. Dort brachte Julian Draxler die Frankfurter kurz vor der Pause in Führung. Nach der Pause sorgte Kone für die Vorentscheidung. Am Ende gewann die Eintracht mit 2:5(0:1) beim FCA. In der Tabelle ist die Eintracht auf den 7.Tabellenplatz vorgerückt. Kritiker der SurvivalPure Verpflichtung gehen gar davon aus, dass die Eintracht am Ende noch in den Aufstiegskampf eingreifen wird. Es bleibt spannend am Main.

Hansa verpasst das ganz großes Ausrufezeichen
Der FC Hansa Rostock sorgt in der zweiten Liga weiter für positive Schlagzeilen. Für den ganz großen Wurf sollte es am gestrigen Montagabend aber leider nicht reichen. Bereits am vergangenen Donnerstag reiste die Kogge nach Ostwestfalen zum SC Paderborn. Ins Herman-Löns-Stadion wurde das Team vom langjährigen Trainer Martini von etwa 3400 Fans begleitet. Ein Großteil der reisefreudigen Rostocker reisten mit dem Quer-durchs-Land-Ticket ins 460km entfernte Paderborn. Auf der Hinfahrt floß standesgemäß reichlich Alkohol, was wohl auch die späteren Eskapaden im Gästeblock begründen könnte. In Paderborn gab es für die mitgereisten Rostocker Anhänger eigentlich nur Grund zur Freude, immerhin dominierte ihre Mannschaft das Spiel gegen den schwächelnden SCP nach Belieben. Doch einige Rostocker übertrieben es mit ihrer Freude und randalierten im Umlauf des Herman-Löns-Stadion. Die Fans beschädigten mehrere Toiletten, sowie zwei Verkaufsstände. Beim unnötigen Vernichten von fremden Inventar blieb es allerdings nicht. Nein, die Hansa Fans legten noch einen drauf, indem sie auch die Tageseinnahmen der beiden Stände stahlen. So ließ die Kogge nach dem 0:7(0:3) Auswärtssieg nicht nur nachdenkliche Paderborner auf dem Rasen, sondern auch wütendende Gastronomen auf den Rängen zurück. Laut Angaben der Polizei kam es bei der Heimfahrt der Hansa Anhänger zu keinen weiteren Vorkommnissen. In der Tabelle rückte der FCH durch den klaren Auswärtserfolg auf vier Punkte an den Relegationsplatz heran. Im darauffolgenden Heimspiel im Ostseestadion gegen Spitzenreiter Greuhter Fürth wollte die Martini-Elf mit einem weiteren Sieg den direkten Anschluss an den SV Elversberg (3.) herstellen. Doch bereits nach drei Minuten schlug der unangefochtene Spitzenreiter eiskalt zu. Berisha nutze den ersten gelungenen Spielzug zur frühen Führung (3.). In der Folge schaffte es die Martini-Elf aber das Spiel gegen das Ausnaheteam der zweiten Liga offen zu gestalten. Vor etwa 12.000 Zuschauern im Ostseestadion entwickelte sich nun ein Spiel auf Augenhöhe, welches zu diesem Zeitpunkt wenig Höhepunkte bot. Das 0:2 von Oliver Burke nach gut einer halben Stunde kam dementsprechend aus dem Nichts. Doch genau diese Effektivität zeichnet ein echtes Spitzenteam aus. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel, sodass es beim zwei Tore Vorsprung des Kleeblatts blieb. Nach dem Seitenwechsel wurde die Kogge, durch den Spielstand genötigt, zielstrebiger im Spiel mit dem Ball. So erspielten sich die Hausherren die ein oder andere Torchance. Der Anschlusstreffer von Narey sollte aber aus einer Standardsituation entstehen. Ein kurz ausgeführter Eckball fand mit dem Mittelfeldspieler den perfekten Abnehmer. Die Rostocker Fans hatten nun natürlich wieder Hoffnung, dass die weiße Weste der Rückrunde auch gegen den Spitzenreiter hält. Doch als Hansa sich gerade mental im Aufwind befand, schloss Nelsen einen clever ausgespielten Konter der Franken zum 1:3 ab. Es war die Entscheidung in einer insgesamt ausgeglichenen Partie. Kurze Zeit später hatte Berisha gar noch die Chance auf das vierte Tor der Fürther, doch dies wäre dem Spielverlauf nicht gerecht geworden. Rostock muss trotz toller Leistung den ersten Dämpfer der Rückrunde hinnehmen. Das Kleeblatt marschiert dagegen weiter unbeeindruckt in die erste Liga.
KSC verschafft sich Luft
Der Karlsruher SC hat sich im Abstiegskampf der zweiten Liga etwas Luft verschafft. Am gestrigen Montag siegte die Mannschaft von Trainer BudSpencerNr20 mit 7:2(3:2) gegen RB Leipzig. Die Leipziger standen mit nur zwei Punkten Rückstand auf den KSC vor der Partie auf dem Relegationsplatz. Wichtig also, dass es die Badener schafften die roten Bullen weiter auf Distanz zu halten. In der ersten Halbzeit erwies sich RB noch als ebenbürtiger Gegner, der in gewissen Phasen der ersten Halbzeit gar die bessere Spielanlage besaß. Doch eine zweimalige Führung brachte die Mannschaft von Rückkehrer JumperGaming nicht in die Halbzeit. Stattdessen sorgte Kaufmann mit einem Doppelschlag für die Halbzeitführung des KSC. Nach der Pause war es dann ein Spiel auf ein Tor, indem RB keinen Zugriff mehr aufs Spiel fand und sich am Ende deutlich geschlagen geben musste.
Dresden gibt nicht auf
Die SG Dynamo Dresden lebt weiter! Mit einem deutlichen 0:3(0:2) Auswärtssieg beim befreundeten FSV Zwickau hat die Mannschaft von Trainer Rosenholz zumindest den Anschluss an den 1.FC Magdeburg hergestellt (17.). Der Rückstand zum Relegationsplatz beträgt allerdings weiterhin zehn Punkte. In Zwickau sorgte ein Doppelschlag von Brekalo (22.) und Wind (32.) für eine beruhigende Halbzeitführung des Schlusslichts. In der zweiten Halbzeit versuchte der FSV zurück ins Spiel zu kommen, doch Dresden schlug bereits nach drei Minuten durch Plea (48.) zu. Beim 0:3 blieb es, sodass Zwickau in der Rückrunde weiter ohne Punktgewinn bleibt. Da die Konkurrenz im Tabellenkeller immer besser in Fahrt kommt, ist die Mannschaft von Trainer P3RYPL3X mittlerweile im Abstiegskampf angelangt.
Fabo schrieb:Paderborn mit Horrorstart in die Rückrunde
Der Fehlstart vom SC Paderborn in die Rückrunde ist endgültig perfekt. Nachdem die Mannschaft von Timo schon gegen Eintracht Frankfurt (0:7) und beim KSC (3:2) verlor, mussten sich die Ostwestfalen soeben auch beim SSV Jahn Regensburg geschlagen geben. In der Oberpfalz reichten auch drei Treffer von Marinovic nicht für einen Punktgewinn aus, weil der SSV spät doch noch ins Spiel fand. Während die Regensburger weiter für die Aufstiegsfeier planen können, ist die Saison für den SCP bereits gelaufen.
Kaum verwunderlich, nachdem einem zum Ende der Hinrunde jegliche Motivation auf ein faires Kämpfen um den Aufstieg genommen wurde...

SVE ballert sich Frust von der Seele
Die kleine Formkrise mit drei Niederlagen am Stück in der noch jungen Rückrunde wirkt immer noch nach. Eigentlich schien die Laune beim SV Elversberg nach dem 6:0 Auswärtserfolg im Breisgau wieder angestiegen zu sein, doch zuletzt äußerte sich der SVE Coach Piskopat erneut öffentlich sehr kritisch über Entscheidungen der Ligaleitung. Trotz eines außergewöhnlichem Saisonverlaufs wirkt der erfahrene Cheftrainer angespannt. Vielleicht liegt es daran, dass die Ansprüche am Waldstadion in Elversberg in den letzten Monaten deutlich angestiegen sind. So hatte wohl vor der Saison niemand den SVE als Aufstiegskandidat auf dem Zettel. Mittlerweile stehen die Saarländer seit mehreren Wochen auf einem Aufstiegs bzw. Relegationsplatz. Die Leidtragenden der schlechten Stimmung in Elversberg waren zuletzt der Sportclub Freiburg, sowie die seit Wochen stark schwächelnden Zwickauer. Diese brachen im Saarland im wahrsten Sinne des Wortes zusammen und präsentierten sich so als potenzieller Absteiger. Schlimm genug, dass die Ostdeutschen es dem SVE Stürmer Batshuayi im ersten Durchgang so einfach machten Tore zu erzielen. Die Einladungen ließ sich der Ausnahmespieler beim SVE nicht nehmen und markierte so binnen neunzehn Minuten einen lupenreinen Hattrick (17.//22./36.). In der Folge begann der Selbstvernichtungsprozess der Gäste, die sich erst mit einer roten Karte gegen Gaudino (39.) dezimierten und dann noch vor der Pause zweimal unachtsam im eigenen Sechzehner agierten. Erst erhöhte Batshuayi mit seinem vierten Treffer auf 4:0 (44.), dann verwandelte Dursun (45.) einen berechtigten Strafstoß zum 5:0 Halbzeitstand. Das Spiel war erst seit zwei Minuten wieder angepfiffen, da holte sich Wieckhoff den zweiten Platzverweis. In der Folge hatte der FSV dem Aufstiegskandidaten nichts mehr entgegenzusetzen. Die Mannschaft von Trainer P3RYPL3X, die übrigens seit vier Spielen ohne Punktgewinn ist und immer mehr in den Abstiegskampf rutscht, hatte gar Glück, dass es am Ende bei acht Gegentreffern blieb, denn u.a. verschoss Dursun einen weiteren Strafstoß. Auf der anschließenden Pressekonferenz entschuldigte sich SVE Trainer Piskopat für die Höhe des Sieges. Doch auch auf der PK wurde Piskopat deutlich, dass der Frust der letzten Wochen immer noch tief in den Köpfen der Elversberger verankert war. In der Tabelle haben die Saarländer den Druck beim FC Hansa Rostock erhöht. Elversberg hat nun sieben Punkte Vorsprung auf die Kogge.

Augsburg erkämpft sich Punkt im Breisgau
Der FC Augsburg hat im Breisgau einen wichtigen und vorallem verdienten Punkt geholt. In einer intensiven Partie mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten trennte sich die Mannschaft von Trainer GottesrechtesEi mit 2:2(0:1) vom Sportclub Freiburg.
Das Team aus dem Breisgau war mit einem fulminanten 5:0 Sieg gegen die SpVgg Bayreuth eindrucksvoll in die Rückrunde gestartet. Am vergangenen Spieltag folgte bei der 0:6 Pleite gegen den SV Elversberg aber ein krasser Rückschlag. Im Heimspiel gegen die abstiegsbedrohten Fuggerstädter war die Flash-Elf gefordert mit einem Sieg den Rückstand zum Relegationsplatz nicht weiter anwachsen zu lassen. Der FC Augsburg brauch hingegen jeden einzelnen Punkt für den Klassenerhalt. Als Aufsteiger schlägt sich die Ei-Elf in einer immer stärker werdenden zweiten Liga tapfer, dennoch beträgt der Vorsprung zum Relegationsplatz nur vier Punkte. Im Breisgau erwischten die Gäste den besseren Start. Dem Sportclub merkte man die deutliche Pleite gegen Elversberg noch sichtlich an. Keine Kreativität im Spiel nach vorne und in der Defensive ziemlich anfällig, so lässt sich der Auftritt des Sportclubs im ersten Durchgang beschreiben. Die aktivere Mannschaft war der Außenseiter aus Augsburg, die sich kurz vor der Pause für einen couragierten Auftritt in der Fremde belohnen konnten. In der 41.Minute war es Daichi Kamada, der mit seinem Tor die Gäste in Führung brachte. Nur wenige Augenblicke später hätte Kamada gar auf 0:2 erhöhen können, doch Freiburgs Kolke bewies mit einer tollen Rettungstat seine ganze Klasse. In der zweiten Halbzeit sahen die 13.200 Zuschauer im Dreisamstadion eine deutlich verbesserte Freiburger Mannschaft. Es waren erst zwei Minuten gespielt, da schien der ganze Augsburger Aufwand der ersten Halbzeit bereits umsonst gewesen zu sein. Lasme traf mit dem ersten gefährlichen Angriff der Gastgeber im zweiten Spielabschnitt zum Ausgleich (47.). Die Gäste blieben ihrer Spiellinie aber treu und agierten nun gar einen Tick offensiver. In der 74.Minute sind es aber die Breisgauer, die nach einem Zweikampf im Sechzehner der Fuggerstädter einen Elfmeter zugesprochen bekamen. Zudem sah der Augsburger Übeltäter Schikora die rote Karte. Zur Freude der mitgereisten Augsburger Anhänger konnte der Sportclub die aussichtsreiche Chance zur Führung nicht nutzen. Guendouzi scheiterte am glänzend aufgelegten Ulreich. Kurz vor dem Spielende waren es aber dennoch die Spieler von Flashart, die zur Führung trafen. Den wohl besten Spielzug des Sportclubs verwertete Poulsen (88.) zur späten Freiburger Führung. Vielleicht lag es am Zeitpunkt des Tores, dass sich die Freiburger Spieler im Anschluss des vermeintlichen Siegtreffers so schläfrig verhielten oder an der nominellen Überzahl der Breisgauer. Denn mit dem direkten Gegenzug kamen die aufopferungsvoll kämpfenden Augsburger zum hochverdienten Ausgleich. Wieder hatte Kamada einen großen Anteil am Treffer der Gäste. Diesmal bediente der wendige Offensivspieler seinen Sturmpartner Modeste, der mit einem wohlüberlegten Abschluss Kolke im Freiburger Tor keine Abwehrchance ließ. Der Augsburger Punktgewinn geht aufgrund der Spielanteile mehr als in Ordnung. Hätte Kamada vor der Pause gar den Doppelpack geschnürt, so wäre der eher behäbig wirkende Sportclub wohl nicht mehr ins Spiel zurück gekommen. In der Tabelle hilft der eine Punkt den Fuggerstädter mehr. Die Mannschaft von Trainer GottesrechtesEi hat nun fünf Punkte Vorsprung auf RB Leipzig, die weiterhin den Relegationsplatz belegen. Freiburg hat dagegen zwölf Punkte Rückstand auf die Aufstiegsplätze, aber dafür noch vier Spiele in der Hinterhand. Doch die beiden letzten Auftritte sprechen eher nicht dafür, dass die Flash-Elf Teams wie Elversberg und Rostock noch ernsthaft gefährlich werden könnte...

Leverkusen reißt sich zusammen
Die 28.Saison in Leverkusen scheint spätestens nach den drei Niederlagen zum Rückrundenauftakt gelaufen zu sein. Am gestrigen Mittwochabend riß sich die Werkself dennoch zusammen und holte in Paderborn und bei Viktoria Köln jeweils einen Auswärtssieg. Im Duell mit dem SCP in Ostwestfalen traf die Henne-Elf auf eine Paderborner Mannschaft, die ähnlich wie die Werkself ihren Ansprüchen in dieser Saison nicht gerecht werden wird. In der Tabelle stehen die hochveranlagten Ostwestfalen (10.) gar noch hinter Bayer 04 Leverkusen (8.). Das beide Teams eigentlich in die Eliteliga gehören, zeigte auch die Zuschauerzahl im Herman-Löns-Stadion. Denn trotz der unspektakulären Tabellenkonstellation kamen am gestrigen Abend etwa 55.000 Zuschauer ins Stadion. Die Fans, die sich am Mittwochabend ins Herman-Löns-Stadion begaben, wurden für ihre Treue mit acht Toren belohnt. In einer Partie, in der sich beide Teams nichts schenkten, aber auch nichts mehr zu verlieren hatten, gingen die Ostwestfalen durch einen Treffer von Timo Werner nach einer halben Stunde in Führung. Die Werkself hatte Glück, dass kurze Zeit später Torhüter Müller mit einer tollen Rettungstat einen weiteren Werner Treffer verhinderte. In der 37.Minute konnte Azmoun nach tollem Zuspiel von Schade die Führung der Hausherren zügig egalisieren. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatte die Henne-Elf wieder das Glück auf ihrer Seite, denn einen vielversprechenden Konter des SCP unterbrach Schiedsrichter Martin mit dem Halbzeitpfiff. Das Spiel war kaum wieder angepfiffen, da drehte der Iraner Azmoun das Spiel zugunsten der Werkself. Die Ostwestfalen blieben aber unbeeindruckt und kamen nur wenige Minuten später durch Atanga zum Ausgleich. Gästetrainer Henne wechselte nun den schnellen Ceesay ein. Der Schachtzug des erfahrenen Fussballlehrers sollte sich nur kurze Zeit später auszahlen. Erst scheiterte Ceesay mit seinem ersten Abschluss an der vielbeinigen Abwehr der Hausherren, doch im zweiten Anlauf brachte der gerade eingewechselte Stürmer die Gäste erneut in Führung. Azmoun nutze fünf Minuten später das Momentum, welches nun klar auf Seiten der Werkself lag, zum 2:4. Ein eher fragwürdiger Elfmeterpfiff brachte zehn Minuten vor Toreschluss doch nochmal Spannung ins Herman-Löns-Stadion. Sane übernahm die Verantwortung und drosch den Ball aus elf Metern ins Tor der Werkself. Den Unterschied am gestrigen Mittwochabend machte aber Ceesay, der in der 86.Minute sein Team für eine couragierte Leistung in der Fremde und sich selber für einen tollen Auftritt nach Einwechslung mit dem Tor zum 3:5 Endstand belohnte. Das darauffolgende Auswärtsspiel bei Viktoria Köln verlief im Gegensatz zum Spiel beim SCP ohne große Ereignisse. In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams, sodass die 11.200 Zuschauer im Sportpark Höhenberg kaum nennenswerte Torchancen sahen. Auch nach der Pause blieb es eine zähe Begegnung, in der eine Einzelaktion von Hlozek her musste um den Torsegen zu eröffnen. Der Tscheche bediente mit einem Traumpass den mitgelaufenen Schade, der keine Mühe hatte in der 69.Minute die verdiente Gästeführung zu erzielen. Viktoria kämpfte zwar wacker, doch fünf Minuten vor dem Spielende sorgte der eingewechselte Ceesay für die Entscheidung und den dritten Rückrundensieg von B04. In der Tabelle rückt die Mannschaft von Trainer Henne auf den 8.Tabellenplatz vor. Die Viktoria muss dagegen aufpassen. Nur acht Punkte trennen die Kölner vom Relegationsplatz.

Regensburg ratlos in Augsburg
Nach der Partie zwischen dem FC Augsburg und dem SSV Jahn Regensburg konnte man in viele ratlose Regensburger Gesichter blicken. Zuvor kam der SSV nicht über ein 2:2(1:1) beim abstiegsgefährdeten FCA hinaus. Zwar riss die Siegesserie der Oberpfälzer in der Fuggerstadt, doch der Jahn bleibt seit 21 Spielen ungeschlagen. Lediglich am ersten Spieltag gegen den SC Freiburg (1:4) ging die Mannschaft von Trainer Kapio als Verlierer vom Feld.
Dank der überragenden Serie richtet sich der Blick der Regensburger weiter in Richtung 1.Liga. Der Lauf war wohl auch der Grund, warum die Spieler nach dem 2:2 Remis in Augsburg so enttäuscht in die Kabine verschwanden. Die spielerischen Ansprüche beim Jahn sind seit der Übernahme von Trainer Kapio deutlich gestiegen. Da passte der kreativlose Auftritt in der Fuggerstadt nicht ins Regensburger Bild. Der FC Augsburg befindet sich zwar mitten im Abstiegskampf, doch die Punktgewinne gegen Leverkusen (3:3) und Freiburg (2:2) deuteten bereits eine Leistungssteigerung des FCA an. Im kleinen Derby gegen Regensburg konnte der FCA diesen Aufwärtstrend dann bestätigen. Am vergangenen Donnerstag brachte Modeste die Fuggerstädter nach gut einer Viertelstunde in Führung. Nach einer halben Stunde konnte Lee für spielerisch schwach auftretende Oberpfälzer ausgleichen. Direkt nach Wiederbeginn war es wieder Modeste, der den FCA in Führung bringen konnte. Doch wie schon in Freiburg, wo die Ei-Elf zur Pause mit 1:0 führte, brachten die Hausherren den knappen Vorsprung nicht über die Zeit. In der 83.Minute war es Wolf, der eine deutliche Leistungssteigerung der Oberpfälzer in der Schlussphase mit dem Treffer zum 2:2 Endstand belohnte.
Wirklich Grund zur Unruhe gibt es nach dem harmlosen Auftritt des Jahns in Augsburg nicht. Trotz zwei Spiele weniger auf dem Konto hat die Kapio-Elf sechs Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Zudem kommt die beeindruckende Serie von 21 ungeschlagenen Partien. Die Fuggerstädter sammeln einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf. Allerdings könnte der eine Punkt am Ende zu wenig sein. Derzeit hat die Ei-Elf noch sechs Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Dresden ohne Chance im Saarland
Dynamo Dresden hätte mit einem Sieg beim SV Elversberg die rote Laterne der 2.Liga an RB Leipzig weiterreichen können, doch im Waldstadion konnten die Sachsen dem Aufstiegsanwärter nur wenig entgegensetzen. Am Ende siegte die Pisko-Elf dank einer überzeugenden ersten Halbzeit mit 4:0(4:0).
Das Schlusslicht konnte zuletzt dank der Siege gegen Zwickau (3:0) und Bayer 04 Leverkusen (3:2) neues Selbstvertrauen tanken. Mit einem Sieg im Saarland hätte die Rosenholz-Elf nicht nur die rote Laterne an RB Leipzig weiterreichen, sondern auch den Rückstand auf den Relegationsplatz auf sieben Punkte verkürzen können. Daraus wurde allerdings nichts, weil der heimische SVE von Beginn an die Aufgabe Dresden seriös anging. Es waren erst wenige Minuten gespielt, da musste Gästekeeper Körber bereits sein ganzes Können zeigen. Als Dynamo endlich Zugriff zum Spiel fand, foulte Innenverteidiger Kennedy SVE-Stürmer Dursun im eigenen Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Gefoulte höchstpersönlich zur Führung (21.). Nur zehn Minuten später war es erneut Serdar Dursun, der mit seinem zweiten Treffer das Spiel bereits vorzeitig entschied. Das Schlusslicht wirkte in dieser Phase der Partie völlig überfordert, sodass Batshuayi mit einem Doppelpack (39./45.) die Führung noch vor der Pause in die Höhe schraubte. Im zweiten Durchgang schalteten die Saarländer gleich zwei Gänge zurück, wodurch die Sachsen besser ins Spiel fanden. Die beste Möglichkeit zum Ehrentreffer vergab Dilrosun bereits direkt nach Wiederbeginn. Der Holländer scheiterte am glänzend regierenden Pollersbeck. In der Folge sahen die 16.500 Zuschauer im Waldstadion eine highlightarme zweite Halbzeit, in der die Pisko-Elf den Sieg im Stile einer Spitzenmannschaft über die Zeit brachte.
Während der SV Elversberg die Konkurrenten um den Relegationsplatz weiter unter Druck setzt, ist der kleine Höhenflug von Dynamo Dresden wieder beendet. Die Sachsen bleiben weiter das Schlusslicht der 2.Liga. Der Rückstand zum Relegationsplatz beträgt zehn Punkte.

Sportclub blamiert sich
Der SC Freiburg hat am gestrigen Mittwochabend nicht nur die Aufstiegsträume verspielt, sondern sich dabei auch wahrlich blamiert. Im Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg kassierte die Mannschaft von Trainer Flashart eine herbe 0:9 Klatsche. Es war ein Totalausfall der kompletten Freiburger Mannschaft, der sich bereits in den Spielen zuvor abgezeichnet hatte. Denn nach dem überzeugenden Rückrundenauftakt gegen die SpVgg Bayreuth (5:0), bei dem Trainer Flashart auf der anschließenden PK den Gegner mit der SpVgg Greuther Fürth verwechselte, gelang dem Sportclub nicht mehr viel. Im darauffolgenden Heimspiel musste sich die Flash-Elf mit einem Remis gegen die abstiegsbedrohten Fuggerstädter (2:2) begnügen. Es folgte der erste Totalausfall der Rückrunde gegen den SV Elversberg, wo die Breisgauer beim 0:6 vor heimischer Kulisse regelrecht vorgeführt wurden. Besser wurde es auch nicht in Dresden (3:3), dort absolvierte der Sportclub das erste von zwei Pflichtspielen am gestrigen Mittwochabend. Trotz dreimaliger Führung brachte der SCF den Vorsprung nicht über die Zeit, sodass man sich auch in Sachsen mit einem Punkt begnügen musste. Der Höhepunkt des sportlichen freien Falls der Breisgauer bekamen die knapp 20.000 Zuschauer im Dreisamstadion dann gegen den Jahn geboten. Durch den Abwärtstrend hat der Sportclub mittlerweile vierzehn Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz und somit nur noch minimale Chancen auf den Aufstieg. Kein Wunder also, dass auch der Druck auf den langjährigen Cheftrainer steigt.
Regensburg marschiert weiter
Jahn Regensburg marschiert weiter Richtung Wiederaufstieg. Neben dem Kantersieg im Breisgau, mit dem die Oberpfälzer den Sportclub tiefer in die Krise schossen, hat die Elf von Trainer Kapio auch das Heimspiel gegen den 1.FC Magdeburg für sich entschieden. Im Jahnstadion benötigte der Jahn aber eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte und einen folgenschweren Fehler von Gästekeeper Zentner um am Ende einen ungefährdeten 7:2(0:1) Heimsieg einzufahren. Im ersten Spielabschnitt kam der Aufstiegsanwärter so garnicht in die Partie. Magdeburg war dementsprechend den Oberpfälzern ebenbürtig. Ein Distanzschuss von Diouf sorgte gar für eine überraschende Gästeführung zur Halbzeit. Nach der Pause brachte Zentner die Hausherren dann mit einem Patzer zurück ins Spiel. Es war der Brustlöser für die Hausherren, die sich fortan in einen Rausch spielten und das Spiel am Ende auch in der Höhe verdient gewannen. In der Tabelle haben die Oberpfälzer neun Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz und so sehr gute Chancen auf den direkten Wiederaufstieg.
Rice verliert auch Heimdebüt
Beim SSV Jahn Regensburg feierte der neue Cheftrainer an der Seitenlinie vom 1.FC Magdeburg sein Debüt. RiceMD24, der zuletzt bei RB Leipzig an der Seitenlinie stand, unterzeichnete vergangene Woche ein Kontrakt über mehrere Spielzeiten beim 1.FC Magdeburg, welcher auch in der 3.Liga gültig ist. Zwar ging das Debüt in der Oberpfalz in die Hose, doch besonders auf die ersten 45 Minuten konnte der 1.FCM aufbauen. Im ersten Heimspiel für Trainer Rice ging es mit dem FC Hansa Rostock (2:6) direkt wieder gegen einen Aufstiegsanwärter. Wieder zeigten die Magdeburger vorallem in der ersten Halbzeit eine vielversprechende Leistung, die die Rice-Elf aber nicht mit in den zweiten Durchgang transportieren konnten. So war auch die Kogge eine Nummer zu groß für den Abstiegskandidaten. Während Hansa auf sieben Zähler an den Relegationsplatz heran kommt, hat Magdeburg weiterhin acht Zähler Rückstand auf den 16.Tabellenplatz. Gut also, dass man mit Rice Liga unabhängig planen kann...
Zehn Tore in der Bay-Arena
Ein wahres Torfestival bekamen die Zuschauer am gestrigen Mittwochabend in der Bay-Arena zu sehen. Im Heimspiel gegen den Karlsruher SC setzte sich die Mannschaft von Trainer Henne mit 6:4(2:2) durch. Gerne hätte der KSC, nach dem 7:2 Sieg gegen RB Leipzig, auch in Leverkusen gepunktet, doch die Offensive der Werkself präsentierte sich am gestrigen Abend zu abgezockt. Dabei konnte man den Badenern nicht viel vorwerfen, denn selbst nach einem frühen 2:0 Rückstand gab sich die BudSpencerNr20-Elf nicht auf. Mit einem Doppelschlag vor der Pause kam der KSC zurück ins Spiel. Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild. Wieder zog die Werkself mit zwei Toren davon, wieder bewies der Abstiegskandidat Moral. Nach dem erneuten Ausgleichstreffer zum 4:4 wollten die Gäste allerdings zu viel. Dies nutzten die in der Offensive bestens besetzten Leverkusener erneut eiskalt aus. Auf den abermaligen zwei Tore Rückstand hätte der KSC am gestrigen Abend wohl auch die passende Antwort gefunden, wäre denn noch genügend Zeit auf der Uhr gewesen. Die Badener, die nach der Niederlage in Leverkusen zwar weiter über dem Strich bleiben, verharren weiter im Abstiegskampf.

FC Viktoria Köln - FC Hansa Rostock 1:3
RB Leipzig - FC Hansa Rostock 0:6
FC Hansa Rostock - FC Augsburg 3:5
Die Kogge hat zwar zwei der drei Spiele am gestrigen Mittwochabend für sich entscheiden können, doch die bittere Pleite gegen den FC Augsburg trübte den ansonsten ansehnlichen Mittwoch doch sehr. Denn im Heimspiel gegen die Fuggerstädter verspielte die Martini-Elf eine 3:0 Halbzeitführung. Wenig sprach in der Halbzeitpause noch für die Gäste, die dennoch weiter an sich glaubten und sich schlussendlich mit einer Aufholjagd und wichtigen drei Punkten im Abstiegskampf belohnten. Die drei Zähler hätte auch der FCH gut gebrauchen können. Statt den Druck auf den SV Elversberg auf einen Punkt zu erhöhen, sind es nun vier Zähler, die die Kogge vom Relegationsplatz trennen. Aufgeben wird Hansa aber trotzdem nicht.
SV Elversberg - FC Augsburg 5:1
Gleich doppelt bitter für den FC Hansa Rostock war die Pleite gegen Augsburg, weil ausgerechnet der direkte Konkurrent aus dem Saarland gegen die Fuggerstädter keine Probleme hatte. In der ersten Halbzeit konnte der FCA das Spiel im Waldstadion noch offen gestalten. Die Fuggerstädter hätten nach dem zwischenzeitlich Ausgleich zum 1:1 von Waldemar Anton gar in Führung gehen können, doch die Ei-Elf vergab ihre Chancen. Nach der Pause erhöhte der Aufstiegskandidat dann die Schlagzahlen. Schon nach fünf Minuten brachte Batshuayi die Saarländer erneut in Führung. Nach mehr als einer Stunde sorgte Dursun für die Vorentscheidung. In der Schlussphase schraubte die Pisko-Elf das Ergebnis noch in die Höhe. In der Tabelle hat der SVE besagte vier Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger aus Rostock.
FC Augsburg - SG Dynamo Dresden 7:3
Ähnlich gut wie in Rostock verlief für die Fuggerstädter das Heimspiel gegen Schlusslicht Dynamo Dresden. Der abgeschlagene Tabellenletzte kämpfte in Augsburg zwar wacker und konnte einen dreimaligen Rückstand egalisieren, doch drei Treffer in der Fremde reichten wieder einmal nicht für Punkte aus. Wie so oft in dieser Saison ging hinten raus die Luft bei den Sachsen aus, sodass sich die in dieser Saisonphase aufblühenden Augsburger einen ungefährdeten 7:3 Heimsieg herausspielen konnten. Knackpunkt der Partie war sicherlich auch der Platzverweis für Dynamo Stürmer Plea, der nach 69 Minuten des Feldes verwiesen wurde. Der FCA verdeutlichte, dass die Ei-Elf die Qualität für den Klassenerhalt durchaus besitzt. Dank der steigenden Formkurve ist der FCA auf den 9.Tabellenplatz und damit in die obere Tabellenhälfte vorgerückt. Mit zwölf Punkten Vorsprung zum Relegationsplatz haben die Fuggerstädter beste Chancen auch in der kommenden Saison in der zweiten Liga vertreten zu sein.
SG Dynamo Dresden - 1.FC Magdeburg 2:3
Während die Augsburger also mit einem Auge für eine weitere Zweitligasaison planen können, muss sich Dynamo Dresden immer mehr auf einen drohenden Absturz in die Drittklassigkeit vorbereiten. Die Mannschaft von Trainer Rosenholz verlor am gestrigen Mittwoch nicht nur in Augsburg, sondern auch das Derby im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion gegen den 1.FC Magdeburg. Wieder einmal zeigte das Schlusslicht über weite Strecken eine ansehnliche Leistung, wieder stand die Rosenholz-Elf ohne etwas Zählbares dar. Brekalo sorgte bereits nach acht Minuten für den perfekten Start der Hausherren. Im Verlaufe der ersten Halbzeit glich Krasniqi die Dynamoführung aber wieder aus. Im zweiten Durchgang war es quasi ein Spiegelbild der ersten Halbzeit. Diesmal war es Wind, der nach fünf Minuten Dynamo erneut in Führung bringen konnte. Punkte gab es bekanntlich aber keine, weil Diouf mit einem Doppelpack die mitgereisten Magdeburger Anhänger in Extase versetzte. Dresden hat nun neun Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und so nur noch minimale Chancen auf den Klassenerhalt. Diese Chancen sind in Magdeburg dank des Derbysieges wieder gestiegen. Die Rice-Elf liegt nun fünf Punkte hinter RB Leipzig. Ziemlich viel Ostdeutschland im Keller der 2.Liga...
Eintracht Frankfurt - Bayer 04 Leverkusen 6:0
Eintracht Frankfurt - RB Leipzig 8:1
Eintracht Frankfurt - FC Viktoria Köln 7:1
Der Abstiegskampf war auch kurz Thema in Frankfurt. Doch seitdem dort Trainer SurvivalPure das Zepter übernommen hat, entwickelt sich die Eintracht stetig weiter. Am gestrigen Mittwochabend fuhren die Hessen gleich drei Kantersiege ein. Besonders wichtig war der 6:0 Erfolg der Frankfurter gegen Bayer 04 Leverkusen. Im Kampf um Platz 5 liegt die Werkself noch vor der Eintracht. Die Tendenz spricht aber klar gegen Bayer 04. Derzeit beträgt der Vorsprung der Henne-Elf auf die Eintracht noch zwei Punkte. Doch schon mit einen weiteren Sieg im Nachholspiel bei Borussia Mönchengladbach könnte die SurvivalPure-Elf die Werkself vom 5.Tabellenplatz verdrängen.
FC Viktoria Köln - SC Freiburg 4:2
Von der herben Schlappe bei Eintracht Frankfurt konnte sich die Viktoria schnell erholen. Im Heimspiel gegen kriselnden Freiburger siegte die Mannschaft von Trainer Jakobus mit 4:2(1:1). Lange Zeit war es ein Spiel auf Augenhöhe, in der die Breisgauer aber wieder einmal nicht an ihre Leistungsgrenze herankamen. Eine taktische Umstellung der Kölner im zweiten Durchgang sorgte dann für die Entscheidung in einer ansonst ausgeglichenen Partie. Für die Viktoria war es nach drei Niederlagen in Folge ein Sieg von enormer Bedeutung. Da die Konkurrenz stetig punktete, rutschte die Jakobus-Elf in den Abstiegskampf. Durch den Heimsieg haben die Kölner ihren Vorsprung auf wieder auf zehn Punkte ausgebaut und sich so etwas Luft zum atmen verschafft.
RB Leipzig - Bayer 04 Leverkusen 0:3
Diese Luft hätte auch gerne RB Leipzig. Doch die Ostdeutschen kommen nach dem Comeback von Stammtrainer JumperGaming nicht wirklich in Fahrt. Im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen kassierte der Abstiegskandidat eine 0:3 Pleite. Vorallem die Offensivreihe der Werkself bekamen die roten Bullen nicht unter Kontrolle. Ein Doppelpack von Hlozek sorgte für die Vorentscheidung in einer Partie, in der die Werkslelf deutliche Feldvorteile hatte. In der Schlussphase sorgte Azmoun für den 0:3 Endstand. In der Tabelle hat RB zwar weiter fünf Punkte Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz, doch auch das rettende Ufer ist mittlerweile fünf Zähler entfernt.
