Saisonstart: 19.10.2026

Saison 28: Ergebnisticker (1.Liga)
Hintergrund

Saison 28: Ergebnisticker (1.Liga)

02.10.2022 Fabo

Kommentare (46)

Spieltagsvorschau (Spieltag 1):


FC Bayern München (Pitbull) - Hamburger SV (Gerrit)


Am 1.Spieltag reist der Aufsteiger aus der Hansestadt zum FC Bayern München. Beides Teams, die sich wohl im weiteren Verlauf der Saison eher im unteren Tabellenbereich wiederfinden werden. So können sich die Hamburger durchaus Chancen auf einen Punktgewinn machen.


Fortuna Düsseldorf (Johan) - 1.FC Nürnberg (Dosenbrot)


Eine mehr als undankbare Aufgabe wartet zu Saisonbeginn auf Fortuna Düsseldorf. Zum Saisonauftakt reist der amtierende Doublesieger aus Nürnberg nach Düsseldorf. Die Punkte wandern wohl ins Frankenland.


Borussia Dortmund (Sec) - FSV Mainz 05 (Feulner)


Das Spiel wurde zum Spiel der Woche gewählt. Einen ausführlichen Vorbericht findet ihr im Forum.


Hannover 96 (Bergsen) - VfL Wolfsburg (J1n)


Direkt am 1.Spieltag kommt es zum Niedersachsenduell zwischen Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg. Die Wölfe sind in den vergangenen zwei Spielzeiten der Nürnberg Jäger Nummer 1 gewesen und werden somit auch in dieser Saison ihre Chance im Titelkampf suchen. Die Reise nach Hannover wird allerdings alles andere als einfach, so haben sich die 96er unter der Leitung von Trainer Bergsen zu einem echten Spitzenverein der 1.Liga entwickelt. Es wird eine enge Kiste werden...


Hertha BSC (Jomaro) - MSV Duisburg (Kevinho)


Im Auswärtsspiel bei Hertha BSC wird der Duisburger Trainer Kevinho auf den Trainerstuhl der Zebras zurückkehren. Zuletzt fiel der erfahrene Übungsleiter krankheitsbedingt aus, die Mannschaft wurde in der Zwischenzeit von Interimstrainer Leo gecoacht. Auch für Kevinhos Gegenüber ist es quasi eine Rückkehr auf die Trainerbühne. So musste Jomaro, Trainer der alten Dame, zuletzt aufgrund von schwerwiegenden Hardwareproblemen passen. Ein Spiel also ganz im Sinne der Comebacks.


1.FC Köln (TurkishPele) - FC St.Pauli (Steve)


Ein Aufsteigerduell zum Auftakt der 28.Saison. Doch, ob das Spiel auch in der kommenden Woche stattfinden wird, bleibt fraglich. Die Kiezkicker haben derzeit mächtig Probleme mit der eigenen Infrastruktur...


SV Werder Bremen (Cobra) - 1899 Hoffenheim (Toxic)


Die Sinsheimer wollen gleich am ersten Spieltag die miserable 27.Saison vergessen machen. Dafür verpflichteten die Kraichgauer mit Toxic einen engagierten Coach, der bereits bei Union Berlin mit dem erreichten Klassenerhalt überzeugen konnte. Die Norddeutschen wollen in dieser Saison den nächsten Step machen und einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Spannung im Bremer Weserstadion also vorprogrammiert!


VfB Stuttgart (Janko) - Holstein Kiel (Chefkopf)


Die Störche haben in der abgelaufenen Saison den 11.Tabellenplatz erreicht. Für den kleinen Verein von der Ostseeküste eine sehr ansprechende Platzierung. Daher kann das Team von Trainer Chefkopf auch beruhigt nach Stuttgart reisen. Die Cannstatter haben mit dem erreichten 6.Tabellenplatz ebenfalls eine erfolgreiche Spielzeit hinter sich. Doch Erfolgstrainer Samy musste vor der neuen Saison von seinem Trainerstuhl weichen. Der Nachfolger heißt Janko, der zwar schon seit Kindheitstagen mit dem VfB sympathisiert, doch auf dem Feld noch keine nachhaltigen Eindrücke hinterlassen konnte.


1.FC Union Berlin (Fifachaos) - SV Wehen Wiesbaden (deCoo)


Die Eisernen sind zu Beginn der neuen Saison eine Art Wundertüte. Der ehemalige Cheftrainer Toxic, der mit Union Berlin den Klassenerhalt feierte, sitzt inzwischen bei Ligakonkurrent Hoffenheim auf der Bank. Der neue Chef in der Hauptstadt heißt fifachaos. Chaos auf dem Feld könnte seiner Mannschaft im Spiel gegen Wiesbaden durchaus gut tun, immerhin werden die Gäste als klarer Favorit ins Spiel gehen.


Fabo · 23.10.2022 16:03 Uhr

Spieltagsvorschau (Spieltag 2):


1899 Hoffenheim (Toxic) - Fortuna Düsseldorf (Johan)


Da freut man sich die gesamte Vorbereitung auf die erste Auswärtsreise der Saison und dann geht's nach Sinsheim. Schade, doch sportlich könnte es für die Fortuna durchaus für drei Punkte reichen. Für 1899 Coach Toxic wird es das erste Heimspiel mit seiner neuen Mannschaft sein.


VfL Wolfsburg (J1n) - Union Berlin (fifachaos)


Wenn alles normal läuft, dann gewinnen die Niedersachsen ihr erstes Heimspiel. Doch der Name des Berliner Trainers macht Mut, dass es doch eine Überraschung geben könnte.


FC St.Pauli (Steve) - Hertha BSC (Jomaro)


Egal wann das Spiel stattfinden wird, es wird einen echten Hexenkessel am Millerntor geben...


MSV Duisburg (Kevinho) - Hannover 96 (Bergsen)


Vor zwei Spielzeiten war diese Begegnung noch das Finale des VDFB Pokals. Nun treffen beide Teams bereits am 2.Spieltag in der Liga aufeinander. Für die beiden Trainer eine brisante Partie, mit wegweisenden Charakter.


FSV Mainz 05 (Feulner) - FC Bayern München (Pitbull)


Feulner bekommt es also nach Dortmund direkt mit den Bayern zutun. Wer nach zwei Spieltagen auf die Mainzer als Spitzenreiter tippen würde, könnte sich sicherlich einen netten Nebenverdienst ermöglichen. Ich geb euch die Garantie, es ist möglich!


Hamburger SV (Gerrit) - VfB Stuttgart (Janko)


Für beide Mannschaften ein enorm wichtiges Spiel. Beide Trainer sind neu in der Liga und sollten sich gleich zu Beginn der neuen Saison bei der Konkurrenz einen Namen machen!


Holstein Kiel (Chefkopf) - SV Werder Bremen (Cobra)


Irgendwie das Gegenteil der obigen Partie. Zwei Trainer mit reichlich Erstligaerfahrung, die wohl Beide eher Wert auf das vorzeitige Erreichen des Klassenerhalts legen werden.


SV Wehen Wiesbaden (deCoo) - Borussia Dortmund (Sec)


Ein Spiel mit richtig viel Qualität! Dortmund sollte unbedingt in Wiesbaden punkten, will man in dieser Saison doch endlich mehr sein als nur eine mittelklassige Spitzenmannschaft.


1.FC Nürnberg (Dosenbrot) - 1.FC Köln (TurkishPele)


So wie man den Kölner Trainer kennt, wird er auch beim amtierenden Doublesieger seine Chance wittern und seine Mannschaft taktisch perfekt einstellen. Doch im Frankenland wird der Aufsteiger wohl Lehrgeld für die weitere Saison sammeln.

Fabo · 23.10.2022 16:26 Uhr


Wolfsburg mit Auftaktsieg


Es gab ein paar Experten, die räumten Union Berlin am 1.Spieltag im Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg durchaus Chancen auf einen Punktgewinn ein. Doch daraus wurde nichts. Vorallem lag das daran, weil die Wolfsburger ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht wurden und bereits in der ersten Halbzeit die Weichen auf Heimsieg stellten. Es war niemand anderem vergönnt das erste VfL Tor der neuen Saison zu schießen als Robert Lewandowski. Der Ausnahmestürmer brachte die Niedersachsen schon früh im Spiel in Führung. Diese baute dann Lewandowskis Sturmpartner Amine Harit kurze Zeit später auf 2:0 aus. Union wirkte machtlos, kam aber dank eines Platzverweises für die Wölfe zurück ins Spiel. Die Führung der Hausherren kam aber zu keinem Zeitpunkt der Partie in Gefahr. Stattdessen erhöhte Shipnoski nach dem Seitenwechsel auf 3:0. Das Spiel war gelaufen, die Gäste gaben aber nicht auf. So sahen die etwa 25.000 Zuschauer in der Volkwagen Arena noch den Ehrentreffer zum 3:1 Endstand durch Hrgota.

Die Niedersachsen starten also mit dem erwarteten Dreier in die neue Spielzeit. Die Eisernen können auf den Pokalauftritt und dem heutigen Auswärtsspiel in den nächsten Wochen aufbauen.

Fabo · 25.10.2022 20:15 Uhr


Schwaben gehen unter


Es war alles für einen perfekten Fußballabend angerichtet. 50.400 Zuschauer kamen in die Mercedes-Benz-Arena um ihren VfB zu unterstützen. Zwar nicht komplett ausverkauft, doch das lag auch daran, dass die Gäste aus dem hohen Norden nicht ihr Gästekontigent ausschöpften. Die Zuschauer sahen stark beginnende Schwaben, die bereits nach 11 Minuten durch Gonzalez in Führung gehen konnten. Lange Grund zur Freude hatten die Fans allerdings nicht, denn Patrik Schick egalisierte nur zwei Minuten später die VfB Führung. Fortan waren die Störche die bessere Mannschaft und verdienten sich so die 1:3 Halbzeitführung. In der 35.Minute war es zunächst der Japaner Haraguchi, der das Spiel zugunsten der Kieler drehte. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Suat Serdar gar auf 1:3. In der Halbzeitpause motivierte der neue Stuttgarter Trainer Janko zwar nochmal seine Mannschaft, doch die Störche waren es, die nur drei Minuten nach Wiederbeginn zur Entscheidung trafen. Stuttgart kämpfte zwar wacker und hatte auch durchaus ansehnliche Torchancen. Die beste Chance landete am Gebälk der Gäste. Kiel war aber dennoch auch im zweiten Durchgang die bessere Mannschaft. Zum Leidwesen der anwesenden VfB Anhänger zeigte sich die Mannschaft von Chefkopf am heutigen Dienstagabend zudem ziemlich treffsicher. Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit machten Phillip und ein erneuter Treffer von Schick die 1:6 Heimklatsche der Schwaben perfekt. Nach Spielschluss feierten die Störche ausgiebig mit den mitgereisten Fans vor dem eigenen Block. Kiel grüßt von ganz oben!

Fabo · 25.10.2022 20:29 Uhr


Union geht baden


Klar, die Aufgaben Wolfsburg und Wehen Wiesbaden zum Saisonauftakt sind mehr als undankbar, aber sich so abschießen lassen? Am heutigen Mittwochabend verloren die Eisernen ihr zweites Saisonspiel im heimischen Stadion mit 1:9(1:4). Zwar sprach der Gästetrainer deCoo nach der Partie von einem viel zu hohen Sieg, dennoch darf man die Leistungen der Hausherren, vorallem im zweiten Durchgang, durchaus kritisch bewerten.


In der ersten Halbzeit verschliefen die Köpenicker die Anfangsphase. So hatte Osimhen wenig Mühe per Doppelschlag in der 6. und 8.Minute die Weichen bereits früh im Spiel auf Auswärtssieg zu stellen. Erst in der Folge wachten die Hausherren aus ihrem Tiefschlaf auf. Wirklich gefährlich wurde es aber nur selten vor dem Tor von Torhüter ter Stegen. Kurz vor der Pause wurde es dann nochmal wild, in einer ansonsten eher ereignisarmen ersten Halbzeit. Nkunku schraubte in der 40.Minute das Ergebnis aus Sicht der Gäste in die Höhe. Zwar traf Florian Wirtz postwendend zum Anschlusstreffer, doch der Franzose Kingsley Coman nahm mit dem Halbzeitpfiff und dem Tor zum 1:4 Halbzeitstand jegliche Berliner Hoffnung auf einen Punktgewinn. In der zweiten Halbzeit wurde es dann streckenweise peinlich für die Hauptstädter. Die Hausherren agierten nun teilweise vogelwild, kamen in der Offensive zwar zu Torchancen, doch vernachlässigten die Abwehrarbeit auf höchstem Niveau. So hatten die Hessen keine andere Wahl als die Eisernen im eigenen Stadion abzuschießen. Beim SVWW klappte quasi alles, auch wenn es der Mannschaft von Trainer deCoo teilweise sehr einfach gemacht wurde. Zwei weitere Treffer von Osimhen und Nkunku, sowie ein Tor von Laimer machten das 1:9 Debakel der Berliner perfekt.


Wehen Wiesbaden startet eindrucksvoll in die neue Spielzeit. Trotz der tollen Vorstellung in der Hauptstadt wird Trainer deCoo das Ergebnis richtig einordnen können. Für Union heißt es nun erstmal durchatmen und Kräfte bündeln. Einfacher wird es in der kommenden Woche nicht für Trainer Fifachaos. Am 3.Spieltag wartet mit dem MSV Duisburg ein weiterer Hochkaräter.

Fabo · 26.10.2022 22:38 Uhr


Wiesbaden gewinnt Spitzenspiel


Wehen Wiesbaden gegen Borussia Dortmund. Es ist ein ewiges Duell zweier Trainer, die den VDFB und die 1.Liga bereits lange prägen. In dieser Saison wollte die Borussia in Wiesbaden den guten Auftritt aus dem gestrigen Spiel gegen Mainz 05 bestätigen. Genau solche Spiele wie in Wiesbaden könnten für die Mannschaft von Sec in dieser Saison richtungsweisend sein. Dementsprechend groß war die Vorfreude bei den Gästen vor dem Spiel in Hessen. Es sei vorweg gesagt, die Vorfreude war umsonst. Wiesbaden hatte etwa eine Stunde vor dem Duell mit dem BVB einen erfolgreichen Saisonstart erlebt. In Berlin setzte sich die Mannschaft von deCoo deutlich mit 1:9 durch. Beide Teams kamen also mit reichlich Selbstvertrauen ins Spitzenspiel.


53.000 Zuschauer sahen in der Brita-Arena in Wiesbaden eine zu Beginn gefällig aufspielende Dortmunder Mannschaft. Zum Leidwesen der mitgereisten Fans brachte die anfängliche Überlegenheit dem BVB keine nennenswerten Chancen ein. Wiesbaden kam erst wirklich in der 21 Minute ins Spiel, führte dann aber bereits mit 1:0. Zakaria spielte einen schönen Ball auf Osimhen, der zur Führung traf und damit seinen Lauf aus dem ersten Spiel bestätigte. Der Vorlagengeber zum 1:0 war es dann, der sich nur sechs Minuten später etwas glücklich gegen mehrere Dortmunder Abwehrspieler durchsetzte und die Führung der Wiesbadener ausbaute. Die Gäste waren nun völlig von der Rolle. Nkunku, wiederum nur sechs Minuten später, mit dem Treffer zum 3:0. Es war nicht mehr viel übrig vom tollen Dortmunder Auftritt aus dem Spiel gegen Mainz 05. Kurz vor dem Seitenwechsel sorgte dann ein Strafstoß, den Aubameyang sicher verwandelte, für etwas Ergebniskosmetik. Nach der Pause zeigte Schiedsrichter Schröder dann erneut auf den Punkt. Aber diesmal auf der anderen Seite. Osimhen wurde gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Osimhen höchstpersönlich selbst zum 4:1. Die Hausherren schalteten nun in den Verwaltungsmodus und lauerten auf Konter. Die Borussia blieb zwar bemüht, doch in der Offensive lief nicht viel zusammen bei den Ausnahmekönnern der Dortmunder. Die Mannschaft von Sec fand kaum spielerische Lösungen um die Hausherren zu gefährden. Sinnbildlich hierfür die Torschussstatistik, wo der BVB mit vier Torschüssen Magerkost betrieb. Am Ende blieb es beim 4:1, auch weil die Hessen ihre Konter unsauber zu Ende spielten.


Dem Trainer des SVWW wird es egal sein. Zwei Spiele, zwei Siege und insgesamt 13 geschossene Tore sprechen eine eindeutige Sprache. Mit viel Selbstvertrauen geht es dann in der kommenden Woche, im nächsten SDW, gegen den FC Bayern München. Die Borussia hingegen reist mit viel Enttäuschung zurück nach Dortmund. Nach dem vielversprechenden Auftritt am 1.Spieltag, war der Auftritt in Wiesbaden ein Schritt zurück in alte Verhaltensmuster.

Fabo · 26.10.2022 23:42 Uhr

Hoffenheim gewinnt in Bremen!


Das haben sich die Verantwortlichen und Fans vom SV Werder Bremen sicherlich anders vorgestellt. Am Samstagabend verloren die Grün-Weißen im Bremer Weserstadion gegen 1899 Hoffenheim mit 3:4(0:2). Dabei war alles für einen perfekten Saisonauftakt vorbereitet. Sommerliche Temperaturen in Bremen und die Zuversicht gegen einen im Pokal ausgeschiedenen Gegner die ersten drei Punkte der neuen Saison einzufahren. Das daraus nichts wurde, lag vorallem an der schlechten Leistung der Mannschaft von Trainer Cobra.


Hoffenheim kam mit der eben beschriebenen Blamage aus dem VDFB Pokal nach Bremen. Wohl auch deshalb legte Trainer Toxic Wert auf ein kompaktes Zentrum. Die TSG spielte in einem 3-5-2 System, in dem Gündogan, Itakura und Baumgartner für Kompaktheit im Mittelfeld sorgten. Die erste Chance des Spiel galt aber den Gastgebern. Kent setzte sich schön durch, doch der Abschluss ging knapp am Gehäuse von Torhüter Schwäbe vorbei. Nur drei Minuten später zeigten sich das erste Mal die Gäste gefährlich vor dem Tor der Bremer. Noch konnte Bremens Keeper Mvogo parieren, doch bei der anschließenden Ecke und dem Kopfball von Haller war auch Mvogo machtlos. Nur fünf Minuten später sind es Isak und Haller, die bei einer Doppelchance das frühe 0:2 verpassen. Im Gegenzug hatte Kent eine gute Kontersituation, die aber kein Tor einbrachte. In der 32.Minute muss es dann eigentlich 0:2 stehen. Nach einem tollen Zuspiel von Haller muss Gündogan nur noch einschieben, doch das Bremer Kollektiv verhindert den sicheren Gegentreffer. Die Norddeutschen wirkten in dieser Phase unkonzentriert. Ein Fehler im Spielaufbau der Bremer läutete nur eine Minute später die nächste dicke Chance der Gäste ein. Wieder war es Gündogan, der den Ball nicht an Mvogo vorbeibrachte. In der 45.Minute war es dann aber doch soweit. Eine wunderschöne Kombination schloss Isak zur verdienten 0:2 Halbzeitführung ab. Nach der Pause dauerte es bis zur 58.Minute, ehe es wieder gefährlich vor einem der beiden Tore wurde. Eine schöner Konter der TSG landet bei Gündogan, dessen Schuss wird aber gerade noch geblockt. Im direkten Gegenzug brachte dann Thuram die Bremer zurück ins Spiel. In dieser Phase etwas unerwartet, immerhin datierte der letzte Bremer Abschluss aus Minute 18. Der Anschlusstreffer läutete die beste Bremer Phase ein. Nur zehn Minuten nach dem Ausgleich war es Borre, der nach einem Eckball per traumhaften Distanzschuss die Gästeführung egalisierte. Hoffenheim war aber nicht geschockt. Trainer Toxic brachte mit Handwerker für Pereira frischen Wind auf der Außenbahn. Es waren nicht mal sechs Minuten gespielt, da machte sich diese taktische Umstellung der Gäste bereits bezahlt. Nach wunderschönem Pass vom gerade eingewechselten Handwerker traf Itakura per Heber zur erneuten Führung. Wer nun ein Bremer Powerplay erwartete, der wurde bitter enttäuscht. Stattdessen waren es die Sinsheimer, die in der 82.Minute eine weitere gute Konterchance ausließen. In der 90.Minute verloren die Bremer dann den Ball im Spielaufbau. Den direkt eingeleiteten Konter verwerte Isak zur endgültigen Entscheidung. Schluss war allerdings noch nicht. Nach Ablauf der Nachspielzeit zeigten sich die Bremer dann doch nochmal vor dem Tor der Kraichgauer. Der zweite Treffer von Thuram hatte aber nur noch statistischen Wert. Es blieb beim 3:4.


Die Kraichgauer holen sich somit am 1.Spieltag der neuen Saison einen wichtigen Sieg. Das peinliche Ausscheiden aus dem VDFB Pokal konnte die Mannschaft von Trainer Toxic schnell aus der Welt schaffen. Werder hingegen zeigte über weite Strecken der Partie eine schwache Leistung. Zehn gute Minuten reichen in der 1.Liga für keinen Punktgewinn aus...



Trainerstimme (Toxic/1899 Hoffenheim):


"Meine Jungs waren überwiegend dominant. In der Defensive zwar teilweise etwas offen, aber die 3er Kette aus Posch, Süle und Kempf war stehts aufmerksam. Normalerweise müsste das Spiel schon in der ersten Hälfte entschieden sein. Das Tor zum 2:2 fällt auch nicht alle Tage, den Ball muss man auch erstmal so treffen. Danach haben wir wieder die Kontrolle übernommen und die 3 Punkte verdient mit Nachhause genommen.

Durch den Sieg ist schon mal etwas Druck von unseren Schultern gefallen, jetzt weiter trainieren und so weitermachen wie in diesem Spiel, dann siehts schon ganz gut aus."

Fabo · 29.10.2022 20:31 Uhr

Köln vergeigt Erstligarückkehr


Der 1.FC Köln hat den Erstligaauftakt vor heimischer Kulisse im Müngersdorfer Stadion gegen 1899 Hoffenheim vergeigt. Spielerisch überlegen musste sich die Mannschaft von TurkishPele den Kraichgauern am Ende mit 2:3(1:0) geschlagen geben. Für Gästetrainer Toxic bahnt sich damit solangsam ein Lauf an. Bereits am ersten Spieltag gewann die TSG in Bremen. Es war der erste Sieg des Trainers im VDFB. Am heutigen Feiertag folgte gleich der zweite Sieg hinterher.


30.000 Zuschauer kamen mit viel Euphorie ins Müngersdorfer Stadion. Seitdem TurkishPele das Kommando beim Karnevalsverein inne hat, entwickelt sich der Verein rasant weiter. Höhepunkt war der nicht eingeplante Aufstieg in die Elite-Liga des VDFB. Köln war im ersten Spielabschnitt die tonangebende Mannschaft. Die 1:0 Halbzeitführung, datiert aus Minute 22, durch Bruma daher völlig legitim. Im zweiten Spielabschnitt blieb es beim alten Spielverlauf. Die Hausherren waren spielbestimmend, erspielten sich gute Möglichkeiten, wurden aber in der Defensive immer anfälliger. Dies nutzte Haller, Neuzugang aus Magdeburg, in der 61.Minute zum Ausgleich. Die Murat-Elf blieb aber konzentriert und kam nur vier Minuten durch Schindler zur erneuten Führung. Die Kraichgauer erspielten sich kaum Torchancen, wenn es dann aber mal klappte, dann wurde es auch brandgefährlich vor dem Tor des FCs. In der 70.Minute war es erneut Haller, der den Großteil der anwesenden Zuschauer in Schockstarre versetzte. Die Geißböcke blieben ihrer offensiven Spielweise treu und gingen auf den erneuten Führungstreffer. Es war aber Isak, der in der 82.Minute nach einem Konter den Spielverlauf auf den Kopf stellte und den zweiten Saisonsieg der Kraichgauer unter Dach und Fach brachte.


Köln erlebt im ersten Spiel der ersten Liga eine Lehrstunde in Sachen Effektivität. Viel vorwerfen kann man dem Team von TurkishPele allerdings nicht. Es wird eine spannende Saison. Spannend bleibt auch, welchen Weg die Sinsheimer gehen werden. Die zwei Siege gegen Bremen und Köln sind aufjedenfall ein Fingerzeig in Richtung Konkurrenz.

Fabo · 31.10.2022 19:54 Uhr


Meister startet eindrucksvoll


Der 1.FC Nürnberg hat in der 1.Liga wieder mal einen Sieg eingefahren. Beim Saisonauftakt gab sich die Mannschaft von Trainer Dosenbrot im heimischen Frankenstadion keine Blöße und besiegte den 1.FC Köln deutlich mit 6:1(3:0).


Niemand fährt im VDFB gerne nach Nürnberg. Wenn du als Aufsteiger deinen Ligaauftakt bereits vergeigt hast und dann nach Nürnberg reisen musst, wird es meist ein rabenschwarzer Saisonstart. Dies musste nun der 1.FC Köln schmerzhaft erfahren. Die Mannschaft von Trainer TurkishPele zeigte sich von der unnötigen Heimniederlage gegen Hoffenheim rehabilitiert, schaffte es sogar sich Ballbesitzpassagen zu erarbeiten. Nürnberg reichte dennoch eine überschaubare Leistung im ersten Durchgang für drei Treffer. Nach der Pause vergab Volland dann die beste Chance der Gäste. Quasi im Gegenzug schraubten de Bruyne und Saint-Maximin das Ergebnis weiter in der Höhe. Der Aufsteiger kam allerdings noch zum Ehrentreffer. Volland versenkte einen Freistoß direkt im Tor der Franken. Den Schlusspunkt setzte aber wieder der Meister, der in der Schlussphase durch Hazard zum 6:1 Endstand traf.


Der 1.FC Köln erlebt einen bitteren Feiertag. Die Geißböcke sollten die beiden Partien neutral bewerten und richtig einordnen. Die Franken feiern hingegen einen souveränen Saisonauftakt, der auf eine weitere Saison mit Nürnberger Dominanz hindeutet.

Fabo · 31.10.2022 21:16 Uhr


Hertha gelingt Saisonauftakt!


Die alte Dame hat bereits am ersten Spieltag ein echtes Ausrufezeichen in der 1.Liga gesetzt. Im heimischen Olympiastadion besiegte die Mannschaft von Trainer Jomaro den großen MSV Duisburg mit 2:0. Die Tore der Berliner schossen Son und der Brasilianer Tomas.


Die Hertha war vor dem Saisonstart kaum einschätzbar. In der vergangenen Rückrunde schenkte man zum Ende der Saison Punkte und vorallem das Halbfinale im VDFB Pokal am grünen Tisch ab. Nun wollen die Berliner in dieser Saison mit neuer Hardware wieder angreifen. Und mit neuen Spielern. So verpflichteten die Hauptstädter vor Saisonbeginn Hakan Calhanoglu. Der Mittelfeldspieler erhöht nochmal die Qualität des Berliner Kaders, der ohnehin mit 25 Spielern üppig besetzt ist. Der türkische Nationalspieler war am heutigen Freitagnachmittag noch nicht der Unterschiedsspieler. Diese Aufgabe übernahmen im Spiel gegen den MSV die beiden Stürmer Tomas und Son. Sie machten den Unterschied in einer offenen und zumeist ausgeglichenen Partie. Die Stimmung unter den 76.000 Zuschauern, das Berliner Olympiastadion war ausverkauft, wuchs von Minute zu Minute. Nach dem erfolgreichen Saisonstart feierten die Spieler ausgelassen vor der eigenen Fankurve. Während die alte Dame auf einen erfolgreichen Saisonstart zurückblicken kann, werden die Zebras mit schlechter Stimmung zurück ins Ruhrgebiet gereist sein. Das Auswärtsspiel bei der Hertha war auch die Rückkehr des langjährigen Duisburger Trainers Kevin, der in der vergangenen Saison aus gesundheitlichen Gründen von Leo vertreten wurde, auf die VDFB Bühne. Dieses Comeback ging gründlich in die Hose. Und so irgendwie auch die Hoffnung, dass es der MSV in dieser Saison schaffen könnte, dem Dauermeister aus dem Frankenland Paroli bieten zu können.

Fabo · 04.11.2022 16:12 Uhr


Mainz mit zwei Siegen am Freitag!


Der FSV Mainz 05 hat am heutigen Freitag die Niederlage aus dem Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund wettgemacht. In einem torreichen Heimspiel gegen Holstein Kiel setzte sich die Mannschaft von Trainer Feulner mit 6:4(3:2) durch. Im folgenden Gastspiel beim VfB Stuttgart siegten die 05er mit 1:5(1:2). Am heutigen Abend könnte im Heimspiel gegen den FC Bayern München gar der dritte Sieg des Tages folgen.


Unter der Woche verließ Marko Arnautovic den FSV Mainz 05 in Richtung Köln. Der Wechsel zum direkten Ligakonkurrenten kam etwas unerwartet, immerhin war der Österreicher in der Vorbereitung mit der beste Akteur der Mainzer. Nun muss es also Luka Jovic richten. Nach dem Abgang von Arnautovic liegt nun mehr Verantwortung auf den Schultern des Serben. Am heutigen Freitag zeigte Jovic auf beeindruckenderweise, dass er mit dieser Rolle mal so gar keine Probleme hat. In den heutigen beiden Partien schossen die Rheinhessen 11 Tore, eine beeindruckende Zahl. Doch die Torausbeute von Luka Jovic setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Satte acht Treffer gelangen dem Serben am heutigen Freitag. Besonders treffsicher war Jovic im Spiel gegen Holstein Kiel, wo er mit seinen fünf Treffern das Spiel gar im Alleingang entschied. Die Störche werten sich zwar wacker und konnten in der ersten Halbzeit den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen, doch Jovic war einfach stärker. So reisten die 05er mit einem 6:4 Heimsieg im Gepäck zum Auswärtsspiel nach Stuttgart. Im Schwabenland machte Jovic dort weiter, wo er im Heimspiel gegen Kiel aufgehört hatte. Bereits in der ersten halben Stunde gelang dem Serben ein Doppelpack. Die Schwaben kamen vor der Pause zwar nochmal ins Spiel zurück, doch nach dem Seitenwechsel machten Firmino, Shaqiri und erneut der überragende Jovic den zweiten Saisonsieg der 05er perfekt.


Die Mannschaft von Trainer Feulner konnte also die Niederlage aus dem ersten Spiel der Woche gegen Dortmund gut verkraften. Am Abend werden die 05er alles dran setzen den perfekten Freitag mit einem Heimsieg gegen Bayern München zu krönen.

Fabo · 04.11.2022 17:38 Uhr


Hertha gewinnt auch in Sinsheim


Die alte Dame hat auch das zweite Spiel in der 1.Liga für sich entschieden. In der Nacht zu Samstag siegte die Jomaro-Elf mit 1:4 im Kraichgau. Mit nun sechs Punkten aus zwei Spielen kletterten die Berliner in der Tabelle, hinter Wiesbaden und Wolfsburg, auf den dritten Tabellenplatz. Für die Kraichgauer war die Heimpleite gegen Hertha die erste Niederlage der 27.Saison.


Er hat momentan prächtige Laune. Der Trainer der Hertha Jomaro ist sichtlich zufrieden mit dem Saisonstart und hat eher Bock auf Feiern mit den eigenen Fans statt auf nervige Pressekonferenzen. Ins Sinsheim konnten die Hauptstädter an die gute Leistung aus dem Spiel gegen Duisburg anknüpfen. Wie im Heimspiel zeigten sich auch im Kraichgau vorallem Stürmer Son und Tomas treffsicher. Während der Brasilianer einen Treffer beim 1:4 Auswärtssieg der alten Dame beisteuerte, traf Son sogar doppelt. Den vierten Treffer der Berliner erzielte Reyna. Den Hoffenheimern blieb nur der Ehrentreffer von Haller.


Sollten die Berliner tatsächlich so weiter machen, könnte es vielleicht was werden, mit der ersten Teilnahme an der Champions League seit Langem. Die TSG 1899 Hoffenheim muss nach einem beeindruckenden Start nun die erste Niederlage der neuen Erstligasaison hinnehmen.

Fabo · 06.11.2022 12:22 Uhr


Wolfsburg setzt sich an die Spitze


Der VfL Wolfsburg hat seine Ambitionen in der 27.Saison auch am dritten Spieltag der 1.Liga untermauert. Im Heimspiel gegen Bayern München holte die Mannschaft von Trainer J1n einen ungefährdeten 5:0(2:0) Heimsieg. Überragender Akteur auf Seiten der Wölfe war Robert Lewandowski, der gleich alle fünf Tore der Hausherren erzielte.


Wir haben ihn zwar nicht gefragt. Doch wir glauben, dass der Trainer des FC Bayern München, Pitbull, eine leise Vorahnung hatte, wie der Münchener Saisonauftakt in Niedersachsen verlaufen könnte. Die Gäste aus Bayern hielten gut eine Stunde das eigene Tor sauber, doch dann belohnte Lewandowski eine couragierte Leistung der Wölfe mit dem Führungstreffer. Nur fünf Minuten später erhöhte der Pole auf 2:0. Das Spiel war nun entschieden und nahm in der zweiten Halbzeit seinen erwarteten Lauf. Mit einem Hattrick schraubte der Ausnahmespieler Robert Lewandowski das Ergebnis weiter in die Höhe.


Der VfL Wolfburg wahrt seine weiße Weste und führt mit nun drei Siegen aus den ersten drei Begegnungen die Tabelle der 1.Liga an. Der FC Bayern München, der eigentlich schon am Freitagabend gegen Mainz 05 in die Saison starten wollten, startet erwartbar schlecht in die neue Saison.

Fabo · 06.11.2022 19:27 Uhr


Düsseldorf holt Dreier zum Auftakt


Fortuna Düsseldorf ist am heutigen Sonntag erfolgreich in die 27.Saison gestartet. In Hoffenheim siegte die Mannschaft von Trainer Johan mit 2:3. Für die Kraichgauer ist es die zweite Niederlage in Folge.


Der anfängliche Glanz ist allmählich etwas verblasst. Während die TSG 1899 Hoffenheim mit zwei Siegen fulminant in die neue Spielzeit gestartet ist, musste man sich bei der 2:3 Niederlage gegen Düsseldorf zum zweiten Mal in Serie geschlagen geben. Im Spiel gegen die Fortuna erwischten die Gäste den besseren Start. Ein Doppelschlag von John Verhoek, der heute einen glänzenden Tag erwischte, brachte die Fortuna früh auf die Siegerstraße. Die Kraichgauer blieben aber im Spiel und kamen durch Ilkay Gündogan zum Anschlusstreffer. Die Düsseldorfer waren aber am heutigen Sonntagnachmittag einfach effektiver und hatten zudem John Verhoek in ihren Reihen. Der Stürmer schoss auch den dritten Treffer der Gäste und entschied somit die enge Partie zugunsten der Fortuna. Der erneute Anschlusstreffer von Isak brachte den Sinsheimern nichts mehr ein.


Die Fortuna kann also die gute letzte Saison, die auf einem hervorragenden achten Tabellenplatz abgeschlossen wurde, zumindest im ersten Spiel bestätigen. Der Blick der Kraichgauer richtet sich nach dem kurzen Höhenflug nun wieder nach unten.

Fabo · 06.11.2022 21:07 Uhr


Mainz besiegt couragierte Münchener


Etwas verspätet berichten wir über den dritten Mainzer Sieg in der 1.Liga. Am vergangenen Sonntagabend siegte die Mannschaft von Trainer Feulner mit 1:0(1:0) gegen den FC Bayern München. Mit dem dritten Sieg in Folge setzen sich die Rheinhessen in der Spitzengruppe der 1.Liga fest.


Mainz geht aus Sicht der Dortmunder den entgegengesetzten Weg. Während der BVB nach dem Sieg am ersten Spieltag im ersten SDW zwei Mal in Folge verlor, holten die Mainzer zwei Siege. Am vergangenen Sonntag folgte gegen den FCB dann der dritte Erfolg der noch jungen Spielzeit. Das goldene Tor schoss Luka Jovic, der sich früh in der Saison in hervorragender Verfassung präsentiert, in der 28.Minute. In einer Phase hinein, wo die Gäste doch gefälligen Fussball spielten, doch ihre Chancen zu kläglich vergaben. In der zweiten Halbzeit blieb es ein couragierte Auftritt der Münchener in der Fremde. Doch die Pitbull-Elf kam zu keinem eigenen Treffer, auch weil die Rheinhessen im zweiten Durchgang den knappen Vorsprung clever verwalteten.


In Mainz gibt es in dieser Saison zwei neue Publikumslieblinge. Der neue alte Coach Feulner und Luka Jovic, der den Abgang von Marko Arnautovic schnell vergessen machte. Für die Bayern steht trotz toller Leistung eine schwere Saison an.

Fabo · 08.11.2022 13:56 Uhr

Wölfe ohne Mühe!


Der VfL Wolfsburg hat seine weiße Weste gewahrt und das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart für sich entschieden. In Bad Cannstatt setzten sich die Wölfe erwartungsgemäß mit 0:4(0:1) durch. Damit führen die Niedersachsen mit vier Siegen aus den ersten vier Spielen die Tabelle der 1.Liga an.


Nicht nur die Wölfe als Mannschaft führen eine Tabelle der 1.Liga an, sondern auch Wolfsburgs Mittelstürmer Robert Lewandowski. Der Pole erzielte beim 0:4 Auswärtssieg der Wölfe zwei Treffer und steht nun mit 10 Toren auf dem ersten Platz der Torjägerliste. Die Schwaben konnten das Spiel bis in die Mitte der ersten Halbzeit offen halten. Sechs Minuten vor dem Seitenwechsel war es dann Lewandowski, der die Wölfe auf die Siegerstrasse brachte. Nach der Pause brauchte der Ausnahmestürmer nur acht Minuten um auf 0:2 zu erhöhen. Als dann Thiago nur drei Minuten später gar auf 0:3 stellte, war das Spiel endgültig entschieden. Den Schlusspunkt setzte Shipnoski kurz vor Toreschluss.


Während die Niedersachsen die Liga anführen, ist der VfB Stuttgart weiterhin punktlos Tabellenletzter der 1.Liga. Zudem bereitet das Torverhältnis den Schwaben Sorgen. Nach drei Spielen kassierte der VfB bereits 15 Gegentore. Viel spricht dafür, dass es die besagte schwere 27.Saison werden wird, die dem neuen Trainer bereits bei Vertragsunterzeichnung angekündigt wurde.

Fabo · 09.11.2022 19:45 Uhr


Einmal chancenlos, einmal nah dran


Holstein Kiel hat am gestrigen Donnerstag gleich zwei undankbare Aufgaben hinter sich gebracht. Während die Störche bei der 5:1(1:0) Niederlage beim VfL Wolfsburg noch chancenlos waren, hielt die Mannschaft von Trainer Chefkopf das Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden (1:2(1:2)) bis zum Schlusspfiff offen.

In Niedersachsen brachte Thiago den Spitzenreiter bereits nach drei Minuten in Führung. In der Folge hatte der Favorit aber Mühe sich hochkarätige Torchancen zu erspielen. So dauerte es bis in die zweite Halbzeit hinein, ehe Lewandowski (55.) und Thiago (61.) mit seinem zweiten Treffer per Doppelschlag das Spiel entschieden. In der 73.Minute legte Lewandowski seinen zweiten Treffer zum 4:0 nach. Thomas Meunier erzielte nur drei Minuten später zumindest den Kieler Ehrentreffer. Den Schlusspunkt setzte der beste Spieler auf dem Feld, nämlich Tiago mit seinem dritten Tor zum 5:1 Endstand. Auch im darauffolgenden Heimspiel verschliefen die Störche die Anfangsphase. So hatte Laimer leichtes Spiel, der nach Doppelpass mit Bailey den in der Mitte freistehenden Zakaria bediente. Der Schweizer hatte keine Mühe die frühe Wiesbadener Führung zu erzielen (9.). Nach einer Viertelstunde kam es noch dicker für Holstein. Wieder war es Laimer, der einen gefährlichen Angriff der Gäste einleitete. Am Ende stand Nkunku goldrichtig (16.). Der SVWW verpasste es dann in der Folge das Spiel endgültig zu entscheiden, so kamen die Kieler kurz vor der Pause durch Philipp tatsächlich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit schafften es die Hausherren allerdings nicht, den Schwung vom Anschlusstreffer auf den neuen Durchgang zu übertragen. Aber auch der Favorit hatte nun seine Mühe sich Torchancen zu erspielen. So blieb es am Ende bei einem knappen 1:2 Erfolg der Hessen.


Wiesbaden veredelt Donnerstag mit Kantersieg


Den knappen Erfolg von der Ostseeküste konnte der SV Wehen Wiesbaden im darauffolgenden Heimspiel gegen den VfB Stuttgart veredeln. So hatte das Spitzenteam von Trainer deCoo gegen den Abstiegskandidaten aus dem Schwabenland kaum Mühe und gewann deutlich mit 9:0(4:0). Eine gute halbe Stunde hielt das Bollwerk der Stuttgarter, doch dann brach der VfB zusammen. Binnen 15 Minuten schoss der SVWW vier Tore und entschied die Partie so vorzeitig. Im zweiten Durchgang nahm das Spiel dann seinen erwarteten Lauf. Die deCoo-Elf bewahrt mit vier Siegen aus vier Spielen die weiße Weste und bleibt den Wölfen auf den Fersen. Respekt musste man den mitgereisten VfB Fans aussprechen. So feierten die Anhänger, trotz des miserablen Saisonstarts und dem peinlichen Auftritt in Wiesbaden, ihre Mannschaft.


Mainz nun ein Spitzenteam?!


Einen weiteren Sieg in der 1.Liga hat am gestrigen Donnerstagabend der 1.FSV Mainz 05 eingefahren. Die Nullfünfer setzten sich am Bruchweg mit 2:0(1:0) gegen den SV Werder Bremen durch. Die Norddeutschen hatten zwar deutlich mehr Spielanteile, doch die Tore schossen an diesem Abend die Mainzer. Nach einer halben Stunde brachte Shaqiri die Rheinhessen in Führung. Nach der Pause blieb es beim gleichen Bild. Bremen, die deutlich aktiviere Mannschaft, doch es waren wieder die Nullfünfer, die einen Konter zum 2:0 Endstand (Torschütze: Shaqiri) nutzten. Nach der Pleite am ersten Spieltag gegen den BVB holten die Mainzer satte vier Siege. Mit nun zwölf Punkten kletterte die Mannschaft von Trainer Feulner zumindest vorübergehend auf den dritten Tabellenplatz. Bremen ist auch nach zwei Spielen weiterhin punktlos.

Fabo · 11.11.2022 18:45 Uhr


Bremen gewinnt erstmals


Der Freitagabend stand in 1.Liga für den Kampf um den Klassenerhalt. So holte der SV Werder Bremen im Duell gegen die nun seit vier Spielen sieglosen Kieler (2:3(0:1)) die ersten drei Punkte der 27.Saison. Ebenfalls gewann Union Berlin mit 0:3 bei der TSG 1899 Hoffenheim.


An der Ostsee wollten beide Mannschaften unbedingt in die Erfolgsspur zurückkehren. Kiel hatte zumindest schon einen Dreier aus dem Spiel gegen den VfB Stuttgart (6:1) einfahren können. Den besseren Start erwischten aber die bis dato punktlosen Norddeutschen. Nur drei Minuten waren gespielt, da traf Wimmer zur Bremer Führung. Die Gäste nahmen das Selbstvertrauen vom frühen Führungstor mit in den weiteren Verlauf des ersten Durchgangs. Tore fielen allerdings erst nach Wiederanpfiff. Wieder waren nur drei Minuten gespielt, als Thuram auf 0:2 erhöhte. Kiel war, wie zu Beginn des Spiels, gedanklich noch nicht auf dem Feld. Anders als noch im ersten Durchgang nutzten die Gäste nun ihre Torchancen konsequent. Nur fünf Minuten nach Thurams Treffer legte Kent das 0:3 nach. Das Spiel war nun entschieden, wurde aber dennoch noch einmal spannend. In der Schlussphase erzielte zunächst Sargent den 1:3 Anschlusstreffer. Emre Mor traf in der Nachspielzeit gar zum 2:3, doch die Norddeutschen überlebten die letzten Sekunden des Spiels unversehrt. So reisten die Bremer mit guter Laune und den ersten drei Punkten zurück in die Hansestadt. Zudem erreichte die Mannschaft von Trainer Cobra am heutigen Abend die Hauptrunde des diesjährigen VDFB Pokals.



Krise in Sinsheim!


Vor der Partie gegen Union Berlin wollte Hoffenheims Trainer Toxic nichts von einer Krise wissen. Auf einer selbst einberufenen Pressekonferenz widersprach der neue Trainer der Kraichgauer diesbezügliche Medienberichte. Ausgerechnet nach der Partie gegen seinen Ex Verein kann wohl auch der Trainer die Krise in Hoffenheim nicht mehr wegreden. Vor 28.000 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena hatte sich die TSG, nach zuletzt zwei Pleiten, viel vorgenommen. Doch auf dem Spielfeld sah man davon wenig. Stattdessen waren es die bis dato punktlosen Eisernen, die das Kommando über das Spiel übernahmen. Matchwinner auf Seiten der Gäste war Origi, der alle drei Berliner Tore beim 0:3 Auswärtssieg erzielte. Die Eisernen feiern, nach den beiden Pleiten gegen Wolfsburg und Wiesbaden, einen enorm wichtigen Dreier für den weiteren Saisonverlauf. Unklar allerdings, ob der aktuelle Cheftrainer der Eisernen, der zur aktuellen Saison verpflichtet wurde, dann noch auf dem Trainerstuhl der Berliner sitzen wird. Berliner Medienberichten zufolge steht der Coach von Union Berlin kurz vor einer Auszeit aus dem Trainergeschäft. Die Vereinsverantwortlichen wollten sich im Rahmen des Auswärtsspiels in Hoffenheim nicht zu diesem Thema äußern.

Fabo · 11.11.2022 23:27 Uhr


Franken wahren weiße Weste


Der 1.FC Nürnberg hat am gestrigen Sonntag zwei überzeugende Siege in der Hauptstadt gefeiert. Bei der alten Dame siegten die Franken mit 0:3(0:2). Die Berliner setzten auf eine kompakte Defensive, die den Rekordmeister über weite Strecken in der ersten Halbzeit auch unter Kontrolle halten konnte. Aber in einem Spiel gegen den 1.FC Nürnberg ist dies meist schon zu wenig. So auch am gestrigen Sonntag, wo Saint-Maximin mit einem Doppelpack die Franken im ersten Durchgang auf die Siegerstraße brachte. Im zweiten Durchgang setzte Hazard den 0:3 Schlusspunkt. Zuvor gewannen die Franken auch beim Stadtnachbarn der Hertha, beim 1.FC Union Berlin. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang siegte der Rekordmeister bei den Eisernen mit 0:6. Nach der Partie sprach der Trainer des Rekordmeisters Dosenbrot von einem zu hohen Sieg der Franken. In der Tabelle wahrt der 1.FCN seine weiße Weste und rückt auf den 3.Tabellenplatz vor.


HSV startet erfolgreich


Auch der Hamburger SV hat ein erfolgreiches Wochenende hinter sich. Der Aufsteiger holte in den ersten beiden Partien der neuen Saison gleich vier Zähler. 41.400 Zuschauer kamen beim Saisonauftakt gegen den VfB Stuttgart in den Hamburger Volkspark. Und die Spieler zahlten den Besuch der Fans eindrucksvoll zurück. So führte der HSV bereits zur Pause dank des Doppelpacks von Sebastian Polter und dem Tor von Katompa Mvumpa mit 3:0. In der zweiten Halbzeit verwalteten die Norddeutschen den Vorsprung und kamen durch Assale in der Schlussphase noch zum 4:0 Endstand. Während die Rothosen einen erfolgreichen Saisonstart feiern, war es für den VfB Stuttgart bereits die fünfte Saisonniederlage. Auch beim darauffolgenden Auswärtsspiel beim KSV Holstein Kiel konnte der Aufsteiger aus der Hansestadt überzeugen. Zwar reichte es, trotz couragiertem Auftritt, nicht zum zweiten Saisonsieg, doch auch mit dem 3:3(2:2) Remis dürften die HSV Anhänger zufrieden gewesen sein. Merino und Mvumpa drehten die frühe Kieler Führung von Genki Haraguchi nach einer Viertelstunde. Kurz vor der Pause sorgte dann wieder Haraguchi für den 2:2 Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel war es erst Polter, der den HSV erneut in Führung brachte. Zum Auswärtssieg sollte es allerdings nicht reichen, weil Emre Mor kurz vor Schluss zum verdienten Kieler Ausgleich traf. Nach drei Niederlagen am Stück konnten die Störche zumindest mal wieder ein kleines Erfolgserlebnis feiern. Der HSV startet mit vier Punkten erfolgreich in die neue Saison.


Auch Köln voll im Soll


So wie der Hamburger SV hat auch der 1.FC Köln am Wochenende vier Punkte aus zwei Spielen geholt. In Bremen holte die Mannschaft von TurkishPele einen 3:5(1:2) Auswärtssieg und damit die ersten Punkte der neuen Saison. Dabei ließen sich die Kölner auch nicht von einem frühen Rückstand beirren. Noch vor der Pause drehten Bruma und Volland die Partie zugunsten des Aufsteigers. Marcus Thuram sorgte nach der Pause für den zwischenzeitlichen Ausgleich der Bremer. Den Unterschied machte dann Marko Arnautovic, der die Kölner per Doppelpack mit 2:4 in Führung brachte. Es war aber noch nicht die Entscheidung in einer packenden Erstligapartie. Die Hausherren kamen durch Kent noch einmal zurück ins Spiel. Der Aufsteiger wackelte nun zunehmend, brachte die knappe Führung aber über die Zeit. In der Nachspielzeit sorgte Volland, mit seinem zweiten Tor, für die endgültige Entscheidung. Auch das darauffolgende Heimspiel der Geißböcke gegen Hertha BSC verlief ähnlich spektakulär. Der FC ging mit einer 3:2 Führung in die Pause, doch die alte Dame verdiente sich, dank einer deutlichen Steigerung im zweiten Spielabschnitt, beim 4:4 Remis einen Zähler. Mit nun vier Punkten aus vier Spielen verlassen die Geißböcke die Abstiegsränge und klettern gar hoch auf den 8.Tabellenplatz.

Fabo · 14.11.2022 14:43 Uhr


Schwaben demonstrieren Zusammenhalt


Knapp 300 Fans vom VfB Stuttgart kamen am gestrigen Montagabend zur zweiten Trainingseinheit des Tages. Dabei stärkten die Fans der Mannschaft, nach einem katastrophalen Saisonstart mit fünf Pleiten aus fünf Spielen, den Rücken. Zudem zeigten die Ultras ein Spruchband, welches sich für Stadien ohne Einschränkungen stark macht. In der Liga läuft dem VfB Stuttgart solangsam die Zeit davon. In den nächsten Wochen warten Gegner wie Duisburg und Nürnberg. Unwahrscheinlich, dass die Janko-Elf den großen Vereinen in der derzeitigen Verfassung ein Bein stellen kann. Das Augenmerk der Schwaben liegt daher eher auf den Duellen gegen Hoffenheim und Düsseldorf. In diesen Spielen sollte der VfB unbedingt etwas zählbares einfahren. Trotz der prekären Lage steht der Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle weiter hinter Trainer Janko. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung sprach Wehrle dem jungen Cheftrainer sein vollstes Vertrauen aus:


"Wir werden sicherlich nicht den Trainer in Frage stellen. Wir wussten vor der Saison, was uns in diesem Jahr erwarten wird. Janko hat im Verein schon einige Stellschrauben verändert und neue Prozesse eingeleitet. Dies alles benötigt allerdings die notwendige Zeit. Schlussendlich steht auch nicht Janko auf dem Spielfeld, sondern unsere Mannschaft. Diese nehme ich in den kommenden Wochen in die Pflicht!"

Fabo · 22.11.2022 00:37 Uhr


Wolfsburg führt Tabelle an


Der Meisterschaftskampf in der Eliteliga des VDFB wird geprägt von vier Vereinen, die sich auch vor der Saison durchaus berechtigte Hoffnungen auf einen spannenden Meisterschaftskampf gemacht haben. So führt der VfL Wolfsburg nach zehn Spielen die Tabelle der 1.Liga an. Die Niedersachsen gingen in allen zehn Begegnungen als Sieger vom Feld. Dies schaffte neben den Wölfen bisher nur der 1.FC Nürnberg, der in bisher sechs Spielen stets gewann. Solch eine weiße Weste hatte eigentlich auch der SV Wehen Wiesbaden inne, doch die Hessen standen am gestrigen Montagabend erstmals in der Liga ohne Punkte da. Vor heimischer Kulisse verlor der SVWW mit 1:4 gegen den VfL Wolfsburg. Die Wölfe haben sich so ein kleines Polster auf die Hessen erspielt. Neben der deCoo-Elf wird auch erstmal der MSV Duisburg den Meisterschaftskampf aus der Verfolgerrolle begutachten. Die Zebras starteten mit einer dicken Hypothek in die neue Spielzeit. Denn am 1.Spieltag verlor der MSV überraschend gegen Hertha BSC. Danach folgten fünf Spiele mit meist überzeugenden Siegen. In dieser Woche stehen die Zebras im Spitzenspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden dann vor dem Scheideweg.


Mainz mit nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen


Das Tabellenmittelfeld beginnt quasi mit dem Tabellenfünften aus Mainz. Die Mannschaft von Trainer Feulner startete euphorisch in die 27.Saison, doch zuletzt steckte etwas der Wurm im Spiel der 05er drin. Aus den letzten fünf Spielen holten die Mainzer nur einen Sieg. Zur Verteidigung der Rheinhessen muss man aber auch sagen, dass zuletzt mit Wiesbaden, Duisburg und Wolfsburg drei der vier besten Mannschaften auf die 05er warteten. Jeweils zehn Punkte haben die beiden Aufsteiger aus Köln und Hamburg bisher geholt. Während der 1.FC Köln für diese Ausbeute acht Spiele benötigte, war der HSV mit nur sechs Spielen etwas schneller. Daher sind die Rothosen auch der bisher beste Aufsteiger. Ebenfalls zehn Zähler hat Hannover 96 auf dem Konto. Und würde es nach der Nase von Trainer Bergsen gehen, dann könnten es minimum zwei Punkte mehr sein. Doch im kleinen Nordderby gegen Werder Bremen enttäuschte 96, sodass man am Ende gar glücklich über den einen Punktgewinn beim 2:2 Remis sein musste.


Keine Ausreden mehr für BVB


Nun hat Borussia Dortmund nach fünf Spielen gleich drei dicke Brocken hinter sich gebracht. In den kommenden Aufgaben gilt es nun für die Mannschaft von Trainer Sec zu punkten. Da gibt es keine Ausreden, denn ansonsten droht dem BVB der Abstiegskampf. Genau dort steckt ein anderer Traditionsverein schon drin. Der SV Werder Bremen hat nach acht Spielen gerade einmal magere vier Punkte auf dem Konto. Noch reicht es für die Norddeutschen für den 14.Tabellenplatz, doch sollten die Konkurrenten ihre Nachholspiele gewinnen, dann droht den Bremern der Absturz auf einen Abstiegsplatz. Dies möchte auch der FC Bayern München verhindern. Die Bayern belegen mit drei Punkten, nur aufgrund der besseren Tordifferenz, den ersten Nichtabstiegsplatz. Zwar gewann die Pitbull-Elf zuletzt in Sinsheim, doch der FCB spürt weiter den heißen Atem der Konkurrenz. Den ersten Pflichtspielsieg holte sich der VfB Stuttgart im Heimspiel gegen den FC St.Pauli. Damit krönte die Elf von Trainer Janko eine perfekte Woche, in der im Pokal auch der Lokalrivale aus Karlsruhe geschlagen werden konnte. Mit dem neu gewonnenen Selbstvertrauen blicken die Schwaben optimistisch in die kommenden Wochen. Durch den Heimsieg über den FCSP wanderte die rote Laterne weiter zu den Kiezkickern. Auf dem Relegationsplatz steht, ebenfalls mit drei Punkten, der 1.FC Union Berlin. Die Eisernen stellten vor einer Woche mit Skrillex einen Interimstrainer vor. Dessen Comeback im VDFB verlief allerdings alles andere als erfolgreich. Die Eisernen unterlagen dem MSV Duisburg deutlich mit 1:7.

Fabo · 29.11.2022 15:04 Uhr


Dortmund hält Wort


Er hatte es angedeutet und bisher hat er Recht behalten. Der Trainer von Borussia Dortmund, Sec, hatte nach dem verkorksten Saisonstart um Geduld gebeten. Mannschaften wie Wolfsburg oder Wiesbaden seien für den BVB noch zu groß, doch die Punkte würden kommen, so lauteten die Worte vom langjährigen BVB Trainer. Und seine Erfahrung sollte ihm Recht geben. So holte der BVB am vergangenen Wochenende den vierten und fünften Saisonsieg. Vorallem der 3:0 Heimerfolg gegen Hannover 96 schmeckte den Dortmunder Fans besonders gut. In der Tabelle schob sich der BVB nämlich vor die Niedersachsen. Verdanken tut das der BVB einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang beim Auswärtsspiel in Düsseldorf. Dort lagen die Dortmunder zur Pause "nur" mit 1:0 zurück, sodass eine Steigerung im zweiten Durchgang doch noch für einen ungefährdeten 1:4 Auswärtssieg reichte.


Hannover lässt Union keine Chance


Die Niederlage in Dortmund schmerzte 96 Trainer Bergsen sichtlich. Dennoch bleiben die Niedersachsen dem BVB auf den Fersen. Der Abstand zum Tabellenfünften beträgt nur zwei Punkte. Vor der Pleite im Westfalenstadion gewann 96 das Heimspiel gegen Union Berlin souverän mit 5:2(1:0). Bis auf die letzten zehn Minuten, wo die Bergsen-Elf noch zwei Gegentore kassierte, war der Auftritt gegen die Eisernen von Reife und Qualität geprägt. Es bleibt spannend, wie weit es für die Niedersachsen in dieser Saison nach oben gehen kann.


Wolfsburg mit großen Titelchancen


Die Chancen auf den ersten Meisterschaftstitel für den VfL Wolfsburg und ihren Trainer J1n steigen quasi täglich. So blieben die Wölfe auch nach dem Topspiel gegen den MSV Duisburg ohne Punktverlust. Nach einem frühen Rückstand brachte Robert Lewandowski die Niedersachsen zurück auf die Siegerstraße. Schon in der ersten Halbzeit drehte der Pole mit einem lupenreinen Hattrick die Partie zugunsten der Wölfe. In der zweiten Halbzeit konnten die Zebras dem Spitzenreiter nur noch wenig entgegensetzen, sodass die Wölfe am Ende einen deutlichen 7:2 Kantersieg einfuhren. Während die Titelchancen in Wolfsburg also stetig steigern, war die Pleite für die Zebras wohl das endgültige Aus im diesjährigen Meisterschaftsrennen.


Norddeutsches Doppelpack


Daran werden wohl auch die beiden Duisburger Siege gegen Bremen und dem HSV nichts ändern. Gegen Werder Bremen ließ sich die Mannschaft von Trainer Kevinho auch nicht von einem frühen Rückstand beirren. Die Norddeutschen kämpften wacker, doch mussten sich am Ende mit 5:2 geschlagen geben. Im darauffolgenden Heimspiel gegen den HSV musste sich die Kevinho-Elf aber mächtig strecken, um doch noch die drei Punkte einzufahren. Wie schon gegen Bremen gerieten die Zebras in der ersten Halbzeit früh in Rückstand. Anders als noch im Heimspiel gegen Werder schafften es die Zebras diesmal nicht die Kontrolle über das Spiel zurückzugewinnen. Stattdessen konnte man froh sein, dass es bei diesem knappen Pausenrückstand blieb. Nach dem Seitenwechsel profitierten die Zebras dann von einem Strafstoß und einer Ampelkarte gegen die Norddeutschen. Mit nun einem Mann mehr auf dem Rasen gelang es dem Favoriten die Partie zu drehen und einen 3:1 Heimsieg einzufahren. In der Tabelle ist der MSV weiterhin Tabellendritter, mit drei Zählern Rückstand zum SV Wehen Wiesbaden.


Achtungserfolg für Kraichgauer


Die TSG 1899 Hoffenheim hat das Auswärtsspiel beim Hamburger SV mit 3:4(2:3) für sich entschieden und somit den zweiten Sieg aus den letzten drei Spielen geholt. Isak brachte die Hoffenheimer früh in Führung, doch Bellarabi und Silas drehten die Partie binnen 15 Minuten zugunsten der Rothosen. Die Kraichgauer blieben aber unbeeindruckt und kamen durch die Tore von Haller und Isak doch noch zur 2:3 Pausenführung. Nach gut einer Stunde sorgte dann Haller mit dem Tor zum 2:4 für die Entscheidung. Merinos Treffer kurz vor Spielende brachte dem HSV nichts zählbares mehr ein. In der Tabelle sorgte der Hoffenheimer Auswärtssieg dafür, dass die Kraichgauer, vor den Norddeutschen, auf den 9.Tabellenplatz springen.


Viele Tore bei Kölner Heimspiel


Die deutliche 5:0 Niederlage bei Borussia Dortmund werden die Fans vom 1.FC Köln bereits wieder verdaut haben. Zu gut sind die Leistungen des Aufsteigers, dass man sich an dieser einen Niederlage zerreißt. Zuvor gelang den Kölnern nämlich einen enorm wichtiger 1:2 Auswärtssieg beim VfB Stuttgart. Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Volland die Geißböcke in Führung. Zwar traf Embolo postwendend zum Ausgleich, doch Bruma sorgte für den 1:2 Kölner Auswärtssieg. Torreich wurde es dann im Heimspiel gegen Holstein Kiel. Dort trennten sich beide Teams 7:7. Weil es so schön war, hier für euch nochmal die bewegten Bilder zum Spiel:


https://youtu.be/QPHKRpIA42Q

Fabo · 05.12.2022 02:27 Uhr


Kiezkicker ohne Chance


Der FC St.Pauli ist beim großen MSV Duisburg erwartungsgemäß unter die Räder gekommen. In der Schauinsland-Reisen-Arena verlor der FCSP mit 7:2. Für die Zebras war es ein wichtiger Heimsieg, immerhin kassierte man zuletzt beim Spitzenreiter VfL Wolfsburg eine herbe Niederlage.


Am heutigen Dienstag war der spielentscheidene Mann wieder einmal Erling Haaland. Der Norweger erzielte binnen 60 Minuten satte sechs Tore. Damit antwortete der Ausnahmestürmer eindrucksvoll auf die aufkommende Kritik nach dem Gastspiel in Wolfsburg. Die Kiezkicker verteidigten zwar leidenschaftlich, doch der Qualität der Zebras konnte die Schieke-Elf nichts entgegensetzen.


In der Tabelle ist der MSV nun punktgleich mit dem SV Wehen Wiesbaden, wobei die Hessen noch ein Spiel in der Hinterhand haben. Die Hamburger bleiben auch im dritten Anlauf ohne Punktgewinn. Der Duisburger Trainer Kevinho zeigte sich aber zuversichtlich, dass sein Gegenüber in den kommenden Wochen die ersten Erfolgserlebnisse feiern wird.

Fabo · 06.12.2022 19:49 Uhr

Endlich!


Da ist er! Der erste Sieg von Borussia Dortmund gegen einen der Big Player im VDFB. Im Wedaustadion erwischte der BVB den besseren Start, doch Duisburgs Lebensversicherung Erling Haaland brachte den Favoriten zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit belohnten sich die Dortmunder für einen couragierten Auftritt und gewannen am Ende mit 2:4(1:2).


Die Borussia kam mit dem Selbstvertrauen aus zuletzt vier gewonnenen Spielen nach Duisburg. Dieses Selbstvertrauen war, von Spielbeginn an, auf dem Rasen spürbar. So erwischten die Gäste die Zebras auf dem falschen Fuß. Ehe sich der Duisburger Trainer umschauen konnte, führte der BVB mit 0:2. In der Folge wachten die Hausherren auf und kamen durch Erling Haaland, noch vor der Pause, zum Anschlusstreffer. Nach Wiederbeginn war es wieder der Norweger, der zum Ausgleich treffen konnte. Die Borussia ließ sich aber auch vom Ausgleichsschock nicht beirren. In einer temporeichen zweiten Halbzeit, in der beide Teams auf Sieg spielten, sorgten die Tore von Mane und Rebic für einen überraschenden 2:4 Auswärtssieg des BVB.


In der Tabelle macht die Mannschaft von Sec einen wichtigen Schritt Richtung internationales Geschäft. Mit nun 18 Punkten zog der BVB, zumindest temporär, mit dem amtierenden Meister aus Nürnberg gleich. Bei drei Spielen weniger und nur sieben Punkten Rückstand ist auch der MSV Duisburg weiter in greifbarer Nähe. Die Zebras verabschieden sich mit der gestrigen Niederlage endgültig aus dem Tittelrennen. Drei Niederlagen nach zwölf Spielen sind im VDFB einfach zu viel, um bei den ganz großen Teams mitzuspielen. In den kommenden Wochen sollte sich die Kevinho-Elf auf die Verteidigung des 4.Platzes konzentrieren.



Mainz mit Befreiungsschlag


Der FSV Mainz 05 hat am gestrigen Dienstagabend in der 1.Liga einen Befreiungsschlag gefeiert. In einer ausgeglichenen Partie in Köln-Müngersdorf setzte sich die Mannschaft von Trainer Feulner mit 2:3(1:0) durch. Damit feierten die Rheinhessen den ersten Sieg nach zuletzt vier sieglosen Spielen in Folge.


Bei den 05ern stand im Müngersdorfer Stadion mit Sheraldo Becker ein frischer Neuzugang in der Startelf. Für den Stürmer wechselte 05 Coach Feulner sogar die Grundordnung. Aus einem Stürmer wurden in Köln zwei Spitzen. In der ersten Halbzeit blieben die Rheinhessen aber blass. Insgesamt waren Torchancen eher Mangelware, sodass es sinnbildlich war, dass der einzige Treffer des ersten Durchgangs nach einer Standardsituation fiel. Kurz vor der Pause war es Joelinton, der nach einer Ecke die 1:0 Kölner Pausenführung erzielen konnte. In der Halbzeitpause veränderte der Mainzer Trainer abermals die Statik des Spiels. So sollte Januzaj vom Flügel ins Zentrum rücken. Für die blassen Shaqiri und Jovic kamen Pierre-Gabriel und King. Die Kölner fanden nach der erneuten Umstellung kaum noch Zugriff aufs Mainzer Spiel. In der 56.Minute spielte Neuzugang Becker Januzaj frei, der nur noch zum Ausgleich einschieben musste. Das Momentum lag nun klar bei den Rheinhessen, die nur sechs Minuten später durch King das Spiel drehen konnten. Köln gab sich aber nicht auf und die Murat-Elf kam etwas überraschend durch Arnautovic zum direkten Ausgleich. Wiederum nur drei Minuten später war es wieder Becker, der mit seiner dritten Vorlage am gestrigen Dienstag Januzaj bediente. Januzaj versenkte den Ball, wie schon beim 1:1, eiskalt im Tor der Geißböcke. In der Schlussphase hatte der 1.FC Köln durchaus noch gute Einschussmöglichkeiten, doch die 05er retteten den knappen Vorsprung über die Zeit.


Nach vier sieglosen Spielen hat es in der Domstadt also endlich wieder zu einem Mainzer Erfolgserlebnis gereicht. Durch den knappen Auswärtssieg rücken die 05er auf den 6.Tabellenplatz vor. Der Aufsteiger aus Köln rangiert, trotz der Niederlage, nur einen Platz dahinter.

Fabo · 07.12.2022 11:40 Uhr


VfL Wolfsburg:


Kurz vor Weihnachten geht der Wolfsburger Trainer, J1n, nochmal in den verdienten Urlaub. Kurz vor der Abreise holte sich der Coach mit seinen Wölfen den zwölften Saisonsieg. Beim Aufsteiger FC St.Pauli hatten die Niedersachsen keine Mühe und gewannen am Ende mit 0:15. Ein Ergebnis, welches im Nachgang noch für Gesprächsstoff sorgen sollte. Der Auswärtserfolg der Wölfe in Hamburg war nicht nur der höchste Sieg der bisherigen Erstligasaison, sondern ligaübergreifend der höchste Erfolg einer Mannschaft im VDFB. Im Nachgang wurde natürlich mächtig diskutiert, ob so ein hohes Ergebnis den überhaupt nötig sei. Diese Diskussion verfolgte der Wolfsburger Trainer, auf seiner Anreise zum Flughafen in Hannover Langenhagen, bereits aus der Ferne. In der Tabelle behalten die Wölfe ihre weiße Weste.


1.FC Nürnberg:


Der Vorsprung der Niedersachsen droht aber allmählich zu schmelzen, da nun auch endlich der amtierende Meister aus Nürnberg in einen gewissen Spielflow kommt. Am vergangenen Mittwoch absolvierte die Mannschaft von Erfolgscoach Dosenbrot gleich drei Pflichtspiele, die natürlich allesamt erfolgreich gestaltet wurden. So hatten die Franken im Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten aus Stuttgart kaum Mühe (5:0). Auch das Heimspiel gegen Hannover 96 (4:1) wurde erfolgreich gemeistert, auch wenn der Nürnberger Trainer nach der Partie von konfusen Situationen im Spiel sprach. Respekt zollte der Serienmeister nicht nur den Niedersachsen, sondern auch den Mainzern, nachdem diese mit 1:6 gegen den 1.FCN verloren hatten. Dank der drei Siege ist der amtierende Meister in der Tabelle auf den 2.Platz vorgerückt. Der Abstand zum VfL Wolfsburg beträgt neun Punkte oder wie wir hier im VDFB sagen: drei Spiele.


Hannover 96:


Von der Pleite beim Rekordmeister blieb Hannover 96 unbeeindruckt. In den drei darauffolgenden Spielen holte die Mannschaft von Trainer Bergsen sieben Punkte. Im Schwabenland mussten sich die Niedersachsen aber ordentlich strecken. Chris Führich brachte den Abstiegskandidaten in Führung. In der zweiten Halbzeit sorgte ein Doppelpack von Cunha dafür, dass die drei Punkte doch nach Niedersachsen reisten. Etwas unspektakulärer verlief das Heimspiel der 96er gegen den FC St.Pauli. Dort sahen die 37.800 Zuschauer im Niedersachsenstadion eine Cunha-Show. Beim 6:0 Heimerfolg der Bergsen-Elf traf der Brasilianer gleich fünfmal. Gerne hätte 96 auch das Heimspiel gegen den KSV Holstein Kiel für sich entschieden, doch dafür hätten die Niedersachsen nicht die Anfangsviertelstunde verschlafen dürfen. Dort lagen die Hausherren nämlich schon mit 0:2 zurück. Sow brachte 96 nach einer guten halben Stunde zurück ins Spiel. Nach der Pause rettete Cunha den Niedersachsen zumindest einen Punkt. Durch die sieben Punkte verdrängt die Mannschaft von Trainer Bergsen Borussia Dortmund vom 5.Tabellenplatz.


Borussia Dortmund:


Ach was hatten wir den BVB nach dem Achtungserfolg gegen den MSV Duisburg gelobt. Nur ein Spiel später ist vom Glanz aus dem Duisburg-Spiel nicht mehr viel übrig. Bei den bis dato so erfolglosen Eisernen kam die Mannschaft von Trainer Sec nicht über ein 1:1 Remis hinaus. Mane brachte die Dortmunder zwar in Führung, doch ein sehenswerter Fallrückzieher von Grifo bescherte den Abstiegskandidaten einen enorm wichtigen Zähler. In der Tabelle fällt der BVB auf den 6.Tabellenplatz zurück.


1.FC Union Berlin:


Die Eisernen haben in den letzten Tagen zwei Gesichter gezeigt. Zwar holte Union beim 1:1 gegen Borussia Dortmund und beim 5:2 Erfolg gegen den VfB Stuttgart vier wichtige Punkte für den Klassenerhalt, doch verpasste es die Skrillex-Elf die Woche beim Gastspiel am Millerntor perfekt abzuschließen. So verlor der 1.FCU beim direkten Konkurrenten FC St.Pauli mit 1:2. Damit bescherten die Eisernen den Kiezkickern den ersten Saisonsieg. In der Tabelle hat die Skrillex-Elf nun vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.


FC St.Pauli:


Die Kiezkicker haben sich auch von fünf Niederlagen zu Beginn der 28.Saison nicht unter kriegen lassen. Im Heimspiel gegen den 1.FC Union Berlin gelang der Mannschaft vom neuen Trainer Mr.Schieke der erste Saisonerfolg. Dank des ersten Dreiers reichen die Kiezkicker die rote Laterne an die punktgleichen Schwaben weiter. Am Millerntor sahen die 25.200 Zuschauer eine ausgeglichene Begegnung, in der am Ende Andre Silva den Unterschied machte. Silva brachte die Hamburger in der ersten Halbzeit in Führung. Diese konnte Vincenzo Grifo aber postwendend ausgleichen. Es blieb lange beim 1:1, ehe André Silva tief in der zweiten Halbzeit den goldenen Hamburger Treffer erzielte.


KSV Holstein Kiel:


Das 2:2 Remis von Holstein Kiel bei Hannover 96 war ein echter Achtungserfolg der Störche. Mit nun neun Punkte bleiben die Norddeutschen zwar weiterhin auf den 11.Tabellenplatz, doch vergrößerte die Elf von Chefkopf den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf sechs Punkte.


Fabo · 09.12.2022 12:04 Uhr


Werder setzt Ausrufezeichen!


Eigentlich wollte Borussia Dortmund, nach dem enttäuschenden Remis bei Union Berlin, in Bremen auf die Siegerstraße zurückkehren. Doch die Mannschaft von Sec enttäuschte im Bremer Weserstadion über die gesamte Spielzeit und verlor so auch in der Höhe verdient mit 5:2(2:0) bei abstiegsgefährdeten Bremern.


Schon vor Anpfiff der Partie stand das Dortmunder Auswärtsspiel im hohen Norden unter keinem guten Stern. Bereits Stunden vor Spielbeginn kam es im Bremer Viertel zu Auseinandersetzungen beider Vereine. Die aktive Fanszene der Borussia reiste per Sonderzug nach Bremen. Angekommen im Bremer Weserstadion sahen die etwa 4.250 mitgereisten BVB Anhänger eine enttäuschende Leistung ihrer Mannschaft. Zwar gestalteten die Gäste die ersten 30 Minuten noch offen, doch selbst dieser Auftritt passte nicht zu den Ansprüchen der Borussia. Als Thuram und Wimmer kurz vor der Pause per Doppelschlag die Bremer in Führung brachten, nahm das Spiel aus BVB Sicht einen traurigen Verlauf. Rebic brachte, nur vier Minuten nach dem Seitenwechsel, die Borussia zwar zurück ins Spiel. Doch wirklichen Auftrieb sollte der Anschlusstreffer den Gästen nicht verleihen. Das lag am Bremer Sanchez, der nur drei Minuten später die alte zwei Tore Führung wiederherstellte. Der Treffer zum 3:1 sollte der Knockout für die Borussia werden. Denn nur paar Minuten später erhöhte Thuram, mit seinem zweiten Tor, auf 4:1. Sancho sorgte aus Gästesicht nochmal für etwas Schadensbegrenzung, ehe in der Schlussminute Thuram eine überragende Bremer Vorstellung mit dem Tor zum 5:2 Endstand krönte.


Während der SV Werder Bremen die beste Saisonleistung zeigte und sich so erst einmal von den Abstiegsplätzen distanziert, verpassten es die Dortmunder mit einem Auswärtssieg im hohen Norden den 5.Tabellenplatz zurück zu erobern. Nach dem enttäuschenden 1:1 bei Union Berlin patzt der BVB also auch beim nächsten Abstiegskandidaten.

Fabo · 11.12.2022 13:15 Uhr


Kiel dreht Spiel am Millerntor


Am vergangenen Samstag holte der KSV Holstein Kiel einen enorm wichtigen Auswärtsdreier beim FC St.Pauli. Bei den Kiezkickern drehte die Mannschaft von Chefkopf einen 2:0 Pausenrückstand in einen 3:4 Auswärtssieg. Damit klettern die Störche in der Tabelle auf den 9.Tabellenplatz und somit in die obere Tabellenhälfte.


Das kleine Nordderby hatte schon in der Vergangenheit für Schlagzeilen gesorgt. Wir erinnern nur ungern an das letzte Auswärtsspiel des FCSP an der Ostsee, wo Fans der Störche versuchten vor Spielbeginn eine Zaunfahne der Hamburger zu stehlen. Am vergangenen Samstag blieb es rundum die Erstligabegegnung ruhig. Auf dem Rasen erwischten die Kiezkicker den besseren Start. Zwar war auch Holstein in der ersten Halbzeit in der Offensive präsent, doch die besseren Chancen hatte der FCSP. In der 24.Minute brachte Ivan Perisic die Mannschaft von Mr.Schieke folgerichtig in Führung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Diawussie gar auf 2:0. In der Halbzeitpause sprach also viel für den zweiten Saisonsieg der Schieke-Elf. Doch daraus wurde nichts, weil sich die Gäste in der zweiten Halbzeit stark steigerten. Zunächst brachte Genki Haraguchi die Störche durch seinen Anschlusstreffer in der 53.Minute zurück ins Spiel. Dann drehte Patrick Schick mit einem Doppelpack (58./72.) das Spiel zugunsten der Störche. Die Kiezkicker gaben sich aber nicht auf und lieferten mit dem Ausgleichstor, nur drei Minuten nach der Führung der Gäste, die passende Antwort. Doch die Kieler ließen sich vom erneuten Rückschlag nicht beirren und spielten weiter auf Sieg. 11:1 Torschüsse für die Mannschaft von Chefkopf in der zweiten Halbzeit sprachen eine klare Sprache. Sechs Minuten vor dem Ende war es dann erneut der Kieler Schick, der die deutliche Leistungssteigerung der Störche mit goldenen Tor zum 3:4 Endstand belohnte.


Der FC St.Pauli verpasste es im Abstiegskampf einen Bigpoint einzufahren. Somit bleiben die Kiezkicker auf einem Abstiegsplatz stehen. Die Kieler hingegen feiern einen enorm wichtigen Auswärtssieg. Durch den knappen Erfolg am Millerntor hat die Chefkopf-Elf nun schon neun Punkte Vorsprung vorm Relegationsplatz. Zudem klettern die Störche in die obere Tabellenhälfte.

Fabo · 12.12.2022 10:28 Uhr


Wiesbaden ohne Mühe


Einen hoch verdienten Heimsieg feierte der SV Wehen Wiesbaden gegen den 1.FC Köln. Zwar konnten die Geißböcke das Spiel in der ersten Halbzeit noch relativ offen gestalten, dennoch ging der Favorit mit einer 3:0 Halbzeitführung in die Kabine. Nach der Pause versuchte der Aufsteiger nochmal zurück ins Spiel zu kommen, doch der FC kam nicht mehr zu nennenswerten Abschlüssen. Besser machten es die Hessen, die nun die aufkommenden Räume clever bespielten und am Ende einen souveränen 7:0(3:0) Heimsieg feierten. In der Tabelle erobert sich die deCoo-Elf, zumindest vorübergehend, den zweiten Tabellenplatz zurück.


Dortmund erkämpft sich Dreier


Borussia Dortmund ist beim Heimspiel gegen den KSV Holstein Kiel auf die Siegerstraße zurückgekehrt. Die Borussia, die zuvor in zwei Spielen ohne Dreier blieb, gewann im heimischen Westfalenstadion mit 6:4(3:3) gegen die Störche. Die Mannschaft von Sec musste sich aber ordentlich strecken, da die Norddeutschen vor dem Tor der Borussia eiskalt zuschlugen. So zeigte sich die Elf von Chefkopf auch vom frühen Rückstand durch Aubameyang unbeeindruckt. Erst schraubte sich Hübers bei einer Gästeecke am höchsten, dann drehte Meunier gar die Partie zugunsten der Störche. Als dann noch Patrik Schick zum 1:3 traf, sprach vieles für einen Kieler Auswärtssieg. Doch BVB Trainer Sec reagierte nach dem dritten Gegentreffer sofort. Der BVB spielte nun in einem noch offensiveren 4-3-3 System. Die Umstellung fruchtete sofort, sodass Mane zum 2:3 Anschlusstreffer traf. Noch vor der Pause egalisierte Aubameyang die Kieler Führung. Nach dem Seitenwechsel nahmen die Dortmunder das Momentum mit in die zweite Halbzeit. Neuzugang Mane gelang der Treffer zur erneuten Dortmunder Führung, doch wieder hatte Kiel die passende Antwort parat. Wieder brachte ein Eckball den postwendenden Ausgleich, diesmal schraubte sich Philipp am höchsten. Dennoch war die Borussia im zweiten Spielabschnitt die deutlich bessere Mannschaft. Ein Doppelschlag von Mane (71.) und Aubameyang (74.) sicherten schlussendlich dem BVB die drei Punkte.


Kiel siegt im Abstiegskrimi


Der KSV Holstein Kiel hat die gute Leistung aus dem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund auch im darauffolgenden Heimspiel gegen Union Berlin bestätigt. Im Duell der beiden Abstiegskandidaten setzte sich die Chefkopf-Elf mit 5:0(1:0) durch. Genki Haragucki brachte den KSV mit einem komischen Flugkopfball in der ersten Halbzeit in Führung. Nach der Pause erhöhte Schick auf 2:0, ehe die Eisernen in der letzten halben Stunde alles auf eine Karte setzten. Die nun entstandenen Räume nutzen die Störche eiskalt, sodass Schick (2) und Emre Mor das Ergebnis auf 5:0 hochschraubten. Direkt nach dem Abpfiff kam es im Holstein-Stadion noch zu einem Eklat. Teile der mitgereisten Fans von Union Berlin stürmten nach Schlusspfiff den Innenraum. Neben gezündeter Pyrotechnik musste sich auch Unions Trainer Skrillex einige Anfeindungen gefallen lassen. In der Tabelle klettert der KSV Holstein Kiel auf den 8.Tabellenplatz. Die Eisernen stecken mit sieben Punkten und Platz 14 weiter voll im Abstiegskampf.


Mainz 05 erfüllt Pflichtaufgabe


Auf dem Kiez wurde der 1.FSV Mainz 05 seiner Favoritenrolle gerecht. Bereits nach der Anfangsviertelstunde führten die 05er mit 0:2 beim FC St.Pauli. Dass es zur Pause beim 0:2 blieb, lag an Bensebaini, der vom Elfmeterpunkt am Hamburger Schlussmann Mantl scheiterte. Nach der Pause wurden die Kiezkicker mutiger, doch in der Offensive agierte die Schieke-Elf meist zu umständlich. Nach gut einer Stunde traf Becker dann zum 0:3 Endstand. Die gute Leistung vom Spiel beim FC St.Pauli wollten die 05er auch mit ins Auswärtsspiel bei Hannover 96 nehmen, doch in Niedersachsen musste sich die Mannschaft von Feulner deutlich mit 8:3 geschlagen geben. Die Rheinhessen waren statistisch gesehen den Niedersachen ebenbürtig, doch die Bergsen-Elf war vor dem gegnerischen Tor deutlich effektiver. Dank des klaren Heimsiegs verteidigen die Niedersachen zunächst den 5.Tabellenplatz. Mainz ist weiterhin Tabellensiebter der 1.Liga.

Fabo · 16.12.2022 12:38 Uhr


96 siegt im Volksparkstadion!


Gestern gab es in Hannover noch etwas besinnliches zu feiern. So trafen sich mehrere tausend Hannoveraner im Niedersachsenstadion um gemeinsam das Weihnachtsfest einzuläuten. Einen Tag später siegte die Lizenzmannschaft von Hannover 96 mit 1:3(1:1) beim befreundeten HSV.


Die Niedersachsen wollten im Volksparkstadion unbedingt den neunten Saisonsieg feiern. Zuletzt verlor die Mannschaft von Trainer Bergsen in den letzten zehn Spielen nur das Spiel gegen Borussia Dortmund (0:3). Den perfekten Start ins Spiel erwischten auch die Gäste, die bereits nach fünf Minuten durch Kostic in Führung gehen konnten. In der Folge verpasste es die Bergsen-Elf allerdings aus mehreren Großchancen das zweite Tor nachzulegen. So blieben die Rothosen im Spiel und konnten tatsächlich mit der ersten gelungenen Aktion im ersten Durchgang ausgleichen. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff war es der gebürtige Bremer Karim Bellarabi, der den HSV zurück ins Spiel brachte. Nach dem Seitenwechsel blieb 96 aber die spielbestimmende Mannschaft. Direkt nach Wiederbeginn war es Smith Rowe, der die Niedersachsen erneut auf die Siegerstraße brachte. Nach gut einer Stunde sorgte dann ein Eigentor von HSV Keeper Loris Karius für die vorzeitige Entscheidung.


In der Tabelle verdrängen die Niedersachsen den MSV Duisburg vom 4.Tabellenplatz. Die Meidericher haben allerdings zwei Spiele weniger absolviert. Die Rothosen bleiben mit zehn Punkten Tabellenelfter der 1.Liga.

Fabo · 16.12.2022 16:05 Uhr


Heute wurden keine Ligaspiele in der 1.Liga absolviert. Daher haben wir Zeit auf die Teams zu blicken, die seit Wochen auf der Erfolgswelle schwimmen bzw. seit längerem auf einen Punktgewinn warten.


Siegesserie:

  • Spitzenreiter VfL Wolfsburg hat alle seine zwölf Ligaspiele gewonnen.
  • Der amtierende Meister Nürnberg hat alle seine neun Ligaspiele gewonnen.
  • Hannover 96 ist seit vier Spielen ohne Niederlage. Zuletzt holten die Niedersachen zehn Punkte aus den letzten vier Ligaspielen.
  • Hertha BSC hat zwar erst fünf Ligaspiele absolviert. In den letzten drei Spielen blieb die Jomaro-Elf aber ohne Niederlage (7 Punkte).

Negativserie:

  • Der VfB Stuttgart wartet nun seit fünf Spielen auf einen Punktgewinn. Der bisher einzige Sieg datiert vom 7.Spieltag (2:1 gegen FC St.Pauli).
  • Ebenfalls seit fünf Spielen wartet der FC St.Pauli auf einen Punktgewinn. Der einzige Sieg gelang den Kiezkickern am 4.Spieltag beim 2:1 Heimsieg gegen Union Berlin.
  • Der Hamburger SV ist als Aufsteiger euphorisch in die Saison gestartet (10 Punkte aus den ersten vier Spielen). Nun warten die Rothosen ebenfalls seit fünf Spielen auf einen Punktgewinn.
  • Fortuna Düsseldorf hat erst fünf Spiele absolviert. Die letzten drei Begegnungen gingen für die Elf von Johan in die Hose, sodass die Fortuna derzeit zu den formschwächsten Teams der 1.Liga zählt.
Fabo · 17.12.2022 23:08 Uhr


Hoffenheim verliert auch das sechste Heimspiel


Da hatten wir eigentlich davon berichtet, dass am heutigen Samstag keine Pflichtspiele absolviert wurden, da machten uns zwei Mannschaften kurz vor Mitternacht doch noch einen Strich durch die Rechnung. In einer ausgeglichenen Partie siegte der 1.FSV Mainz 05 mit 1:2(1:2) bei der TSG 1899 Hoffenheim.


34.000 Zuschauer kamen am späten Freitagabend in die Rhein-Neckar-Arena. Damit war die Arena gut besucht, vorallem wenn man an die bisherigen Leistungen der TSG vor heimischer Kulisse erinnert. Etwa 1.600 Fans reisten aus Mainz in den Kraichgau. Die aktive Fanszene der 05er zeigten zum Spielbeginn eine ansehnliche Choreographie. Der stimmungsvolle Gästeblock sorgte dafür, dass die Mannschaft von Feulner die herbe Klatsche bei Hannover 96 (3:8) von Beginn an vergessen machen konnte. Mit der ersten gelungenen Aktion im Spiel kamen die Gäste zur frühen Führung. Der Mainzer Mittelfeldmotor Shkiri bediente mit einem mustergültigen Zuspiel den freistehenden King, der mit dem ersten Abschluss das 0:1 erzielte. In der Folge wachten die Kraichgauer auf und so gestaltete die TSG den weiteren Verlauf der ersten Halbzeit offen. Die Belohnung für die Leistungssteigerung nach dem Gegentreffer war das Ausgleichstor von Haller in der 30.Minute. Kurz vor der Pause war es dann eine klasse Einzelleistung von Januzaj, der die Rheinhessen wieder auf die Siegerstraße brachte. Der Flügelspieler zog von der Außenbahn ins Zentrum hinein und traf per Außenristschuss ins lange Eck. TSG Torhüter Schwäbe war machtlos. Nach der Pause erhöhten die Hausherren den Druck auf das Tor der Mainzer. Doch anders als noch in Hannover präsentierte sich die Feulner-Elf am gestrigen Abend deutlich stabiler. Wenn dann doch einmal die Abwehrreihe der 05 durchbrochen wurde, dann war Keeper Schwolow stets zur Stelle. Da es die Mainzer verpassten ihre Kontersituationen zielstrebig auszuspielen, blieb das Spiel bis in die Nachspielzeit hinein spannend. Am Ende blieb es aber beim knappen Auswärtserfolg der 05er.


In der Tabelle bleibt die Mannschaft von Trainer Feulner zwar auf dem 7.Tabellenplatz, doch mit nun 21 Punkten gehören die Rheinhessen eher zur oberen Region der 1.Liga als zum Tabellenmittelfeld. Dort bleiben die Kraichgauer ,nach der sechsten Heimniederlage im sechsten Heimspiel, stecken.

Fabo · 18.12.2022 00:24 Uhr

Fortuna verliert zweimal und kann dennoch zufrieden sein!


Fortuna Düsseldorf war gestern dreimal in der 1.Liga aktiv. Zweimal ging die Mannschaft von Trainer Johan als Verlierer vom Feld, dennoch war der Coach am Ende des gestrigen Abends durchaus zufrieden. Das lag vorallem am einzigen Sieg der Fortuna. Dieser gelang Düsseldorf im Auswärtsspiel bei Union Berlin. In einer ausgeglichenen Partie machte schlussendlich Pulisic den Unterschied. Der Ausnahmespieler der Fortuna hatte mit seinen vier Toren einen großen Anteil am wichtigen Auswärtssieg. Zuvor war die Fortuna im Heimspiel gegen den amtierenden Meister aus Nürnberg die klar unterlegene Mannschaft. Die Franken fuhren im Paul-Janes-Stadion einen ungefährdeten 0:5 Auswärtssieg ein. Etwas offener konnte die Johan-Elf das kleine Derby gegen den MSV Duisburg gestalten. Doch auch gegen die Zebras reichte der Auftritt der Düsseldorfer nicht um gegen das Spitzenteam Punkte einzufahren. Nachdem der Düsseldorfer Pulisic auf den frühen 0:2 Rückstand mit dem Anschlusstreffer die richtige Antwort fand, beseitigte Haaland alle Restzweifel über den Duisburger Auswärtssieg. Durch den einen Erfolg in Berlin baut Fortuna Düsseldorf den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf sechs Punkte aus.


Der MSV Duisburg hat gestern neben dem kleinen Derby auch das Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim für sich entschieden. In einer einseitigen Partie gewann die Mannschaft von Trainer Kevinho mit 6:1. Dank der beiden Siege am Montagabend rückte der MSV auf den zweiten Tabellenplatz vor.

Fabo · 19.12.2022 16:06 Uhr


Borussia Dortmund überzeugt vor Weihnachten


Borussia Dortmund hat vor Weihnachten einen deutlichen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Gleich dreimal war die Mannschaft von Sec unter der Woche in der 1.Liga gefordert. In allen drei Spielen ging der BVB als Sieger vom Feld. Dazu kommt der deutliche 5:1 Erfolg im VDFB Pokal bei Zweitligist Hansa Rostock. In der Liga überzeugte die Borussia zunächst bei der alten Dame. In der Hauptstadt erwischte die Sec-Elf einen Start nach Maß. Dank einer überragenden ersten Halbzeit führte der BVB zur Pause im Olympiastadion bereits mit 0:5. Im zweiten Durchgang verwalteten die Gäste das Ergebnis, sodass es beim 0:5 Auswärtssieg der Borussia blieb. Auch das darauffolgende Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart ging mit fünf Toren Differenz gewonnen. Im Schwabenland ließ der BVB dem Abstiegskandidaten keine Chance und gewann auch in der Höhe verdient mit 1:6(1:4). Etwas mehr Arbeit musste die Sec-Elf im Heimspiel gegen den FC Bayern München verrichten. Die Bayern, ähnlich wie der VfB Stuttgart in dieser Saison ein Abstiegskandidat, erwischten den besseren Start und gingen durch ein Tor von Gray verdient in Führung. Die Borussia fand in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel. Erst eine taktische Änderung des BVB Trainers brachte schlussendlich die Wende. Nun kam der BVB zu Torchancen und drehte die Partie zu einem 4:2 Heimsieg. Nach dem Spiel gegen den FCB sprach der Dortmunder Trainer ein Lob an seine Mannschaft aus, die in dieser Saison besonders durch ihre Effizienz vor dem gegnerischen Tor überzeugt. In der Tabelle rückt der BVB, zumindest temporär, auf den 3.Tabellenplatz vor.


Pitbull zurück aufm Rasen


In den letzten zwei Tagen hat sich der FC Bayern München im Spielbetrieb der 1.Liga zurückgemeldet. Zuletzt musste der FCB aufgrund einer Handverletzung ihres Trainers passen. Nun hat Trainer Pitbull in dieser Woche sein Comeback gefeiert. Blickt man rein auf die Zahlen des Comebacks, dann würde man wohl eher von einer gebrauchten Rückkehr sprechen. Fünfmal waren die Münchener in den letzten Tagen aktiv, gleich viermal musste sich die Pitbull-Elf geschlagen geben. Doch in den Spielen gegen Duisburg (1:6), Dortmund (2:4) und Hannover (4:5) waren ohnehin keine Punkte für den Abstiegskandidaten eingeplant. Bitter verlief allerdings das Auswärtsspiel beim 1.FC Köln. Beim Aufsteiger hätte die Mannschaft von Trainer Pitbull gerne gepunktet, doch trotz starker Leistung musste sich der FCB in Köln mit 0:1(0:1) geschlagen geben. Marko Arnautovic schoss das goldene Kölner Tor bereits in der 20.Minute. Trotz der vier Pleiten ist die Stimmung an der Säbener Straße nicht schlechter als noch vor paar Tagen. Das liegt am einzigen Sieg des FCB. In Kiel siegten die Münchener mit 1:3(0:1). Eine Donyell Malen Show sorgte dafür, dass der FCB in der Tabelle den Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz auf drei Punkte vergrößern konnte. Der Holländer traf im hohen Norden gleich dreimal und hatte somit großen Anteil am zweiten Saisonsieg der Pitbull-Elf.


Köln hat gegen die Big Player das Nachsehen


Der 1.FC Köln ist in der 1.Liga derzeit der beste Aufsteiger. Das Team von Trainer TurkishPele rangiert nach dem Sieg gegen den FC Bayern München auf einem stolzen 8.Platz. Gegen die Spitzenteams der Liga musste sich die Murat-Elf aber in den letzten Tagen gleich zweimal geschlagen geben. In Duisburg verschliefen die Kölner die Anfangsphase, sodass die Kevinho-Elf bereits früh mit 4:0 führte. Erst jetzt wachten die Kölner auf und kamen mit zwei Toren zurück ins Spiel. Doch auch die Zebras blieben im Angriff zielstrebig, sodass die Mannschaft von Kevinho auf 6:2 davon zog. Der Aufsteiger bewies allerdings Moral und sorgte mit zwei weiteren Toren noch für Ergebniskosmetik. Auch in Wolfsburg war die Murat-Elf phasenweise dem Spitzenteam ebenbürtig. Zwar ging der Spitzenreiter durch Lewandowski in der 5.Minute in Führung, doch im weiteren Verlaufe der ersten Halbzeit glich Arnautovic die frühe Wolfsburger Führung aus. Bitter wurde es für den FC dann kurz vorm Seitenwechsel. Mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit brachte Thiago den Favoriten erneut auf die Siegerstraße. In der zweiten Pause konnte der Aufsteiger dann nicht mehr an den couragierten ersten Durchgang anknüpfen und musste sich so am Ende mit 2:6 geschlagen geben. Im letzten Spiel der Hinrunde, auswärts beim HSV, will die Murat-Elf nun die 20 Punkte Marke knacken und so ein fulminate erste Saisonhälfte erfolgreich abschließen.


Alte Dame rehabilitiert sich schnell


Von der bitteren 0:5 Heimpleite gegen Borussia Dortmund hat sich die alte Dame schnell rehabilitieren können. Im darauffolgenden Auswärtsspiel beim KSV Holstein Kiel siegte die Hertha mit 2:3. Und auch im Heimspiel gegen Hannover 96 ging der Hauptstadtclub als Sieger vom Feld. Die Niedersachsen konnten zwar zweimal die Führung der Hausherren ausgleichen, doch als Son das dritte Berliner Tor nachlegte, war die Moral der 96er gebrochen. Den Endstand beim 4:2 Heimsieg markierte der Portugiese Tomas. In der Tabelle rückt die alte Dame in die obere Tabellenhälfte vor. Da die Mannschaft von Trainer Jomaro erst acht Spiele absolviert hat, ist es schwer abzusehen, wohin der Weg die Berliner führen wird. Sollte der Hauptstadtclub die bisherige Qoute halten, dann könnte die alte Dame bald wieder europäisch vertreten sein.

Fabo · 22.12.2022 13:57 Uhr


Hamburg holt einen Zähler vor Weihnachten


Einen Tag vor Weihnachten war der Hamburger SV gleich dreimal in der 1.Liga gefordert. In den beiden Spielen gegen Nürnberg (0:7) und Köln (4:5) gingen die Rothosen als Verlierer vom Feld. Dafür holte die Gerrit-Elf im Heimspiel gegen Borussia Dortmund (2:2) überraschend einen Zähler!


In Nürnberg war das Spiel für den Hamburger SV bereits nach zehn Minuten gelaufen. Der Nürnberger Firmino brach über Außen in den Strafraum ein. Als Firmino zum Abschluss ansetzte, den Karius locker parierte, setzte Özcan zur unnötigen Grätsche an. Schiedsrichter Stieler blieb keine andere Wahl als verzögert auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Özcan flog mit der roten Karte vom Platz. Zudem verwandelte de Bruyne den fälligen Elfmeter zur 1:0 Führung des amtierenden Meisters. Fortan entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, indem der Rekordmeister noch sechs weitere Tore nachlegen konnte. Beim Heimspiel gegen den 1.FC Köln sahen die 27.000 Zuschauer im Volksparkstadion eine turbulente Begegnung mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. In der 86.Minute konnte Sebastian Polter die zwischenzeitliche 3:4 Führung der Kölner egalisieren. Zu einem Hamburger Punktgewinn reichte es dennoch nicht, weil Marko Arnautovic in der 88.Minute den goldenen Kölner Treffer zum 4:5 Endstand markierte. Im abschließenden Heimspiel gegen Borussia Dortmund holte die Gerrit-Elf überraschend einen Zähler. Der Aufsteiger ging durch Katompa Mvumpa in Führung, ehe Aubameyang den BVB noch vor der Pause zurück ins Spiel brachte. Direkt nach Wiederanpfiff verschossen die Rothosen einen berechtigten Elfmeter. Statt in Führung zu gehen, lagen die Hanseaten plötzlich mit 1:2 zurück. Wieder war Aubameyang der Dortmunder Torschütze. Kurz vor Schluss rettete dann Assale zumindest einen Punkt für den HSV.


In der Tabelle hat die Mannschaft von Trainer Gerrit den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf vier Punkte ausgebaut. Noch besser steht der Mitaufsteiger 1.FC Köln dar. Dank des Auswärtssieges in Hamburg hat die Mannschaft von Trainer TurkishPele die 20 Punkte Marke durchbrochen.


Bayern holt wichtigen Saisonsieg aufm Kiez


Einen enorm wichtigen Sieg hat der FC Bayern München am gestrigen Freitagabend gefeiert. Einen Tag vor der Bescherung konnte sich der langjährige FCB-Trainer Pitbull selbst beschenken. Auf St.Pauli holte der FC Bayern München einen enorm wichtigen 2:6(0:3) Sieg. Zur Pause schien das Spiel bereits zugunsten der Gäste entschieden zu sein, doch nach der Pause kämpften sich die Hamburger wieder zurück ins Spiel. Als der FCSP nochmal herankam, wechselte FCB-Trainer Pitbull frische Kräfte ein, die das Spiel endgültig entscheiden konnten. In der Tabelle hat die Pitbull-Elf nun neun Punkte und somit den Relegationsplatz an den 1.FC Union Berlin abgegeben.

Fabo · 24.12.2022 11:36 Uhr



Bremen gewinnt Abstiegskrimi


Die Fans vom SV Werder Bremen können aufatmen. Ihre Mannschaft holte am heutigen Freitag einen enorm wichtigen Auswärtssieg beim VfB Stuttgart. In Baden-Württemberg setzte sich die Mannschaft von Cobra mit 3:6(2:4) durch.


Der Gästetrainer Cobra zählt im VDFB zu den erfahrensten Cheftrainer der Liga. Daher wusste der Coach schon vor der Partie um die enorme Bedeutung des Gastspiels in Stuttgart. Die Bremer hatten sich eine gute Ausgangssituation geschaffen, indem überraschend der BVB im heimischen Weserstadion besiegt wurde. Dank des Heimdreiers hatten die Norddeutschen vor der Reise ins Schwabenland ein Polster von vier Punkte auf den VfB. Das Ziel war klar, mit einem Auswärtssieg den Puffer auf die Abstiegsränge weiter anwachsen zu lassen. Doch zu Beginn der Partie hakte es gewaltig im Spiel der Gäste. Es fehlte an vielem. Vorallem an der notwendigen Körpersprache. Diese fehlte den Bremern in der Anfangsphase komplett, sodass es die Schwaben einfach hatten nach sechs Minuten durch McKenny in Führung zu gehen. Für die mitgereisten Werderfans kam noch schlimmer. Voglsammer nutze eine Unachtsamkeit in der Bremer Hintermannschaft eiskalt zum 2:0 aus. Nicht nur der Gästeblock war geschockt, auch die Bremer Bank blickte verdutzt in den Himmel. Marcus Thuram war es dann, der es quasi im Alleingang schaffte den Schalter im Bremer Spiel umzulegen. Erst traf der Franzose nach gut einer halben Stunde zum Anschlusstreffer, dann egalisierte Thuram nur sechs Minuten später die Stuttgarter Führung. Plötzlich waren es die Hausherren, die völlig von der Rolle schienen. Die Norddeutschen spielten sich nun in einen Rausch. In der 38.Minute war es erst Kent, der das Spiel komplett zugunsten der Bremer drehte. Kurz vor der Pause erhöhte dann Thuram gar auf 2:4. Und auch nach der Pause war es der Franzose, der am heutigen Freitag den Unterschied machte. Direkt nach Wiederbeginn wirkte der VfB mit den Gedanken noch in der Kabine. Dies nutzte der französische Nationalspieler eiskalt zum 2:5 aus. Das Spiel war nun entschieden. Zwar traf der Stuttgarter Embolo nach gut einer Stunde zum 3:5, doch der Bremer Auswärtssieg kam nicht mehr in Gefahr. Für den Schlusspunkt durfte dann niemand anderes als Marcus Thuram sorgen. Der überragende Bremer krönte in der 83.Minute eine persönliche Meisterleistung mit dem Tor zum 3:6 Endstand.


Die Bremer werden sich auf der siebenstündigen Heimreise wohl das ein oder andere Kaltgetränk gönnen. Mit nun zehn Zählern distanziert sich der SV Werder Bremen zunächst von den Abstiegsregionen. Für die Schwaben ist es hingegen eine empfindliche Niederlage. Seit nun sieben Spielen wartet die Janko-Elf auf einen Dreier.

Fabo · 30.12.2022 22:47 Uhr


Mainz gewinnt daheim


Wie in der Nations-League hat sich auch in der Bundesliga Feulner im Duell gegen den befreundeten Jomaro durchgesetzt. Mit seinen Mainzern gewann der Publikumsliebling mit 3:2(2:1) gegen Hertha BSC.


Im Duell der beiden Teams aus dem oberen Mittelfeld erwischten die Rheinhessen den besseren Start und gingen in der 12.Minute durch Becker in Führung. Als Jovic nur paar Minuten später gar auf 2:0 erhöhte, gingen viele Mainzer Anhänger bereits von einem ruhigen Abend aus. Doch eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der 05er brachte die Berliner zurück in die Partie. Nach dem Ausgleichstreffer von Kolo Muani hatten die Hausherren gar Glück, dass die Jomaro-Elf nicht noch im ersten Durchgang ausglich. Nach der Pause waren es aber wieder die Rheinhessen, die den besseren Start in den zweiten Durchgang fanden. Becker erhöhte folgerichtig auf 3:1. Es war die Entscheidung im Duell der beiden befreundeten Trainer. Denn bis in die Schlussphase hinein passierte nicht mehr viel. Dann war es wieder ein Fehler im Aufbau der 05er, die Son zum Anschlusstreffer nutze. Doch es war zu spät. Die dritte Pleite von Jomaro gegen Feulner binnen weniger Stunden war besiegelt.



Düsseldorf gewinnt Heimspiel


Die Krise vom VfB Stuttgart hat sich weiter verschärft. In Düsseldorf verpennten die Schwaben die erste Halbzeit, sodass es die Fortuna einfach hatte Tore zu erzielen. Nach der 4:1 Halbzeitführung sah alles nach einem Kantersieg für die Mannschaft von Trainer Johan aus, doch die Schwaben kämpften sich zurück. Kurz vor Spielende erzielte der VfB gar den 5:4 Anschlusstreffer, doch die Fortuna kämpfte sich ins Ziel. Dank des Heimsieges entfernt sich Düsseldorf weiter von den Abstiegsplätzen. Stuttgart bleibt mit nur drei Punkten mittendrin im Tabellenkeller.

Fabo · 03.01.2023 00:25 Uhr


SV Wehen Wiesbaden


Fortuna Düsseldorf - SV Wehen Wiesbaden 2:2(0:1)


Der SV Wehen Wiesbaden hat im Kampf um die Meisterschaft ausgerechnet Punkte im Familienduell gegen Fortuna Düsseldorf liegen gelassen. Trotz zweimaliger Führung schaffte es der Titelanwärter nicht die drei Punkte nach Wiesbaden zu entführen. Nkunu brachte den Favoriten in der ersten Halbzeit in Führung, ehe nach der Pause der Düsseldorfer Tachie im Sechzehner der Gäste gefoult wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Raman zum nicht unverdienten Ausgleich. Die Hessen gingen natürlich auf das zweite Tor, immerhin wollte der SVWW keine Punkte in Düsseldorf liegen lassen. Als Rutter in der 77.Minute die Hessen erneut in Führung brachte, schien es so als könne der Favorit einen Arbeitssieg feiern. Vier Minuten vor dem Ende waren es aber die beiden überragenden Tachie und Raman, die die Gäste in Schockstarre versetzten. Tachie setzte sich gut über die Außenbahn durch und bediente den freistehenden Raman, der Wiesbadens Torhüter ter Stegen keine Abwehrchance ließ. Nach der Partie sprach der Fortuna Coach Johan aufgrund des späten Ausgleichs von einem "gefühlten Sieg". Die Hessen reisten hingegen mit bedröppelter Miene zurück nach Wiesbaden. Den Sieg gegen Rekordmeister Nürnberg konnte die deCoo-Elf nicht vergolden.


VfL Wolfsburg:


VfL Wolfsburg - Fortuna Düsseldorf 3:1(1:1)

1899 Hoffenheim - VfL Wolfsburg 0:6(0:3)


Während die Wölfe im VDFB Pokal die erste Pflichtspielniederlage der 28.Saison und somit das Achtelfinalaus verkraften müssen, läuft es in der Liga weiter prächtig. Auch die Spiele 14 und 15 konnte der VfL Wolfsburg erfolgreich gestalten. In Sinsheim machte der Spitzenreiter von Beginn an kurzen Prozess. Schon zur Pause führten die Niedersachsen 0:3, ehe der Favorit im zweiten Durchgang noch drei weitere Treffer nachlegte. Im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf musste die Mannschaft von Trainer J1n dann deutlich mehr Arbeit verrichten. John Verhoek brachte die Fortuna früh in Führung. Erst vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff konnte Lewandowski die Führung des Underdogs egalisieren. Auch in der zweiten Halbzeit bot die Fortuna dem Spitzenreiter weiter Paroli. Wenn die Wölfe mal durch kamen, dann war meist die neue Nummer 1 der Fortuna Esser zur Stelle. So brauchten die Niedersachsen Geduld um die tiefstehende Gästeabwehr zu bespielen. Zehn Minuten vor dem Abpfiff war es dann soweit. Rakitic konnte sich durchtanken und die Wölfe in Führung bringen. Nur paar Minuten später zeigte Schiedsrichter Müller auf den Elfmeterpunkt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Lewandowski zum 3:1 Endstand. Die Niedersachsen haben nun acht Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger aus Duisburg.


Fortuna Düsseldorf


FC St.Pauli - Fortuna Düsseldorf 1:3(0:3)

FC Bayern München - Fortuna Düsseldorf 1:1(0:1)

FSV Mainz 05 - Fortuna Düsseldorf 0:2(0:0)


Die letzte Woche vor Hinrundenende ist eine bis dato sehr erfolgreiche für Fortuna Düsseldorf. Das zeigte nicht nur der Punktgewinn gegen Wehen Wiesbaden oder die späte Niederlage in Wolfsburg, sondern in den drei Auftritten zuvor überzeugte die Fortuna. So siegte Düsseldorf am Millerntor mit 1:3(0:3). Bereits im ersten Durchgang sorgte die Johan-Elf gegen die stark abstiegsgefährdeten Hamburger für klare Verhältnisse. In München sah alles, nach dem frühen Führungstreffer von John Verhoek, nach einem weiteren Sieg der Fortuna aus. Doch in der Schlussminute traf Gravenbach doch noch zum Ausgleich. Beim Gastspiel in Mainz reichte es dann aber wieder zu einem Dreier. Nach einer zähen ersten Halbzeit brachte ein berechtigter Strafstoßtreffer von Verhoek die Fortuna auf die Siegerstraße. Als die Rheinhessen alles auf die Offensive setzten, konnte Düsseldorf zum entscheidenden Konter ansetzen. Guerreiro, der bereits den Elfmeter rausholte, traf zum 0:2. Düsseldorf hat also nur eins der letzten fünf Spiele verloren. Mit nun zwanzig Punkten ist die Mannschaft von Trainer Johan in die obere Tabellenhälfte gerückt. Weit weg vom Abstiegskampf.


FC Bayern München


FC Bayern München - VfB Stuttgart 5:1(3:0)


Einen glücklichen Punktgewinn feierte der FC Bayern München also gegen Fortuna Düsseldorf. Zuvor holte die Pitbull-Elf bereits einen wichtigen Heimsieg gegen den VfB Stuttgart. Im Duell beider Abstiegskandidaten profitierten die Hausherren von einer eiskalten Chancenverwertung. So waren die Schwaben den Bayern durchaus ebenbürtig, doch vor dem Tor versagten der Mannschaft von Trainer Janko zu oft die Nerven. Anders die Bayern, die sich bereits in der ersten Halbzeit einen beruhigenden Vorsprung herausspielen konnten. Nach der Pause änderte sich am Spielverlauf wenig. Die Schwaben hatten mehr Ballbesitz und auch gute Torchancen, doch die Pitbull-Elf konterte eiskalt. So holte der FC Bayern vor heimischer Kulisse in der Allianz-Arena einen wichtigen 5:1 Sieg. Sechs Punkte trennen die Bayern nun vom Relegationsplatz. Die Schwaben haben hingegen weiterhin vier Punkte Rückstand auf den für den VfB so wichtigen 16.Tabellenplatz.



Fabo · 05.01.2023 13:05 Uhr


1.FC Union Berlin:


1.FSV Mainz 05 - 1.FC Union Berlin 2:1(1:0)

1.FC Union Berlin - Hamburger SV 0:5


Schwere Zeiten stehen Aufsteiger Union Berlin vor der Tür. Die Mannschaft von Interimstrainer Skrillex musste am gestrigen Donnerstag zwei weitere Niederlagen in der 1.Liga hinnehmen. Beim Heimspiel gegen Mitaufsteiger Hamburger SV lief bei den Eisernen nichts zusammen. Die Rothosen hatten so leichtes Spiel sich zahlreiche Großchancen herauszuspielen. Zum Leidwesen der Berliner erwischte der Hamburger Karim Bellarabi einen Sahnetag. Der gebürtige Bremer schoss vier der fünf Tore der Norddeutschen. Den fünften Treffer für den HSV schoss Katompa Mvumpa. Im anschließenden Gastspiel in Mainz zeigten sich die Eisernen zumindest im Bereich Kampfgeist deutlich verbessert. Durch aggressive Zweikampfführung schaffte es der Abstiegskandidat das Spiel weitestgehend offen zu gestalten. Doch vor dem Tor der Mainzer agierten die Hauptstädter zu umständlich, sodass es selten gefährlich vor dem Tor der Hausherren wurde. Die Mannschaft von Trainer Feulner schlug hingegen eiskalt zu. Mit der ersten gelungenen Aktion im Spiel sorgte Becker für die 1:0 Halbzeitführung. Nach der Pause konnten die Gäste nur noch selten an den couragierten Auftritt aus der ersten Hälfte anknüpfen. Zwar spielte Union nun offensiver, doch das ging zumeist nach hinten los. So wie in der 67.Minute, als King einen Konter zum 2:0 nutzte. Nach dem zweiten Gegentreffer war die Luft raus im Spiel des Tabellensechzehnten. In der Schlussminute traf dann Holzweiler doch noch zum Anschluss, doch nur Sekunden später pfiff Schiedsrichter Gebhardt die Partie ab. In der Tabelle verlieren die Eisernen solangsam den Anschluss ans rettende Ufer. Der Rückstand zur TSG 1899 Hoffenheim beträgt fünf Punkte.


SV Wehen Wiesbaden


SV Wehen Wiesbaden - 1899 Hoffenheim 7:3(5:1)


Nachdem die Hessen im Familienduell gegen Düsseldorf Punkte liegen ließen, wollte die Mannschaft von Trainer deCoo im Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim unbedingt einen Dreier einfahren. Da tat es dem Favoriten gut, dass Nkunku bereits nach drei Minuten den Abwehrriegel der Sinsheimer durchbrechen konnte. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, indem die Hessen nach der Anfangsviertelstunde bereits mit 3:0 führten. Die abstiegsbedrohten Gäste konnten der Offensivpower der deCoo-Elf nicht standhalten und waren mit den sieben Gegentreffern nach Abpfiff noch gut bedient. Bei einem Spiel weniger beträgt der Rückstand des SVWW zur Tabellenspitze zehn Punkte.


1.FC Nürnberg:


SV Werder Bremen - 1.FC Nürnberg 0:4


Da hatte sich der Trainer vom SV Werder Bremen etwas ganz Besonderes für das Heimspiel gegen den Rekordmeister ausgedacht. Nein, die Bremer waren gar nicht an einem normalen Fußballspiel interessiert. Es ging rein um Schadensbegrenzung. Nach der Partie hatten die Norddeutschen einen Ballbesitzwert von über 70%. Ob sich der Bremer Trainer Cobra mit dieser Spielweise neue Freunde gemacht hat, ist fraglich. Denn aus den mehr als 70% Ballbesitz ergaben sich keinerlei Bremer Torchancen. So blieb die Torschussanzeige auf Seiten der Hausherren leer. Anders sah dies beim Rekordmeister aus. Die Dosenbrot-Elf schaffte es trotz der konfusen Bremer Spielweise sich zahlreiche Torchancen herauszuspielen. Leon Goretzka war am gestrigen Donnerstag der Spieler des Spiels. Der deutsche Nationalspieler traf gleich dreimal für die Franken. Den vierten Treffer legte Nürnbergs Tormaschine Saint-Maximin nach.

Fabo · 06.01.2023 16:10 Uhr


VfB Stuttgart


Hertha BSC - VfB Stuttgart 6:0


Die Abstiegssorgen beim VfB Stuttgart werden immer größer. Daran änderte auch das letzte Hinrundenspiel bei Hertha BSC nichts. Im Berliner Olympiastadion kamen die Schwaben beim 6:0 einmal mehr unter die Räder. Mit nur drei Punkten wird die Mannschaft von Trainer Janko die Hinserie als Tabellenletzter abschließen. Trotz der miserablen Tabellensituation halten die Verantwortlichen im Schwabenland weiter an ihrem Trainer fest. Dieser zeigte sich in der Hinrunde, auch bei hohen Niederlagen, stets kämpferisch, sodass man den Stuttgartern den Klassenerhalt wünschen würde.


Hertha BSC


1.FC Union Berlin - Hertha BSC 2:3(2:1)


Mit nur elf Spielen wird es am morgigen Sonntag bei der alten Dame wohl zu Wertungen kommen. Das ist gleich doppelt bitter, weil die Mannschaft von Trainer Jomaro bis dato eine tolle Hinserie spielt. Am gestrigen Freitag holte der Hauptstadtclub nicht nur den souveränen Heimsieg gegen Schlusslicht Stuttgart, sondern feierte die alte Dame auch zwei Derbysiege gegen Union Berlin. Im Pokal führten die Blauen zur Pause mit 0:2. Das war im Ligaspiel etwas anders, wo die alte Dame erst so wirklich in der zweiten Halbzeit in Fahrt kam. Grifo brachte die Eisernen früh in Führung (7.). Tomas fand in der 18.Minute die passende Antwort. Kurz vor dem Seitenwechsel waren es dann wieder die Eisernen, die durch Kampl (38.) erneut in Führung gingen. Nach der Pause sorgte dann eine deutliche Leistungssteigerung der Hertha dafür, dass Vargas (62.) und Tomas (79.) das Spiel drehen konnten. Dank des erfolgreichen Freitagabends rückt die alte Dame in die erste Tabellenhälfte vor. Viel weiter hoch wird es für die Jomaro-Elf wohl nicht gehen. Am grünen Tisch drohen zahlreiche Niederlagen.


Holstein Kiel


Holstein Kiel - Fortuna Düsseldorf 1:0(0:0)


Die Störche haben einen versöhnlichen Hinrundenabschluss gefeiert. In einem zähen Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf setzte sich die Mannschaft von Trainer Chefkopf mit 1:0(0:0) durch. Die Fortuna reiste mit viel Selbstvertrauen in den hohen Norden. Der Aufwärtstrend der Düsseldorfer sorgte gar dafür, dass die Johan-Elf in der Tabelle auf einem überragenden achten Tabellenplatz steht. Die Hausherren waren also gewarnt. Über enge Zweikampfführung und vorzeitigem Stören schafften es die Störche die Fortuna vom eigenen Tor fernzuhalten. Durch die aufopferungsvolle Defensivarbeit stockte aber das eigene Offensivspiel, sodass die etwa 30.000 Zuschauer im Holstein-Stadion in der ersten Halbzeit kaum nennenswerte Aktionen zu sehen bekamen. Dies änderte sich auch nicht nach der Pause. Beide Teams waren couragiert, doch zumeist fehlte die letzte Präzision im letzten Drittel. Es schien ein typisches 0:0 Spiel zu werden, bis der KSV doch mal die Lücke finden und Schick den vielumjubelten 1:0 Siegtreffer erzielen konnte. Durch den knappen Heimsieg hat die Chefkopf-Elf den Abstand auf den Relegationsplatz auf zehn Punkte ausgebaut. Die anschließende "Winterfeier" der Mannschaft war dementsprechend heiter.


Fortuna Düsseldorf


Fortuna Düsseldorf - Hamburger SV 4:2


Dass sich die Fortuna in dieser Saison in die richtige Richtung entwickelt hat, zeigte auch wie die Mannschaft von Johan mit der unglücklichen Niederlage in Kiel umging. Düsseldorf fiel nicht zusammen, sondern besinnte sich auf die Tugenden, die die Fortuna zuletzt so stark machten. Im anschließenden Heimspiel gegen den Hamburger SV zeigte die Johan-Elf eindrucksvoll, dass man in dieser Saison deutlich mehr anstrebt als nur die Rolle der grauen Maus. Trotz der unglücklichen Niederlage in Kiel drückte die Fortuna die Rothosen von Beginn an in die eigene Hälfte. Der Aufsteiger wirkte phasenweise komplett von der Rolle. Die Hausherren nutzen die Schläfrigkeit der Norddeutschen eiskalt aus und führten zur Pause bereits mit 4:0. Nach der Pause kam der HSV dann besser in die Partie, doch die Last der ersten Halbzeit konnte auch eine verbesserte zweite Halbzeit nicht tragen.


FC Bayern München


FC Bayern München - Hamburger SV 3:3(0:3)

FC Bayern München - 1.FC Union Berlin 4:4(4:2)


Der FC Bayern München hat den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf sieben Punkte ausgebaut. Doch wirklich zufrieden ging der FCB Coach Pitbull gestern wohl nicht zu Bett. Während man im Heimspiel gegen den 1.FC Union Berlin zur Pause bereits mit 4:2 führte und in der zweiten Halbzeit trotz Überzahl noch zwei Gegentreffer schlucken musste, holte man gegen den HSV nach 0:3 Pausenrückstand, dank einem großen Kraftakt, noch einen Punkt. Die Bayern bleiben weiter im Abstiegskampf, doch langsam ernährt sich ein Eichhörnchen.


1.FC Nürnberg


1.FC Nürnberg - TSG 1899 Hoffenheim 7:1(2:1)


Der amtierende Meister hat einen weiteren Sieg eingefahren und so den Abstand zum Tabellenführer aus Wolfsburg auf sechs Punkte verkürzt. Im Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim freute sich der Coach der Franken, dass mit den Sinsheimern ein Gegner ins Max-Morlock-Stadion kam, welcher auch mitspielen wollte. Anders als noch in Bremen, wo der Gegner sich rein auf Vernichtungsfussball beschränkte. Was man den Kraichgauern positiv anheften konnte, wurde ihnen zugleich zum Verhängnis. In der ersten Halbzeit brachte Bebou die Gäste nach einem schnellen 2:0 Rückstand zwar zurück ins Spiel, doch nach der Pause spielte sich der Rekordmeister in einen Rausch. Die Folge waren fünf weitere Tore der Franken und ein am Ende ungefährdeter Heimsieg.


Fabo · 07.01.2023 20:46 Uhr


Bremen kommt dem Saisonziel immer näher


Vor paar Wochen haben wir den SV Werder Bremen noch mit dem Abstiegskampf in Verbindung gebracht. Spätestens seit dem gestrigen Auswärtssieg bei der TSG 1899 Hoffenheim befindet sich die Cobra-Elf in ganz anderen Gefilden. Durch den Sieg im Kraichgau rückten die Norddeutschen auf den achten Tabellenplatz vor. Das internationale Geschäft ist derweil nur noch zwei Zähler von den Bremern entfernt.


Bei den weiterhin abstiegsbedrohten Sinsheimern erwischte die Mannschaft vom erfahrenen Trainer Cobra den deutlich besseren Start. Der Lohn für eine couragierte Anfangsviertelstunde der Bremer war der frühe Führungstreffer von Adli (11.). Die Norddeutschen blieben im weiteren Verlaufe der ersten Halbzeit die spielstimmende Mannschaft und erhöhten fünf Minuten vor dem Seitenwechsel durch den Treffer von Thuram (40.) auf 0:2. Nach der Pause verpassten es die Gäste das Spiel endgültig zu entscheiden. So brachte Baumgartner die TSG nach einer Stunde zurück ins Spiel. In der Schlussphase hatten die Bremer dann Glück, dass die Toxic-Elf nicht noch den Ausgleichstreffer erzielte. Es blieb also beim knappen Bremer Vorsprung. Nach Abpfiff feierte die Cobra-Elf den erfolgreichen Start in die Rückrunde mit den etwa 2300 mitgereisten Anhängern.


Dortmund am Bruchweg ohne Chance


Der 1.FSV Mainz 05 hat sich für die Niederlage im ersten Spiel der Woche der 28.Saison revanchiert. Während man in der Hinrunde bei Borussia Dortmund noch mit 1:4 baden ging, holten die Rheinhessen im Rückspiel ebenfalls einen 4:1 Heimsieg. Lange standen beide Defensivreihen in der ersten Halbzeit sicher, bis in der 23.Minute King die Mainzer Führung erzielte. Nur kurze Zeit später erhöhte der FSV Stürmer vom Punkt auf 2:0. Kurz vor der Pause brachten sich die Hausherren dann selber in Bredouile. Ein Fehler im Spielaufbau der Rheinhessen führte zum Dortmunder Anschlusstreffer durch Aubameyang. Die Borussia wollte in der zweiten Halbzeit durch eine verstärkte Offensive zurück ins Spiel gelangen, doch die Tore schossen wieder die Hausherren. Einen Konter schloss Januzaj zum 3:1 ab. Eine kleine Vorentscheidung, auch wenn sich die Sec-Elf nicht aufgab. Als die Gäste alles auf eine Karte setzten, nutzte erneut Januzaj einen Konter zum 4:1 Endstand aus. In der Tabelle rückt die Mannschaft von Trainer Feulner auf den sechsten Platz vor. Der BVB bleibt Tabellenfünfter, hat allerdings nur noch fünf Punkte Vorsprung vor den Rheinhessen.

Fabo · 10.01.2023 18:43 Uhr


Kiel mit großen Schritten Richtung Klassenerhalt


Elf Punkte Vorsprung hatte der KSV Holstein Kiel nach der abgeschlossenen Hinrunde auf den Relegationsplatz. Zum Auftakt der Rückrunde kam es im Spiel gegen den VfB Stuttgart gleich zu einer richtungsweisenden Partie. Mit einem Sieg im Spiel gegen das Schlusslicht wollten die Störche nicht nur erfolgreich ins neue Jahr starten, sondern auch den Abstand auf den Relegationsplatz weiter vergrößern. In der ersten halben Stunde hatten die Norddeutschen aber ihre Probleme mit den Schwaben. Der VfB kämpfte wacker, schaffte es immer wieder die auftretenden Lücken im Abwehrverbund gemeinschaftlich zu schließen. So ergab sich in den ersten dreißig Minuten eine zähe Partie mit wenig Chancen auf beiden Seiten. In der 34.Minute war es der Kieler Rechtsverteidiger Thomas Meunier, der Stuttgarts Torhüter Florian Müller erstmals bezwingen konnte und so neuen Schwung ins Spiel brachte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff zeigte der schwache Schiedsrichter Stieler auf den Elfmeterpunkt. Florian Müller ließ einen Kieler Abschluss nach vorne abprallen und kam dann im folgenden Zweikampf mit Schick zu spät, sodass sich für Maximilian Phillip vom Elfmeterpunkt die große Chance aufs 2:0 ergab. Müller machte seinen Fehler aber wieder gut und hielt so den VfB im Spiel. Es blieb also erstmal bei der knappen Störcheführung, die aber aufgrund des betriebenen Aufwands mehr als verdient war. Direkt nach Wiederbeginn musste Stuttgarts Florian Müller dann doch hinter sich greifen. Die Schwaben schienen gedanklich noch in der Kabine zu sein, als Schick eine Unachtsamkeit in der Stuttgarter Hintermannschaft zur Vorentscheidung nutzte. Nach einer Stunde stand dann wieder Schiedsrichter Stieler im Blickpunkt. Wieder zeigte der FIFA Schiedsrichter nach einem Zweikampf im Stuttgarter Sechzehner auf den Punkt. Diesmal ließ Phillip Müller keine Chance und erhöhte auf 3:0. In der Folge verflachte die Partie. Kiel zog sich zurück und übergab den Ballbesitz an die Schwaben. Diese konnten aus den gewonnenen Spielanteilen aber keinen Profit generieren. Nein, die Schwaben zeigten im hohen Norden keine erstligataugliche Leistung. Lediglich zu zwei Abschlüssen kam der VfB in der zweiten Halbzeit. Anders die Störche, die trotz zurückgezogener Pressinglinie sich zahlreiche Torchancen herausspielten. In der 82.Minute war es Schick, der eine couragierte Kieler Leistung mit dem 4:0 Endstand krönte. Nach der Partie freute sich besonders Emre Mor über den gelungenen Rückrundenauftakt. Mor erzählte am Mikrofon, dass er den Sieg mit Verteidiger Simon Straudi in der Kieler Innenstadt feiern werde. Worte, die beim Cheftrainer Chefkopf nicht nur Freudentänze auslösten, immerhin stand nur wenige Stunden später die Auswärtspartie beim SV Werder Bremen auf dem Programm. Entweder schafften es die beiden Kieler Spieler rechtzeitig ins Bett oder sie konnten ihre Müdigkeit am folgenden Tag beim Kieler Treffpunkt am Holstein-Stadion erfolgreich verbergen. Zumindest gehörten sowohl Mor als auch Straudi zum 18-Mann-Kader, der sich am frühen Freitagmorgen auf den Weg nach Bremen machte. Nach etwa zwei Stunden Fahrt erreichte der Tross vom KSV Holstein Kiel die Hansestadt. Dort checkten die Störche in einem Tageshotel ein, ehe es am Abend im Bremer Weserstadion um Punkte gehen sollte. Der SV Werder Bremen ging am Abend als Favorit ins Spiel. Schon in den letzten Wochen der Hinrunde sah man den Bremern einen deutlichen Entwicklungsschritt an, zudem gewann die Mannschaft von Trainer Cobra ihren Rückrundenauftakt in Sinsheim. Die Kieler reisten zwar mit Respekt ins Bremer Weserstadion, doch auch mit dem Glauben an die eigene Stärke. Der Mannschaft von Trainer Chefkopf kam dann zu gute, dass die Bremer einen katastrophalen Start ins Spiel erwischten. Schon nach vier Minuten traf Maximilian Phillip zur frühen Kieler Führung. Der frühe Gegentreffer versetzte die Bremer in eine Art Schockstarre, die übers gesamte Spiel andauern sollte. Keinen einzigen Torabschluss verbuchten die Statistiker in der ersten Halbzeit auf Bremer Seite. Für die Cobra-Elf kam es kurz vor der Pause noch dicker. Erst erhöhte Patrik Schick in der 43.Minute auf 0:2, dann sorgte Suat Serdar eine Minute später gar für die frühzeitige Entscheidung. Es war wohl eine der schlechtesten Bremer Leistungen in der 28.Saison. Besser wurde es auch für einen Großteil der 36.000 anwesenden Zuschauern im zweiten Durchgang nicht. Zwar brachte Adli die Bremer in der 72.Minute zurück ins Spiel, doch der Kieler Sieg kam nicht mehr in Gefahr. Der Adli-Treffer war einer von nur zwei Bremer Abschlüssen im gesamten Spiel. Vier Minuten vor dem Abpfiff beseitigte Schick mit seinem Treffer zum 1:4 die letzten Restzweifel über den Kieler Auswärtssieg. In der Nachspielzeit war es wieder der Tscheche Schick, der mit dem 1:5 dem Kieler Rückrundenauftakt die Krone aufsetzte. In der Tabelle rückt der KSV an die Bremer heran. Die Mannschaft von Trainer Chefkopf ist nun Tabellenneunter der 1.Liga. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt nun satte siebzehn Punkte, wodurch Sportdirektor Uwe Stöver bereits mit einem Auge für die kommende Spielzeit in der Eliteklasse des VDFBs planen kann. Der SV Werder Bremen muss dagegen den ersten herben Dämpfer seit längerer Zeit hinnehmen. Spannend wird sein, wie die Cobra-Elf mit der Klatsche im eigenen Wohnzimmer gegen ein vermeintlich kleineren Gegner in den kommenden Wochen umgehen wird.

Fabo · 15.01.2023 11:58 Uhr


Poltergeist tritt in Sinsheim zurück


Die TSG 1899 Hoffenheim muss sich auf die Suche nach einem neuen Cheftrainer machen. Am gestrigen Mittwochabend gab der aktuelle Cheftrainer Poltergeist seinen überraschenden Rücktritt bekannt. Aus familiären Gründen zieht es den im VDFB bestens integrierten Fussballlehrer zurück in seine Heimat Österreich. Da die Familie einen deutlichen höheren Stellenwert als der Fussball genießt, ist die sportliche Situation im Kraichgau in den letzten Tagen in den Hintergrund gerückt. Trotzdem wird der neue Mann an der Seitenlinie der Kraichgauer gefordert sein, schnell den Zugriff zur Mannschaft zu finden, um ein weiteres Abrutschen in der Tabelle zu verhindern. Derzeit rangieren die Sinsheimer auf dem 15.Tabellenplatz.


Kiezkicker mit neuem Leben


In der Winterpause herrschte am Millerntor ziemliche Tristesse. Nur wenige Anhänger glaubten noch an eine Wende in der Rückrunde und an den Klassenerhalt. Doch dann kam alles ganz anders. Mr.Schieke, der bei den Hamburgern nie wirklich ankam, trat von seinem Posten als Cheftrainer zurück. Der neue Cheftrainer des FC St.Pauli ist mit Macilo zwar ein im VDFB unbekannter Mann, doch bereits nach wenigen Trainingseinheiten konnte Macilo der Mannschaft neues Selbstvertrauen einhauchen. Der Lohn der harten Trainingsarbeit in der kurzen Winterpause waren drei klare Siege zum Rückrundenauftakt. Besonders beeindruckend war die Leistung der Kiezkicker in den beiden Spielen gegen den 1.FC Köln (5:1) und Hertha BSC (4:0). Doch auch der überzeugende Auftritt beim 1:5 Auswärtssieg bei Union Berlin machte den Fans Mut für den Klassenerhalt. Die direkte Abstiegsregion hat der FC St.Pauli bereits verlassen. Nun wollen die Kiezkicker mit weiteren Siegen auch noch das rettende Ufer erreichen. Dieses ist mit zwei Punkten Rückstand nun wieder in greifbarer Nähe gerückt.


Bayern mit Pleite vor Skiurlaub


Anfang Februar reist der FC Bayern München geschlossen in den Skiurlaub. Die Teammaßnahme soll der Mannschaft neues Selbstvertrauen für den anstehenden Abstiegskampf geben. Im ersten Spiel der Rückrunde mussten sich die Bayern dem FSV Mainz 05 (3:6) geschlagen geben. In einer turbulenten ersten Halbzeit drehten die Münchener eine frühe Mainzer Führung. Doch nach einer kurzen Phase der Unachtsamkeiten kamen die Rheinhessen zurück ins Spiel. Diesmal war es die Mannschaft von Trainer Feulner, die das Spiel drehen konnte. Noch vor der Pause traf Malen per verwandelten Elfmeter zum Ausgleich. Doch auch der Treffer zum 3:3 war noch nicht der Höhepunkt einer intensiven ersten Halbzeit. Jovic sorgte nämlich mit dem Halbzeitpfiff doch noch für die Mainzer Halbzeitführung. Nach der Pause hatten die Nullfünfer dann mehr Spielkontrolle, sodass der Auswärtssieg nicht mehr in Gefahr geriet. In der Tabelle stehen die Bayern auf dem 14.Tabellenplatz. Der Vorsprung zu den aufstrebenden Kiezkickern beträgt nur fünf Punkte, sodass die Pitbull-Elf spätestens nach dem Skiurlaub zum Siegen verdammt ist.


Kiel kann Siegesserie nicht fortführen


Holstein Kiel war mit zwei Siegen gegen Stuttgart und Bremen optimal in die Rückrunde gestartet. Leistungstechnisch konnte die Mannschaft von Chefkopf die Frühform in der Rückrunde auch bei den weiteren Auftritten bestätigen, nur punktetechnisch gab es für die Störche nichts zu holen. Im Heimspiel gegen die Rheinhessen aus Mainz musste sich die Chefkopf-Elf trotz aufopferungsvoller Leistung mit 1:2(1:0) geschlagen geben. Dabei stellten beide Mannschaft jeweils den Spielverlauf auf den Kopf. So waren es vor der Pause nämlich die Gäste, die mehr Zug zum Tor entwickeln konnten. Das Tor erzielte aber der Kieler Patrik Schick. Nach der Pause ein ähnliches Bild. Diesmal waren es die Norddeutschen, die deutlich mehr vom Spiel hatten, aber es verpassten das zweite Tor nachzulegen. Besser machten es die Nullfünfer, die durch einen Doppelschlag in den letzten zehn Minuten von Jovic und Becker doch noch einen knappen Auswärtssieg einfuhren. Gefühlstechnisch wurde es im anschließenden Auswärtsspiel beim Hamburger SV (2:3) für die Kieler Fans noch schlimmer. Denn im Volksparkstadion war die Chefkopf-Elf über die gesamte Spielzeit die aktivere Mannschaft. Doch ein Lucky Punch von Sebastian Polter in der Schlussphase sorgte dafür, dass Holstein die zweite Niederlage der Rückrunde hinnehmen musste. Bitter lief hingegen das Heimspiel des KSV Holstein Kiel gegen das Spitzenteam aus Wolfsburg. Wieder ging die Chefkopf-Elf durch einen Treffer von Schick in Führung. Die Wölfe hatten in dieser Phase des Spiels Glück, dass die Norddeutschen nicht weitere Treffer nachlegten. Eine deutliche Leistungssteigerung der Niedersachsen sorgte dann doch noch für einen schmeichelhaften 2:3 Auswärtssieg an der Kieler Förde. Durch die drei Niederlagen verpasste es Holstein (11.) in die obere Tabellenhälfte zu springen.


Sanchez rettet Werder


Der SV Werder Bremen hat eine mögliche dritte Rückrundenniederlage gerade noch abwenden können. Beim 2:2 bei Fortuna Düsseldorf holte Bremen dank eines späten Treffers des Portugiesen Sanchez doch noch einen Zähler. Zuvor mussten die Bremer eine empfindliche Derbyniederlage gegen den Hamburger SV hinnehmen. Vor 36.000 Zuschauern waren es eigentlich die Hausherren, die sich in der ersten halben Stunde zahlreiche Torchancen erspielten. Den Weg ins Tor fand aber nur der Hamburger Sven Michel, der so für eine mehr als unverdiente Gästeführung sorgen konnte. Der Gegentreffer sollte der Knockout im Bremer Spiel werden. Denn während nun bei den Hausherren so gar nichts mehr funktionierte, spielten sich die Rothosen in einen echten Rausch. Noch vor der Pause erhöhte Katompa Mvumpa auf 0:2. Direkt nach Wiederbeginn war es erneut der Stürmer Mvumpa, der endgültig für klare Verhältnisse sorgte. Den Endstand zum 0:4 steuerte Merino bei. Dank des klaren Derbysiegs an der Weser überholte die Gerrit-Elf (8.) den Lokalrivalen aus Bremen (9.).


Wiesbaden startet erfolgreich


Einen erfolgreichen Start in die Rückrunde hat die Mannschaft von Trainer deCoo gefeiert. Beim VfB Stuttgart hatte der SV Wehen Wiesbaden keine Mühe und gewann auch in der Höhe verdient mit 0:8(0:4). Etwas mühevoller war hingegen der 2:1(1:0) Heimsieg gegen Union Berlin erarbeitet. So verlief die erste Halbzeit ziemlich zäh. Die Gäste aus der Hauptstadt schafften es die Offensivpower der Hessen in Schach zu halten. Zumindest bis kurz vor dem Halbzeitpfiff, denn dann sorgte Osimhen für eine gewisse Erleichterung in der Brita-Arena. Den Schwung des Führungstreffers nahm die deCoo-Elf mit in den zweiten Durchgang, in dem Nkunku (54.) bereits früh zur Entscheidung treffen konnte. Die Eisernen wehrten sich zwar nach Kräften, doch mehr als der Anschlusstreffer von Wirtz in der Nachspielzeit sollte nicht mehr für die Skrillex-Elf herausspringen.


Wolfsburg rehabilitiert sich


Der VfL Wolfsburg hat sich von den Pleiten gegen den 1.FC Nürnberg und dem tristen Rückrundenstart gegen Hannover 96 (0:0) rehabilitiert. In den drei folgenden Spielen ging die Mannschaft von Trainer J1n stets als Sieger vom Feld. Über das Auswärtsspiel der Wölfe beim KSV Holstein Kiel (3:2) hatten wir bereits berichtet. Überraschend war der deutliche 5:1 Heimerfolg gegen Borussia Dortmund. Nach dem ernüchternden Derby gegen 96 hatten wohl nur wenige Anhänger mit einem solch klaren Ergebnis gegen die Borussia gerechnet. Noch klarer wurde es im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart. Dem Schlusslicht ließ die J1n-Elf nicht den Hauch einer Chance. Überragender Akteur auf Seiten der Niedersachsen beim 6:0 Heimerfolg war der Spanier Thiago, der gleich vier der sechs Treffer der Wölfe erzielte. In der Tabelle ist der VfL Wolfsburg zumindest vorübergehend wieder Tabellenführer.


96 setzt nächstes Ausrufezeichen


Hannover 96 hat nach dem 0:0 im Derby beim VfL Wolfsburg das nächste Ausrufezeichen gesetzt. Im Heimspiel gegen den MSV Duisburg siegte die Mannschaft von Trainer Bergsen mit 3:2(2:1). In einer intensiven ersten halben Stunde sorgte ein Eigentor von Gregor Kobel bereits nach sechs Minuten für die Führung der Bergsen-Elf. Quasi im Gegenzug konnte allerdings Havertz (9.) die Führung der Hausherren egalisieren. In der Folge blieben die Niedersachsen aber die bessere Mannschaft. Der Lohn für einen couragierten Auftritt war der erneute Führungstreffer von Cunha nach einer halben Stunde. Cunha war es es auch, der nach der Pause für die Vorentscheidung (58.) sorgte. Haaland sollte zwar die Meidericher zurück ins Spiel bringen (74.), doch ein Punktgewinn für die Zebras wäre aufgrund der starken Leistung von 96 nicht verdient gewesen. Das sah auch der Fussballgott so, der es beim knappen 3:2 Heimsieg der Niedersachsen beließ. Dank des erfolgreichen Rückrundenstarts hat 96 wieder den Anschluss an Borussia Dortmund (6.) und auch an den MSV Duisburg (5.) hergestellt.

Fabo · 26.01.2023 17:35 Uhr

Kleine Titelchance verspielt?


Der SV Wehen Wiesbaden ist das bis dato einzige Team, welches den amtierenden Doublesieger 1.FC Nürnberg im Ligaspiel bezwingen konnte. Die Chancen auf einen langanhaltenden Meisterschaftskampf müssten daher eigentlich gut sein, wären da nicht die Ausrutscher der Hessen gegen vermeintlich kleinere Teams der 1.Liga. In der vergangenen Woche erwischte es die deCoo-Elf gleich in zwei Spielen. Zunächst musste man sich dem FC Bayern München mit 1:2(0:0) geschlagen geben. Und das obwohl die Hessen durch einen Treffer von Coman (60.) bis tief in die Schlussphase hinein führten. Ein Doppelschlag von Kluiviert (83.) und Paulinho (90.) sorgte für den überraschenden Coup des FCB in der Brita-Arena. Auch das darauffolgende Auswärtsspiel beim Hamburger SV (0:1) ging aus Sicht der deCoo-Elf verloren. In einer zerfahrenen Partie konnten die Hessen ihre wenigen Torchancen nicht nutzen. Ein Konter brachte dann die zweite Pleite des SVWW binnen weniger Stunden. Die Titelträume und die harte Arbeit der Hinrunde hatten die Hessen in kürzester Zeit verspielt. Zum Glück konnte sich der SV Wehen Wiesbaden schnell rehabilitierten. Im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05, die in den letzten Wochen bis auf den vierten Tabellenplatz vorrückten, schossen sich die Hessen beim 5:0 Heimsieg den Frust von der Seele. Der darauffolgende knappe 2:3 Auswärtssieg bei Borussia Dortmund fällt dagegen schon wieder eher in die Kategorie "schmeichelhaft". In der Tabelle hat die deCoo-Elf zwar weiter Anschluss an das Spitzendou, doch mehr als der dritte Platz wird es in dieser Saison wohl auch nicht werden.


Sieg gegen Wiesbaden nicht vergoldet


Für den FC Bayern München war der Sieg in der Brita-Arena in Wiesbaden nicht nur ein Prestigesieg gegen einen langjährigen Freund im VDFB, sondern es waren auch ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf, die die Bayern in Hessen einfahren konnten. Leider konnte die Mannschaft von Trainer Pitbull den Dreier nicht vergolden. Das darauffolgende Auswärtsspiel beim Hamburger SV, die wie die Bayern die Hessen schlugen, verloren die Süddeutschen mit 3:1(2:1). Zwar brachte Malen die Pitbull-Elf früh in Führung, doch ein Doppelpack von Bakary Jatta sorgte noch vor der Pause dafür, dass der Hamburger SV das Spiel drehen konnte. Die Bayern blieben im zweiten Durchgang ebenbürtig, doch Merino sorgte für die endgültige Entscheidung. Zuvor verloren die Bayern auch das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (1:5). Durch den Überraschungssieg in Wiesbaden halten sich die Bayern weiter über den Strich, zudem hat der FCB noch zwei Spiele weniger als die Konkurrenz absolviert. Nun geht es für die Mannschaft erst einmal in den Skiurlaub.


Nürnberg weiter auf Kurs


Der 1.FC Nürnberg ist weiter auf Kurs Titelverteidigung. In Hannover gewann der amtierende Doublesieger mit 2:5. Beide Teams boten den anwesenden Fans im Niedersachsenstadion ein echtes Offensivfeuerwerk. Besonders die Franken in Person von Roberto Firmino zeigten sich in Niedersachsen in Torlaune. Der Brasilianer erzielte gleich vier Treffer des Rekordmeisters. Es hätte gar noch mehr Tore werden können, doch das Aluminum verhinderte aus 96 Sicht schlimmeres. In Dortmund erwischten die Franken ebenfalls den besseren Start. Goretzka sorgte für die frühe Gästeführung, die Aubameyang aber schleunigst egalisieren konnte. Die Borussia konnte den Favoriten in der ersten Halbzeit ärgern und das Spiel offen gestalten. Erst ein Eckstoß zehn Minuten vor der Pause brachte die erneute Nürnberger Führung. Der Schlüssel des Auswärtssieges im Westfalenstadion waren die zehn Minuten nach dem Seitenwechsel, in denen die Borussia gleich zweimal schlampig im Aufbauspiel agierte und der Favorit sich nicht bitten ließ das Spiel zu entscheiden. In der Tabelle stehen die Franken zwar weiter hinter den Wölfen, doch die Dosenbrot-Elf hat noch Nachholspiele in der Hinterhand.


Hannover legt vor


Im Kampf um die Champions League hat Hannover 96 vorgelegt. Die Mannschaft von Trainer Bergsen zeigte sich von der Heimpleite gegen den 1.FC Nürnberg unbeeindruckt. Schon im darauffolgenden Auswärtsspiel rückten die Niedersachsen zurück auf die Erfolgsspur. Am Millerntor brauchte die Bergsen-Elf aber etwa zwanzig Minuten um ins Spiel zu finden. Zu diesem Zeitpunkt lag 96 bereits durch einen Treffer von Reus (19.) mit 1:0 zurück. Ein Doppelschlag von Cunha sorgte aber schnell dafür, dass 96 endlich im Spiel ankam. Lindström und erneut Cunha bauten noch vor der Pause die Führung aus. Nach der Pause erhöhten Smith Rowe und Leckie auf 1:6, ehe in der Schlussminute Silva zum 2:6 Endstand traf. Auch das folgende Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim verlief torreich. Wieder mussten die Niedersachsen zwischenzeitlich einen Rückstand hinterher rennen und wieder sorgte Cunha am Ende für glückliche Gesichter bei Hannover 96. Diesmal war es die Bergsen-Elf, die durch einen frühen Treffer von Lindström (3.) perfekt ins Spiel startete. Isak und Baumgartner drehten die Partie zwischenzeitlich für die TSG, ehe in der Schlussphase Cunha mit einem Doppelpack (74./90.) dafür sorgte, dass 96 in der Tabelle auf den 4.Tabellenplatz vorrücken konnte. Gestern folgte ein weiterer Beweis, dass 96 in dieser Saison bereit für die Champions League sein könnte. Beim kriselnden 1.FC Köln siegte 96 mit 0:9. Eine Demütigung der allerfeinsten Sorte im eigenen Wohnzimmer.


Köln in der Krise


Der 1.FC Köln schlittert immer mehr den Abstiegsrängen entgegen. Fünfmal traten die Geißböcke in der Rückrunde zu einem Pflichtspiel an, viermal ging die Turkish-Elf als Verlierer vom Feld. Vorallem die Höhe der Niederlagen lässt viele Fans ratlos zurück. So kassierte der 1.FC Köln nicht nur am gestrigen Dienstagabend im Heimspiel gegen Hannover 96 (0:9) eine herbe Klatsche, sondern auch in Hoffenheim (1:8) und beim FC St.Pauli (1:5). Der einzige Rückrundensieg aus dem Spiel bei Hertha BSC (5:2) bekommt aufgrund des aktuellen Negativstrends eine noch größere Bedeutung. In der Tabelle sind die Geißböcke nämlich im harten Abstiegskampf angelangt. Lediglich vier Punkte trennen die Turkish-Elf vom Relegationsplatz. Ohne den Sieg aus der Hauptstadt wäre es gar nur ein Zähler...


Macilo ein Glücksgriff für Kiezkicker


Mit der Verpflichtung von Interimstrainer Macilo haben die Verantwortlichen beim FC St.Pauli scheinbar alles richtig gemacht. Auch wenn bei der Heimniederlage gegen Hannover 96 (2:6) die Siegesserie der Kiezkicker riss, sind die Hamburger weiter auf dem richtigen Weg. Dies bewies auch der Auftritt der Norddeutschen im Kellerduell gegen den VfB Stuttgart. Die Schwaben waren am Millerntor den Gastgebern in der ersten Halbzeit noch ebenbürtig. Nach der Pause aber brach das Schlusslicht zusammen, sodass die Kiezkicker einen ungefährdeten 7:0(0:0) Heimerfolg einfuhren. Für den FCSP ist es der fünfte Sieg der Rückrunde im sechsten Spiel. Die Macilo-Elf bleibt zwar auf dem Relegationsplatz, doch mit nun nur noch zwei Punkten Rückstand ist der Anschluss ans rettende Ufer endgültig hergestellt.


TSG-Fans mit Hoffnung im Abstiegskampf


Die TSG 1899 Hoffenheim musste am gestrigen Dienstagabend die ersten beiden Niederlagen unter der Leitung vom neuen Cheftrainer Lopetegui hinnehmen. In zwei engen Duellen mussten sich die Kraichgauer zunächst mit 4:3 der alten Dame geschlagen geben, ehe im Heimspiel gegen Hannover 96 eine unnötige 2:3 Niederlage folgte. Zuvor war Lopetegui allerdings mit zwei wichtigen Siegen gegen direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt in seine VDFB Karriere gestartet. Bei Union Berlin siegte die TSG beim Lopetegui Debüt mit 3:5. Im ersten Auftritt vor heimischer Kulisse in der Rhein-Neckar-Arena folgte dann der erste Kantersieg. Den 1.FC Köln beförderten die Kraichgauer mit einer 8:1 Klatsche tiefer in die Krise. In der Tabelle stehen die Sinsheimer einen Platz über den Strich. Der Vorsprung beträgt zwar nur zwei Zähler, doch die Auftritte unter dem neuen Trainer stimmen die Fans positiv, dass es etwas wird mit dem Klassenerhalt in dieser Saison!

Fabo · 01.02.2023 21:18 Uhr


Bremen präsentiert sich charakterlich schwach


Für einen Eklat sorgte am vergangenen Freitag der SV Werder Bremen im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05. Nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit lagen die Bremer mit 0:3 zurück, ehe die Norddeutschen im zweiten Durchgang das Spielen einstellten. Fortan wurde der Ball in der eigenen Viererkette ohne jeglichen Offensivgedanken zirkuliert. Ein ähnliches Verhalten hatten die Bremer schon im Spiel gegen den 1.FC Nürnberg an den Tag gelegt, sodass das wiederholte Fehlverhalten nun mit drei Strafpunkten sanktioniert wurde. Der anschließende 3:5 Auswärtssieg beim 1.FC Köln geriet dabei in den Hintergrund. Dabei war der Bremer Auswärtssieg tabellarisch von enormer Bedeutung. Die Cobra-Elf hat nun elf Punkte Vorsprung vor den Relegationsplatz.


Nürnberg wieder Spitzenreiter


Der amtierende Doublesieger hat den Ausrutscher des VfL Wolfsburg, die gegen Mainz 05 nicht über ein 2:2 hinaus kamen, ausgenutzt und sich mit zwei Siegen die Tabellenspitze zurückerobert. Beim Schlusslicht VfB Stuttgart hatte die Mannschaft von Trainer Dosenbrot keine Mühe. Schon früh stellten die Franken die Weichen auf Auswärtssieg. Besonders Stürmer Saint-Maximin zeigte sich mit drei Treffern beim 0:6 Sieg der Nürnberger treffsicher. Auch der Tabellenvorletzte Union Berlin (5:2) konnte dem Rekordmeister kein Bein im Meisterschaftskampf stellen. Zwar waren die Köpenicker phasenweise dem neuen Spitzenreiter ebenbürtig, doch nach der Pause machte die individuelle Qualität der Franken den Unterschied aus. In der Tabelle hat die Dosenbrot-Elf nun einen Punkt Vorsprung auf die Niedersachsen.


Comeback geht schief


Bei der Auswärtsniederlage des 1.FC Union Berlin in Nürnberg saß erstmals wieder Cheftrainer Fifachaos auf dem Trainerstuhl der Köpenicker. Doch auch der neue alte Trainer konnte den Abwärtstrend seiner Mannschaft nicht stoppen. Nach der Pleite im Frankenland folgte eine 1:5 Heimniederlage gegen Hannover 96. Die Niedersachsen, die in dieser Saison kurz vor dem Einzug in die Champions League stehen, hatten bei den Eisernen keine Mühe. Während die Niedersachsen über das internationale Geschäft nachdenken, richten sich die Gedanken in der Hauptstadt immer mehr um die 2.Liga. Mit nur acht Punkten ziert die Chaos-Elf weiter den vorletzten Tabellenplatz. Nur der VfB Stuttgart ist noch schlechter. Der Relegationsplatz ist mit dreizehn Punkten Rückstand fast schon unerreichbar. Es sieht alles nach einem Abstieg des FCU aus.


Dortmund verschenkt zwei sicher geglaubte Siege


Die Stimmung ist schlecht in Dortmund. In der vergangenen Woche schenkte die Mannschaft vom langjährigen Trainer Sec gleich zwei sicher geglaubte Siege her. Auf dem Kiez führte der BVB dank eines Doppelpacks von Aubameyang zur Pause mit 0:2. Doch der zwei Tore Vorsprung brachte der Borussia keine Sicherheit ein. Stattdessen waren es die abstiegsbedrohten Kiezkicker, die zur Aufholjagd ansetzten. Zwei Kopfballtreffer sorgten dafür, dass die Sec-Elf völlig die Orientierung verlor. Dies nutzten die Hamburger eiskalt für zwei weitere Treffer aus. Ähnlich verlief auch der Auftritt des BVBs in Sinsheim. Dort brachte Olmo die heimische TSG zwar früh in Führung, doch Aubameyang und Mane (2) drehten die Partie zugunsten der Borussia. Doch auch im Kraichgau reichte der zwei Tore Vorsprung nicht für einen Punktgewinn aus. Haller glich mit einem Doppelpack die Führung der Gäste in der Schlussphase aus. In der Nachspielzeit stellte Olmo den Spielverlauf endgültig auf den Kopf. Durch die beiden Totalausfälle in der zweiten Halbzeit hat der BVB den Anschluss an die Champions League Plätze verloren. Hannover 96, die derzeit auf dem 4.Tabellenplatz stehen, ist bereits elf Punkte entfernt. Nun heisst es in Dortmund erst einmal durchatmen und Kräfte bündeln...

Fabo · 07.02.2023 18:23 Uhr


Kölns Talfahrt geht weiter


Die Fans vom 1.FC Köln hatten nach dem 5:2 Auswärtssieg bei Hertha BSC kräftig durchgeatmet. Zuvor hatten die Geißböcke insgesamt neun Spiele am Stück verloren. Doch die Hoffnung, die eigene Mannschaft könne nach dem Sieg in der Hauptstadt wieder an die Leistungen der Hinrunde anknüpfen, ist schon längst wieder verflogen. Erst folgte ein peinlicher Auftritt beim 0:9 gegen Hannover 96, dann eine 4:5 Pleite im Spiel der Woche gegen Düsseldorf (Bericht folgt) und nun eine knappe 3:4(2:0) Niederlage beim ebenfalls abstiegsbedrohten 1.FC Union Berlin. In der Hauptstadt sah es in der ersten Halbzeit so aus, als könne der FC an den bisher einzigen Sieg der Rückrunde beim Stadtrivalen der Eisernen anknüpfen. Doch in der letzten halben Stunde verlor die Mannschaft von TurkishPele völlig die Kontrolle über das Spiel. Zuvor hatte Bruma die 0:2 Halbzeitführung nach einer Ecke auf 0:3 ausgebaut. Die Eisernen kämpften aber weiter leidenschaftlich und kamen durch einen Doppelpack von Owusu zurück ins Spiel. Den Kölnern merkte man den Negativlauf der vergangenen Wochen nun deutlich an. In dieser Phase des Spiels war es ein Spiel auf ein Tor, in der die Gäste nur noch auf die Uhr schauten. In der 85.Minute war es dann Florian Wirtz, der tatsächlich die Gästeführung egalisieren konnte. Nur drei Minuten später konnte sich der Kölner Marx nur noch mit einer Notbremse helfen. Den fälligen Freistoß führten die Eisernen kurz aus. Über Arnold landete der Ball im Sechzehner bei Michael Akoto. Der Außenverteidiger stieg im gegnerischen Strafraum am Höchsten und beförderte den Ball mit einem präzisen Kopfball zum vielumjubelten Siegtreffer ins Kölner Tor. Nach der Partie zeigte sich Fifachaos, der erst vor einer Woche auf den Trainerstuhl der Eisernen zurückgekehrt war, beeindruckt von der Leistung seiner Mannschaft und kämpferisch in Hinblick auf den noch möglichen Klassenerhalt. Dank des Heimsieges hat Union den Rückstand auf den Relegationsplatz auf zehn Punkte verkürzt.


96 untermauert Champions League Ambitionen


Hannover 96 ist weiter voll auf Kurs Champions League. Die Mannschaft von Trainer Bergsen, die übrigens auch noch im VDFB Pokal vertreten ist, ließ sich im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf auch nicht von einem Rückstand beirren. Verhoek brachte die Gäste nach gut einer halben Stunde in Führung. Kurz vor der Halbzeit drehten Kostic und Smith Rowe mit einem Doppelschlag die Partie zugunsten der Niedersachsen. Nach der Pause sorgte Cunha für klare Verhältnisse, ehe Verhoek mit seinem zweiten Treffer doch nochmal Spannung ins Niedersachsenstadion brachte. Sechs Minuten vor dem Ende war es erneut der Brasilianer Cunha, der mit seinem zweiten Treffer das Spiel endgültig entschied. Kurz vor Schluss legte Maina gar noch den fünften Treffer für Hannover 96 nach. Durch den fünften Rückrundenssieg verfestigt 96 den 4.Tabellenplatz. Der erste Verfolger, Mainz 05, ist sechs Punkte entfernt.

Fabo · 09.02.2023 14:48 Uhr


Union beweist Moral


Der 1.FC Union Berlin taumelt in der 1.Liga weiter dem Abstieg entgegen. Dennoch können die Eisernen zuletzt, vorallem unter der Leitung vom neuen alten Cheftrainer Fifachaos, auf ansprechende Leistungen zurückblicken. Im Auswärtsspiel beim stark favorisierten MSV Duisburg holten die Haupstädter trotz 2:0 Rückstand beim 2:2 noch einen Zähler. Schon im Hauptstadtderby gegen die alte Dame überzeugten die Eisernen mit einer tollen Moral. Wie schon im Wedaustadion belohnte sich die Chaos-Elf im Olympiastadion beim 2:2 mit einem Punkt. Doch der eine Zähler bzw die zwei Punkte dürften in der Endabrechnung zu wenig für eine Aufholjagd sein. Der Rückstand zum Relegationsplatz beträgt acht Punkte. Zudem haben die Eisernen bereits zwei Spiele mehr als die Konkurrenz absolviert. Aufgeben wird die Chaos-Elf aber nicht, das haben die Auftritte in Duisburg und im Olympiastadion bewiesen.


Bayerns Abwärtstrend hält an


Mit dem 1:2 Auswärtssieg beim SV Wehen Wiesbaden hatte der FC Bayern München für mächtig Aufsehen im Abstiegskampf der 1.Liga gesorgt. Doch die Euphorie, welcher nach dem überraschenden Sieg in München entstand, ist Schi längst wieder verflogen. Zuletzt verlor die Mannschaft von Pitbull gegen die TSG 1899 Hoffenheim (2:8) und die Kiezkicker vom FC St.Pauli (0:3). Ernüchternd war dagegen der Auftritt des großen FCBs im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt, den 1.FC Köln. Die Pitbull-Elf ließ alle Grundtugenden im Spitzensport vermissen, sodass die kriselnden Geißböcke einen ungefährdeten 1:8 Kantersieg in der Allianz-Arena einfuhren konnten. In der Tabelle wird die Luft für die Münchener immer dünner. Zwar haben die Bayern nur drei Zähler Rückstand aufs rettende Ufer und dabei noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand, doch machen die letzten Auftritte wenig Mut, dass die Bayern ausgerechnet gegen Duisburg oder Nürnberg in die Erfolgsspur zurückkehren werden.


Rothosen weiter ungeschlagen


Der Hamburger SV bleibt in der Rückrunde weiter ungeschlagen. Daran änderte auch das Stadtderby beim FC St.Pauli nichts. Am Millerntor beschränkte sich die Mannschaft von Trainer Gerrit aufs Konterspiel. Diese Taktik sollte vor 30.200 Zuschauern aufgehen. Die Kiezkicker taten zwar mehr fürs Spiel, doch es war der Hamburger SV, der eiskalt zuschlug. Assale und Katompa Mvumpa sorgten für die beiden Tore der Rothosen beim 1:2 Auswärtssieg im Stadtderby. Im darauffolgenden Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 musste sich die Gerrit-Elf zwar erstmals in der Rückrunde mit einem Remis begnügen, doch die Rothosen blieben auch nach dem siebten Rückrundenspiel ungeschlagen. In der Tabelle steht der Aufsteiger auf einem überragenden 7.Tabellenplatz. Die Stimmung ist prächtig in der Hansestadt...


96 mit Dämpfer


Einen kleinen Dämpfer musste Hannover 96 im kleinen Nordderby gegen Werder Bremen hinnehmen. Im Kampf um Platz 4 war der eine Punkt beim 1:1 gegen Bremen zu wenig. In einer ausgeglichenen Partie sorgte Smith Rowe nach gut einer Stunde für die Führung der Niedersachsen. Kent konnte aber zügig für die Gäste ausgleichen. In der Nachspielzeit hatten die Hausherren gar Glück, dass Innenverteidiger Rüdiger mit einer Notbremse einen weiteren Bremer Treffer vereitelte. Der mäßige Auftritt im Nordderby brachte die Niedersachsen aber nicht aus dem Konzept. Schon im darauffolgenden Heimspiel gegen Borussia Dortmund bewies die Bergsen-Elf, dass sie in dieser Saison nach der Champions League strebt. Beim klaren 7:2 Heimerfolg stellten die 96er bereits in der ersten Halbzeit mit vier Treffern die Weichen für den siebten Rückrundensieg. In der Tabelle bleiben die Niedersachsen auf den 4.Tabellenplatz. Die Konkurrenz um den MSV Duisburg rückt aber immer näher.


Erster Sieg für Interimstrainer


Borussia Dortmund hatte vor der Saison eigentlich das große Ziel "Champions League" ausgesprochen. Die Ambitionen rundum das Westfalenstadion sind spätestens mit der Verpflichtung von Interimstrainer Skrillex allerings gesunken. Nun holte der neue Mann an der Seitenlinie der Borussia zumindest seinen ersten Sieg als BVB Cheftrainer. Beim 1.FC Köln holte die Borussia, trotz zweimaligem Rückstand, einen 2:4 Sieg.

Fabo · 14.02.2023 17:13 Uhr
Einloggen, um mitzureden.