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Folge 3: Die OL Nord im VDFB-Pokal

Folge 3: Die OL Nord im VDFB-Pokal

17.10.2008 jirrschi
Eine Nachbetrachtung der 10.Saison in der OL Nord von Christian Schülling

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Von Christian Schülling

Relativ enttäuschend verlief der diesjährige VDFB-Pokal für die Teams aus der Oberliga Nord. Nur drei Mannschaften konnten sich für die 1. Hauptrunde qualifizieren.

Nach einem Freilos in der ersten Qualifikationsrunde und einem 3:0-Heimerfolg gegen den Wuppertaler SV, trat der VfR Neumünster in der ersten Hauptrunde vor heimischem Publikum gegen Hansa Rostock an. Und der Erstligist wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte klar mit 3:0 im VfR-Stadion, dessen damaliger Trainer Gerritt Gerloff sich enttäuscht zeigte.

Zweiter Vertreter der OL Nord war überraschenderweise die Freie Turnerschaft Braunschweig.

Das Team von Coach Jan Fricke profitierte in der ersten Runde vom Nicht-Antreten des FC Altona 93. Doch in der zweiten Qualifikationsrunde wurde eine denkwürdige Pokalschlacht geliefert. Das Spiel gegen den Ligakonkurrenten Fortuna Köln lieferte alles was ein guter Pokalfight brauchte. Köln ging durch Guerrero nach 23 Minuten in Führung und diese konnte erst nach 87 Minuten durch Schmidt ausgeglichen werden, nach dem Rienaß eine Minute vorher die Rote Karte auf Kölner Seite sah. In der Verlängerung ging zunächst der FTB durch Ba in Führung, doch in der 113. Minute erzielte erneut Guerrero den Ausgleich.

Im Elfmeterschießen trafen dann die ersten neun Schützen, doch Lauenstein versagten dann die Nerven und der FTB siegte mit 7:6.

Aber auch für die glücklichen FTB-ler war dann in der ersten Hauptrunde Schluss. Gegen RW Oberhausen (RL Nord) verlor man, wenn auch unglücklich, mit 0:1.

Letzte Mannschaft im Pokal war der 1.FC Magdeburg. Nach zwei Siegen in der Qualifikation (1:0 in Babelsberg und 2:0 in Verl) verloren die Anhaltiner mit 0:1 beim 1.FC Eschborn.

 

Die restlichen Teams konnten leider keine Rolle spielen und schieden spätestens in der zweiten Qualifikationsrunde aus. Zusätzlich enttäuschend: drei Mannschaften schieden aus, weil sie nicht angetreten waren. Traurig aber wahr!

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