Saison 27: Ergebnisticker (2. Liga)

| Verein | Trainer | im Verein seit… | Trainerstationen | |
| Hansa Rostock | Martini | 23.07.01 | Dresdner SC 98 | |
| Bayer 04 Leverkusen | Jena-Fan-03 | 25.05.2013 | Carl Zeiss Jena, SpVgg Unterhaching | |
| Dynamo Dresden | Rosenholz | 23.09.2021 | Borussia Mönchengladbach, 1899 Hoffenheim, Dynamo Dresden | |
| Hamburger SV | Genschow | 26.09.2020 | Keine | |
| 1.FC Saarbrücken | DiddyDank97 | 15.10.2020 | Keine | |
| SC Freiburg | Flashart | 28.03.2021 | Keine | |
| Greuther Fürth | B3ndinho | 27.03.2022 | Arminia Bielefeld | |
| VfL Osnabrück | Fabo | 27.03.2022 | SC Idar-Oberstein, TuS Koblenz, Greuther Fürth | |
| Würzburger Kickers | Feulner | 23.09.2021 | FSV Mainz 05, Kickers Offenbach, SSV Jahn Regensburg, Wacker Burghausen | |
| 1.FC Köln | Skrillex | 23.09.2021 | Holstein Kiel, 1.FC Heidenheim | |
| FC St.Pauli | VollisterUnited | 21.10.2021 | Hertha BSC | |
| SC Paderborn | Tobi | 25.09.2019 | Alemannia Aachen, Rot-Weiß Ahlen, VfR Aalen | |
| Karlsruher SC | BudSpencerNr20 | 28.12.2021 | Keine | |
| RB Leipzig | JumperGaming | 01.03.2022 | Keine | |
| 1.FC Magdeburg | Zimmi | 27.03.2022 | Meppen, Chemnitzer FC | |
| Borussia Mönchengladbach | Jahnegg | 23.01.2022 | VfL Wolfsburg, 1.FC Nürnberg, 1.FC Schweinfurt 05 | |
| Türkgücü München | Piskopat | 21.09.2021 | RB Leipzig, 1899 Hoffenheim, SSV Jahn Regensburg | |
| Arminia Bielefeld | Yayaekb | 27.03.2022 | TSV Havelse, VfB Lübeck | |

Ich war vor Hoffenheim auch schon bei Dynamo 😉
geändert!
Ich war bei Hoffenheim, Leipzig und Regensburg schon 😆
Geändert!
Unerwartete Pleite für Würzburg
Die Würzburger Kickers mussten am ersten Spieltag der neuen Saison direkt den ersten Dämpfer hinnehmen. Das Team von Feulner verkorkste den Saisonstart und verlor daheim mit 1:2(0:2) gegen den Aufsteiger aus München. Im Nachgang der Partie zeigte sich Feulner selbstkritisch. Besonders in der ersten Halbzeit hätte der Coach personell, sowie taktisch Fehler gemacht. Dies war in der Tat auf dem Spielfeld sichtbar. Denn der Favorit schaffte es nicht Spielkontrolle zu erlangen. Im Gegenteil waren im ersten Durchgang die Gäste das bessere Team. Die 0:2 Halbzeitführung überraschend, aber doch verdient. Im zweiten Durchgang entwickelte sich dann ein Spiel auf ein Tor. Doch die Gäste bekamen entweder einen Fuß dazwischen oder die Würzburger vergaben kläglich. Der Anschlusstreffer kurz vor Ende der Partie kam dann zu spät. Zwar hätten die Hausherren gerne einen Elfmeter in der Nachspielzeit bekommen, doch Schiedsrichter Meyer gab nur Freistoß. So gewinnen die Münchener überraschend beim Aufstiegskandidaten. Das Team von Piskopat ist damit schon frühzeitig in der zweiten Liga angekommen. Die Würzburger hingegen stecken nach der verlorenen Relegation und der Niederlage heute in einem kleinen Loch.
Fürth dreht auf
Greuther Fürth ist erfolgreich in die neue Saison gestartet. Dabei musste sich das Kleeblatt beim Aufsteiger Dynamo Dresden aber ordentlich strecken. Die Anfangsphase verschlief das Team vom neuen Trainer B3ndinho nämlich. Dynamo kam besser in die Partie und traf schon in der dritten Minute zur Führung. Doch das Kleeblatt kam fortan besser in die Partie und konnte noch vor der Pause die Führung des Aufsteigers egalisieren. Nach der Pause wurde dann Lewis Holtby zum Matchwinner der Gäste. Der erfahrene Mittelfeldspieler erzielte gleich drei Treffer nach Einwechslung. Zwar kam der Aufsteiger zwischenzeitlich nochmal auf 2:3 heran. Am Ende musste sich das Team von Rosenholz aber mit 2:5 geschlagen geben.

Fürth führt Liga an
Greuter Fürth hat im zweiten Saisonspiel den zweiten Dreier eingefahren. Im Heimspiel gegen den FC St.Pauli siegte das Kleeblatt glücklich mit 1:0. Damit führt das Team von B3ndinho die Tabelle der zweiten Liga an.
Im Ronhof sahen die 18.400 Zuschauer eine Partie mit hohem Niveau. Nur die Chancenverwertung war bei beiden Teams eher mangelhaft. Beide Teams agierten von Beginn an konzentriert, gewillt frühzeitig die Partie auf ihre Seite zu ziehen. Doch daraus wurde erstmal nichts. Trotz zahlreicher Möglichkeiten auf beiden Seiten ging es mit einem torlosen Remis in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang bot den Zuschauern dann ein ähnliches Bild. Chancen auf beiden Seiten, doch der Ball fand weiter nicht den Weg ins Tor. Erst in der 66.Minute griff Stürmer Burke sich ans Herz und ballerte einen Fernschuss ins Gehäuse der Kiezkicker. Diese agierten nun noch offensiver und mussten so immer wieder auf gefährliche Konter der Fürhter achten. Als Burke in der 89.Minute plötzlich alleine vor Torhüter Mantl auf tauchte, sah alles nach der Entscheidung aus, doch statt zu schießen wollte Burke den besser postierten Mitspieler in Szene setzen, dies misslang. Im Gegenzug dann eine ähnliche Situation auf der Gegenseite. Doch auch hier fiel kein Treffer, weil zunächst das Kleeblatt durch eine Notbremse den Abschluss der Gäste verhinderte und die Kiezkicker beim fälligen Elfmeter an Torhüter Burchert scheiterten. So gelang es den Hausherren den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Während Fürth ein Auftakt nach Maß feiert und Spitzenreiter der zweiten Liga ist, muss der FC St.Pauli trotz prominenter Neuzugänge den ersten Dämpfer der noch jungen Saison hinnehmen.
KSC mit Last Minute Sieg!
Der Karlsruher SC hat nach dem Kantersieg im Pokal auch das erste Saisonspiel gewonnen. In einer taktisch geprägten Partie konnten sich die Badener wie so oft auf Torjäger Hofmann verlassen. Der Stürmer erzielte in der 89.Spielminute den erlösenden Siegtreffer für den KSC. Zuvor war es eine Partie, in der beide Mannschaft eher auf sicheres Passspiel setzten. Die Folge war ein Spiel ohne viele Torchancen. Dabei begann das Spiel stürmisch. Man merkte dem Neuzugang Coutinho die Spielfreude und den Willen für den neuen Verein direkt ein Führungsspieler zu sein, förmlich an. Der Brasilianer riss in den ersten zehn Minuten die Partie an sich. Die Folge war ein frühes Führungstor durch Podolski. Der ehemalige deutsche Nationalspieler profitierte von einem Abpraller. Bis zu diesem Zeitpunkt war von den Gästen aus dem Breisgau wenig zu sehen. Doch mit der ersten wirklichen nennenswerten Aktion konnte Poulsen vom Strafraumrand den Führungstreffer des KSC egalisieren. Dann passierte nichts mehr, was Einfluss auf die Anzeigetafel nahm. Bis zur besagten 89.Minute, wo Felix Klaus nicht auf den Außen freistehenden Caliguri passte, sondern direkt in die Spitze zu Hofmann. Dieser nutzte die kurze Unaufmerksamkeit der Breisgauer eiskalt aus und erlöste so die KSC Fans. Während die Karlsruher nach dem klaren Sieg im Pokal über den SV Sandhausen und dem heutigen Sieg über den SCF einen perfekten Saisonstart feiern, haben die Freiburger ihren Saisonstart verpatzt. Bitter, da die Breisgauer eigentlich an die erfolgreiche Saison von vor zwei Jahren anknüpfen wollten. Immerhin, genügend Zeit bleibt dem SCF die Auftaktpleite wettzumachen!

Würzburg zeigt sich rehabilitiert
Die Würzburger Kickers haben ihr Auswärtsspiel auf der Bielefelder Alm mit 1:4(1:1) für sich entscheiden können. Damit zeigte sich das Team von Trainer Feulner nach der Auftaktpleite gegen Türkgücü stark formverbessert. Die Würzburger waren von Beginn an die bessere Mannschaft, doch in Führung gingen die Hausherren. Da die Gäste beste Chancen vergaben und die Arminia sich eiskalt vor dem Gehäuse der Würzburger zeigte, ging zunächst die Arminia in Front. Den Schock mussten die Gäste erst einmal kurz verarbeiten, ehe der Aufstiegskandidat wieder zum gepflegten Kurzpassspiel zurück kam. Dieses Mal machten es die Würzburger in Person von Neuzugang Berisha deutlich besser und glichen zum 1:1 aus. Im zweiten Durchgang bot den 22.500 Zuschauern auf der Bielefelder Alm ein ähnliches Bild. Die Würzburger machten das Spiel, erspielten sich die eine oder andere Torchancen, doch anders als noch in Halbzeit 1 zeigten sich die Kickers nun auch vor dem Tor treffsicherer. Besonders Neuzugang Berisha, der zwei weitere Treffer nachlegte. Da sich auch Stürmer Mateta noch in die Torschützenliste eintrug, gewannen die Würzburger ihre Auswärtspartie am Ende deutlich mit 1:4. Die Gäste konnten somit einen kompletten Fehlstart in die 27.Saison verhindern.


Saarbrücken siegt zum Auftakt
Der VfL Osnabrück hat am heutigen Ostersamstag einen guten Auftakt in die neue Saison verpasst. Das Team von Trainer Fabo verlor an der Bremer Brücke gegen den 1.FC Saarbrücken mit 1:4(1:1).
Dabei war der VfL keinesfalls drei Treffer schlechter als die Saarländer, doch besonders FCS-Stürmer Gouras zeigte sich heute eiskalt vor dem Gehäuse der Lila Weißen. Den besseren Start in die Partie erwischte der VfL. Doch eine Großchance von Malone ließ der VfL ungenutzt. Dies wurde nur Minuten später von den Gästen eiskalt bestraft. Nach einem Abschluss der Gäste vom Sechzehnmeterrand landete der Ball am Pfosten, den Abpraller verwertete Gouras zum 0:1. Die Osnabrücker blieben vom eher überraschenden Rückstand unbeeindruckt und konnten in der 33.Minute durch Amenyido den verdienten Ausgleich erzielen. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel, sodass beide Teams mit einem 1:1 in die Pause gingen. Im zweiten Durchgang dann ein Spiegelbild der ersten Halbzeit. Die Lila Weißen starten gut in den zweiten Spielabschnitt, doch die erste gute Chance ließen die Hausherren wiedermal ungenutzt. Und wie zu Beginn der Partie wurde auch dies wieder eiskalt von den Gästen in Person von Gouras ausgenutzt. 1:2. In der Folge wirkte die Osnabrücker verunsichert. Die logische Konsequenz war die Vorentscheidung von Putaro zum 1:3. Zwar hatte der VfL nur wenige Minuten später die Chance durch Heider auf 2:3 zu verkürzen, doch Keeper Lindner war auf dem Posten. VfL Trainer Fabo versuchte nochmal durch zwei Wechsel neuen Schwung ins Spiel zu bekommen, doch vom 1:3 sollte sich der VfL nicht mehr erholen. Stattdessen traf kurz vor Schluss Gouras mit seinem dritten Treffer am Ostersamstag zum 1:4 Endstand.
Für die Lila Weißen ist es nach dem Weiterkommen im VDFB Pokal die erste Pflichtspielniederlage unter dem neuen Trainer. Der 1.FC Saarbrücken hingegen startet optimal in die 27.Saison.
Werkself eine Nummer zu groß
Bayer 04 Leverkusen war am heutigen Ostermontag eine Nummer zu groß für Arminia Bielefeld. In der heimischen BayArena siegte das Team von Henne deutlich mit 6:0. Die Werkself feiert damit einen soliden Start in die neue Saison, während die Bielefelder nach der Klatsche gegen Würzburg nun die zweite deutliche Niederlage kassierten.
Dabei hatte das Team von Yayaekb den besseren Start in die Partie erwischt. Doch Thiago, der kurz vor dem Absprung aus Bielefeld steht, vergab kläglich. Fortan übernahm die Werkself das Zepter und wurde gefährlicher. Die logische Folge war der Führungstreffer zum 1:0 durch Kai Havertz. Die Bielefelder wirkten geschockt und kassierten nur fünf Minuten später das 2:0 durch Baku. Es war die Vorentscheidung in einer Partie, die nun doch ziemlich einseitig verlief. Bayer erhöhte noch vor der Pause auf 3:0. Nach dem Seitenwechsel waren die Bielefelder bemüht zurück ins Spiel zu finden, doch als die Werkself das vierte Tor des Tages schoss, war auch der letzte Wille der Gäste gebrochen. Am Ende feierte die Werkself einen ungefährdeten 6:0 Heimsieg, der die Ambitionen der Leverkusener in dieser Saison unterstrich.

Fürther Zug rollt weiter
Der Karlsruher SC ist bei Greuther Fürth unter die Räder gekommen. Das Team von BudSpencerNr20 verlor in einer torreichen Partie mit 7:5 beim Kleeblatt. Dabei legten die Fürther in den ersten 30 Minuten der Partie das Fundament für den dritten Saisonsieg in Folge. Von Beginn an drückten die Hausherren auf den Führungstreffer, der nach nur fünf Minuten durch Burke auch erzielt wurde. Zwar glich der KSC nur fünf Minuten später durch ein Eigentor aus, doch am Spielgeschehen sollte dies wenig ändern. Die Fürther spielten weiter ihren Stiefel und versetzen die Gäste in den nächsten 20 Minuten in eine echte Schockstarre. Bis zur 30.Minute bauten die Franken den Vorsprung auf 5:1 aus. Der KSC zeigte dennoch Willenskraft, die durch einen Doppelschlag von Terodde und Milik noch vor dem Seitenwechsel belohnt wurde. In der zweiten Halbzeit änderte sich der Spielverlauf dann drastisch. Die Hausherren wirkten etwas von der Rolle, der KSC nahm den Schwung des Doppelschlages mit in die zweite Halbzeit. So kam es, dass die Franken tatsächlich den komfortablen 5:1 Vorsprung verspielten. Erst schoss Terodde den Anschlusstreffer, dann glich Podolski in der 67.Minute die Führung der Fürther aus. Wer nun geglaubt hat, der KSC würde das Spiel komplett drehen, der hatte die individuelle Klasse des Gastgebers außer Acht gelassen. Als würden die Fürther den Druck benötigen, spielten sie nun wieder befreiter auf. In der 72.Minute war es erneut Burke, der die Hausherren in Führung brachte. Die Karlsruher probierten noch einmal zurück ins Spiel zu kommen, doch auf den erneuten Rückstand fanden die Gäste keine Antwort mehr. Stattdessen erlößte Seguin kurz vor Schluss mit seinem Tor zum 7:5 Endstand die Gemüter der Heimfans. Greuther Fürth bleibt also auch im vierten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer ohne Punktverlust.

Lev holt Sieg im Spitzenspiel
Bisher macht es die Anzeichen, dass die Einkaufstour von Bayer 04 Leverkusen sich bezahlt macht. Im Spitzenspiel bei Borussia Mönchengladbach siegte die Werkself knapp mit 1:2(0:1).
In einer über die komplette Spielzeit ausgeglichenen Begegnung setzen sich die Gäste durch einen Treffer von Julian Brandt acht Minuten vor dem Ende durch. Zuvor sahen die knapp 30.000 Zuschauern im Borussia Park eine Partie, die vor allem von der Spannung lebte. Beide Teams waren auf gepflegtes Passspiel aus, doch der letzte Pass fand bei beiden Teams meistens den Weg zum Gegner. Dabei war die Partie turbulent gestartet. Die Gäste trafen bereits nach fünf Minuten durch Hauge zum 0:1. Die Gladbacher wirkten etwas geschockt vom frühen Rückstand und brauchten ihre 20 Minuten um zurück ins Spiel zu finden. Beide Mannschaften erspielten sich im Laufe der ersten Halbzeit aber kaum noch Chancen heraus, sodass es mit dem 0:1 in die Pause ging. Zu Beginn der zweiten Halbzeit merkte man den Fohlen dann an, dass sie mehr Engagement zeigen wollten. Dies wurde nur zehn Minuten nach der Pause durch den Ausgleichstreffer von Neuzugang Batshuayi belohnt. Doch etwas zählbares brachte das erste Tor des neuen Stürmers den Gladbachern nicht ein.
Die Werkself feiert damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel der neuen Saison. Die Borussia hingegen startet mit einem Dämpfer in die 27.Saison.

Sieg in der Fremde
Die Fans von Bayer 04 Leverkusen kommen aus dem Feiern gar nicht mehr heraus. Im Auswärtsspiel bei Aufsteiger Türkgücü München feierte die Werkself nicht nur den zweiten Sieg am Ostermontag, sondern auch den dritten Sieg im dritten Spiel der zweiten Liga. Beim Aufsteiger setzte die Werkself schon in der ersten Halbzeit die Zeichen auf Auswärtssieg. Nach einer frühen Führung durch einen Sonntagsschuss von Havertz, vergaben die Gäste zwar mehrere Möglichkeiten auf das 0:2, doch mit dem Pausenpfiff war es dann doch soweit. Der Aufsteiger stellte im zweiten Durchgang um, doch am Spielgeschehen änderte dies wenig. Nach der Vorentscheidung zum 0:3, kamen die Hausherren zwar durch Götze zum 1:3, doch wirklich Hoffnung kam nicht mehr auf. Schon gar nicht als die Werkself kurz vorm Ende zum 1:4 Endstand traf. Bayer führt die zweite Liga an. Türkgücü muss dagegen nach dem Auftaktsieg gegen Würzburg die erste Pleite in der neuen Liga hinnehmen.

Paderborn startet erfolgreich
Die Mission Wiederaufstieg für den SC Paderborn ist am heutigen Dienstag mit einem Auswärtssieg bei Arminia Bielefeld gestartet. Beim Schlusslicht der zweiten Liga setzte sich der Favorit souverän mit 1:4 durch. Auf der Bielefelder Alm waren die Gäste von Beginn an die bessere Mannschaft. Es dauerte nur fünf Minuten, da brachte Timo Werner die Paderborner mit 0:1 in Führung. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit schaffte es der SCP allerdings nicht die Führung auszubauen, sodass die Arminia weiter im Spiel blieb. Im zweiten Durchgang wollte die Arminia dem Favoriten weiter Paroli bieten, doch wie zu Spielbeginn trafen die Gäste früh. Erneut waren fünf Minuten gespielt da legte Werner auf Sane auf, der zum 0:2 vollendete. Die Arminia war geschockt und kassierte binnen sieben Minuten weitere zwei Gegentore. Das Spiel war entschieden. Zumindest brachen die Hausherren nicht auseinander. So verdienten sie sich den 1:4 Ehrentreffer.
Paderborn startet erfolgreich in die neue Saison. Die Bielefelder bleiben dagegen auch im vierten Spiel ohne Punktgewinn.

Gladbach gewinnt Spitzenspiel
Borussia Mönchengladbach hat das Spitzenspiel beim SC Paderborn spektakulär mit 4:5 für sich entschieden. Damit feiern die Fohlen, nach der Auftaktpleite gegen Leverkusen, den zweiten Sieg in Folge. Paderborn hat hingegen früh in der Saison den ersten Dämpfer hinnehmen müssen. In einer wilden Partie kam der SCP zur 1:0 Führung. Doch wie so oft in dieser Partie hatte diese Führung nicht lange bestand. Insgesamt führten die Hausherren dreimal im Spiel, doch am Ende gingen die Gäste aus Mönchengladbach als Sieger vom Platz. Das Team von Jahnegg setzt somit früh in der Saison ein Zeichen Richtung Konkurrenz der zweiten Liga.

KSC gewinnt an der Ostsee
Der Karlsruher SC hat am dritten Spieltag seinen zweiten Sieg gefeiert. Im hohen Norden setzten sich die Karlsruher verdient mit 2:4 beim FC Hansa Rostock durch. Zwar taten sich die Kicker aus dem Wildpark vor allem in der ersten Halbzeit gegen kompakt stehende Rostocker schwer. Doch nach dem Rückstand zum 1:0 wachten die Gäste auf. Mit dem Halbzeitpfiff glich der KSC aus. Der Treffer zum moralisch wichtigen Zeitpunkt brachte den Gästen neues Selbstvertrauen ein. Mit dem neuen Schwung drehten sich die Partie zu Beginn der zweiten Halbzeit mit einem Doppelschlag auf 1:3. Rostock war geschockt, doch zeigte Moral und verkürzte zum 2:3. Doch der Treffer in der 64.Minute sollte die letzte Torchance der Hausherren im Spiel sein. Stattdessen zeigte der KSC, warum er in dieser Saison zum erweiterten Kreis der Aufstiegsanwärter zählt. Neben dem Treffer zum 2:4 hatten die Gäste eine weitere gute Chance um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Trainer BudSpencerNr20 dürfte es egal sein, sein Team rückt nach der Pleite gegen Fürth zurück in die Erfolgspur. Rostock dagegen startet mit einer Pleite in die 27.Saison.

Paderborn gewinnt Heimspiel
Die nach der unerwarteten Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach schon etwas unter Druck stehende Paderborner gewannen ihr Heimspiel gegen Türkgücü München knapp mit 2:1. Der Absteiger aus der ersten Liga war über die komplette Spielzeit das bessere Team. Da die Ostwestfalen aber vergaßen den Sack vorzeitig zu zumachen, wurde es nach dem 2:1 Anschlusstreffer kurz vor Spielende von Weigl nochmal unnötig spannend. Zuvor kontrollierte der SCP das Spielgeschehen und kam in der 23.Minute nach einer Flanke von Sane und einem gut gesetzten Kopfball von Matondo zum 1:0. Der Vorbereiter des Führungstreffer war es, der in der 69.Minute die Führung nach einer tollen Einzelaktion auf 2:0 ausbauen konnte. Fortan hatten die Hausherren weitere Möglichkeiten das dritte Tor zu erzielen. Doch da diese ausgelassen wurde, kam nochmal etwas Spannung auf...

RB verpatzt Auftakt
Eigentlich hatte sich RB Leipzig viel für die aktuelle Saison vorgenommen. Allein in den letzten Tagen wechselten vier Spieler zu den roten Bullen. Darunter namhafte Offensivkräfte wie Onisiwo oder Quaison oder der Mittelfeldspieler Marc Roca. Den Auftakt in die neue Saison hat die Mannschaft von Trainer JumperGaming ordentlich verpatzt. In der Fremde bei Türkgücü München starteten die Leipziger zwar ordentlich, verpassten es aber die Führung zu erzielen. Im Laufe der ersten Halbzeit kam dann der Aufsteiger immer besser in Fahrt. Die 1:0 Führung war zu diesem Zeitpunkt verdient. RB hatte fortan nur noch wenig den Angriffen der Hausherren entgegenzusetzen. So kam es dass Türkgücü drei weitere Treffer schoss. Das Tor von Cahanoglu zum 4:1 war nur noch Ergebniskosmetik. Im folgenden Heimspiel gegen die Würzburger Kickers lief es dann ähnlich wie in München. In den ersten zwanzig Minuten war RB durchaus ebenbürtig, doch mehr als der zwischenzeitliche Ausgleich nach der frühen Führung der Würzburger sprang nicht heraus. Der Aufstiegskandidat spielte druckvoll und kam noch vor der Pause zur erneuten Führung. Als die Gäste gar zum 1:3 erhöhten war das Spiel quasi entschieden. Im zweiten Durchgang setzte das Team von Feulner dann den Doppelschlag zum 1:5 Endstand.
Der SC Freiburg hat ein prestigeträchtiges Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach für sich entschieden. Nach der Auftaktpleite gegen den KSC war das Team von Flashart gefordert. In der ersten Halbzeit taten sich beide Teams allerdings schwer. Den Fans wurden kaum Torchancen geboten, sodass das 0:0 zur Pause folgerichtig war. Zum Seitenwechsel wechselte der SC Coach dann offensiv. Diese Marschroute sollte seine Mannschaft mit Bravour umsetzen. Die Gladbacher wirkten aufgrund der Umstellung der Hausherren verunsichert. Die Folge waren drei schön herausgespielte Treffer. Die Gladbacher waren zwar nicht schlechter, doch der SCF agierte in dieser Phase abgeklärter. Der Anschlusstreffer zum 3:1 kam für die Fohlen zu spät.

Wer steigt da durch?
Es gibt diese Ligen, da zählt die Favoritenrolle nicht viel. Eher entscheidet die Tagesform, die so manchmal den Underdog bekräftigt. Die 2.Liga zählt eindeutig dazu. Dies zeigte mal wieder der Donnerstagvormittag. Der SC Freiburg z.B verlor vor heimischer Kulisse im Dreisamstadion deutlich mit 1:4 gegen den Hamburger SV. Das Team von Flashart enttäuschte über die kompletten 90 Minuten. Die Rothosen agierten abgeklärt, führten so bereits verdient mit 0:2 zur Pause. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der SCF zwar den Druck, lief aber zweimal in perfekt ausgespielte Konter der Hamburger. Der Treffer zum 1:4 Endstand hatte nur noch statistischen Wert. Im darauffolgenden Auswärtsspiel beim 1.FC Saarbrücken zeigte der Sport Club dann sein zweites Gesicht. Von Beginn an spielbestimmend brachte ein Doppelschlag von Ache die Breisgauer in Führung. Im zweiten Durchgang waren die Saarländer, die mit einem Heimsieg gegen Osnabrück in die Saison gestartet waren, dann vor allem bei Eckbällen gefährlich. Es dauerte bis tief in die zweite Halbzeit als der FCS tatsächlich nochmal Spannung in die Partie brachte. Doch nur acht Minuten später traf Holtmann zum 1:3 Endstand. Die Saarländer konnten also den Schwung aus dem Spiel gegen Osnabrück nicht mit in die nächste Aufgabe nehmen. Sich von dieser Auftaktpleite aber schon lange erholt, zeigte der VfL Osnabrück beim Hamburger SV eine ansprechende Leistung. Die Lila Weißen gewannen dank Tore von Malone, Hüsing und einem Eigentor mit 1:3 beim HSV. Der zwischenzeitliche Ausgleich von Silas brachte den Rothosen nichts zählbares ein.

Würzburg souverän
Der Aufstiegskandiat aus Würzburg hat sein Heimspiel gegen Dynamo Dresden souverän mit 3:0(1:0) gewonnen. Damit hat das Team von Feulner die unerwartete Niederlage am ersten Spieltag gegen Türkgücü endgültig vergessen gemacht. Die Würzburger klettern mit neun Punkten auf Rang 2. In der Flyeralarm Arena sahen 17.000 Zuschauer eine Würzburger Mannschaft, die von Beginn an auf Sieg spielte. Die Gäste hatten zwar mehr Ballbesitz, konnten sich aber kaum nennenswerte Chancen herausspielen. Nach gut einer halben Stunden hatte dann die Abwehrreihe der Dynamos das Nachsehen. Dresden hatte kurz vor der Pause die große Möglichkeit zum Ausgleich, doch sie scheiterten. Nach der Pause dauerte es zehn Minuten, ehe die Würzburger die Weichen endgültig auf Heimsieg legten. Nach der 3:0 Führung zogen sich die Hausherren zurück. Dynamo kämpfte zwar leidenschaftlich, doch in der Offensive agierte das Team von Rosenholz zu ideenlos, sodass am Ende die zweite Niederlage im zweiten Spiel nicht mehr zu verhindern war.

Dynamo ist angekommen
Dynamo Dresden hat im dritten Anlauf endlich die ersten Punkte in der zweiten Liga eingefahren. Im richtungsweisenden Duell gegen RB Leipzig setzte sich das Team von Rosenholz mit 2:4(0:2) durch. Für die Leipziger ist es dagegen bereits die dritte Niederlage im dritten Spiel, wodurch die Sachsen bereits früh in der Saison unter Druck geraten. Nur Arminia Bielefeld ist noch schlechter gestartet. Das Team von JumperGaming hatte sich also viel für das Heimspiel gegen Dresden vorgenommen. Doch auf dem Platz wirkten die Hausherren von Beginn an verunsichert. Die klaren Niederlagen vom gestrigen Mittwoch waren den Spielern von RB noch deutlich anzusehen. Anders sah dies bei den Gästen aus. Dynamo nutzte den Raum clever und führte bereits früh mit 0:2. Nach der Pause stellte RB um und agierte nun offensiver. Doch zunächst kassierte RB einen weiteren Nackenschlag zum 0:3. Ein Torwartfehler von Schubert brachte den Anschlusstreffer für RB. Dynamo konnte in dieser Phase den Schalter nicht umlegen und kassierte gar den Treffer zum 2:3. Ein Großteil der 18.000 Zuschauer hoffte wieder auf einen ersten Punktgewinn, doch Dynamo entschied kurz vor dem Ende die Partie mit dem Tor zum 2:4 Endstand. Während bei RB nun schon etwas der Baum brennt, feierten die mitgereisten Fans ihre Dynamo Mannschaft.

Fürth in Aufstiegsform
Greuther Fürth hat am gestrigen Sonntagabend den vierten Sieg im vierten Spiel feiern können. Das Team von b3ndinho ist so vorerst das Nonplusultra der zweiten Liga. Beim 1.FC Köln zeigte das Kleeblatt eine sehr gute Vorstellung! Bereits in der Anfangsviertelstunde setzten die Gäste aus dem Frankenland die Weichen für den Auswärtssieg. Durch die Treffer von Burke, Berisha und Nelson führten die Fürther bereits mit 0:3. Die Kölner wirkten im ersten Spiel der neuen Saison komplett von der Rolle, da half auch der 1:3 Anschlusstreffer in der 36.Minute durch Aranguiz nichts. Vier Minuten vor der Pause stellte Berisha mit seinem zweiten Treffer am gestrigen Sonntag den zwei Tore Abstand wieder her. Nach der Pause verwalteten die Gäste zunehmend die Partie, dennoch war das Kleeblatt das einzige Team, welches noch einen weiteren Treffer erzielen konnte. Veton Berisha, heute überragender Akteur der Franken, erzielte in der 67.Minute den 1:5 Endstand. Während die SpVgg nun alleine an der Tabellenspitze der zweiten Liga steht, hat der 1.FC Köln einen echten Albtraumstart in die neue Saison erlebt.

Türkgücü mit Traumstart
Türkgücü München ist endgültig in der zweiten Liga angekommen. Am heutigen Montagabend gewannen die Münchener beide Partien gegen direkte Tabellennachbarn. Im Breisgau siegte Türkgücü mit 1:4. Beim SCF hatte der Aufsteiger vor allem in der Anfangsviertelstunde ihre Probleme. Ein folgenschwerer Fehler im Spielaufbau brachte die Freiburger in Führung. Doch Türkgücü war wenig geschockt und konnte in der 17.Minute die Führung egalisieren. Etwa zehn Minuten vor der Pause bekommen die Gäste dann einen Elfmeter zugesprochen, den aber Götze verschießt. Der Nachschuss von Dursun war aber drin. Der türkische Stürmer war es auch, der die Führung noch vor der Pause auf 1:3 ausbaute. Nachdem Seitenwechsel merkte man den Breisgauern an, dass sie noch an sich glaubten. Doch der schnelle Treffer zum 1:4 Endstand nahm den Freiburgern jegliche Hoffnung. Der SCF war keine drei Tore schlechter, doch nutze ihre Chancen zu wenig. Türkgücü zeigte sich dagegen vor dem gegnerischen Gehäuse eiskalt. Diese Effektivität sollte den Bayern auch im Heimspiel gegen Osnabrück nutzen. Dort war der Aufsteiger nämlich nach der frühen Führung durch Götze(9.) auf Konter aus. Da sich die Niedersachsen vor dem Tor der Münchener zu verspielt zeigten, konnte Dursun nach der Pause die Führung auf 2:0 erhöhen. VfL Kapitän Marc Heider war es, der die Osnabrücker nur zwei Minuten später zurück ins Spiel brachte. Dursun war es dann dem in der 85.Minute der Treffer zum 3:1 Endstand gelang. Türkgücü hat nun nach sechs Spielen bereits 12 Zähler auf dem Konto und klettert so zumindest vorübergehend auf Platz 2.

Dresdener Moral wird belohnt
Dynamo Dresden hat das Heimspiel gegen den 1.FC Köln, dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, verdient mit 3:2(1:2) gewonnen. Es ist der zweite Sieg in Folge für Dynamo, die nun endgültig in der neuen Spielklasse angekommen sind. Im Rudolf Harbig Stadion sahen die knapp 20.000 Zuschauer eine erste Hälfte, in der Dynamo es schwer hatte ins Spiel zu finden. Die Gäste aus Köln trafen nach drei Minuten zur Gästeführung. Die Kölner waren in den ersten Minuten der Partie klar die bessere Mannschaft. Dynamo brauchte einen Foulelfmeter um zurück ins Spiel zu kommen. In der besten Phase der Hausherren brachte ein Fehler im Spielaufbau die Gäste erneut in Front(45.). Nach der Pause zeigte Dynamo dann aber ein anderes Gesicht. Viel giftiger in den Zweikämpfen konnten die Kölner einen Angriff der Dresdener erneut nur regelwidrig im Strafraum stoppen. Diesmal verschoss Ryan Babel. Der Holländer machte es aber wenige Minuten später, nach einer tollen Kombination mit Florian Krüger, deutlich besser und egalisierte die Halbzeitführung der Kölner. Dynamo, eigentlich mit der Punktteilung zufrieden, brachte zwei schnelle Konterstürmer auf den Platz. Es sollte ein Geniestreich von Trainer Rosenholz werden. Die nach dem Ausgleich wütend nach vorne spielenden Kölner vernachlässigten nämlich die Abwehrarbeit. Dies machte sich der eingewechselte Abdullahi zu nutze und erzielte so fünf Minuten vor dem Ende das erlösende 3:2 Siegtor.
Die Kölner müssen also, nach dem Skandalsieg gegen den KSC, die zweite Niederlage der noch jungen Saison hinnehmen. Dynamo hingegen feiert einen eher unerwarteten Sieg und somit drei Big Points für den Klassenerhalt.

Ein Schuss, ein Tor die Kogge aiaiai
Die mitgereisten Fans von Hansa Rostock hatten mächtig Grund zur Freude beim Auswärtsspiel gegen den 1.FC Köln. Der FCH geriet früh in Rückstand, doch antwortete fulminant. Es dauerte nicht lange, da glich die Kogge bereits aus. Köln wirkte wie im Spiel zuvor gegen Dresden überhaupt nicht eingespielt. Die Kogge nutzte dies eiskalt und erspielte sich trotz des frühen Rückstandes eine 1:4 Führung. Dass die Kölner zwischenzeitlich nochmal auf 3:4 heran kamen, lag größtenteils an der roten Karte, die Schiedsrichter Höfle den Gästen zeigte. Hansa wirkte aber abgeklärt und brachte zwei Konter eiskalt im Tor der Kölner unter. Der erneute Anschlusstreffer zum 4:6 kam dann aus Sicht der Hausherren zu spät. Im Kölner Umfeld wird es also nicht leiser. Es wirkt so, als stünde der Verein vor einem Scherbenhaufen. Nach vier Spielen hat man magere drei Punkte auf dem Konto. Für die Ansprüche der Geißböcke eindeutig zu wenig. Dazu die zahlreichen Abgänge im Sommer. Ein Trainer, der aus technischen Gründen kurzzeitig entlassen wurde. Ein Sieg gegen den KSC, der teuer erkauft wurde. Es spricht nicht viel für ein jehes Ende dieser Skandalgeschichten. Die Kogge dagegen feierte nach der Partie ausgiebig mit den mitgereisten Fans den ersten Saisonsieg

Oh du armer 1.FC Köln
Hatten wir nicht noch vor wenigen Minuten geschrieben, ein Ende der Skandalgeschichten rundum den 1.FC Köln ist nicht in Sicht? Da haben die Geißböcke auch schon das nächste dicke Ding gerissen. In einer wilden und fast unerklärlichen Partie siegte der FC St.Pauli mit 9:4 gegen die Kölner. Das größte Mysterium war der Leistungsabfall der Gäste nach dem 4:4 Ausgleichstreffer. Zuvor waren die Kölner nämlich durchaus ebenbürtig. Nach einer schnellen 0:2 Führung durch den Chilenen Aranguiz kamen die Kiezkicker immer besser in Fahrt. Doch auch nach dem Ausgleich zum 2:2 schafften es die Kölner den Schalter umzulegen und erneut mit zwei Toren Vorsprung in Führung zu gehen. Doch was dann geschah ließ auch den treuesten FC Anhänger verdutzt gegen die Decke starren. Der FC St.Pauli, nach den ganzen namhaften Verstärkungen sicherlich ein Anwärter auf den Aufstieg, glich zunächst aus und erzielte dann fünf weitere Treffer. Die Gäste fielen förmlich in sich zusammen. Es war ein erschreckendes Bild, welches der 1.FC Köln seinen mitgereisten Fans bot. Diese zeigten sich nach der Partie dann von ihrer schlechtesten Seite. Auf dem Weg zum Hamburger Flughafen stoppten ca. 200 wütende FC Anhänger den Teambus. Eine direkte Konfrontation konnte zu diesem Zeitpunkt noch von der Hamburger Bereitschaftspolizei verhindert werden. Anders sah dies nach Ankunft am Kölner Geißbockheim aus. Dort erwarteten etwa 50 gewaltbereite Ultras der wilden Horde die Mannschaft. Nach zahlreichen verbalen Übergriffen und Vermittlungsversuchen der FC Fanabteilung ließen die aufgebrachten Anhänger von der Mannschaft ab. Es ist eine weitere Steigerung der Dramatik in Köln in den letzten zwei Monaten. Zumindest der ehemalige Kölner Torhüter und heutige Sportdirektor Thomas Kessler versuchte Ruhe in den Verein zu bringen. Nach der deftigen Klatsche in Hamburg sprach Kessler dem Trainer Skrillex weiterhin das volle Vertrauen aus.

Kiezkicker in Ballerlaune
Ja St.Pauli steht quasi permanent fürs Ballern. Am heutigen Dienstagabend zeigte sich dann auch der FC St.Pauli in Ballerlaune. Nachdem man dem 1.FC Köln neun Tore einschenken konnte, folgten beim Gastspiel beim Karlsruher SC sieben weitere Treffer. Wie auch gegen die Kölner mussten die Kiezkicker erst einmal in Rückstand geraten damit die Torfabrik angeschmissen werden konnte. Nach dem wunderschön herausgespielten Führungstreffer des KSC brauchten die Hamburger etwa zehn Minuten um zurück ins Spiel zu finden. Fortan brachten die Gäste Qualitäten eines Aufsteigers aufs Feld. Noch vor der Pause führte der FCSP mit 1:3. Nach gut einer Stunde und dem Treffer zum 1:4 war das Spiel endgültig entschieden. Ab Minute 85 brach der KSC dann auseinander und kassierte drei weitere Gegentore.
Im darauffolgenden Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden ließen es die Kiezkicker dann etwas ruhiger angehen. Trotz zahlreicher Torchancen gewann der FC St.Pauli "nur" mit 0:2. Die Hamburger machen mit den drei Siegen am heutigen Dienstag die Auftaktniederlage gegen Greuther Fürth(0:1) vergessen.
Zwischen den ganzen Spielen der Kiezkicker konnte auch Borussia Mönchengladbach einen Sieg feiern. Im Heimspiel gegen Hansa Rostock drehte das Team von Jahnegg einen frühen 0:2 Rückstand. Rostock konnte direkt an das Spiel gegen Köln anknüpfen. Der Kogge brach aber wohl der Umstand, dass die Gäste es verpassten zwei Großchancen zum 0:3 zu nutzen, das Genick. Stattdessen kamen die Fohlen zum 1:2 Anschlusstreffer. Zum moralisch wichtigen Zeitpunkt, wie sich in der zweiten Halbzeit herausstellen sollte. Denn im zweiten Durchgang spielte nur noch BMG. Die Borussia traf nach nicht mal zehn gespielten Minuten zum Ausgleich. Wiederum nur sieben Minuten später drehten die Fohlen gar die Partie komplett. Fortan verschoben sich die Hausherren deutlich tiefer in die eigene Hälfte. Die Kogge fand gegen nun kompakt stehende Gladbacher kaum Lösungen. Die besten Chancen resultierten daher aus Eckbällen. Doch zweimal vergaben die Ostdeutschen kläglich. So brachte die Borussia den knappen Vorsprung über die Zeit.

Werkself überzeugt
Bayer 04 Leverkusen bleibt weiter der heißeste Kandidat für den Aufstieg in die erste Liga. Nach fünf Spielen steht das Team von Henne ganz oben in der Tabelle und ist weiter ohne Punktverlust. Im Spitzenspiel bei den Würzburger Kickers setzte sich Bayer04 trotz Rückstand
mit 1:3 durch. Die Werkself brauchte etwas um den frühen 1:0 Rückstand zu verarbeiten. Fortan kamen die Gäste aber besser in die Partie und so war der Ausgleich in der 36.Minute durchaus verdient. In der zweiten Halbzeit wollte keines der beiden Teams den spielentscheidenden Fehler machen, sodass sich nur wenig gefährliche Torchancen ergaben. Erst als die Würzburger einen Fehler im Spielaufbau machten, kam wieder Schwung ins Spitzenspiel. Zwar scheiterte das Team von Henne, doch fortan wurde die Partie wieder attraktiver. Die nächste dicke Chance gehörte allerdings den Hausherren, die aber am Keeper der Leverkusener scheiterten. Besser machte es auf der anderen Seite Havartz, als er einen Pass von Julian Brandt zum 1:2 vollenden konnte. Würzburg machte nun auf und kassierte nur kurze Zeit später den Treffer zur Entscheidung. Zuvor gewann Bayer 04 Leverkusen bereits mit 3:1 gegen Aufsteiger Dynamo Dresden. Dynamo zeigte sich in dieser Partie als harter Brocken, der es allerdings verpasste, die wenigen guten Chancen zu nutzen. So war das Spiel ergebnistechnisch nur zu Beginn der Partie spannend. Für Dynamo ist die Niederlage beim Spitzenreiter aber sicherlich kein Beinbruch.
Magdeburg mit Saisonstart
Nach vielem hin und her ist nun auch endlich der 1.FC Magdeburg in die Saison gestartet. Beim Karlsruher SC kam das Team von Zimmi am ersten Spieltag nicht über ein 1:1 hinaus. Die Ostdeutschen erwischten den besseren Start und führten nach 15 Minuten durch Keita mit 0:1. Doch der 1.FCM verpasste es zahlreiche Chancen zur Vorentscheidung zu nutzen, sodass der KSC in der 66.Minute ausgleichen konnte. Die Hausherren verdienten sich in der Folge den Punktgewinn. Besser machten es die Magdeburger im zweiten Saisonspiel. Beim 1.FC Saarbrücken siegte das Team von Zimmi mit 1:3. Der zwischenzeitliche 1:2 Anschlusstreffer der Saarländer brachte wieder Spannung in die Partie, doch in der Schlussminute gelang den Gästen der Luckypunsch.
Bielefeld weiter ohne Punkte
Zwei weitere bittere Niederlagen musste das Schlusslicht der zweiten Liga, Arminia Bielefeld, hinnehmen. Im Heimspiel gegen den SC Freiburg verlor das Team von Yaya mit 1:3. An der Ostsee beim FC Hansa Rostock gab es gar eine 4:1 Niederlage.

Beste 2.Liga aller Zeiten
Es ist die beste zweite Liga aller Zeiten. Ein typischer DSF Spruch, der bis heute in jeder Saison von den Medien verwendet wird. In dieser Saison könnte diese These aber tatsächlich zu treffen. In den letzten beiden Tagen gab es mal wieder drei spannende Begegnungen.
SC Freiburg - Würzburger Kickers 0:1
Beide Teams hatten vor der Partie neun Punkte auf dem Konto und wollten mit einem Sieg den Anschluss an die Spitzengruppe halten. Dies gelang nach 90 gespielten Minuten den glücklichen Gästen, die ihr Auswärtsspiel im Breisgau mit 0:1(0:1) gewannen. Verdient war dieser Auswärtssieg nun wirklich nicht, doch die Freiburger vergaben besonders im ersten Durchgang ihre guten Chancen einfach zu leichtfertig. Die Würzburger bestraften dies mit dem Tor zum 0:1 durch Berisha in der 28.Minute. In der zweiten Halbzeit war das Spiel dann etwas ausgeglichener, doch die besseren Chancen hatten weiterhin die Hausherren. Doch das Team von Flashart hätte wohl noch weitere 90 Minuten spielen können, sie hätten kein Tor geschossen. So gewinnen die Würzburger im Stile einer Spitzenmannschaft trotz eher mäßigen Leistung mit 0:1.
Türkgücü München - FC Hansa Rostock 0:2
Der optimal in die neue Saison gestartete Aufsteiger Türkgücü München hat die dritte Saisonniederlage kassiert. Im Heimspiel gegen Hansa Rostock verloren die Münchener mit 0:2. Die Hausherren waren zwar optisch überlegen, doch wirkliche Torchancen spielte sich das Team von Piskopat nur selten heraus. Die Kogge hingegen stand tiefer in der eigenen Hälfte und setzte immer wieder gefährliche Konter. Diese Taktik spielte den Gästen von der Ostsee besonders nach der frühen 0:1 Führung in die Karten. Türkgücü leistete sich im Spielaufbau einen einfachen Fehler, den Burkardt zur Gästeführung nutzen konnte. Fortan rannte Türkgücü an, doch wirklich gefährlich vor dem Tor der Kogge wurde es selten. Als die Rostocker nach gut einer Stunde durch einen perfekt ausgespielten Konter auf 0:2 erhöhen konnten, war das Spiel aufgrund der Kreativlosigkeit der Münchener entschieden. Hansa feiert nach dem Heimsieg gegen Bielefeld den zweiten Sieg in Folge und klettert auf Platz 8.
Dynamo Dresden - Karlsruher SC 1:3(0:1)
Der Karlsruher SC springt auf den fünften Tabellenplatz. Der Sieg in Dresden war bereits der dritte Saisonsieg der Badener. Coutinho brachte den KSC früh mit 0:1 in Führung. Nach dem Treffer des Brasilianers zogen sich die Gäste aber zurück. Dynamo war nun die aktivere Mannschaft und hatte gute Chancen auf den Ausgleich. Doch die Sachsen verpassten die schnelle Antwort auf den Gegentreffer. Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild. Dynamo tat mehr fürs Spiel, doch agierte vor dem Tor zu umständlich oder das nötige Spielglück fehlte. Als Modeste in der 78.Minute in seinem ersten Spiel für den KSC auf 0:2 erhöhte, schien das Spiel entschieden zu sein. Doch Dynamo zeigte sich kämpferisch und kam nur fünf Minuten später zum Anschlusstreffer. Zu einem Punktgewinn sollte es aber nicht mehr reichen, da Coutinho in der Schlussminute den 1:3 Endstand erzielte.

Paderborn siegt im Spitzenspiel
Der SC Paderborn hat das Spitzenspiel der 2.Liga gegen die Würzburger Kickers mit 3:1(3:0) gewonnen. Das Team von Tobi feiert somit den dritten Sieg im vierten Spiel. Besonders in der ersten Halbzeit zeigte sich der Absteiger spielfreudig. Sane steckte den Ball in der 7.Minute auf Timo Werner durch, der keine Mühe hatte die frühe Heimführung zu erzielen. Kurz vor der Halbzeit war es dann andersherum. Werner bediente Sane, der auf 2:0 erhöhen konnte. Die Gäste um Trainer Feulner wirkten geschockt und zu allem Überfluss gelang den Paderbornern noch vor der Pause der dritte Treffer durch Radonjic. Zwar kamen die Würzburger mit dem 3:1 fünf Minuten nach Wiederbeginn gut aus der Pause, doch wie schon im Breisgau enttäuschten die Gäste. Paderborn spielte die 3:1 Führung im Stile einer Spitzenmannschaft clever nach Hause, sodass die 37.500 Zuschauer in der Bentelab Arena sich über den dritten Saisonsieg freuen konnten.

Dresden verliert trotz starkem Auftritt
Aufsteiger Dynamo Dresden stand im Auswärtsspiel beim SC Paderborn kurz vor einer Überraschung. Doch eine sehr gute Vorstellung der Sachsen blieb am Ende unbelohnt. Gleich zweimal gingen die Gäste in der Partie in Führung. Bereits nach fünf Minuten belohnte sich das Team von Rosenholz für einen guten Start ins Spiel. In der 10.Minute war es dann ein Eckenmarathon, der die Paderborner zurück ins Spiel brachte. Typisch, dass der Treffer aus einem Standard resultierte. Aus dem Spiel heraus ging bis zu diesem Zeitpunkt wenig beim SCP. Dynamo war aber wenig vom Ausgleich geschockt und spielte weiter guten Fussball. Wiederum nur neun Minuten später brachte Neuzugang Krüger die SGD wieder in Führung. Wenn man den Gästen einen Vorwurf machen kann, dann den, dass sie nach beiden Führungen zu schnell den Ausgleichstreffer kassierten. Wie beim 0:1 brauchten die Paderborner nur etwa fünf Minuten um die Führung der Gäste zu egalisieren. Vier Tore nach 25 Minuten. Danach veränderte sich lange Zeit nichts mehr auf der Anzeigetafel. Der Favorit hatte zwar seine Chancen, brachte diese aber zunächst nicht im Tor der Dresdener unter. So vergrößerten sich die Hoffnungen der mitgereisten Dresdener Fans im Minutentakt. Bis zur 76.Minute. Matondo bekommt einen klugen Pass im Sechzehner und das Talent zerstörte die Hoffnungen auf einen Punktgewinn des Underdogs. Nur drei Minuten später entschied Timo Werner mit seinem Tor zum 4:2 die Partie. Die Gäste erspielten sich zwar reichlich Respekt, doch Punkte sprangen nicht heraus. Der SC Paderborn hat nach nun fünf Spielen vier Siege eingefahren und ist nun endgültig in der Spitzengruppe der zweiten Liga angekommen.

Klare Sache im Derby
FC St.Pauli - Hamburger SV 4:0
Die Kiezkicker haben im Derby am Millerntor nichts anbrennen lassen. Das Team von Vollisterunited war von Beginn an die bessere Mannschaft. Die Rothosen fanden kaum ins Spiel und hatten vorallem mit Stürmer Andre Silva mächtig Probleme. Der Portugiese nutzte zahlreiche Lücken in der HSV Abwehr zu drei Treffern in der ersten Halbzeit. Zudem spielte der HSV ab der 40.Minute mit einem Mann weniger, nachdem die Gäste einen Angriff der Kiezkicker nur noch regelwidrig stoppen konnten. Im zweiten Durchgang probierte das Team von Genschow zumindest das Ergebnis zu halten, doch Asano legte noch einen weiteren Treffer zum 4:0 Endstand nach. Während der FC St.Pauli einen ungefährdeten Derbysieg mit reichlich Astra feierte, war es für den HSV der Höhepunkt eines verkorksten Saisonstarts.
1.FC Saarbrücken - FC St.Pauli 3:5
Im Auswärtsspiel im Saarland gewannen die Kiezkicker zwar mit 3:5, doch in Saarbrücken machten sich erste Problemzonen bemerkbar, die noch Folgen haben sollten. Beim 1.FCS gingen die Hamburger früh durch einen Distanzschuss in Führung. Doch die Saarländer zeigten sich im Heimspiel gegen den Anwärter auf den Aufstieg kämpferisch und glichen zum 1:1 aus. Fortan übernahmen die Kiezkicker aber wieder die Spielkontrolle und erspielten sich eine komfortable 1:5 Führung. Dass es noch einmal spannend wurde, lag zum Einen daran, dass die Hamburger in den Verwaltungsmodus schalteten und zum Anderen, dass die Saarländer trotz hohem Rückstand ihren Mut nicht verloren. Zu einem Punktgewinn reichte es allerdings nicht mehr.
FC St.Pauli - Borussia Mönchengladbach 2:7
Im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach kamen die eben angesprochenen Problemzonen der Kiezkicker so richtig zur Geltung. In den ersten 40 Minuten neutralisierten sich beide Teams, dann eröffneten die Gäste den Torsegen. Nach der Pause hatte Pauli die große Chance zum Ausgleich, doch die Hausherren vergaben. Im direkten Anschluss erhöhten die Gladbacher auf 0:2. Als dann gar das 0:3 fiel war das Spiel entschieden. Zwar kam der FC St.Pauli auf 1:3 heran, doch das Team von Jahnegg zeigte mit den Toren zum 1:4 und 1:5 die direkte Antwort. In einem nun komplett offenen Spiel erzielte der FCSP den Treffer zum 2:5. Den Schlusspunkt setzten aber die Gäste mit einem Doppelschlag zum 2:7 Endstand. Für die Kiezkicker ein erster Nackenschlag im Kampf um den Aufstieg. Besonders die Höhe des Sieges der Gladbacher ließ viele FCSP Anhänger verdutzt zurück.
FC St.Pauli - 1.FC Magdeburg 4:4
Auch im darauffolgenden Heimspiel gegen Magdeburg zeigte sich die Abwehr der Hamburger alles andere als sattelfest. Gleich vier Gegentreffer kassierten die Kiezkicker. Dass es trotzdem zu einem Punktgewinn reichte, war Adamyan zu verdanken, der zwei der vier Hamburger Tore schoss. Für die Kiezkicker ist es das erste Remis der 27.Saison. Obwohl der FC St.Pauli die letzten beiden Pflichtspiele nicht gewinnen konnte, erobert das Team von Vollisterunited die Tabellenführung der zweiten Liga.
1.FC Magdeburg - Türkgücü München 0:0
Am 8.Spieltag bekamen die Fußballfans in Magdeburg Magerkost geboten. Im Heimspiel gegen Türkgücü München kam das Team von Zimmi nicht über ein 0:0 hinaus. Beide Teams hatten kaum Torchanchen, sodass den 11.000 Zuschauern wenige Highlights geboten wurden. Der 1.FCM bleibt zumindest ohne Niederlage in der 27.Saison. Türkgücü holt einen weiteren wichtigen Zähler für den Klassenerhalt.
Arminia Bielefeld - 1.FC Magdeburg 3:4
Der 1.FC Magdeburg hat in Bielefeld seine Pflichtaufgabe erfüllt. Beim Tabellenletzten der zweiten Liga mussten sich die Magdeburger aber ordentlich strecken. Der Tabellenletzte spielte mutig nach vorne und hätte sich einen Punktgewinn verdient gehabt. Am Ende setzte sich die Cleverniss der Gäste durch, die den knappen Vorsprung über die Zeit brachten. Die Bielefelder zieren weiter punktlos das Tabellenende der zweiten Liga. Für den FCM hat es nach drei Remis endlich mit dem zweiten Saisonsieg geklappt.
SpVgg Greuther Fürth - Arminia Bielfeld 3:0
Auch nach dem Gastspiel im Frankenland bleiben die Bielefelder weiter punktlos. In einer einseitigen Partie verlor das Team von Yayaekb mit 3:0. Nach etwa 10 Minuten brachte Burke die Franken in Führung. Danach plätscherte die Partie vor sich hin, ehe Fürth vor der Pause die Führung ausbaute. Im zweiten Durchgang nahm der Favorit dann deutlich das Tempo aus der Partie. Erst kurz vor dem Schlusspfiff trafen die Hausherren zum 3:0 Endstand. Das Team von B3ndinho behält damit auch nach fünf Spielen weiter seine weiße Weste.
Hamburger SV - Hansa Rostock 3:1
Zumindest konnten die Rothosen die Fans im Heimspiel gegen Rostock für die deftige Derbyniederlage vertrösten. In einer ausgeglichenen Partie setzte sich der HSV mit 3:1 durch. Gästetrainer Martini zeigte sich nach der Partie enttäuscht. Laut dem langjährigen Rostock Chef wäre durchaus mehr für seine Mannschaft drin gewesen. Doch der Kogge fehlte an diesem Abend die Präzision im letzten Drittel.
Karlsruher SC - Hamburger SV 1:3
Am heutigen Sonntag konnte der HSV dann den dritten Saisonsieg, den zweiten in Folge, feiern. Im Auswärtsspiel beim Karlsruher SC brachte ein Doppelschlag von Assale die Rothosen in Führung. Dann passierte lange Zeit nix mehr und die Hamburger sahen wie der sichere Sieger aus. In der 82.Minute brachte Modeste mit seinem Tor zum 1:2 wieder Spannung in die Partie. Doch nur drei Minuten später war es Özcan, der den zweiten Sieg in Folge der Rothosen sicherte.

Gladbach ringt Fürth nieder
Greuther Fürth hat am heutigen Sonntagabend die erste Pflichtspielniederlage in der neuen Saison hinnehmen müssen. Bei starken Gladbachern verlor das Team von B3ndinho mit 4:2(2:0). Nachdem die Fohlen mit einer Auftaktniederlage gegen Bayer 04 Leverkusen in die Saison gestartet waren und im Breisgau eine empfindliche 3:1 Pleite einstecken mussten, hatten nur wenige Experten das Team von Jahnegg im Kampf um den Aufstieg auf den Schirm. Doch der Sieg gegen Greuther Fürth war bereits der dritte Sieg in Folge. In der letzten Partie wurde gar der FC St.Pauli, heißer Anwärter auf den Aufstieg, abgeschossen. Nach mühsamen Start reicht es derzeit also schon für den dritten Tabellenplatz. Im Heimspiel gegen das Kleeblatt erwischte das bis dato ungeschlagene Team den besseren Start. Doch nachdem die Gäste die erste Torchance vergaben, kamen die Fohlen besser in die Partie. Die Führung der Hausherren in der 27.Minute war daher nicht unverdient. Die Gäste wirkten geschockt und kassierten nur wenige Minuten später den zweiten Treffer des Abends. Es war eine ungewohnte Situation für das Team aus dem Frankenland. Dies merkte man auch im zweiten Durchgang, wo die Hausherren zu Beginn klar spielbestimmend waren. Die Folge war der Treffer zum 3:0. Doch die Hausherren machten einen Fehler und schalteten zu früh zwei Gänge zurück. Die Qualität der Gäste kam in dieser Phase der Partie immer besser zum Zuge. Der Anschlusstreffer war die logische Konsequenz. Als die Gäste durch Burke gar auf 3:2 verkürzten, wurde es nochmal richtig spannend. Es kam aber nicht mehr zum kompletten Comeback der Fürther. Wenn wir ehrlich sind, wäre es auch nicht verdient gewesen. In der Schlussminute war es dann Neuzugang Arne Meier, der den 4:2 Heimsieg der Gladbacher sicherte.

Saarländer gewinnen gleich doppelt
1.FC Saarbrücken - Karlsruher SC 4:2
Hansa Rostock - 1.FC Saarbrücken 3:5
Der 1.FC Saarbrücken hat am gestrigen Montag zwei wichtige Siege im Kampf um den Klassenerhalt feiern können. Im Heimspiel gegen den Karlsruher SC profitierte die Diddy-Elf von einem Pfostentreffer der Gäste. Zu diesem Zeitpunkt stand es 0:0 und wer weiß wie das Spiel bei einer frühen Gästeführung ausgegangen wäre. Stattdessen ging der FCS durch Klich mit 1:0 in Führung. Kurz nach der Pause verbaute sich der KSC dann selber eine Aufholjagd. Einen Aufbaufehler der Gäste nutzte Lohkemper zum 2:0. Zwar brachte Coutinho die Gäste zurück ins Spiel, doch die Freude über den Anschlusstreffer hielt nur paar Minuten. Dann war es Lohkemper, der den alten zwei Tore Vorsprung wiederherstellte. Als dann das 4:1 durch den eingewechselten Putaro fiel, war das Spiel entschieden. Der Treffer zum 4:2 diente nur noch zur Ergebniskosmetik. Im darauffolgenden Auswärtsspiel in Rostock waren dann wieder Klich und Lohkemper die Unterschiedsspieler. Erst verwandelte Klich einen Foulelfmeter zum 0:1, nur drei Minuten später baute Lohkemper die Führung aus. Die Kogge kam zwar zum Anschluss, doch die Saarländer fanden direkt die passende Antwort. Im zweiten Durchgang kam der FCH immer wieder ergebnistechnisch heran, doch der Ausgleich sollte den Hausherren nicht gelingen. Der FCS feiert damit seine Siege 2 und 3 der 27.Saison und klettert vor Hansa Rostock auf den 11.Tabellenplatz.
Türkgücü München - Greuther Fürth 1:3
Greuther Fürth ist nach der Pleite gegen Mönchengladbach zurück in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Beim Aufsteiger Türkgücü München setzte sich das Kleeblatt mit 1:3(0:0) durch. Es war ein Arbeitssieg, denn der Aufsteiger bereitete dem Aufstiegskandidat Probleme. In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams, sodass keine Tore fielen. Im zweiten Durchgang hätten die Hausherren in Führung gehen können. Doch Dursun traf nur den Außenpfosten. Besser machte es auf der Gegenseite Berisha, der nach einem Pass von Gaudino die Gästeführung erzielte. Nur paar Minuten später war es dann der Vorlagengeber zum 0:1, Gaudino, der die Führung postwendend ausbauen konnte. Türkgücü kam zwar mit dem Anschlusstreffer zurück ins Spiel. Kurz vor Spielende war es dann aber Berisha, der mit seinem zweiten Tor den Auswärtssieg der Franken sicherte. Die SpVgg ist somit, bei einem Spiel weniger, wieder punktgleich mit dem Tabellenführer aus Mönchengladbach.
Karlsruher SC - Borussia Mönchengladbach 3:7
Borussia Mönchengladbach ist weiter der Tabellenführer der zweiten Liga. In einer torreichen Partie setzten sich die Fohlen mit 3:7 beim Karlsruher SC durch. Den besseren Start in die Partie erwischten die Baden Württemberger. Modeste brachte die Hausherren bereits nach fünf Minuten in Führung. Der Spitzenreiter brauchte anscheinend den Rückstand um selbst ins Spiel zu finden. In der 18.Minute fanden die Gäste die richtige Antwort auf die Führung der Hausherren. Noch vor dem Seitenwechsel drehten die Fohlen gar die Partie. In der zweiten Hälfte entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch. Erst erhöhte Gladbach auf 1:3, dann kam der KSC zum 2:3 Anschlusstreffer. Und auch auf das 2:4 konnten die Hausherren reagieren. Doch auf den erneuten Rückschlag zum 3:5 fand das Team von BudSpencerNr20 keine Antwort mehr. Ein Doppelschlag der Fohlen brachte den 3:7 Endstand.
Bayer 04 Leverkusen - SC Freiburg 1:3
Bayer 04 Leverkusen hat die erste Saisonniederlage der 27.Saison einstecken müssen. Im Heimspiel gegen den SC Freiburg musste sich das Team von Henne mit 1:3(0:1) geschlagen geben. Und der Sieg der Breisgauer war durchaus verdient. Der SCF begann sehr mutig und war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Die taktische Ausrichtung den Starspieler der Werkself, Kai Havertz, schon beim Spielaufbau zu doppeln, machte sich bezahlt. Es dauerte allerdings bis kurz vor dem Seitenwechsel, ehe die Freiburger die Überlegenheit auch für ein Tor nutzen konnten. Nach der Pause änderte sich am Spielverlauf wenig. Die Werkself enttäuschte und kassierte nur kurz nach Wiederbeginn das 0:2. Die Hausherren nun deutlich offensiver und wütender in ihren Aktionen. Als Julian Brandt den Anschlusstreffer erzielte, hofften die Fans in der Bay Arena, dass ihr Team doch noch ungeschlagen bleibt. Doch diese Hoffnung nahmen die Freiburger den Hausherren, indem sie zehn Minuten vor dem Ende das entscheidende Tor zum 1:3 erzielten. Zur Leistung des Aufstiegskandidaten passte, dass kurz vor Schlusspfiff Havertz aufgrund eines Frustfouls vom Platz gestellt wurde.
Würzburg mit herben Dämpfer
Die Würzburger Kickers haben vor eigener Kulisse einen wirklichen Rückschritt erlebt. Im Heimspiel gegen Hansa Rostock verlor das Team von Trainer Feulner mit 1:3(1:2). Der Favorit hatte zwar deutlich mehr Ballbesitz, doch gefährliche Torchancen erspielten sich die Kickers nur selten. Besser machte es die Kogge, die bereits früh zwei Konter zum 0:2 nutzen konnte. Würzburg kam kurz vor der Pause zum Anschlusstreffer. Nach der Pause das gleiche Bild. Würzburg bestimmte, aber wirkliche Torgefahr entstand nicht. Als die Rostocker bei einem Nadelstich das 1:3 erzielten, war das Spiel entschieden. Der FCH feiert einen Achtungserfolg und zieht in der Tabelle mit den Würzburger Kickers gleich.
Drama im Breisgau
Es war eine ungewöhnliche Uhrzeit für einen Spieltag der 2.Liga. Am Mittwochnachmittag um 15 Uhr traf der heimische SC Freiburg auf den SC Paderborn. Die 25.000 Zuschauer, die den Weg ins Dreisamstadion fanden, sahen eine packende Partie auf Augenhöhe. Das Team von Flashart wollte nach dem eher überraschenden Sieg gegen Leverkusen den fünften Saisonsieg einfahren(alle vier bisherigen Siege gingen übrigens 3:1 für den SCF aus). Trotz toller Aufholjagd sollte daraus allerdings nichts werden. Zunächst gingen die Gäste erwartungsgemäß in der 11.Minute in Führung. Die Breisgauer waren noch nicht im Spiel und kassierten nur sieben Minuten später den nächsten Gegentreffer zum 0:2. Dieses Tor brachte die Hausherren zumindest zum Aufwachen. Wiederum nur drei Minuten später fand Bruun Larsen eine Lücke in der Gästeabwehr und brachte mit seinem Tor den SCF zurück ins Spiel. Das Team von Flash war nun spielbestimmend und brauchte nur sechs Minuten um die Gästeführung zu egalisieren. Die Ostwestfalen brauchten einen Moment um diesen Schock zu verarbeiten. Fortan entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, indem beide Teams ihre Chancen nicht nutzten konnten. Erst in der 76.Minute kam wieder Fahrt in die Partie. Der SCF schaffte es tatsächlich den 0:2 Rückstand in eine 3:2 Führung zu drehen. Nach einem Fehler im Spielaufbau des Absteigers hatte Guendouzi keine Mühe den Ball im Tor unterzubringen. Wer nun dachte die Freiburger bringen das Ergebnis gegen nun moralisch getroffene Ostwestfalen souverän über die Zeit, der wurde enttäuscht. Nur fünf Minuten nach der Führung der Breisgauer kam der SCP dank eines Geniestreichs des Dous Werner/Sane zum Ausgleich. Nun kippte das Spiel wieder in die Richtung der Gäste. Freiburg kämpfte zwar leidenschaftlich, doch der SCF hatte nun viele Probleme mit der spielerischen Qualität der Paderborner. Vorallem mit Timo Werner, der nur drei Minuten nach seinem Tor zum 3:3 das Siegtor zum 3:4 nachlegte. Die Hausherren waren nun, trotz leidenschaftlichen Kampf, gebrochen. Der hart erkämpfte Auswärtssieg lässt den SCP in der Tabelle auf den 5. Tabellenplatz vorrücken.
Leverkusen rehabilitiert sich schnell
Bayer 04 Leverkusen - SC Paderborn 5:1
Nach der unerwarteten Pleite gegen den SC Freiburg zeigte sich der Aufstiegskandidat ausgerechnet im Spitzenspiel gegen den SC Paderborn rehabilitiert. Durch den 5:1 Heimsieg setzt sich das Team von Henne wieder an die Tabellenspitze der zweiten Liga. Der SC Paderborn, der zuvor schon nur Remis gegen Saarbrücken spielte, bleibt hingegen auf dem 5.Tabellenplatz stecken. Eigentlich begann das Spiel ordentlich für die Kicker aus Ostwestfalen. Doch eine große Chance zum 0:1 ließ das Team von Timo ungenutzt. In der Folge wurde die Werkself besser und kam in der 24.Minute durch Havertz zur Führung. Die Gäste waren zwar weiter bemüht, doch im letzten Drittel entschieden sich die Paderborner oft falsch. Nach der Pause versuchte der Gästetrainer mit einer Umstellung seinem Team neuen Schwung zu verleihen. Doch daraus wurde nichts. Nur zwei Minuten nach der Umstellung erhöhte Bayer 04 auf 2:0. Als die Gäste in der 76.Minute den Anschlusstreffer erzielten, wurde es nochmal spannend in der Bay Arena. Für genau zwei Minuten. Dann war es nämlich Julian Brandt, der den alten zwei Tore Abstand wiederherstellte. Der SCP war nun gebrochen und kassierte noch zwei weitere Gegentreffer. Für den SCP ist es nach der Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach die zweite Pleite gegen einen direkten Konkurrenten um den Aufstieg.
FC Hansa Rostock - Bayer 04 Leverkusen 1:3
An der Ostsee sah die Werkself bereits nach 15 gespielten Minuten wie der sichere Sieger aus. Doch die Kogge kämpfte sich zurück ins Spiel und konnte bis kurz vorm Schlusspfiff von einem Punktgewinn gegen den Aufstiegskandidaten träumen. Kurz vor dem Ende war es Hauge, der die letzten Zweifel am Auswärtssieg mit seinem Tor zum 1:3 beseitigte. Bayer 04 ist alter, neuer Spitzenreiter der zweiten Liga. Die Kogge rangiert, trotz Niederlage, auf einem soliden 8.Platz.
1.FC Saarbrücken - SC Paderborn 2:2
Vor der Niederlage im Topspiel gegen Bayer 04 Levrkusen patzte der SCP schon im Saarland. Beim 1.FC Saarbrücken kamen die Paderborner nicht über ein 2:2 hinaus. Der Knackpunkt des Spiels war ein früher Platzverweis gegen die Gäste. Zwar kam der SCP dennoch zur 0:1 Führung, doch nach dem Seitenwechsel nutzte das Team von Diddy die Überzahl eiskalt aus. Jannik Haberer und Gouras drehten das Spiel. Die Ostwestfalen gaben sich allerdings nicht auf und kamen zum verdienten Ausgleich durch Sane. Nach dem Tor zum 2:2 roch es gar nach einem Auswärtssieg. Die Chancen zum 2:3 Siegtreffer ließen die Gäste allerdings ungenutzt. So blieb es bei der gerechten Punkteteilung.

Fürth zieht gleich
Die SpVgg Greuther Fürth hat mit dem Spitzenreiter Bayer 04 Leverkusen gleichgezogen. Im Heimspiel gegen den 1.FC Saarbrücken setzte sich das Team von B3ndinho mit 5:2(1:2) durch. Mit nun 21 Punkten rangiert das Kleeblatt aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf dem 2.Tabellenplatz. Im Spiel gegen die Saarländer war aber eine deutliche Leistungssteigerung im zweiten Durchgang notwendig. In der ersten Halbzeit ging der Favorit zwar erwartungsgemäß in Führung, doch die Saarländer ließen sich vom Rückstand nicht beirren. Das Team von Diddy, welches seit zwei Spielen ungeschlagen ist und zudem zuletzt einen Punkt gegen Paderborn holte, glich nur wenige Minuten nach dem 1:0 aus. Kurz vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Manuel Toppenhöfer drehte der FCS gar die Partie. In der Halbzeitpause wurde es laut in der Kabine der Hausherren. Der schwache Holtby blieb in den Katakomben, ihn ersetzte Neuzugang Moritz Leitner. Der Mittelfeldspieler brauchte nur fünf Minuten um seinen neuen Arbeitgeber glücklich zumachen. Nach dem Ausgleich war das Kleeblatt nun deutlich die bessere Mannschaft. Der FCS war gedanklich wohl noch in der Kabine, da trafen die Hausherren auch schon zur 3:2 Führung. Die Saarländer blieben bemüht, doch ihnen fehlte nun doch auch die spielerische Klasse. Als das Kleeblatt in der 74.Minute die Führung ausbaute, war das Spiel gänzlich entschieden. In der Schlussphase legten die Fürther noch einen weiteren Treffer nach, sodass eine Leistungssteigerung im zweiten Durchgang den siebten Saisonsieg der Hausherren bescherte.
St.Pauli ohne Mühe
Der FC St.Pauli hat sich beim Schlusslicht keine Blöße gegeben und einen souveränen 0:7(0:3) Sieg eingefahren. Schon in der ersten Halbzeit legten die Hamburger die Weichen für einen ungefährdeten Auswärtssieg. Auch im zweiten Durchgang war das Spiel einseitig. Am Ende fingen sich die Bielefelder sieben Gegentore. Es macht einen traurig, wenn man derzeit einen Blick auf die Situation auf der Bielefelder Alm wirft. Nach einem knapp erreichten Klassenerhalt in der vergangenen Saison sind die Bielefelder auch nach neun Spielen in dieser Saison sieglos. Zumindest Ruhe ist in Bielefeld eingekehrt. Trotz Negativlauf hört man kaum Stimmen gegen den neuen Trainer Yayaekb. Ein Zeichen, welches im weiteren Verlauf der Saison noch wichtig werden könnte. Abgestiegen ist der DSC nämlich noch lange nicht. Daher gilt es den Blick auf die kommenden Aufgaben zu richten. Etwas anders ist die Stimmung bei den Gästen aus Hamburg. Dank des Auswärtssieges auf der Bielefelder Alm klettert das Team von Vollisterunited zumindest vorübergehend auf den Relegationsplatz und ist damit weiter voll dabei bei den Big Player der zweiten Liga.

Türkgücü deklassiert St.Pauli
Es bestätigt sich so langsam der Eindruck, der FC St.Pauli könne das durchaus vorhandene Leistungspotenzial nicht auf Dauer auf den Platz bringen. Ein weiteres Beispiel hierfür lieferte das Team von Vollisterunited am heutigen Donnerstagabend. Nach dem Pflichtsieg auf der Bielefelder Alm verlor der Aufstiegskandidat vor heimischer Kulisse am Millerntor mit 1:3 gegen Aufsteiger Türkgücü München. Und dies nach einer frühen Führung. Marco Reus brachte den FCSP nach sieben Minuten in Führung. Türkgücü griff nach dem Gegentor früher an und belohnte sich mit dem Ausgleichstreffer. Dann neutralisierten sich beide Teams. Die Gäste hatten allerdings mehr vom Spiel. Daher war es auch nicht unverdient, als die Münchener in der 81.Minute in Führung gingen. Der eingewechselte Kenan Karaman sorgte dann nur wenige Minuten nach der Führung für den Endstand. Türkgücü hat nun nach zehn Spielen 16 Punkte auf dem Konto. Das sind immerhin sechs Punkte mehr als der KSC oder sichere 13 Punkte mehr als Arminia Bielefeld. Es zeichnet sich ab, als wenn Trainer Piskopat auch in der 2.Liga seine Erfolgsgeschichte in München weiterschreiben könne und sein Team eher weniger mit dem Abstiegskampf zutun haben wird.
HSV strauchelt erneut
Es ist noch nicht die Saison vom Hamburger SV. In Dresden verlor das Team von Gerrit deutlich mit 4:1(3:0). Die Niederlage in Sachsen ist bereits die dritte der noch jungen 27.Saison. Dynamo Dresden dagegen feiert einen echten Achtungserfolg. Es ist der dritte Sieg für den Aufsteiger. Das Team von Rosenholz klettert auf den 14.Tabellenplatz, nur einen Platz hinter den Rothosen. Im Heimspiel gegen den HSV konnte sich Dynamo endlich für einen couragierten Auftritt belohnen. Schon in den Vorwochen überzeugte der Aufsteiger zu meist, doch Punkte sprangen nicht dabei heraus. Anders am heutigen Freitagnachmittag. In der ersten Halbzeit deklassierte der Aufsteiger den HSV förmlich. Nach einer halben Stunde stand es bereits 3:0 für Dynamo und das Spiel war entschieden. Fortan plätscherte das Spiel vor sich hin. Die Rothosen zwar bemüht, doch ohne wirkliche Durchschlagskraft. In der 79.Minute brachte Silas nochmal ein wenig Spannung ins Spiel. Doch der HSV hatte heute einfach einen schlechten Tag erwischt. Kurz vor dem Schlusspfiff setzte Schuler den Schlusspunkt mit seinem Tor zum 4:1 Endstand.
Köln besiegt Schlusslicht Bielefeld
1.FC Magdeburg - 1.FC Köln 6:3
1.FC Köln - Arminia Bielefeld 7:2
Es war viel los in Köln. Nach dem verpassten Aufstieg in der Vorsaison entwickelte sich der 1.FC Köln zu einem echten Chaosverein. Der bittere Höhepunkt der Angriff der eigenen Fans auf die Mannschaft und die Entlassung von Trainer Skrillex. Nach gut einer Woche der Leere hat der ambitionierte Verein mit Murat einen neuen Mann für die Seitenlinie vorstellen können. Der im VDFB noch unbekannte Trainer schaffte es zumindest schon mal die nächste Runde des VDFB Pokals zu erreichen. In einer knappen Partie beim Ligakonkurrent aus Karlsruhe gewann der 1.FC Köln mit 0:1. Den Schwung aus dem Cupspiel wollten die Geißböcke auch mit in die 2.Liga nehmen. Und dies war auch bitter notwendig. Mit nur drei Zählern aus fünf Spielen stehen die Kölner nämlich auf dem Relegationsplatz. Nach den beiden Auftritten am Samstagabend werden sie auch auf diesem Platz bleiben. Doch den Abstand aufs rettende Ufer konnte das Team vom neuen Cheftrainer Murat auf einen Zähler verkürzen. Im Auswärtsspiel beim 1.FC Magdeburg musste man sich zunächst allerdings mit 6:3 geschlagen geben. Bei den Magdeburgern passte alles. Der 1.FC Köln kämpfte zwar wacker, doch die Hausherren agierten vorm dem Tor der Gäste zu abgezockt. Im darauffolgenden Heimspiel gegen das Schlusslicht Arminia Bielefeld konnte Murat dann auch den ersten Sieg in der Liga feiern. Nach einer souveränen Vorstellung gewannen die Kölner deutlich mit 7:2.
Hamburger SV - Greuther Fürth 5:3
Wir hatten den Hamburger SV nach der Pleite gegen Dynamo Dresden noch stark kritisiert. Nur Stunden später siegten die Rothosen dann plötzlich gegen Greuther Fürth. Das Kleeblatt ist bis dato zusammen mit Bayer 04 Leverkusen das Team der Stunde der zweiten Liga. Im Heimspiel gegen den Aufstiegskandidaten spielten die Hamburger, trotz aller vergangener Rückschläge, befreit auf. Früh führte der HSV mit 2:0, da kamen die Franken per Doppelschlag zurück ins Spiel. Als das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen schien, erzielten die Rothosen die erneute Führung. Der Treffer zum 4:2 war sowas wie die kleine Vorentscheidung. Zwar kamen die Fürther zum 4:3 Anschlusstreffer, doch kurz vor dem Abpfiff machte der HSV mit dem Tor zum 5:3 die Sensation perfekt. Während das Kleeblatt einen herben Dämpfer im Aufstiegskampf hinnehmen muss, haben sich die Hamburger einen kleinen Puffer auf die Abstiegszone erarbeiten können.
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Köln gewinnt Derby
Borussia Mönchengladbach war auf einem sehr guten Weg sich als Spitzenteam der zweiten Liga zu etablieren. Nach vier Siegen in Serie musste das Team von Jahnegg ausgerechnet im Derby gegen den 1.FC Köln einen Rückschlag hinnehmen. Nach dürftiger Leistung verlor BMG daheim mit 1:4. Mann des Spiels auf Seiten der Gäste war Bruma, der gleich drei der vier Kölner Tore erzielen konnte. In einer offenen Partie mit Chancen auf beiden Seiten zeigten sich die Geißböcke vor dem Tor der Gladbacher einfach abgezockter. Es ist der zweite Sieg des FCs unter der Leitung des neuen Trainers Murat in der 2.Liga. Dank des prestigeträchtigen Erfolges im Derby verbessert sich der 1.FC Köln um zwei Plätze und klettert vom Relegationsplatz auf den 14.Tabellenplatz.
Hamburg endlich angekommen
Der Hamburger SV hat den vierten Sieg in Folge, nach der desaströsen Niederlage im Stadtderby, einfahren können. In einer einseitigen Partie setzten sich die Rothosen mit 5:0(4:0) gegen den 1.FC Köln durch. Eigentlich wollten die Gäste den Schwung aus dem Derbysieg gegen Borussia Mönchengladbach mit in die Hansestadt nehmen. Doch das Team von Gerrit zog den Gästen schon im ersten Durchgang den Stecker. Nach einer überragenden Vorstellung der Hamburger im ersten Spielabschnitt war die Partie beim Stand von 4:0 bereits zur Halbzeit entschieden. Nach der Pause zeigten die Kölner zwar Moral, doch einen Treffer sollte ihnen nicht gelingen. Stattdessen legte der HSV noch einen nach.
Karslruher SC mit Achtungserfolg
Der KSC hat seinen Negativlauf stoppen können. Nach drei Niederlagen in der Liga und dem Ausscheiden aus dem VDFB Pokal hat sich das Team von BudSpencerNr20 eindrucksvoll gegen Aufsteiger Türkgücü München zurückgemeldet. Die Gäste aus München sind trotz der Niederlage weiter voll im Soll. Die Badener haben sich dank des Heimsieges ein Polster von sechs Zählern auf den Relegationsplatz erarbeitet. Im Duell mit dem Team von Piskopat stellte der KSC im Vergleich zur Pokalniederlage um. Lukas Podolski durfte gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber von Beginn an ran. Den besseren Start in die Partie erwischte Türkgücü. Doch die Chancen zur frühen Gästeführung blieben ungenutzt. Besser machte es KSC Stürmer Milik, der die Hausherren nach 18 Minuten in Führung brachte. Fortan entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem beiden Teams im letzten Drittel die nötige Präzision abhanden kam. So ging es mit der knappen 1:0 Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel waren es wieder die Gäste, die den besseren Start erwischten. Doch wieder scheiterte Türkgücü an KSC Keeper Horn. Die Quittung bekamen die Gäste nach gut einer Stunde. Dann war es nämlich der ehemalige Türkgücü Spieler Lukas Podolski, der für die Vorentscheidung sorgte. Nur sieben Minuten später war es erneut Milik, der mit seinem zweiten Treffer des Tages das Spiel endgültig entschied. Nun plätscherte das Spiel so vor sich hin, bis fünf Minuten vor dem Schlusspfiff Modeste gar das 4.Tor der Karlsruher schoss. Gedanklich schon beim Feiern, kassierte die Mannschaft von BudSpencerNr20 in der Schlussminute noch zwei Gegentreffer, die aber keinen Einfluss mehr aufs Spiel hatten.
Kantersieg für den 1.FC Köln
Eben noch eine herbe Niederlage bei den Rothosen kassiert, hat sich der 1.FC Köln gleich im darauffolgenden Auswärtsspiel bei Türkgücü München den Frust von der Seele geballert. In der ersten Halbzeit war es noch ein ausgeglichenes Spiel, wo die Geißböcke allerdings bereits in Führung gingen. Nach der Pause zunächst das gleiche Bild, ehe die Gäste die Führung auf 0:2 ausbauten. Türkgücü riskierte nun alles und wurde bitterlich bestraft. Innerhalb von 16 Minuten kassierte der Aufsteiger weitere vier Gegentreffer, zumeist aus Kontern. Kurz vor dem Ende legte der FC gar noch den Treffer zum 0:7 nach. Ein Tag zum Vergessen für den Aufsteiger und Trainer Piskopat.
Dresden mit zwei Pleiten
SC Freiburg - Dynamo Dresden 2:1
Der SC Freiburg hat im Heimspiel gegen Dynamo Dresden einen wichtigen Dreier einfahren können. Dank des knappen 2:1 Sieges haben die Breisgauer nun ein Polster von sechs Punkten auf die Sachsen. Es war eine zähe Partie, die die 15.000 Zuschauer im Dreisamstadion zu sehen bekamen. Beide Mannschaften schenkten sich vorallem im ersten Durchgang nicht viel, ein wirklicher Spielfluss entstand so kaum. Einmal durften die Fans der Freiburger in der 1.Halbzeit dann aber doch jubeln, als Kohr nämlich das Führungstor in der 18.Minute erzielte. Auch im zweiten Durchgang war es eine Partie auf Augenhöhe. Dresden riskierte nun mehr und erhöhte den Druck. Doch jubeln durften wieder die Freiburger. Nach einem Foulspiel verwandelte Poulsen den fälligen Elfmeter sicher. Dynamo gab aber wie gewöhnlich nicht auf und hatte nur wenige Minuten später die bis dato beste Torchance im Spiel. Doch SC Keeper Kolke reagierte klasse. In der Nachspielzeit war dann aber auch Kolke machtlos, doch der späte Anschlusstreffer kam für das Team von Rosenholz zu spät.
Dynamo Dresden - 1.FC Saarbrücken 2:4
Während sich die Freiburger bis auf den 8.Tabellenplatz verbessert haben, steht einen Platz dahinter nun der 1.FC Saarbrücken. Die Saarländer siegten am heutigen Dienstag in Dresden mit 2:4. Bereits nach fünf Minuten brachte Lohkemper die Gäste in Führung. Dem Team von Diddy war das Selbstvertrauen, nach dem Sieg gegen Karlsruhe, in Sachsen deutlich anzumerken. Noch vor der Pause nutzte der FCS den zweiten Aufbaufehler der Dresdener zum 0:2. Nach der Pause brachte Dynamo mit dem Anschlusstreffer für kurze Zeit wieder Spannung ins Spiel. Doch die Saarländer wirkten heute abgezockt und stellten den zwei Tore Vorsprung schnell wieder her. Als dann gar das 1:4 fiel, war das Spiel entschieden. Dynamos Tor zum 2:4 diente lediglich der Ergebniskosmetik.

Köln überholt Saarbrücken
Eigentlich wollten die Saarländer den Schwung aus den letzten zwei Siegen mit nach Köln nehmen und dort den Abstand zum 1.FC Köln vergrößern. Die große Chance dafür war da, doch am Ende jubelten doch die Heimfans. Die Kölner brachten sich mit einem Tor kurz vor und kurz nach der Halbzeit mit 2:0 auf die Siegerstrasse. Die Saarländer reagierten aber klasse und egalisierten die Führung der Kölner zügig. Danach vergab das Team von Diddy zwei sehr gute Chancen zur Führung. Besser machten es die Hausherren, die neun Minuten vor dem Ende erneut in Führung gingen. Der 1.FCS warf nun alles nach vorne, dies ergab Räume für die Hausherren, die aber wie der 1.FCS keinen Treffer mehr erzielen konnten. Brauchten sie auch nicht mehr, der Sieg war auch so in trockenen Tüchern. Das Team von Murat zieht so an den Saarländern vorbei und ist nun Tabellenneunter.
Hamburger SV - 1.FC Saarbrücken 4:2
Hamburger SV - Arminia Bielefeld 2:1
RB Leipzig - 1.FC Magdeburg 1:8
RB Leipzig - SC Paderborn 0:5
1.FC Magdeburg - SC Paderborn 2:1
SpVgg Greuther Fürth - RB Leipzig 2:2
1.FC Magdeburg - Borussia Mönchengladbach 1:6
Arminia Bielefeld - Karlsruher SC 1:8
1.FC Köln - RB Leipzig 8:1
FC Würzburger Kickers - SpVgg Greuther Fürth 4:1
1.FC Magdeburg - FC Würzburger Kickers 2:0
Der Hamburger SV hat sich nach der eher unerwarteten Pleite gegen Dresden rehabilitiert gezeigt. Jeweils zuhause besiegten die Rothosen Arminia Bielefeld und den 1.FC Saarbrücken. Mit nun 21 Punkten hat sich der HSV, nach eher mäßigen Saisonstart, in der Spitzengruppe etabliert. Punktgleich mit dem Tabellenzweiten aus Leverkusen belegen die Norddeutschen den fünften Tabellenplatz. Einen Platz vor dem HSV rangiert nun der 1.FC Magdeburg. Das Team von Zimmi bestritt am heutigen Freitag gleich vier Nachholspiele, zumeist mit erfolgreichen Verlauf. Besonders die knappen Siege gegen Würzburg und Paderborn lösten bei den eigenen Fans Hoffnungen auf den Aufstieg aus. Allerdings wurde die gute Stimmung vom Heimdebakel gegen Borussia Mönchengladbach getrübt. Das Team von Jahnegg deklassierte die Magdeburger vor heimischer Kulisse und setzte sich so auf den dritten Tabellenplatz. Bayer 04 Leverkusen war nicht im Einsatz, bleibt aber dennoch Tabellenzweiter. Spitzenreiter ist weiter die SpVgg Greuter Fürth. Doch das Team von B3ndinho enttäuschte bei den letzten beiden Auftritten. Gegen den Abstiegskandidaten RB Leipzig kam das Kleeblatt nicht über ein 2:2 Remis hinaus. In Würzburg reichte es bei der deutlichen 4:1 Niederlage nicht einmal für einen Punktgewinn.
Die Franken verpassen also die große Chance sich ein kleines Polster an der Tabellenspitze zu erarbeiten. Ganz andere Probleme haben die Verantwortlichen bei RB Leipzig. Nach einer kleinen Auszeit sind die Sachsen heute in den Spielbetrieb zurückkehrt. Dies mit mäßigem Erfolg. Das Team von Trainer JumperGaming ist weiter sieglos geblieben. Nur gegen den Spitzenreiter aus Fürth konnte RB überzeugen. Beim 2:2 Remis überraschten die Bullen mit kreativen Offensivspiel. Es blieb der einzige Lichtblick am Freitagabend. In den anderen drei Nachholspielen gingen die Sachsen als deutlicher Verlierer vom Feld. Insgesamt kassierte RB 21 Gegentore in drei Spielen. Ein ernüchterndes Ergebnis nach langer Pause. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt bereits fünf Zähler. Noch schlimmer sieht es bei Arminia Bielefeld aus. Das Team von Yayaekb ist mit RB weiter das einzige sieglose Team der Liga. Doch anders als die Leipziger konnte die Arminia noch keinen Zähler einfahren. Das hat sich auch nicht nach den beiden Auftritten gegen den HSV und den KSC geändert. Während man gegen die Rothosen noch knapp am Punktgewinn scheiterte, enttäuschte man daheim gegen motivierte Karlsruher auf ganzer Linie. So lässt sich der Abstieg nicht verhindern...

Remis im Spitzenspiel
Der 1.FC Magdeburg und der Hamburger SV trennen sich im Spitzenspiel der zweiten Liga mit 2:2. Sicherlich hatten sich beide Trainer mehr erhofft. Doch auf die Auftritte ihrer Teams konnten Beide stolz sein. Knapp 20.000 Zuschauer fanden den Weg ins Magdeburger Stadion. Beide Teams boten den anwesenden Fans packenden Offensivfussball. Torchancen gab es so quasi im Minutentakt auf beiden Seiten. Zurecht fand das Spiel am Ende keinen Sieger. Der 1.FC Magdeburg bleibt aufgrund der besseren Tordifferenz weiter auf dem zweiten Platz, die Rothosen stehen auf dem Relegationsplatz.

SpVgg Greuther Fürth - Bayer 04 Leverkusen 2:0
SC Paderborn - SpVgg Greuther Fürth 2:1
Die SpVgg Greuther Fürth hat sich erst einmal wieder auf den begehrten zweiten Tabellenplatz vorgekämpft. Das Team von B3ndinho gewann zwar das Topspiel vor heimischer Kulisse im Playmobilstadion gegen Bayer 04 Leverkusen mit 2:0, doch in Paderborn mussten sich die Franken trotz 0:1 Führung mit 2:1 geschlagen geben. So klettert die SpVgg zwar wieder auf den zweiten Platz, hat allerdings auch zwei Spiele mehr absolviert als die Konkurrenz. In Paderborn sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Berisha brachte die Franken nach einem berechtigten Foulelfmeter in Führung. Nur kurze Zeit später glich Timo Werner für die Ostwestfalen aus. Dann passierte lange nichts mehr auf dem Rasen, ehe Timo Werner mit seinen zweiten Treffer den SCP zum wichtigen Heimsieg schoss. Im darauffolgenden Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen war es eine ähnlich spannende Partie wie in Paderborn. Nur diesmal mit dem besseren Ende für die SpVgg. Nach 16 Minuten brachte Neuzugang Moritz Leitner die Hausherren in Führung. Fortan entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der keins der beiden Teams in der ersten Halbzeit einen weiteren Treffer erzielen konnte. Nach der Pause hatte die Werkself dann die große Chance zum Ausgleich. Doch Ortega hielt einen berechtigten Elfmeter. Leverkusen riskierte nun mehr und kassierte kurz vor dem Schlusspfiff nach einem Konter den Treffer zum 2:0 Endstand.
Würzburger Kickers - 1.FC Köln 0:3
Dass die Würzburger Kickers auch in dieser Saison eine ähnliche Rolle wie in der abgelaufenen Spielzeit spielen, ist derzeit eher unwahrscheinlich. Nach elf Spielen steht das Team von Trainer Feulner auf einen ernüchternden elften Tabellenplatz. Die 0:3 Niederlage gegen den 1.FC Köln war bereits die sechste Niederlage der laufenden Saison. Besser läuft es dagegen beim Kölner Geißbock. Der 1.FC Köln steht derzeit auf dem siebten Tabellenplatz, nur vier Zähler hinter dem Relegationsplatz. Zudem ist das Team von Murat seit sechs Spielen ohne Punktverlust. In Würzburg hatten die Kölner leichtes Spiel. Bereits nach sieben Minuten führten die Gäste mit 0:1. Noch in der ersten Halbzeit bauten die Kölner die Führung aus. Die Würzburger probierten zwar alles, doch die herausgespielten Chancen wurden zumeist leichtfertig vergeben. In der 70.Minute setzten die Gäste den 0:3 Endstand.
Borussia Mönchengladbach - Arminia Bielfeld 4:2
Dynamo Dresden - Borussia Mönchengladbach 0:5
Borussia Mönchengladbach ist weiter Tabellenführer der zweiten Liga. In den beiden Pflichtspielen gegen Dynamo Dresden und Arminia Bielefeld musste der Aufstiegskandidat allerdings mehr Arbeit verrichten als erwartet. Während man in Dresden noch einen ungefährdeten 0:5 Auswärtserfolg feiern konnte, mussten sich die Fohlen im Heimspiel gegen das Schlusslicht aus Bielefeld ordentlich strecken. Bis kurz vor Schluss standen die Bielefelder vor dem ersten Punktgewinn der Saison und dies ausgerechnet gegen den Spitzenreiter. Doch am Ende setzte sich die spielerische Klasse der Fohlen durch. Zuvor sahen die 19.500 Zuschauer im Borussia Park wohl die beste Saisonleistung der Gäste. Spielerisch auf einem Niveau mit dem Spitzenreiter, setzte die Arminia immer wieder gefährliche Nadelstiche. Auf die 1:0 und 2:1 Führung der Fohlen fand die Arminia noch die passende Antwort. Das Problem nur, dass nach dem 2:2 Ausgleichstreffer in der 86.Minute nur zwei Minuten später die erneute Führung der Gladbacher fiel. Die Gäste warfen zwar nochmal alles nach vorne, doch Cueto sicherte mit seinem Tor zum 4:2 Endstand die Tabellenführung der Fohlen.
Bayer 04 Leverkusen - 1.FC Magdeburg 2:3
Bayer 04 Leverkusen hat das nächste Topspiel der zweiten Liga verloren. Das Team von Henne hat somit in den letzten vier Spielen drei Niederlagen kassiert. Nach einem anfänglichen Hoch haben die Leverkusener nun schon vier Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. Genau andersherum läuft es beim 1.FC Magdeburg. Das Team von Zimmi hatte Probleme um in die 27.Saison reinzukommen. Nach dem Sieg in Leverkusen stehen die Magdeburger nun auf dem Relegationsplatz, punktgleich mit dem Zweitplatzierten aus Fürth. Im Topspiel in der Bay Arena erwischte die Werkself den besseren Start. Kai Havertz brachte die Bayer Elf verdient in Führung. Erst in der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit kamen die Gäste besser in die Partie. So war der Ausgleich vor der Pause nicht unbedingt unverdient. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Die Hausherren erwischten wieder den besseren Start und gingen wieder in Führung. Diese sollten sie aber erneut nicht über die Zeit bringen. Der 1.FCM riskierte nun mehr und stellte auf komplette Offensive um. Der Werkself ergaben sich nun zwar mehr Räume, doch diese wurden nicht genutzt. Stattdessen wurde die Umstellung von Trainer Zimmi belohnt und Magdeburg drehte die Partie. Kurz vor Spielende ergab sich gar die Chance zum 2:4, doch ein ansehnlicher Lupfer fand nicht den Weg ins Tor der Werkself. So blieb es bei einem glücklichen 2:3 Auswärtssieg der Magdeburger.
Klatsche im Derby
Bayer 04 Leverkusen hat endgültig die gute Ausgangslage im Aufstiegskampf verspielt. Im Derby beim 1.FC Köln verspielte die Werkself zudem reichlich Kredit bei den Fans. Die Niederlage beim Rivalen war bereits die vierte Pleite im fünften Spiel. Zu der nächsten Pleite kam ein Auftreten der Mannschaft, welches einem Derby nicht würdig war. Bereits in der Anfangsviertelstunde überschlugen sich die Ereignisse im Müngersdorfer Stadion. Nach einer frühen Führung der Hausherren, glich Bayer 04 nur wenige Minuten später dank eines Eigentores aus. Die Kölner waren aber die bessere Mannschaft und schossen auch das dritte Tor des heutigen Abends. Kevin Volland zeigte sich treffsicher. Das Spiel beruhigte sich, ehe kurz vor der Pause die Geißböcke auf 3:1 erhöhten. Nach der Pause zeigte die Werkself dann ihr hässliches Gesicht. Erst brachte eine Notbremse die Gäste in Unterzahl, dann kassierte das Team von Henne nur eine Minute später das 4:1. Die Gegenwehr der Leverkusener war gebrochen, sodass sich das Team von Murat in einen echten Rausch spielen konnte. Die Kölner, seit sieben Spielen ohne Punktverlust, nutzten nun die Räume clever und demütigten die Werkself mit sieben Gegentoren. Der Treffer von Baku hatte nur noch kosmetischen Wert und konnte die zahlreichen Pfiffe im Gästeblock auch nicht mehr verhindern. Bayer 04 bleibt weiter vier Zähler hinter dem Relegationsplatz, die Kölner hingegen sind nun Vierter und haben nur noch einen Punkt Rückstand auf den 1.FC Magdeburg.

Hamburger SV - RB Leipzig 10:0
Türkgücü München - Hamburger SV 1:4
Der Hamburger SV hat am heutigen Sonntag zwei Siege einfahren können. Das Team von Gerrit konnte so im Aufstiegskampf vorlegen und vorübergehend auf den zweiten Platz springen. Im Spitzenspiel(dazu unten mehr) gegen den Tabellenführer aus Mönchengladbach mussten sich die Rothosen allerdings geschlagen geben. So beträgt der Rückstand zur Tabellenspitze fünf Punkte. Im Volksparkstadion sahen die HSV Fans eine einseitige Angelegenheit. RB Leipzig wirkte überfordert und wird es mit solchen Auftritten schwer haben die Liga zu halten. Zwar zeigten die Gäste immer wieder ansehnliche Kombinationen, doch die Abwehr agierte eher auf Oberliga Niveau. Am Ende fuhren die Rothosen einen ungefährdeten 10:0 Heimsieg ein. In München, beim Aufsteiger Türkgücü München, mussten die Norddeutschen dann deutlich mehr Arbeit leisten. In einer ausgeglichenen Partie gab es im ersten Durchgang keine Treffer. Erst nach der Pause eröffnete der HSV mit dem Treffer zum 0:1 den Torsegen. Türkgücü brauchte aber nicht lange um die Führung der Gäste auszugleichen. Der HSV war trotzdem nun die bessere Mannschaft und konnte somit auch verdient erneut in Führung gehen. Türkgücüs Trainer Piskopat setzte nun alles auf Offensive und bot so den Rothosen zahlreiche Räume zum Kontern an. Zweimal gelang es den Gästen nach besagten Kontern den Ball im Tor unterzubringen und so am Ende einen 1:4 Auswärtssieg zu feiern. Während der HSV auf den zweiten Tabellenplatz springt, ist es für den Aufsteiger bereits die dritte Pleite am Stück.
Borussia Mönchengladbach - Hamburger SV 5:2
1.FC Saarbrücken - Borussia Mönchengladbach 1:2
Borussia Mönchengladbach ist weiter Spitzenreiter der zweiten Liga. Am heutigen Sonntag stellte das Team von Jahnegg nochmal unter Beweis, wie erfolgreich die Fohlen derzeit so sind. Im Spitzenspiel gegen den Zweitplatzierten aus Hamburg setzte sich Mönchengladbach verdient mit 5:2 durch. Zwar agierten die Hamburger zumindest was den Ballbesitz angeht auf Augenhöhe, doch das Team von Gerrit erspielte sich zu wenig Torchancen. Anders der Tabellenführer, der durch ein Eigentor der Rothosen früh in Führung ging. Fortan waren die Hausherren die bessere Mannschaft. Der Treffer zum 2:0 war also folgerichtig. Der Anschlusstreffer zum 2:1 kam dagegen eher überraschend. Nach der Pause zerlegte dann ein Doppelpack der Fohlen jegliche Zweifel über den Heimsieg. Der HSV versuchte es zwar weiterhin, doch mehr als der zwischenzeitliche Treffer zum 4:2 sprang nicht mehr heraus. Den Schlusspunkt setzte Mladenovic kurz vor dem Abpfiff. Zuvor musste der Tabellenführer auch im Saarland einiges an Arbeit verrichten. Beim FCS sahen die mitgereisten Fohlenanhänger eine abgezockte Jahnegg-Elf. Denn die Saarländer spielten munter mit und kamen kurz vor dem Halbzeitpfiff zum nicht unverdienten Ausgleich durch Haberer. Moeller Daehli brachte den Spitzenreiter zuvor in Führung. Auch in der zweiten Halbzeit boten die Hausherren dem Tabellenführer ordentlich Paroli. Am Ende machte Batshuayi den Unterschied und sicherte den Fohlen einen umkämpften, aber doch verdienten 1:2 Auswärtssieg. In der Tabelle hat Borussia Mönchengladbach nun bereits schon fünf Zähler Vorsprung auf den Hamburger SV.

Arminia, Arminia, Arminia
Voran Arminia Bielefeld, der Club der uns am Leben hält und alle singen laut im Chor, Arminia schieß für uns ein Tor!!
Ja an den Fans des DSC Arminia Bielefeld kann es nicht liegen, dass ihr Team in dieser Saison so unglücklich daher läuft. Unglücklich ist dabei noch ein Wort, welches die Situation verharmlost. Nach 15 Spielen ist die Mannschaft von Trainer Yayaekb weiter punktlos. Nun verlor der DSC auch noch das enorm wichtige Duell gegen Dynamo Dresden. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt nun schon 12 Punkte. Eine Rettung scheint schon heute nur noch über die Relegation halbwegs realistisch. Doch auch hier beträgt der Abstand bereits sieben Punkte. Zudem hat der VfL Osnabrück noch zahlreiche Nachholspiele offen, sodass der Abstand womöglich weiter ansteigt. Am heutigen Montag freuten sich die Arminia Fans auf einen Doppelheimspieltag auf der Bielefelder Alm. Die ersten Punkte sollten endlich her, doch wiedermal gingen die Fans enttäuscht nach Hause. Im ersten Spiel gegen die Saarländer aus Saarbrücken waren die Bielefelder auf ganzer Linie unterlegen. Bei der 1:4 Niederlage überzeugte kaum ein Akteur der Hausherren. Anders sah dies im darauffolgenden Heimspiel gegen Dynamo Dresden aus. Die Sachsen wollten auf der Bielefelder Alm wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln und gingen auch früh in Führung. Der DSC zeigte sich aber wenig geschockt. Trotz der missligen Tabellensituation und der deutlichen Niederlage gegen Saarbrücken spielten die Bielefelder druckvoll und selbstbewusst nach vorne. So war es gar nicht unverdient, dass die Hausherren das Spiel zwischenzeitlich drehten. Doch die Bielefelder wären nicht die Bielefelder, wenn sie diese Führung nicht noch vor der Pause abgeben würden. Das Hauptmanko in dieser Saison bleibt die Defensive. Diese ermöglichte den Gästen nun gute Torchancen, die die Dresdener zur 2:3 Halbzeitführung nutzten. Nach der Pause agierte das Schlusslicht weiter kämpferisch und durchaus ansehnlich. Der Ausgleichstreffer von Gyökeres kam dementsprechend nicht überraschend. Beide Teams drückten nun auf den Sieg. Den Lucky Punch setzte, wie es typisch für diese Spielzeit ist, Dynamo Dresden zehn Minuten vor dem Ende. Durch den knappen Auswärtssieg haben die Sachsen nun fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die Arminia ist dagegen weiter punktlos das Schlusslicht der zweiten Liga. Es bleibt nicht viel, was den treuen Anhängern des DSC Mut machen könnte. Zumindest der Trainer zeigte sich auch nach der bitteren Niederlage gegen Dresden auf der Pressekonferenz kämpferisch.

Revanche geglückt
Der 1.FC Magdeburg hat sich für das Aus im VDFB Pokal gegen den SC Freiburg revanchieren können. Im Heimspiel in der zweiten Liga setzte sich das Team von Zimmi mit 3:0 durch. Die Treffer fielen erst spät in der zweiten Halbzeit. Dennoch war der Sieg der Magdeburger verdient, die nun in der Tabelle mit dem Tabellenzweiten aus Hamburg gleichziehen konnten. Für Trainer Zimmi war das Aufeinandertreffen mit dem SC Freiburg eine ganz besondere Begegnung. Vor drei Monaten übernahm Zimmi als Interimstrainer die Magdeburger schon einmal und absolvierte seine erste Begegnung gegen das Team aus dem Breisgau. Schön also, dass es heute wieder für einen Sieg gereicht hat. Der Sport Club rangiert weiter im Mittelfeld der Tabelle und ist nun Tabellendreizehnter.
Die Stimmung in der Kabine sei gut, so hörte man es von den Spielern von Borussia Mönchengladbach nach der Partie bei Türkgücü München. Kein Wunder, immerhin holten die Fohlen in München den sechsten Sieg in Folge. Zudem war es ein über die gesamte Spielzeit überzeugender Auftritt des Spitzenreiters. Der Aufsteiger hielt nur die Anfangsviertelstunde gegen den Favoriten mit. Lag zu diesem Zeitpunkt allerdings schon 0:2 zurück. Danach übergaben sich die Männer von Trainer Piskopat ihrem Schicksal. Gladbach hatte kaum noch Mühe und fuhr einen ungefährdeten 0:7 Auswärtserfolg ein. Die Borussia hat nun schon acht Punkte Vorsprung auf den Hamburger SV.

Paderborn patzt
Der SC Paderborn hat wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg liegengelassen. Im Auswärtsspiel beim Karlsruher SC kam das Team von BVBTSVSCPSPVGG nicht über ein 5:5 hinaus. Zumindest die Zuschauer kamen in der torreichen Partie auf ihre Kosten. Die Hausherren machten dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Aus den beiden Siegen gegen Türkgücü und Bielefeld nahm das Team von BudSpencerNr20 das neu gewonnene Selbstvertrauen mit ins Spiel gegen die Ostwestfalen. Nach einem frühen Doppelschlag des KSC kam der Favorit zum Anschlusstreffer. Der SCP war aber nicht wirklich im Spiel und kassierte so auch verdient noch vor der Pause den dritten Gegentreffer. Mit viel Wut im Bauch zeigten die Gäste dann in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht. Mit einem Doppelschlag konnten die Ostwestfalen schnell den Rückstand ausgleichen. Nun schien das Spiel in Richtung des Favoriten zu kippen, doch ein erneuter Doppelschlag brachte plötzlich den KSC 5:3 in Front. Paderborn setzte nun alles auf eine Karte und glich tatsächlich abermals den Rückstand aus. Dennoch war es zu wenig für die Gäste, die nun fünf Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz haben.
Leverkusen gewinnt mal wieder
Das Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem Karlsruher SC brachte einige Geschichten mit sich. Aus Bayer Sicht war das Wichtigste wohl, dass die Werkself nach vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen mal wieder einen Sieg feiern konnte. Dann gab es noch die Fairplaygeschichte. Beide Teams verschossen in der ersten Halbzeit einen unberechtigten Elfmeter. Der Karlsruher SC spielte wie in den letzten Wochen mit reichlich Selbstvertrauen. Nach dem torreichen Remis gegen Paderborn wollte man auch Bayer 04 ein Bein im Aufstiegskampf stellen. Dies gelang den Badenern in der ersten Halbzeit besonders gut. Die Werkself wirkte aufgrund der letzten Ergebnisse verunsichert und kassierte früh zwei Gegentore. Verwundert waren die Bayer 04 Fans, dass mit Havertz ein Spieler auf dem Feld stand, der unter der Woche noch heftig kritisiert wurde. Nach den zwei frühen Gegentoren wurde die Stimmung nicht gerade besser. Bayer 04 erzielte dann eher aus dem Nichts den Anschlusstreffer. Der KSC war aber deutlich besser und stellte schnell den zwei Tore Abstand wiederher. Als dann gar das 1:4 fiel, roch alles nach der vierten Pleite der Folge für die Werkself. Brandt brachte mit seinem Tor kurz vor der Pause dann doch neuen Hoffnung in den Leverkusener Anhang. Im zweiten Spielabschnitt sollte sich das Spiel dann komplett drehen. Die Karlsruher bekamen nicht mehr viel auf die Kette und verloren so den Anschluss ans Spiel. Die Werkself überrante nun die Gäste und schaffte es tatsächlich das Spiel auf 6:4 zu drehen. Modeste traf dann, aus Sicht der Badener, nur noch zum 6:5 Endstand. Während für den KSC der Aufwärtstrend, trotz 1:4 Führung, endet, hat sich Bayer 04 eindrucksvoll zurückgemeldet. Dennoch liegt das Team von Henne weiter vier Zähler hinter dem Relegationsplatz.

Kantersieg für Würzburg
Irgendwie weiß man noch nicht so richtig, was man von der bisherigen Saison der Würzburger Kickers halten soll. Nach einem eher überschaubaren Auftritt folgt meist ein fussballerisches Meisterwerk des Teams von Trainer Feulner. Ähnlich wie nach dem klaren Heimsieg gegen Greuther Fürth, wo man im Anschluss gegen den 1.FC Köln eine deutliche Niederlage einstecken musste. Spätestens nach der Pleite gegen Köln war klar, dass die Würzburger keine ähnlich gute Rolle wie in der vergangenen Saison spielen werden. Nun hat es zumindest wieder für einen Sieg gereicht. Im kleinen Derby beim Karlsruher SC siegte die Feulner-Elf deutlich mit 1:6. Bereits in der ersten Halbzeit führten die Gäste mit 1:4, wodurch die Weichen bereits auf Auswärtssieg gestellt waren. Durch den Sieg beim Nachbarn überholen die Kickers den KSC und stehen wieder auf einen einstelligen Tabellenplatz. Der KSC hingegen kassiert im dritten Spiel des heutigen Tages die zweite Niederlage. Der Aufwärtstrend der BudSpencerNr20 Mannschaft ist endgültig vorbei.

Nächster Sieg für Spitzenreiter
Borussia Mönchengladbach hat auch das vorletzte Spiel der Hinrunde gewonnen. Im Heimspiel gegen die stark abstiegsgefährdeten Leipziger setzten sich die Fohlen mit 3:0(2:0) durch. Es war auf allen Ebenen ein verdienter Sieg der Hausherren, auch wenn man den Gästen kämpferisch nichts vorwerfen konnte. RB beschränkte sich auf das Defensivspiel. Dies gelang eigentlich nicht schlecht, dennoch erspielte sich der Spitzenreiter zahlreiche Großchancen. Dass es zur Pause nur 2:0 stand, war der Chancenverwertung der Fohlen zu verdanken. Nach dem Seitenwechsel hatte RB dann die große Chance zum Anschlusstreffer. Doch der Abstiegskandidat vergab. Der Spitzenreiter war nun nicht mehr so zielstrebig wie im ersten Durchgang. In der 80.Minute war es dann Multhaupt, der einen Konter zum 3:0 Endstand nutze. RB bleibt weiter ohne Sieg auf dem vorletzten Platz. Der Abstand der Gladbacher zum zweiten Tabellenplatz beträgt nun schon 11 Punkte.
Enttäuschte Gesichter
Eigentlich dachten die Fans von Bayer 04 Leverkusen die schlimmste Phase der Saison sei überstanden. Doch nach der erneuten Pleite gegen den FC St.Pauli ist der Frust bei den Fans wieder deutlich angestiegen. Es waren vier Niederlagen aus fünf Spielen, die das Team von Henne in den letzten Wochen sammelte. Dann lag man im vergangenen Heimspiel gegen den KSC mit 1:4 zurück und drehte das Spiel noch zu einem spektakulären 6:5 Heimsieg. Die knapp 40.000 Zuschauer, die heute in die BayArena kamen, waren dementsprechend zuversichtlich. Doch ihr Team sollte auf dem Rasen enttäuschen. Die Gäste vom Kiez führten schnell mit 0:2. Die Stimmung in der BayArena war zu diesem Zeitpunkt bereits angeschlagen. Zwar kam die Werkself zum Anschlusstreffer, doch die Hausherren agierten vorallem im Defensivverbund zu fehlerbehaftet. So kam der FC St.Pauli zum entscheidenden Treffer zum 1:3. Havertz brachte kurz vor Spielende zwar nochmal Spannung ins Spiel, doch die Kiezkicker sicherten sich den verdienten Auswärtssieg. Eigentlich wollte das Team von Henne wieder Druck auf die Aufstiegsränge ausüben, doch nach der Pleite steht die Werkself weiter vier Zähler hinter dem 1.FC Magdeburg. Zudem haben die Leverkusener nun die Hamburger im Nacken. Die Kiezkicker stehen mit 22 Punkten nun zwei Plätze hinter der Werkself. Dazu hat der FC St.Pauli noch Nachholspiele im Rücken.

Kiezkicker veredeln Sieg
Der FC St.Pauli hat seine Pflichtaufgabe bei RB Leipzig souverän gelöst. In einer einseitigen Partie setzte sich die Mannschaft von Vollisterunited mit 0:8(0:4) durch. Damit haben die Hamburger ihren Sieg im Spitzenspiel gegen Bayer 04 Leverkusen vergoldet und springen auf den vierten Tabellenplatz der zweiten Liga. In Leipzig konnte der Abstiegskandidat nur in den ersten Minuten dem Spitzenteam Paroli geben. Spätestens nach dem zweiten Gegentreffer war die Gegenwehr der Leipziger und vorallem der Glaube an den ersten Saisonsieg verpufft. Die Sachsen rangieren so weiterhin auf dem vorletzten Platz.
Arminia Bielefeld ist auch im 16.Anlauf ohne Punktgewinn geblieben. Im Heimspiel gegen Türkgücü München musste sich die Mannschaft von Yayaekb verdient mit 1:3 geschlagen geben. Das Schlusslicht kam über die gesamte Spielzeit nicht wirklich ins Spiel. Kurz vor der Pause nutzte der Aufsteiger seine Überlegenheit zur überfälligen Halbzeitführung. Nach der Pause kam nur für zwei Minuten wieder Spannung in die Partie, als die Bielefelder einen Konter perfekt zum 1:2 Anschlusstreffer zu Ende spielten. Viel brachte es dem Schlusslicht allerdings nicht, da Türkgücü nur zwei Minuten später zum 1:3 Endstand traf. Noch zweimal haben die Bielefelder in der Hinrunde noch die Chance einen Punktgewinn zu feiern. Auch RB Leipzig musste am Pfingstwochenende deftige Niederlagen hinnehmen. Im Heimspiel gegen den Karlsruher SC kamen die Sachsen immerhin zu zwei eigenen Toren. Zu Punkten reichte es trotzdem nicht, da die Badener gleich fünf Tore erzielten. Im darauffolgenden Auswärtsspiel an der Ostsee beim FC Hansa Rostock enttäuschte der Abstiegskandidat dann auf ganzer Linie. Mit einer 8:0 Niederlage reiste das Team von JumperGaming zurück nach Sachsen. Viel besser wurde es auch nicht gegen den 1.FC Saarbrücken. Gegen die Saarländer musste RB sich mit 1:5 geschlagen geben, sodass die Sachsen weiter bei zwei Zählern stagnieren. Zumindest gab es gute Nachrichten im VDFB Pokal. Dort erreichte RB Leipzig kampflos gegen den VfL Osnabrück das Achtelfinale. Immerhin eine schöne Nachricht für die Fans von RB am Pfingstwochenende.
An der Tabellenspitze der zweiten Liga steht weiterhin Borussia Mönchengladbach, die am Wochenende aber nicht aktiv waren. Dafür aber der neue Tabellenzweite aus Hamburg. Der FC St.Pauli ist dank drei Siegen am Pfingstwochenende bis auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt. Gegen den SC Freiburg profitierten die Kiezkicker von einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte. In Halbzeit 1 bot der SCF den Hamburgern noch ordentlich Paroli, doch im zweiten Durchgang verdienten sich die Hausherren den 4:2 Heimsieg. Im Heimspiel gegen die Würzburger Kickers machte der FC St.Pauli dann bereits im ersten Durchgang alles klar. Nach einer 3:0 Halbzeitführung setzten die Kiezkicker mit dem 4:0 den Schlusspunkt über eine klare Partie. Der SC Paderborn war es dann, der die Kiezkicker ordentlich forderte, aber dennoch als Verlierer vom Platz ging. Früh führte das Team von Vollisterunited mit 2:0, doch die Ostwestfalen schlugen noch vor der Pause mit zwei Treffern zurück. In der zweiten Halbzeit war es dann eine Einzelaktion der Kiezkicker, der den schmeichelhaften Heimsieg sicherte. Der FC St.Pauli hat zwar fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer aus Mönchengladbach, doch auch drei Zähler Vorsprung auf den Hamburger SV. Die Rothosen verloren heute das Spitzenspiel gegen Bayer 04 Leverkusen. Im heimischen Volksparkstadion war das frühe Tor in der zweiten Halbzeit zum 0:2 Endstand der Knackpunkt der Partie. Die Werkself ist dank des wichtigen Auswärtssieges wieder zurück im Aufstiegsrennen und hat nur vier Zähler Rückstand auf den HSV. Die Hamburger zeigten sich von der Pleite gegen die Werkself nur wenig geschockt. Gleich im darauffolgenden Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers siegten die Rothosen mit 3:4. Würzburg ging zwar in Führung, doch der HSV drehte schnell die Partie. Als das Team von Trainer Gerrit bereits 1:4 führte, kamen die Würzburger noch einmal heran.
Eine schmerzhafte Niederlage im Kampf um den Aufstieg musste die SpVgg Greuther Fürth hinnehmen. Im Heimspiel gegen Hansa Rostock verlor das Team von B3ndinho mit 1:3. Vorallem bei Standards zeigte sich das Kleeblatt anfällig. Rostock nutzte dies eiskalt und erzielte gleich zwei Tore nach Ecken. In der Tabelle ist Greuther Fürth, die schon an der Tabellenspitze standen, auf den siebten Tabellenplatz zurückgefallen. Besser als in Fürth ist die Stimmung derzeit beim 1.FC Köln. Der Karnevalsverein steht nach schwachem Saisonstart mittlerweile auf dem fünften Tabellenplatz. Im Duell gegen den Absteiger SC Paderborn setzten sich das Team von Murat mit 2:5 durch. Die Ostwestfalen laufen nach der Pleite weiter ihren Ansprüchen hinterher. In der Tabelle reicht es nur für einen mageren achten Tabellenplatz. Der 1.FC Köln hingegen hat nur drei Punkte Rückstand auf den Hamburger SV.
Im Mittelfeldduell zwischen den 1.FC Saarbrücken und den Würzburger Kickers siegte das Team von Feulner mit 1:3. Würzburg überholt mit dem Auswärtssieg die Saarländer und ist nun Tabellenneunter.

Würzburg feiert Achtungserfolg
Die Würzburger Kickers haben am heutigen Pfingstmontag einen Achtungserfolg gefeiert. In einer mäßigen Partie holte das Team von Feulner einen Zähler gegen Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach. Damit beenden die Würzburger die Hinrunde versöhnlich. Zudem konnten die Bayern die Siegesserie des Spitzenreiters stoppen. Nach sieben Siegen in Folge mussten sich die Fohlen in Würzburg mit einem Punkt begnügen. Es war ein Spiel, welches den Zuschauern wenig Torchancen bot. Beide Teams waren bedacht mit Ballbesitz die Lücke in der gegnerischen Abwehr zu finden. Als Erstes gelang dies den Hausherren, die aber die Führung liegen ließen. Fortan fand der Spitzenreiter besser in die Partie, kam aber wie Würzburg selten wirklich gefährlich vor das Tor der Hausherren. Als es Gladbach dann doch mal schaffte, da zappelte der Ball auch schon im Tor der Hausherren. Nach einer guten Kombination war Würzburgs Keeper Langerak zwar noch auf der Hut, doch beim anschließenden Eckball war auch der Torhüter machtlos. Horn köpfte zur Führung ein. Die Fohlen hatten kurz vor dem Seitenwechsel dann gar die Chance auf 0:2 zu erhöhen, doch Langerak hatte etwas dagegen. Nach der Pause verbesserte sich das Niveau der Partie nur kaum. Beide Teams verpassten es aus ihrem Ballbesitz Torchancen zu kreieren. Als Gladbach dann doch mal durch die gut stehende Abwehr der Hausherren kam, agierte das Team von Jahnegg meist zu verspielt. Würzburg erhöhte den Druck und übernahm mehr und mehr die Spielkontrolle. Zu Torchancen kam es trotzdem selten. Wie die Gladbacher im ersten Durchgang nutzte die Feulner-Elf die erste sehenswerte Kombination zum 1:1 Ausgleich durch Dabbur. Die Hausherren probierten nun das Spiel komplett zu drehen, doch bis auf einen harmlosen Kopfball näherten sich die Würzburger nicht mehr dem Tor der Gäste. Die Fohlen hingegen hatten fünf Minuten vor dem Ende die große Chance auf die erneute Führung. Doch wieder zeigte Langerak sein ganzes Können. In der Nachspielzeit wäre den Würzburgern fast ein eigener Angriff zum Verhängnis geworden. Doch Cuetos Flanke war zu unpräzise, so blieb es bei der gerechten Punkteteilung. Die Siegesserie der Fohlen ist zwar beendet, dennoch sind die Gladbacher nun seit acht Spielen ungeschlagen. Eine überragende Hinrunde.

Zu wenig für den SCF
Der SC Freiburg läuft weiter den eigenen Ansprüchen hinterher. Daran änderte auch der Punktgewinn gegen den Aufstiegskandidaten aus Köln nichts. In einer ausgeglichenen Partie belohnten sich die Breigauer beim 2:2 immerhin mit einem Zähler. Die Geißböcke verpassten es mit einem Sieg den Abstand auf den Relegationsplatz zu verkleinern. So liegt der 1.FC Köln nun drei Zähler hinter dem Hamburger SV. Auch am heutigen Donnerstagmittag konnte der SCF nicht gewinnen. Im nächsten Duell mit einem Aufstiegskandidaten musste man sich diesmal den Fürthern mit 2:5 geschlagen geben. Anders wie noch gegen Köln enttäuschte nun aber der SCF auf ganzer Linie. Bereits nach einer halben Stunde führte das Kleeblatt mit 0:3. Im zweiten Durchgang hatte die B3ndinho-Elf dann wenig Mühe den Sieg über die Bühne zu bringen. In der Tabelle zieht die SpVgg mit dem 1.FC Köln gleich und ist damit nach einem kleinen Tief wieder zurück im heißen Aufstiegskampf.

Türkgücü gewinnt Aufsteigerduell
Türkgücü München hat das Aufsteigerduell gegen Dynamo Dresden knapp mit 1:0(1:0) gewonnen. Damit beenden die Kicker von Trainer Piskopat mit einem guten Gefühl die Hinserie. Das Team aus München steht nach 17 Spielen derzeit auf einem guten 9.Tabellenplatz. Dynamo ist hingegen auf Platz 15 weiter voll im Abstiegskampf. Im Aufsteigerduell gingen beide Teams nur selten ins Risiko. So entwickelte sich eine Partie mit viel Ballbesitz, aber ohne wirkliche Chancen. Die bessere Mannschaft war in Halbzeit 1 Türkgücü, die daher nach einem sehenswerten Angriff kurz vor der Pause nicht unverdient in Führung gingen. Im zweiten Durchgang zogen sich die Hausherren, mit der Führung im Rücken, weiter in die eigene Hälfte zurück. Dynamo hatte nun mehr vom Spiel, erspielte sich aber zu wenig hochkarätige Torchancen. Wenn es doch mal gefährlich vor dem Tor der Münchener wurde, dann scheiterte Dynamo meist an sich selbst. So blieb es beim knappen 1:0 Heimerfolg für Türkgücü München.
St.Pauli verspielt Führung
In der Stadt und rundum das Ostseestadion ist es am vergangenen Donnerstag beim Derby zwischen Hansa Rostock und dem FC St.Pauli ruhig geblieben. Dafür ging es auf dem Rasen munter zur Sache. Der FC St.Pauli führte bereits zur Pause mit 1:3, musste sich am Ende aber dennoch die Punkte mit der Kogge teilen. Die Hamburger kamen schlecht in die Partie und gingen so auch verdient früh in Rückstand. Der Gegentreffer brachte die Gäste dann zum Erwachen. Binnen vier Minuten dreht das Team von Vollisterunited die Partie. Noch vor der Pause erhöhten die Kiezkicker auf 1:3. In der zweiten Halbzeit ließen sich die Hamburger dann aber unverständlicherweise den Schneid abkaufen. Der FCSP ruhte sich zu sehr auf dem 2 Tore Vorsprung aus. Als dann die Kogge nach einer Ecke zum Anschlusstreffer traf, kamen die Hamburger erst recht ins wanken. Kurz vor dem Ende war es dann Richter, der die aufopferungsvolle Leistung der Hausherren mit einem Punkt belohnte. Für Hansa ist es, nachdem Sieg gegen Greuther Fürth, das nächste Ausrufezeichen gegen einen Aufstiegskandidaten. Die Kiezkicker sind weiter Tabellenzweiter.
Erster Punkt für Arminia
Da ist er endlich, der erste Punkt für Arminia Bielefeld. Im direkten Duell der Tabellenkinder holte das Team von Yayaekb beim 1:1(1:0) in Leipzig den ersten Saisonpunkt. Doch so richtig zufrieden wirkte der Trainer nach der Partie nicht, immerhin wollten die Bielefelder im direkten Duell endlich den ersten Saisonsieg feiern. Dass es zumindest für einen Zähler reichte, lag an einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Halbzeit der Gäste. So waren die Leipziger im ersten Durchgang die bessere Mannschaft. Es dauerte bis tief in die erste Halbzeit, ehe RB aus der Überlegenheit auch Kapital schlagen konnte. Noch vor der Pause hatte die Arminia dann Glück, dass die Hausherren nicht noch auf 2:0 erhöhten. Nach der Pause änderte sich der Spielverlauf. Die Gäste waren nun druckvoller und hatten die besseren Torchancen. Der Ausgleich war daher auch verdient. In der Schlussphase haben die Gäste dann Glück, dass der Leipziger Bellarabi nur den Pfosten traf. So blieb es beim leistungsgerechten Unendschieden, welches beiden Teams nicht wirklich weiterhilft.

Rostock gewinnt Ostklassiker
Bei Hansa Rostock läuft es einfach. Vergisst man die zwischenzeitliche 1:3 Heimpleite gegen Bayer 04 Leverkusen, dann ist die Kogge seit sieben Spielen ungeschlagen. Nachdem man schon im Derby gegen St.Pauli überzeugen konnte, gewann das Team von Martini auch den Ostklassiker gegen Dynamo Dresden. Bereits in der Anfangsviertelstunde stellten die Rostocker die Weichen auf Heimsieg. Dynamo wirkte mit den Gedanken noch im Bus, wodurch sich Hansa eine schnelle 2:0 Führung erspielen konnte. Von dieser Führung sollten sich die Sachsen nicht mehr erholen. Zwar versuchte die Mannschaft von Rosenholz zurück ins Spiel zu kommen, doch im ersten Durchgang erspielte sich die SGD kaum nennenswerte Aktionen. Nach der Pause verpasste es die Kogge dann das Spiel endgültig zu entscheiden. Dynamo kam nach einem Gestocherer im Sechzehner der Hausherren zum 2:1 Anschlusstreffer. Fortan war es eine rassige Partie, in der die Kogge nun wankte. Doch mit dem Lauf der vergangenen Wochen im Rücken brachte Hansa den nun doch umkämpften Heimsieg über die Ziellinie. Während die Kogge nun Tabellenzehnter der 2.Liga ist und somit entspannt in die nächsten Hinrundenspiele gehen kann, ist Dynamo auf Platz 15 weiter tief im Abstiegskampf. Die Leistungen des Aufsteigers sind meist sehr ansehnlich, doch zählbares springt nur selten heraus...

Serie gestoppt
Der Höhenflug vom FC Hansa Rostock ist vorerst gestoppt. Im Auswärtsspiel beim SC Paderborn musste sich die Mannschaft von Martini dank einer verschlafenen ersten Halbzeit mit 3:2(3:0) geschlagen geben. Erst im zweiten Durchgang zeigte die Kogge eine ähnlich ansehnliche Leistung wie in den Vorwochen. Doch da war es aufgrund der miserablen ersten Halbzeit bereits zu spät. Binnen sieben Minute brachte Matondo den SCP mit 2:0 in Führung. Quasi mit dem Pausenpfiff gelang Sane gar das 3:0, welches am Ende den Unterschied ausmachen sollte. Während der Höhenflug der Kogge erstmal beendet ist, hat der SC Paderborn nach drei sieglosen Begegnungen endlich mal wieder einen Dreier eingefahren. In der Tabelle beträgt der Rückstand der Ostwestfalen zum Relegationsplatz fünf Punkte.

Couragierter Auftritt wird nicht belohnt
Im wegweisenden Spiel gegen den Hamburger SV wollte der SC Paderborn eigentlich den Abstand auf den Relegationsplatz verkleinern. Doch trotz couragierter Leistung musste sich der SCP mit 1:3(1:1) den Rothosen geschlagen geben. Eigentlich fing alles prima für die Ostwestfalen an. Die Führung in der 30.Minute durch Leroy Sane war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient. Doch der SCP fing sich noch vor der Pause durch einen Konter den Ausgleich. Ein Tor, welches bei diesem Spielstand und im eigenen Stadion niemals hätte fallen dürfen. Nach der Pause änderte sich am Spielverlauf wenig. Die Hausherren waren die spielbestimmende Mannschaft, ohne sich im zweiten Durchgang klare Torchancen herauszuspielen. Die Rothosen machten hingegen aus wenig sehr viel. Ein sehenswerter Angriff brachte den HSV nach 72 Minuten in Führung. Paderborn warf nochmal alles nach vorne, doch der verdienten Ausgleichstreffer sollte nicht mehr fallen. Stattdessen erhöhte der HSV in der Schlussminute zum 1:3 Endstand. Die Norddeutschen gehen nach starker Hinrunde, der derzeit mit dem Relegationsplatz belohnt wird, in die wohl verdiente Winterpause. Paderborn hat noch ein Spiel in der Hinrunde, wo das Team von BVBTSVSCPSPVGG versuchen wird den Abstand von derzeit acht Zählern auf den HSV auf fünf Punkte zu minimieren.

Leverkusen lässt abermals Punkte liegen
Der 1.FC Saarbrücken hat die Hinrunde der 27.Saison mit einem Achtungserfolg beendet. In Leverkusen holte der FCS beim 2:2 einen Zähler beim Aufstiegskandidaten. Damit beenden die Saarländer mit 21 Punkten die Hinserie im Tabellenmittelfeld der zweiten Liga. Während die Mannschaft von Trainer Diddy also voll im Soll ist, hängt die Werkself im Aufstiegskampf weiterhin hinterher. Auch im Spiel gegen Saarbrücken hatte sich die Henne-Elf sicherlich mehr als nur diesen einen Zähler erhofft. Die Saarländer erwiesen sich allerdings als harter Gegner, welcher sich bereits früh durch Klich für eine engagierte Anfangsviertelstunde belohnen konnte. Die Werkself brauchte den Gegentreffer um ins Spiel zufinden. Mitte der ersten Halbzeit konnte Bayer dann die Führung der Gäste egalsieren. Es war übrigens das erste Spiel ohne Kai Havertz für B04. Nach der Pause hatte Leverkusen weiterhin die Spielkontrolle. Saarbrücken agierte aber clever und zeigte sich immer wieder gefährlich vor dem Tor der Hausherren. Dennoch mussten die Gäste den Treffer zum 2:1 schlucken. Die Saarländer gaben sich aber nicht auf und kamen acht Minuten vor dem Ende noch zum verdienten Ausgleich. Für den FCS ging es anschließend gut gelaunt mit dem Teambus zurück nach Saarbrücken, wo am heutigen Abend noch ein abschließender Teamabend mit dem Familien der Spieler geplant ist, ehe die Mannschaft in den wohl verdienten Winterurlaub geht.

Höhenflug endgültig vorbei
Der Höhenflug der Kogge aus Rostock ist endgültig vorbei. Am gestrigen Montag verlor der FC Hansa Rostock gleich beide Aufgaben in der zweiten Liga. Im ersten Spiel reisten die Ostdeutschen ins Breisgau. Dort traf die Kogge auf eine Mannschaft, die seit vier Spielen sieglos war und so auf Wiedergutmachung aus war. Dies sollte dem SC Freiburg nach 90 gespielten Minuten auch gelingen. Zwar waren die Rostocker dem SC über weite Strecken der Partie ebenbürtig, doch die besseren Chancen hatten klar die Freiburger. Es dauerte bis kurz vor der Halbzeit ehe Ache die Hausherren in Führung brachte. Nach der Pause kamen die Rostocker nach einem schön ausgespielten Konter zurück ins Spiel. Doch Freiburg blieb griffig und erzielte nur acht Minuten später die erneute Führung. Es sollte der Siegtreffer in einer ausgeglichenen Partie sein. Auch in Magdeburg lieferte die Kogge einen beachtlichen Auftritt hin. Die Punkte blieben aber wie im Breisgau in Magdeburg. Die spielerische Klasse des 1.FC Magdeburg setzte sich beim 4:2 Heimerfolg schlussendlich durch. Rostock bleibt trotz der zwei Niederlagen auf dem 10.Tabellenplatz der zweiten Liga. Mit einem Sieg im letzten Spiel gegen den VfL Osnabrück würde man gar Türkgücü München überholen und die Hinrunde auf einen einstelligen Tabellenplatz beenden. Der 1.FC Magdeburg ist dank des verdienten Heimerfolges über Rostock nun Tabellenvierter. Die Mannschaft von Trainer Zimmi hat nur noch drei Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz und dank der Nachholspiele noch die große Chance die Hinrunde auf einem Aufstiegsplatz zu beenden.

Magdeburg im Flow
Der 1.FC Magdeburg schwimmt auf der Erfolgswelle. Trotz nicht wirklich überzeugender Leistung konnte die Mannschaft von Zimmi auch den Ostklassiker bei Dynamo Dresden für sich entscheiden. In einer engen Partie, in der Dynamo mehr vom Spiel hatte, setzten sich die Magdeburger knapp mit 2:3 durch. Damit hat die Zimmi-Elf mit dem Hamburger SV auf dem Relegationsplatz gleichgezogen. Da der FCM aber noch zwei Nachholspiele zu absolvieren hat, könnten die Ostdeutschen die Hinrunde noch auf einem der drei Aufstiegsplätze beenden. Für die Herbstmeisterschaft wird es aber wohl nicht mehr reichen, dafür spricht die Tordifferenz zu sehr für die Gladbacher. Während also Magdeburg weiter auf der Erfolgswelle schwimmt, lief es für Dynamo wie so oft in der Hinrunde. Trotz toller Leistungen als Aufsteiger hat die Rosenholz-Elf weiterhin nur zwölf Zähler auf dem Konto. Da aber die Konkurrenz auch nicht ins Punkten kommt, hat Dynamo immer noch ein solides Polster auf die Abstiegsränge.
Dursun mit Doppelpack
Es ist typisch für die 27.Saison, dass den Anfang in die Rückrunde die 2.Liga machte. RB Leipzig empfing zuhause Türkgücü München. RB wollte unbedingt mit einem guten Gefühl in die Rückrunde starten und so zumindest den Abstand ans rettende Ufer verkleinern. Doch die Mannschaft von JumperGaming verschlief die erste Halbzeit komplett. So hatte der Favorit kaum Mühe sich im ersten Durchgang eine 0:2 Halbzeitführung herauszuspielen. Dursun erzielte beide Tore für die Gäste. Nach der Pause brachte RB endlich das auf dem Platz, was sich die Verantwortlichen schon vor dem Spiel gewünscht hatten. Doch als Hakan Calhanoglu den Anschlusstreffer erzielte, war das Offensivspiel der Hausherren wieder vorbei. Nun übernahmen die Gäste wieder die Spielkontrolle und drückten RB in die eigene Hälfte ein. Ein dritter Treffer sollte aber nicht mehr fallen, wodurch es beim knappen 1:2 Auswärtssieg der Münchener blieb.

Wie in der Hinrunde
Eins muss man dem Aufsteiger Türkgücü München und seinem Trainer Piskopat lassen. Der Coach schafft es immer wieder die Mannschaft on Point fitzukriegen. Wie in der Hinrunde gewannen die Münchener auch in der Rückserie die ersten beiden Spiele. In Leipzig fuhr die Piskopat-Elf einen 1:2 Auswärtssieg ein und auch im Heimspiel gegen die Würzburger Kickers siegte Türkgücü mit 2:1. Anders als noch in Leipzig war der Heimsieg gegen Würzburg aber eher einer der schmeichelhaften Sorte. Den besseren Start ins Spiel erwischte Türkgücü, die durch ihren Knipser Dursun früh mit 1:0 in Führung gehen konnten. Würzburg übernahm nach dem Gegentreffer das Kommando über das Spiel und erspielte sich nun tolle Torchancen. Kurz vor der Pause war es dann endlich soweit als Luca Waldschmidt die mitgereisten Anhänger mit seinem Tor zum 1:1 in Freude versetzte. Nach Wiederbeginn das gleiche Bild. Türkgücü setzte auf Konter, Würzburg probierte hingegen mit gepflegten Kombinationsfussball die Lücke in der Abwehr der Hausherren zu finden. Doch beste Torchancen vergaben die Gäste. So blieb es bis kurz vor Toreschluss beim 1:1, ehe die Hausherren zum entscheidenden Konter ansetzten. Yildirim setzte sich auf der rechten Außenposition mit seinem unbändigen Willen durch und bringt eine Hereingabe punktgenau auf Mario Götze. Der ehemalige deutsche Nationalspieler hatte keine Mühe den vielumjubelten 2:1 Siegtreffer zu erzielen. Würzburg verpasst es also mit einem Auswärtssieg Türkgücü München in der Tabelle zu überholen und hat nun fünf Zähler Rückstand auf die Piskopat-Elf.

Würzburg gewinnt mal wieder
Die Würzburger Kickers haben Arminia Bielefeld mit 3:1 besiegt und somit den ersten Sieg der Rückrunde gefeiert. Zum Auftakt der Rückrunde gab es eine 2:1 Niederlage gegen Türkgücü München. Im Spiel gegen den Abstiegskandidaten von der Alm hatte die Arminia im ersten Durchgang zwar mehr Spielanteile, doch die besseren Chancen besaßen die Würzburger. Eine davon nutzte Waldschmidt bereits in der 12.Minute zur frühen Führung. Fortan verpassten es die Hausherren vor heimischer Kulisse ein zweites Tor nachzulegen. Dies rächte sich dann in der 2.Halbzeit, als Würzburg nun mehr Spielanteile hatte, doch die Arminia nun vor dem gegnerischen Tor abgezockter agierte. King traf zum 1:1 Ausgleich. Würzburg agierte nun sichtlich wütend. Wirkliche Chancen entstanden aber kaum. Erst als Hernandez im Alleingang die Bielefelder Abwehr alt aussehen ließ, kamen die Würzburger zur erneuten Führung. Bielefeld warf nun alles nach vorne, doch es brachte nichts mehr zählbares ein. Stattdessen war es Waldschmidt, der mit seinem zweiten Tor den 3:1 Endstand markierte.
Eine Überraschung gab es dagegen in Dresden. Dort verlor die SG Dynamo Dresden daheim etwas überraschend mit 0:3 gegen RB Leipzig. Vorallem wie überzeugend die Gäste auftraten, überraschte die anwesenden Zuschauer. Dynamo hingegen fand nach der Winterpause zu keinem Zeitpunkt der Partie ins Spiel. So gelang Quaison bereits in der ersten Halbzeit ein Doppelpack. Auch nach der Pause und trotz zahlreicher Wechsel auf beiden Seiten sollte sich am Spielgeschehen nicht wirklich etwas ändern. Leipzig blieb die tonangebende Mannschaft und kam durch Henning noch zum 0:3 Endstand. Für RB war es ein überlebenswichtiger Sieg, so kann sich die Mannschaft von JumperGaming auf vier Punkte von der Arminia absetzen. Der Abstand zu Dynamo Dresden, die auf dem ersten Nichtaufstiegsplatz stehen, beträgt nun nur noch 7 Zähler.

Köln siegt an der Ostsee
Der 1.FC Köln ist perfekt in die Rückrunde der 27.Saison gestartet. Im ersten Rückrundenspiel siegte die Mannschaft von Murat verdient mit 1:5 bei Hansa Rostock. Damit verkürzen die Kölner den Abstand zum Relegationsplatz auf vier Zähler. In Rostock hatte die Kogge zwar mehr Ballbesitz, doch die besseren Chancen erspielten sich die Gäste. Nach gut einer halben Stunde führte der 1.FC Köln bereits mit 0:2. Nach der Pause erhöhte die Murat-Elf auf 0:3, ehe der Anschlusstreffer der Rostocker kurzzeitig für neuen Schwung im Offensivspiel der Hausherren sorgte. Doch zwei glänzend ausgespielte Konter der Gäste brachten den 1:5 Endstand.

Volle Konzentration auf die Liga
Bayer 04 Leverkusen ist heute erwartungsgemäß im VDFB Pokal am amtierenden Meister Nürnberg gescheitert. Nun gilt der komplette Fokus der Mannschaft von Trainer Henne dem Aufstiegskampf in der 2.Liga. Dieser Turnaround gelang der Werkself am heutigen Dienstagabend gut. Gegen die beiden Abstiegskandidaten aus Leipzig und Bielefeld holten die Leverkusener zwei Siege. Der Sieg auf der Bielefelder Alm ist dabei eher unter der Kategorie Arbeitssieg einzustufen. Leverkusen führte zur Pause mit 0:2 gegen die Arminia, verlor nach der Pause aber zunehmend den Faden. Den Bielefeldern gelang allerdings nicht mehr als der 1:2 Anschlusstreffer, der zugleich den Endstand markierte. Souveräner war dagegen der Auftritt der Werkself in Leipzig. Dort überzeugte die Henne-Elf in beiden Halbzeiten und fuhr so auch einen in der Höhe verdienten 1:5 Auswärtssieg ein. In der Tabelle kann Leverkusen mit dem Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach gleichziehen. Die Fohlen stecken allerdings noch in der Winterpause.

Tabellenführer!
Das wollte sich Bayer 04 Leverkusen nicht nehmen lassen. Mit einem Sieg im dritten Spiel des Abends gegen Türkgücü München wollte man zumindest vorübergehend die Tabellenspitze einnehmen. So begann die Werkself sehr forsch und belohnte sich bereits nach acht Minuten mit der Führung. Bei den Gästen lief nur wenig zusammen. Der Aufsteiger machte es dem Aufstiegskandidaten leicht und so erhöhten die Leverkusener nach 20 Minuten auf 2:0. Danach verpassten es die Hausherren den Sack endgültig zuzumachen. Allerdings behielt die Werkself über die komplette Spieldauer die Spielkontrolle. Bei Türkgücü lief auch im zweiten Durchgang gar nichts zusammen. Das Spiel plätscherte also vor sich hin, ehe Bayer doch nochmal in den Angriffsmodus wechselte. So gelangen der Mannschaft von Henne noch zwei weitere Treffer. Der 4:0 Heimsieg war aufgrund des mageren Auftritts der Gäste auch in der Höhe verdient. Wie in der Hinrunde startet Leverkusen auch in der Rückserie eindrucksvoll. Nun ist man also Spitzenreiter der 2.Liga, doch viel Zeit zur Freude wird nicht bleiben, immerhin wird die Konkurrenz nachlegen wollen.

Das tut gut
Die Würzburger Kickers sind in dieser Saison eine Wundertüte. In der laufenden Spielzeit konnte man bisher nicht an die erfolgreiche abgelaufene Saison anknüpfen. Dennoch zeigt die Mannschaft von Trainer Feulner immer wieder, dass sie doch eigentlich zu viel mehr befähigt ist als ein Platz im Tabellenmittelfeld der 2.Liga. Nun haben die Würzburger zumindest die 30 Punkte Marke durchbrochen. Nach der knappen Pleite gegen Türkgücü München zeigte man gegen den Abstiegskandidaten aus Leipzig wieder eine souveräne Vorstellung. In der ersten Halbzeit konnten die Gäste den Würzburgern noch Paroli bieten. Würzburg führte zwar früh. Leipzig konnte die Führung aber zügig egalisieren. Der Knackpunkt der Partie war dann das 2:1 der Würzburger kurz vor der Halbzeit. Von dem Schock kurz vor dem Seitenwechsel sollte sich das Team von JumperGaming im zweiten Spielabschnitt nicht mehr erholen. RB setzte zwar von Beginn an auf komplette Offensive, doch die Würzburger hatten nur kurz Mühe mit den Angriffen der Leipziger. Anders sah dies für die Abwehr der Gäste aus, die sich immer wieder für schnelle Konter anfällig zeigten. Dies nutzte Würzburg clever und erhöhte per Doppelschlag auf 4:1. Das Spiel war entschieden und die Luft raus. Den Endstand markierten dann wieder die Kickers mit dem Tor zum 5:1.

Paderborn gewinnt Ostwestfalenduell
Arminia Bielefeld hat das Ostwestfalenduell in Paderborn deutlich mit 6:0(3:0) verloren. Die Mannschaft von Yayaekb, die mit vier Punkten weiter der dritten Liga entgegen taumelt, enttäuschte gegen den Absteiger auf ganzer Linie. Paderborn hatte keine Mühe aus der spielerischen Überlegenheit Kapital zu schlagen. In der 18.Minute eröffnete Sane den Torsegen. In der 31.Minute war es erneut der stark aufspielende Sane, der die Paderborner Führung ausbaute. Als dann noch Youngster Knauff nur zwei Minute später auf 3:0 erhöhte, war das frühzeitig entschieden. Auch nach der Pause sollte sich am Spielverlauf wenig ändern. Paderborn zeigte auch im zweiten Durchgang eine starke Leistung. So schoss das Team von BVBTSVSCPSPVGG noch drei weitere Treffer. In der Tabelle erobert der SCP den achten Tabellenplatz zurück. Vielleicht war der erste Sieg der Rückrunde der Auftakt einer fulminanten Aufholjagd...

Unruhige Zeiten in Fürth
Die SpVgg Greuther Fürth kommt in diesen Tagen einfach nicht zur Ruhe. Erst kam die deutliche Unzufriedenheit der Anhänger auf der diesjährigen Mitgliederversammlung zum Vorschein(die Fans wollen vorallem den Namen "Greuther" aus ihrem Vereinsnamen gestrichen haben), dann kamen immer mehr Gerüchte auf, der Cheftrainer B3ndinho wolle sein Amt niederlegen und nun verliert die Lizenzmannschaft mit einem fragwürdigen Auftritt ihr Heimspiel gegen Abstiegskandidat Dynamo Dresden. Die Fans machen sich Sorgen ums Kleeblatt. Nach der Partie versuchte Sportdirektor Rachid Azzouzi die Gemüter der Fans zu beruhigen. Laut Azzouzi kämpfe der Verein weiter um den Verbleib von B3ndinho. Zuvor hatte das Kleeblatt einen fragwürdigen Auftritt an den Tag gelegt. In der ersten Halbzeit war man den Gästen zwar optisch noch überlegen, doch Dynamo war es, die durch Babel mit 0:1 in Führung gingen. Nach der Pause wurde der Auftritt der Fürther dann vogelwild. Zwar bemüht in der Offensive zum Erfolg zu kommen, aber in der Defensive desöfteren völlig überfordert. Zweimal kamen die Hausherren gar so rüde in den Zweikampf, dass Schiedsrichter Kinhöfer keine andere Wahl blieb als den Führter Spieler des Feldes zu verweisen. Dynamo nutzte die Räume nun clever und kam durch einen Doppelpack von Krüger zu einem ungefährdeten 0:3 Auswärtssieg. In der Tabelle hat Dynamo nun nur noch drei Punkte Rückstand auf den 1.FC Saarbrücken. Auch um Fürth steht es nicht so schlecht. Zwar ist die Niederlage ein Dämpfer im Kampf um den Relegationsplatz, doch der Abstand dorthin beträgt weiter nur sechs Punkte.

Die unschöne Dresdner Fratze
Die Fans von Dynamo Dresden stehen seit einiger Zeit in der Kritik. Immer wieder geraten die Anhänger des Traditionsvereins in negative Schlagzeilen. Das letzte große Spektakel gab es bei der letztjährigen Aufstiegsfeier, wo sich zahlreiche Dynamo Anhänger in der Dresdner Innenstadt daneben benahmen. Danach war es lange Zeit ruhig um den Verein aus der alten DDR geworden. Im heutigen Auswärtsspiel beim FC St.Pauli zeigten die mitgereisten Fans dann wieder ihre unschöne Seite und entrollten ein schäbiges Spruchband mit der Aufschrift "Ihr müsst heute hungern, weil eure Fotzen mit euch im Block rumlungern". Schon in der Halbzeitpause bat der Dynamo Sportchef Ralf Becker um Verzeihung bei der Chefetage vom Kiezclub. Sportlich lief es für Dynamo auch nur in den ersten Minuten rund. Dort erwischte der Gast den besseren Start und ging früh mit 0:1 durch Babel in Führung. Fortan waren es aber die Kiezkicker, die sich klare Feldvorteile erspielten. Den Unterschied am frühen Sonntagabend sollte Andre Silva machen. Der portugiesische Stürmer traf erst zum Ausgleich, ehe er noch vor der Pause mit einem tollen Distanzschuss die Kiezkicker in Führung brachte. Nach der Pause war es dann wieder Silva, der die Führung nur zehn Minuten nach Wiederanpfiff auf 3:1 ausbaute. Die Kiezkicker schalteten in den Verwaltungsmodus und Dynamo war vor dem Tor der Hamburger zu ungefährlich. Erst in der 85.Minute brachte Schumacher die Gäste zurück ins Spiel. Doch der Anschlusstreffer kam für die Mannschaft von Rosenholz zu spät, denn die Hamburger brachten den Sieg sicher über die Zeit. In der Tabelle starten die Kiezkicker mit einem Dreier in die Rückrunde und klettern somit zurück auf den zweiten Tabellenplatz. Dynamo hingegen verpasst es die 20 Punkte Marke zu knacken und so mit Saarbrücken gleichzuziehen. Im Nachgang der Partie kam es zu keinen Vorfällen mehr.

Arbeitssieg für Werkself
Den knappen 1:2 Auswärtssieg von Bayer 04 Leverkusen bei Dynamo Dresden kann man gekonnt in die Kategorie Arbeitssieg verbuchen. Die Werkself tat sich gegen den Aufsteiger sehr schwer. Erst eine Umstellung von Trainer Henne bewahrte Leverkusen vor einer Blamage und leitete die Schlussoffensive der Gäste ein. Zuvor sahen die 34.500 Zuschauer im Rudolf-Harbig-Stadion eine ausgeglichene Partie, in der Dynamo mehr fürs Spiel tat. Die besseren Chancen hatten allerdings die Gäste. Dennoch ging Dynamo in der ersten Halbzeit nicht unverdient mit 1:0 in Führung. Julian Brandt, der vor Wochen noch in Leverkusen spielte, traf gegen seinen Ex-Verein. In der zweiten Halbzeit brauchte Leverkusen etwa 15 Minuten und die angesprochene Umstellung vom eigenen Trainer um zurück ins Spiel zufinden. Dann war es Kevin Schade, der die mitgereisten Bayer Anhänger mit seinem Tor zum 1:1 erlöste. Fortan übernahmen die Gäste die Kontrolle übers Spiel. Dynamo wirkte geschockt und war nun vermehrt in der Defensive gefordert. In der 76.Minute sah die Dynamo Abwehr allerdings alt aus, als Paulinho das Spiel zugunsten des Tabellenführers drehte. Leverkusen verteidigte nun clever und brachte den knappen 1:2 Auswärtssieg über die Zeit. Mit dem vierten Sieg im vierten Rückrundenspiel bleibt die Werkself weiter Tabellenführer der 2.Liga. Dynamo hingegen verpasst es erneut die 20 Punkte Marke zu durchbrechen.

Leverkusen weiter Spitze
Bayer 04 Leverkusen hat den fünften Sieg im fünften Rückrundenspiel geholt. Im Heimspiel gegen die Würzburger Kickers setzte sich die Mannschaft von Henne mit 2:0(1:0) durch. Wie schon der Sieg zuvor in Dresden, war auch der Heimsieg über die Elf von Feulner ein reiner Arbeitssieg. So wirklich überzeugen konnte die Werkself am gestrigen Abend nicht. Zu drei Punkten reichte es aber trotzdem. Hauge sorgte bereits nach elf Minuten für die frühe Leverkusener Führung. Fortan entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in der die Zuschauer wenig bis gar keine Torchancen zu sehen bekamen. Daher war es auch wenig verwunderlich, dass es bis in die Schlussphase hinein beim 1:0 blieb. Erst in der Nachspielzeit, als Würzburg alles auf eine Karte setzte, sorgte ein Eigentor der Gäste für den 2:0 Endstand. In der Tabelle hat die Werkself nun satte acht Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger aus Hamburg.
Vor der Niederlage beim Spitzenreiter hatten die Würzburger Kickers ihre Pflichtaufgabe in Dresden erfüllt. Dort siegte die Mannschaft von Trainer Feulner knapp mit 2:3. Waldschmidt brachte die Würzburger mit einem Doppelpack früh im ersten Durchgang in Führung. Danach schalteten die Gäste allerdings in den Verwaltungsmodus, sodass Dynamo besser ins Spiel fand. Zum Moralisch wichtigen Zeitpunkt direkt vor der Halbzeitpause kamen die Hausherren durch Babel zurück ins Spiel. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste aber wieder das Kommando. Allerdings ließen die Würzburger zahlreiche hochkarätige Torchancen liegen. Erst in der 72.Minute erzielten die Würzburger den Treffer zum 1:3. Das Spiel war nun eigentlich entschieden. Dennoch rannten die Gäste weiter nach vorne. Dies wurde ihnen beinahe noch zum Verhängnis, doch Dynamo gelang nur noch der Anschlusstreffer.
Besser machten es die Dresdener im darauffolgenden Gastspiel beim 1.FC Köln. Dort führte die Mannschaft von Rosenholz früh durch Brandt mit 0:1. Die Kölner reagierten und drehten die Partie durch Chandler und Bruma noch vor der Pause. In der zweiten Halbzeit war es dann wieder Julian Brandt, der die Führung der Hausherren egalisierte. Köln hatte in der Folge noch gute Chancen zum Siegtreffer, doch Dynamo hielt dem Druck stand. Vorallem bei Julian Brandt, der seit seinem Wechsel zu Dynamo förmlich aufblüht, konnten sich die mitgereisten SGD Fans bedanken. Dresden fehlt nun nur noch ein Zähler um die magische 20 Punkte Marke zu knacken.
Ebenfalls gestern Abend siegte der SC Paderborn spektakulär mit 4:5 bei Türkgücü München. Matondo brachte den SCP in Front, doch in der 30.Minute glich Götze aus Sicht des Aufsteigers aus. Mit einem Doppelschlag kurz vor dem Halbzeitpfiff kam der SCP zurück auf die Siegerstraße. Doch Türkgücü bewies Moral und glich nach der Pause den 1:3 Rückstand aus. Sane brachte den Erstligabsteiger in der 77.Minute erneut in Führung, doch wieder glich Türkgücü in Person von Mario Götze aus. Erst der Treffer von Conteh in der Nachspielzeit sicherte dem Team von BVBTSVSCPSPVGG den knappen Auswärtssieg.

In Liga 2 wird geballert
Es waren eigentlich nur zwei Spiele, die am gestrigen Dienstag in der 2.Liga absolviert wurden. Aber diese beiden Begegnungen hatten es in sich. Im ersten Spiel trennten sich der 1.FC Saarbrücken und Hansa Rostock mit 4:4. Eigentlich waren die Saarländer die bessere Mannschaft, doch die Kogge kämpfte leidenschaftlich und verdiente sich so am Ende diesen einen Zähler. In der ersten Halbzeit führten die Saarländer um Trainer Diddy durch einen Doppelpack von Lohkemper bereits mit 2:0. Zu diesem Zeitpunkt sprach nicht viel für die Gäste von der Ostsee. Doch der überraschende Anschlusstreffer von Lookman brachte die Kogge zurück ins Spiel. Der FCS ließ sich allerdings vom Anschlusstreffer nicht beirren und erzielte durch Haberer das 3:1. Es roch nach einer Entscheidung, doch die Kogge ließ sich nicht unterkriegen. Stattdessen egalisierten die Rostocker durch einen Doppelschlag von Burkardt die Führung der Saarländer. Saarbrücken war aber weiterhin die spielerisch bessere Mannschaft, daher war die erneute Führung von Haberer durchaus verdient. Doch am gestrigen Dienstagabend konnten auch die Tore von Lohkemper und Haberer den Willen der Gäste nicht brechen. In der Schlussminute traf Burkardt tatsächlich zum 4:4 Endstand. Aufgrund des Spielverlaufs reiste die Rostocker Mannschaft mit einer ordentlichen Portion gute Laune zurück an die Ostsee.
Im zweiten Spiel kam der SC Freiburg bei Türkgücü München unter die Räder. Den Breisgauern merkte man die Enttäuschung aus der Pokalniederlage gegen Hertha BSC deutlich an. Bereits in der ersten Halbzeit brachten drei Treffer von Dursun und ein Tor von Mario Götze die Münchener auf die sichere Siegerstraße. Im zweiten Durchgang wurde das Spiel dann etwas offener, was auch an Türkgücü lag, die nun mehrere Gänge herunterschalteten. Wirkliche Spannung kam aber nicht mehr auf. Akolo traf direkt nach Wiederanpfiff zum 5:0, ehe Oberlin die Freiburger auf die Anzeigetaffel brachte. Götze stellte den alten Abstand aber schnell wiederher. In der Schlussphase waren es Holtmann und Herzog, die aus Sicht der Breisgauer verkürzen konnten. In der Schlussminute sorgte aber Mario Götze mit seinem dritten Treffer am gestrigen Dienstagabend für den 7:3 Endstand.

Gladbach aus Winterpause erwacht
Borussia Mönchengladbach, der Herbstmeister der 2.Liga, ist endlich aus der Winterpause erwacht. Im ersten Spiel der Rückrunde setzte sich der Aufstiegskandidat souverän bei Hansa Rostock durch. Vor 13.000 Zuschauern im Ostseestadion hatte die Mannschaft von Jahnegg kaum Mühe. Bereits in der ersten Halbzeit setzten die Fohlen die Weichen für den Auswärtssieg. In besonders guter Verfassung zeigte sich Möller Daehli, der gleich drei der fünf Gästetore erzielte. Desweiteren trafen Thielmann und Batshuayi für die Jahnegg-Elf. Rostock zeigte zwar einen leidenschaftlichen Auftritt, doch mehr als der Ehrentreffer von Innenverteidiger Boyata sprang nicht für die Martini-Elf heraus.
Im darauffolgenden Topspiel bei Bayer 04 Leverkusen mussten die Gladbacher dagegen eine knappe und vorallem empfindliche Niederlage hinnehmen. Mehr zum Spitzenspiel der 2.Liga erscheint im Laufe des Tages.
Leverkusen mit Big Points
Bayer 04 Leverkusen traf am gestrigen Donnerstagabend in der heimischen Bay-Arena auf Borussia Mönchengladbach. Es war das Spitzenspiel der 2.Liga schlechthin. Immerhin ist die Borussia Herbstmeister geworden und war somit auf dem besten Wege in Richtung 1.Liga. Doch zu Beginn der Rückrunde hatte sich das Kräfteverhältnis etwas verändert. Die Fohlen steckten lange in der Winterpause und so konnte Bayer 04 mit einem Lauf von fünf Siegen am Stück zu Beginn der Rückserie zunächst die Tabellenführung erobern und sich zudem ein Polster von sechs Zähler auf die Borussia aufbauen. Die Fohlen waren also in der Fremde gefordert die Werkself nicht noch weiter ziehen zulassen. Dementsprechend forsch begann die Mannschaft von Henne. In der 12.Minute zappelte der Ball dann auch schon im Tornetz der Gäste. Paulinho traf zum 1:0 für Bayer 04. Die Fohlen waren noch nicht wirklich wach und kassierten nur drei Minuten später das 2:0. Borussia Mönchengladbach hatte zu diesem frühen Zeitpunkt der Partie Glück, dass es nicht bereits 3:0 oder 4:0 stand. In der Folge wurden die Gäste dann aber aktiver und erspielten sich die ein oder andere Torgelegenheit. Auch die Werkself blieb aktiv, doch Azmoun und Paulinho scheiterten aus aussichtsreicher Position. Kurz vor der Pause kam die Borussia dann zurück ins Spiel. Thielmann nutzte einen Abpraller zum 2:1 Anschlusstreffer. Auch in der zweiten Halbzeit haderte Bayer Coach Henne mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft. Nach gut einer Stunde vergab Schade die beste Torchance zum 3:1. So kam es, wie es im Fussball oft kommt, wenn man seine Chancen vorne nicht nutzt. Nach einem tollen Steckpass hat Mats Möller Daehli keine Mühe mehr den Ball zum 2:2 Ausgleich im Tor der Werkself unterzubringen. Die Freude auf der Gladbacher Bank hielt aber nur genau vier Minuten, dann machte es Schade besser und erzielte die erneute Führung für Bayer 04. Es war ein rassiges Spiel mit zwei Mannschaften, die zu keinem Zeitpunkt des Spiels aufgaben. So kämpften auch die Fohlen leidenschaftlich weiter und wurden belohnt. Einen Konter nutze Tempelmann zum 3:3 Ausgleich. Doch, wenn man den Fohlen am gestrigen Donnerstagabend einen Vorwurf machen konnte, dann den, dass die Mannschaft nach einem erzielten Tor in eine gewisse Nachlässigkeit hineinfiel. So geschah es nach dem Ausgleichstreffer zum 2:2 und so geschah es auch nach dem Tempelmann Tor. Wieder war es Kevin Schade, der die Gladbacher Abwehr alt aussehen ließ und die abermalige Leverkusener Führung erzielte. Das 4:3 war dann auch der Endstand in einem spannenden und vorallem hochklassigen Spitzenspiel. Die Borussia setzte zwar nochmal zur Schlussoffensive an, doch die Werkself hielt die fünf Minuten plus Nachspielzeit ohne weiteren Schaden aus.
In der Tabelle ist dieser Sieg für Bayer 04 natürlich von besonderer Bedeutung. Der Abstand zum Herbstmeister beträgt nun schon neun Zähler. Die Fohlen sollten dagegen die Niederlage schnellstens abhaken und mit Zuversicht in die kommenden Aufgaben gehen.

Freiburg holt sich Selbstvertrauen
Nach der deutlichen Rückrundenauftaktniederlage bei Türkgücü München und dem vom Ergebnis her enttäuschenden Auftritt im VDFB Pokal gegen Hertha BSC, hat der SC Freiburg endlich ein Erfolgserlebnis feiern können. Im Spiel gegen den 1.FC Saarbrücken siegte die Mannschaft von Flashart mit 5:2. Im Duell der beiden Teams aus dem unteren Tabellenmittelfeld der zweiten Liga gingen allerdings die Gäste früh in Führung. Der Sportclub reagierte aber schnell und egalisierte die Führung der Gäste rasch. In der Folge waren die Hausherren die etwas besser aufspielende Mannschaft, doch Tore sollten im ersten Durchgang keine mehr fallen. Nach Wiederanpfiff ein Spiegelbild des ersten Durchgangs. Wieder war es die Mannschaft von Trainer Diddy, die erneut in Führung gehen konnte. Doch wie in der ersten Halbzeit hatte die Gästeführung nur kurze Zeit bestand. Ache traf nach gut einer Stunde zum verdienten Ausgleich. Die entscheidende Szene war dann ein Eckstoß gut zehn Minuten nach dem Ausgleichstor der Freiburger. Stark stieg am höchsten und hatte kaum Mühe den Ball per Kopf im Tor der Saarländer unterzubringen. Die Freiburger waren nun erstmals in der Partie auf der Siegerstraße. Diese sollte die Flashart-Elf auch nicht mehr verlassen. Der FCS versuchte es zwar nochmal stürmisch, doch wirklich gefährlich wurde es nicht mehr vor dem Tor der Breisgauer. Stattdessen liefen die Saarländer in zwei Konter, die am Ende die endgültige Entscheidung beim 5:2 Heimsieg des SC Freiburg brachten. In der Tabelle kann sich der SCF dank des ersten Sieges der Rückrunde etwas vom 1.FC Saarbrücken absetzen. Der diesjährige VDFB Pokal Viertelfinalist hat nun sechs Punkte Vorsprung auf die Saarländer.

Matthias Hain hatte es prophezeit
Wohl jeder Arminia Fan kennt das legendäre Video des Kulttorhüters Matthias Hain und der Sporttasche. Wie konnte der Udo damals nur die bestens platzierte Sporttasche übersehen? Eine Frage, die sicherlich auch 17 Jahre danach unbeantwortet blieb. Wirklich gute Laune dürfte Hain auch in dieser Saison nicht haben, wenn er mit einem Auge auf seinen Herzensverein blickt. Seine Arminia taumelt auf bestem Wege der dritten Liga entgegen. Ein kleines Erfolgserlebnis gab es aber dennoch in der laufenden Woche für den mittlerweile 49 jährigen Ex-Torhüter. Nach Pleiten gegen Hansa Rostock(1:4), Greuther Fürth(3:6) und dem SC Freiburg(0:5) konnte sich die Mannschaft von Trainer Yayaekb zumindest im Kellerduell gegen den VfL Osnabrück durchsetzen. Die Lila Weißen liegen der Arminia in dieser Saison wohl am Besten. Bereits in der Hinrunde feierte die Arminia den ersten Sieg der Hinserie gegen die Niedersachsen. Damals allerdings noch am grünen Tisch. Diesmal setzte sich die Yaya-Elf sportlich durch. Wieder hieß es 3:0 für die Bielefelder. Für die Osnabrücker war es hingegen eine empfindliche Niederlage beim Trainerdebüt von Phillip. In der Tabelle konnte sich die Arminia nun zumindest temporär auf einen Zähler an den Relegationsplatz herankämpfen. Der Vorsprung zum Schlusslicht aus Osnabrück beträgt nun immerhin bereits 7 Zähler.
Einen besseren Start in das Abenteuer VDFB erlebte der neue Coach vom Karlsruher SC. Cloak unterschrieb erst gestern einen Vertrag beim KSC und führte die Mannschaft noch am gleichen Tag zum ersten Sieg der Rückrunde. Dabei profitierten die Badener von einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang. Den besseren Start in die Partie erwischten nämlich die Gäste von der Ostsee, die durch Lookman nicht unverdient in Führung gingen. Nach der Pause war es dann Modeste, der nach gut einer Stunde die Gästeführung egalisierte. Ein Traumtor von Lambropoulos rund eine Viertelstunde vor Spielende brachte gar den Siegtreffer für den KSC. So feierte Cloak gleich in seinem ersten Spiel das erste Erfolgserlebnis.
Auch im Spiel zuvor konnte der FC Hansa Rostock eine Führung nicht über die Zeit bringen. Im Heimspiel gegen Türkgücü München brachte Antwi-Adjei die Kogge in Führung. Vor 10.000 Zuschauer im Ostseestadion brachten sich die Rostocker aber selbst um die drei Punkte. Einen dicken Abspielfehler nutzte Götze zum am Ende verdienten Punktgewinn der Münchener.
Zudem gewannen die Würzburger Kickers vor heimischer Kulisse ziemlich ungefährdet mit 6:0 gegen den SC Freiburg. Für die Mannschaft von Feulner war es der vierte Sieg im sechsten Rückrundenspiel. Somit kletterten die Würzburger auf den 6.Tabellenplatz.
Leverkusen schwächelt erneut
Bayer 04 Leverkusen startete, wie schon in der Hinrunde, euphorisch in die Rückserie. Die Mannschaft von Henne spielte sich in einen Lauf und kletterte dank sechs Siege in Folge an die Tabellenspitze der 2.Liga. Doch wie in Hinrunde fing die Bayer Elf zuletzt an zu schwächeln. Im Topspiel gegen Bundesligaabsteiger Paderborn hatte die Werkself Glück, dank zweier später Tore in der Schlussphase doch noch einen Zähler mit nach Leverkusen genommen zu haben. Im darauffolgenden Gastspiel beim SC Freiburg war das Quäntchen Glück aber bereits aufgebraucht. Zwar glich die Werkself auch im Breisgau einen Rückstand aus, doch diesmal hatte der SC Freiburg das bessere Ende auf seiner Seite. In der Schlussminute traf Poulsen zum viel umjubelten Siegtreffer. Es war ein Kreis, der sich doch noch schloss. Poulsen war es nämlich, der beim Spielstand von 2:1 für den Sport Club einen unberechtigten Strafstoß absichtlich verschoss. Diese faire Geste sollte der Fussballgott mit dem Siegtor kurz vor Toreschluss noch belohnen.
Freiburg ist das Team der Stunde
Der Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen war nicht das einzige Erfolgserlebnis der Freiburger in den vergangenen Tagen. Die Freiburger sind derzeit sowas wie das Team der Stunde der 2.Liga. Bereits vor dem Duell mit Bayer hatte die Mannschaft von Flashart zwei Heimspiele für sich entscheiden können. Im Heimspiel gegen den Karlsruher SC hatte die Flash-Elf keine Mühe und siegte auch in der Höhe verdient mit 7:1. Etwas knapper verlief die Partie gegen den Abstiegskandidaten aus Leipzig. Doch auch gegen RB siegten die Freiburger. Am Ende hieß es dank eines Doppelpacks von Poulsen 2:1 für den Sport Club. Das war auch der Endstand am gestrigen Montag in Dresden. Wieder war Poulsen maßgeblich am Freiburger Sieg beteiligt. Zudem traf Kohr beim 1:2 Auswärtssieg. Da die Konkurrenz in der Sommerflaute zu verweilen scheint, konnte der SCF bis auf den vierten Platz vorrücken. Punktgleich mit Herbstmeister Borussia Mönchengladbach, die nur behäbig in die Rückrunde kommen.
Erst Herbstmeister dann lustlos?
So wirklich werden nicht einmal die Fans von Borussia Mönchengladbach die derzeitige Situation um ihren Verein nachvollziehen können. Nach einer tollen Hinserie, die mit dem Herbstmeistertitel gekrönt wurde, steht seither ein großes Fragezeichen über die Borussia. Zum Auftakt der Rückrunde gab es noch einen ungefährdeten 5:1 Sieg über Hansa Rostock. Im zweiten Spiel der Rückrunde gegen Bayer Leverkusen musste sich die Jahnegg-Elf dann denkbar knapp geschlagen geben. Seitdem ist es ruhig um Borussia Mönchengladbach geworden. Zuletzt bat Trainer Jahnegg um einen Sonderurlaub. Fragwürdig, ob die Borussia nochmal an die Leistungen der Hinrunde anknüpfen kann.
Skandalspiel am Millerntor
Ein Skandalspiel bekamen die knapp 15.000 Zuschauer am Millerntor geboten. Dort zeigte sich die SpVgg Greuther Fürth von seiner schlechtesten Seite. Während die erste Halbzeit noch normal verlief, verloren die Kleeblätter mit fortlaufender Spielzeit zunehmend den eigenen Faden. Erst bekamen die Gäste aus dem Frankenland drei berechtigte Platzverweise, dann ballerten sich die Fürther Spieler auch noch selbst den Ball ins Gehäuse. Am Ende steht ein 10:2 Sieg für den FC St.Pauli, der einen deutlichen faden Beigeschmack hat.
Besser spät als nie
Solangsam kommt der SC Paderborn in Fahrt. Der Erstligaabsteiger ist in der Rückrunde weiter ungeschlagen. Aus sechs Spielen holte die Mannschaft von Trainer BVBTSVSCPSPVGG fünf Siege. Zuletzt feierte der SCP einen knappen 1:2 Erfolg bei Dynamo Dresden. Nur im Spitzenspiel gegen Bayer 04 Leverkusen mussten sich die Ostwestfalen mit einem Remis zufrieden geben. Dank des tollen Starts in die Rückrunde steht der SCP nun auf dem fünften Tabellenplatz. Der Abstand zum SC Freiburg, immerhin Team der Stunde der 2.Liga, beträgt nur einen Zähler. Vielleicht geht da doch noch was in Sachen Aufstieg für die Ostwestfalen?

Was ist los mit der SpVgg?
Die SpVgg Greuther Fürth hat die nächste herbe Klatsche in der 2.Liga kassiert. Solangsam verdichten sich die Anzeichen, dass es mit Trainer B3ndinho nicht mehr lange gut gehen könnte. Nicht das Ergebnis störte die 16.500 Zuschauer im Ronhof, viel eher war es das Auftreten der eigenen Mannschaft. Während man in der Hinrunde noch ein Kandidat für den Aufstieg in die 1.Liga war, zerfleischt sich die Mannschaft derzeit selber. Nach der Partie fand selbst der Trainer der Würzburger deutliche Worte. So konnte sich Würzburg Coach Feulner nur wenig über den 1:10 Auswärtssieg seiner Mannschaft freuen, viel mehr ärgerte ihn das Verhalten seines Gegenüber. Es ist nicht das erste Mal, dass Trainer B3ndinho negativ auffiel. Diese Schlagzeilen kommen zur Unzeit, immerhin hatte die SpVgg zuletzt mit großem Unmut seiner Anhänger bezüglich des eigenen Vereinswappens zu kämpfen. Zu viele Nebenkriegsschauplätze bei den Mittelfranken.
Abschlusstabelle (Saison 27):
