
Alemannia Aachen
3. Liga
Aachen im letzten Drittel eiskalt
Da schauten die Fans von Eintracht Braunschweig am Dienstagabend mal so richtig in die Röhre. Zum Start der Rückserie kam ihre Mannschaft an der heimischen Hamburger Straße gegen Alemannia Aachen mit 2:5 (1:2) unter die Räder. Die Kaiserstädter starteten mit der gleichen Mannschaft, die tagszuvor bereits gegen Viktoria Köln zu überzeugen wusste. Wieder war es Tabakovic, der früh die Partie eröffnete. In Niedersachsen gelangen ihm sogar zwei frühe Treffer, wodurch das Spiel schnell in Richtung der Gäste kippte. Pherai brachte den BTSV zwar kurz vor dem Pausentee zurück ins Spiel, doch im zweiten Durchgang sorgten Conde und ein Doppelpack vom eingewechselten Atanga für klare Verhältnisse. Immobiles Treffer in der Nachspielzeit konnte die eigenen Anhänger nicht mehr vertrösten, auch weil sich die Braunschweiger in der Nachspielzeit zwei unnötige Platzverweise gegen Irankunda und Schmidt einhandelten. Die Alemannia dagegen überzeugte vor allem mit ihrer Präzision im letzten Drittel. Wie schon am Montag erspielte sich die Hucki-Elf nicht eine Vielzahl an Torchancen. Doch die Torszenen, die Aachen kreierte, hatten es in sich. Nach dem gelungenen Rückrundenstart mit Siegen gegen die direkte Konkurrenz träumen die Aachen-Fans ganz sicher wieder vom Aufstieg.