Hinrundenrück- und Rückrundenausblick
13.06.2006
Rias
Die Hinrunde in der Regionalliga Süd ist absolviert, Zeit eine kurze Bilanz der gezeigten Leistungen zu ziehen. Der Aufstiegskampf scheint schon entschieden, lediglich im Kampf gegen den Abstieg ist für die Rückrunde noch sehr viel Spannung zu erwarten.
FC Homburg
Als Aufstiegsfavorit Nummer 1 ging der FC Homburg unter der Regie von Sebastian Schwartz in die Regionalliga Saison. Nach 17 Spielen, mit nur 1 Niederlage bei 2 Unentschieden, überwintert man im Saarland als verdienter Herbstmeister. Wenn auch zu Beginn der Saison mit einigen Anlaufschwächen, konnte man sich dann fangen und eine Serie von zehn Spielen ohne jeglichen Punktverlust hinlegen. Diese Serie katapultiert den FC auf den letzten Metern noch an den Sportfreunden aus Siegen vorbei auf Platz 1.
Prognose: Der FC Homburg wird nach den zuletzt gezeigten Leistungen auch die Rückrunde dominieren, und als Meister den Gang in den bezahlten Fußball antreten.
Sportfreunde Siegen
Die Mannschaft von Trainer Rico Dolge zählte schon zu Saisonstart zu den ganz großen Aufstiegsfavoriten, und hat die Erwartungen eindrucksvoll erfüllen können. Mit einer Bilanz von 14 Siegen bei 1 Unentschieden und 2 Niederlagen belegt man zur Halbserie den zweiten Tabellenplatz und hat bereits 9 Punkte Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz. Lediglich bei der völlig unerwarteten Niederlage gegen Schweinfurt ließ man wichtige Punkte um den Aufstieg liegen.
Prognose: Die Sportfreunde werden sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen lassen, und man wir in der nächsten Saison Zweitligafußball im Leimbach-Stadion erleben können.
TuS Koblenz
Mit einem Koblenzer auf dem Trainerposten ging der TuS in die Saison. Trainer Wachendorf legte sein Amt allerdings nach 11 Spieltagen nieder, weil er die Mannschaft laut eigener Aussage nicht mehr erreichen konnte. Carsten Alber übernahm, und kann bei 6 Spielen eine Bilanz von 4 Siegen bei 2 Niederlagen aufweisen, welche ihm nach Abschluss der Hinrunde insgesamt den 3 Tabellenplatz beschert. Dabei gehen auch hier, wie bei Bayreuth, die Niederlagen auf die Konten der beiden Aufstiegsfavoriten. Gegen die Teams aus dem Mittelfeld bzw. der Abstiegsregion hielt man sich schadlos.
Prognose: Kann die gezeigte Leistung kompensiert werden, ist der TuS Favorit auf Platz 3 in der Endabrechnung.
SpVgg Greuther Fürth
Klassenerhalt, so hieß das Saisonziel am Ronhof in Fürth. Das nach der Hinrunde für das Team von André Sommia 32 Punkte und Tabellenplatz 4 heraussprang, war für alle beteiligten eine Riesenüberraschung. Die Punktausbeute hätte noch höher ausfallen können, aber sehr guten Leistungen wie beim Sieg gegen den Tabellenführer aus Homburg, folgten zum Teil unterirdische Auftritte wie gegen den Dresdner SC und den SSV Ulm. Gegen den Erzfeind aus Nürnberg reichte es nur zu einem 3-3, allerdings konnte man die Hinrunde mit 5 Punkten mehr als der Club abschließen.
Prognose: Zusammen mit den Teams aus Jena, Koblenz und Bayreuth wird man in Fürth um den Titel „Best of the Rest“ kämpfen, sprich Platz 3 in der Abschlusstabelle.
SpVgg Bayreuth
Als einer der Geheimfavoriten auf den Aufstieg in die Saison gestartet, musste die SpVgg sich nach nur 8 Spielen unter Trainer Mario Fuhrop von eben diesem trennen. Stefan Möllers übernahm das Traineramt in der Festspielstadt. Unter seiner Leitung erreichte die SpVgg eine durchwachsene Bilanz von 4 Siegen bei 3 Unentschieden und 2 Niederlagen, belegt aber trotz alledem nach Abschluss der Halbserie den guten 5 Tabellenplatz. Die beiden Niederlagen resultierten aus den Spielen gegen die Aufstiegsfavoriten aus Siegen und Homburg, welche beide recht deutlich ausfielen und das bis dahin gute Torverhältnis der Wagnerstädter zerstörte.
Prognose: Um in den Kampf um Platz 3 eingreifen zu können muss sich die SpVgg weiter steigern.
FC Carl Zeiss Jena
Nach Platz 4 in der vergangenen Saison war das Ziel des FC Carl Zeiss sich in diesem Jahr noch weiter verbessern zu können. Mit Tabellenplatz 6 zur Halbserie hat man die Vorgabe nicht ganz einhalten können, aber der Abstand auf Platz 3 beträgt nur 4 Punkte. Prunkstück in Jena´s Spiel ist der Angriff mit den brandgefährlichen Spitzen Agostino und Valencia. Als ob dies noch nicht reichen würde hat man kurz vor Ende der Transferperiode noch einmal zugeschlagen und Mario Gomez verpflichtet. Dies alleine ist Indiz genug das der Angriff auf Tabellenplatz 3 eingeläutet werden soll.
Prognose: Kann die Leistung in der Rückrunde noch etwas gesteigert werden ist der anvisierte dritte Tabellenplatz möglich.
1. FC Nürnberg
Kommen wir nun zum Club aus der Frankenmetropole. Als Ziel war mit dem stärksten Kader der Liga der Klassenerhalt ausgegeben. Nach eher mäßigem Start musste man Angst haben, dass es für den Traditionsclub auch wirklich ein Kampf gegen den Abstieg wird. Dann allerdings legte das Team von Trainer Markus Hoffmann eine Serie von nun 9 Spielen ohne Niederlage hin, mit welcher sich der Club ins obere Mittelfeld verabschiedet hat. Einige unnötige Unentschieden haben dabei eine noch höhere Punktausbeute verhindert. Als neues Ziel wurde in Nürnberg nun Platz 6 ausgegeben, sowie das man am Ende der Saison vor dem kleinen Nachbar aus Fürth in der Tabelle steht.
Prognose: Mit dem Abstieg hat der Club nichts mehr zu tun. Kann die momentane Form noch etwas gesteigert werden, kann man sogar noch in den Kampf um Platz 3 eingreifen.
1. FC Eschborn
Den bereits 3 Trainer diese Saison erleben die Fans aus der Nähe der Mainmetropole Frankfurt. Cem Kilicaslan hielt es nur 1 Spiel auf dem Trainerposten und dessen Nachfolger Ronnie Buchmann hatte nach nur 4 weiteren Spielen genug gesehen. Seit Spieltag 6 hat Chris Müller das Amt übernommen, und die Mannschaft mit einer Bilanz von 4 Siegen bei 3 Unentschieden und 5 Niederlagen ins Mittelfeld der Tabelle geführt. Licht und Schatten wechselten sich bei den Hessen ab. Deutlichen Siegen wie gegen Freiburg, Dresden und Burghausen, folgten unglückliche Niederlagen gegen Koblenz und Fürth. Vor allem spielerisch kann man mit den Topteams der Liga mithalten. Allerdings brauchen die Spitzen zu viele Möglichkeiten für ein Tor.
Prognose: Mit dem spielerischen Potenzial sollte Eschborn seinen Platz in der Mitte der Tabelle festigen.
SSV Ulm
Mit Gordon Pabst ging der SSV Ulm als Aufsteiger in die 8 VDFB Saison. Nach nur 6 Spieltagen kam für ihn das aus, und Marcel Goßmann übernahm das Traineramt im Donaustadion. Seine mehr als durchwachsene Bilanz von 2 Siegen bei 3 Unentschieden und 6 Niederlagen reicht immerhin noch für Platz 9 in der Tabelle. Überraschenderweise konnte man ausgerechnet beim Tabellenvierten aus Fürth drei Punkte einfahren, während in den Spielen gegen die Mitkonkurrenten nur gegen Schweinfurt dreifach gepunktet werden konnte.
Prognose: Wenn man sich in den Duellen gegen die Mitkonkurrenten steigert, sollte man mit dem Abstieg nichts zu tun haben.
SC Pfullendorf
Unter der Leitung von Michael Fickinger ging das Team aus Baden-Württemberg in die Saison. Aber bereits nach 5 Spieltagen legte dieser seinen Posten nieder, und Marius Plaumann übernahm das Kommando im Waldstadion. Dieser führte den Sport-Club mit einer nahezu ausgeglichenen Bilanz auf Platz 10 in der Tabelle. Vor allem gegen die Spitzenteams wurden gute Leistungen gezeigt, die allerdings allesamt nicht mit einem Punktgewinn belohnt wurden.
Prognose: Pfullendorf sollte wie Eschborn einen Platz in der Mitte der Tabelle belegen.
Dresdner SC
Eines der Urgesteine der Regionalliga Süd ging als Anwärter auf einen Platz unter den ersten 5 in der Tabelle in die neue Saison. Dieses Ziel konnten die Sachsen nicht erreichen. Nach Ende der Hinrunde belegen die Mannen von Trainer Markus Predel Platz 11 in der Tabelle. Schuld an dieser Misere ist wohl vor allem die schlechte Abwehrleistung, denn mit bereits 40 Gegentreffern stellen die Sachsen die zweitschlechteste Abwehrreihe der Regionalliga Süd.
Prognose: Wenn die Abwehr stabilisiert wird, sollte der Dresdner SC nichts mit dem Abstieg zu tun haben.
SpVgg Elversberg
Nach zuletzt 2 Spielzeiten in den unteren Tabellenregionen, wollte die SpVgg diese Saison nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Dies ist ihnen nur zum Teil gelungen, zwar liegt das Team von Dennis Wollny mit einer Bilanz von 4 Siegen bei 6 Unentschieden und 7 Niederlagen auf Platz 12, hat aber nur 4 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Konnte man in den Spielen gegen die Topteams noch überzeugen, setzte es gegen die Mitkonkurrenten aus Burghausen, Freiburg und Hoffenheim unglückliche 0-1 Niederlagen.
Prognose: Sollten auch in der Rückrunde, Siege gegen die Konkurrenz ausbleiben, wird es für die SpVgg bis zum letzten Spieltag ein Kampf gegen den Abstieg.
TSG Hoffenheim :1899:
Seit drei Jahren ist Timo Scheipers nun Cheftrainer bei der TSG Hoffenheim, wobei das letzte mit einem sechsten Tabellenplatz das erfolgreichste war. Für diese Saison war das Ziel ausgegeben einen sicheren Mittelfeldplatz zu belegen. Davon ist er mit seinem Team auf Platz 13, bei einer Bilanz von 4 Siegen bei 5 Unentschieden und 8 Niederlagen, ein wenig entfernt. In den ersten Spielen zeigte man gute Leistungen, stand am Ende des öfteren aber ohne Punkte da. Nach einem Zwischenhoch zu Saisonmitte zeigt der Trend in den letzten Spielen wieder deutlich nach unten.
Prognose: Die TSG muss zulegen, will sie nichts mit dem Abstieg zu tun haben.
Kickers Offenbach
Nur ein Spiel hielt die Amtszeit von Christian Topp, der mit seiner Mannschaft einen Platz unter den ersten 6 belegen wollte. Thomas Weggen schwingt seit Spieltag 2 das Zepter am Bieberer Berg und befindet sich mit seiner Truppe mitten im Abstiegskampf. Ein Grund hierfür dürften die vielen Unentschieden sein, 8 an der Zahl. Dem gegenüber stehen nur 3 Siege bei 5 Niederlagen. Gerade in direkten Duellen gegen die Abstiegskonkurrenten aus Feiburg, Schweinfurt und Ulm, kam man nicht über ein 0-0 hinaus. Kurz vor Ende der Transferperiode wurde die Abwehrreihe verstärkt, und mit Sebastian Helbig ein Stürmer verpflichtet, der die Flaute im Angriff beheben soll.
Prognose: Wenn in den Spielen gegen die direkten Konkurrenten vorne die 0 verschwindet, sollte der OFC nichts mit dem Abstieg zu tun haben.
1. FC Schweinfurt 05
Thomas Engel betreut die Mannen aus Franken nun bereits in seiner dritten Saison, und jedem war klar das es wie im letzten Jahr ein Kampf gegen den Abstieg sein wird. Das es mit Platz 15 und 3 Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz allerdings so schlimm aussehen würde, damit haben selbst die größten Pessimisten in Schweinfurt nicht gerechnet. Dabei verfügt der FC 05 als Abstiegskandidat mit nur 23 Gegentreffern über eine der besten Abwehrreihen der Regionalliga. Dem gegenüber stehen allerdings auch nur 11 erzielte Tore, und die damit drittschlechteste Angriffsformation der Liga.
Prognose: Das Sturmproblem sollte schnellstmöglich behoben werden, sonst wird Schweinfurt den Gang in die Oberliga antreten müssen.
SC Freiburg
Kommen wir nun zu den Breisgau-Brasilianern aus Freiburg. Hier musste Vera Sauter das Traineramt aus beruflichen Gründen nach dem 10 Spieltag ruhen lassen. Fabian Börner übernahm für sie den Posten an der Dreisam. Letztes Jahr noch im oberen Tabellendrittel zu finden, belegt der Sport-Club nach der Hinrunde einen enttäuschenden 16 Tabellenplatz. 2 Siegen stehen 7 Unentschieden und 8 Niederlagen gegenüber, wobei man seit nunmehr 7 Spielen auf einen dreifachen Punktgewinn wachtet.
Prognose: Beim SC muss sich einiges ändern um den Gang in die Oberliga verhindern zu können.
FC Augsburg
Von Anfang an war allen Beteiligten klar das es für den Aufsteiger aus Augsburg ein Kampf gegen den Abstieg wird. Nach Ende der Hinrunde liegt das Team von Daniel Scheidl auf Tabellenplatz 17 und wird die Abstiegsränge so schnell wohl nicht mehr verlassen. Nur einmal konnten die Mannen aus Bayern eine Partie erfolgreich gestalten, beim 3-2 Heimerfolg gegen die Kickers aus Offenbach.
Prognose: Nur wenn sich in der Rückrunde ganz viel ändert kann der FC Augsburg den Abstieg vermeiden.
Wacker Burghausen
Mit Christian Brückner am Kommandostand ging man in Burghausen in die 8 VDFB Saison. Dieser hatte aber bereits nach einem Spiel genug und Marcus Graw übernahm das Traineramt bei den Oberbayern. Mit einer Bilanz von 2 Siegen bei 4 Unentschieden und 11 Niederlagen belegt man einen enttäuschenden 18 Tabellenplatz. Dabei war man an der Salzach zu Saisonbeginn der Überzeugung einen sicheren Mittelfeldplatz belegen zu können. Lediglich die Partien gegen Elversberg und Augsburg konnten erfolgreich bestritten werden. Mit 48 Gegentreffer und einer Tordifferenz von minus 39 befindet sich André Lenz in der Schießbude der Liga.
Prognose: Nur ein kleines Wunder kann Wacker vor den Gang in die Oberliga bewahren.
Als Aufstiegsfavorit Nummer 1 ging der FC Homburg unter der Regie von Sebastian Schwartz in die Regionalliga Saison. Nach 17 Spielen, mit nur 1 Niederlage bei 2 Unentschieden, überwintert man im Saarland als verdienter Herbstmeister. Wenn auch zu Beginn der Saison mit einigen Anlaufschwächen, konnte man sich dann fangen und eine Serie von zehn Spielen ohne jeglichen Punktverlust hinlegen. Diese Serie katapultiert den FC auf den letzten Metern noch an den Sportfreunden aus Siegen vorbei auf Platz 1.
Prognose: Der FC Homburg wird nach den zuletzt gezeigten Leistungen auch die Rückrunde dominieren, und als Meister den Gang in den bezahlten Fußball antreten.
Sportfreunde Siegen
Die Mannschaft von Trainer Rico Dolge zählte schon zu Saisonstart zu den ganz großen Aufstiegsfavoriten, und hat die Erwartungen eindrucksvoll erfüllen können. Mit einer Bilanz von 14 Siegen bei 1 Unentschieden und 2 Niederlagen belegt man zur Halbserie den zweiten Tabellenplatz und hat bereits 9 Punkte Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz. Lediglich bei der völlig unerwarteten Niederlage gegen Schweinfurt ließ man wichtige Punkte um den Aufstieg liegen.
Prognose: Die Sportfreunde werden sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen lassen, und man wir in der nächsten Saison Zweitligafußball im Leimbach-Stadion erleben können.
TuS Koblenz
Mit einem Koblenzer auf dem Trainerposten ging der TuS in die Saison. Trainer Wachendorf legte sein Amt allerdings nach 11 Spieltagen nieder, weil er die Mannschaft laut eigener Aussage nicht mehr erreichen konnte. Carsten Alber übernahm, und kann bei 6 Spielen eine Bilanz von 4 Siegen bei 2 Niederlagen aufweisen, welche ihm nach Abschluss der Hinrunde insgesamt den 3 Tabellenplatz beschert. Dabei gehen auch hier, wie bei Bayreuth, die Niederlagen auf die Konten der beiden Aufstiegsfavoriten. Gegen die Teams aus dem Mittelfeld bzw. der Abstiegsregion hielt man sich schadlos.
Prognose: Kann die gezeigte Leistung kompensiert werden, ist der TuS Favorit auf Platz 3 in der Endabrechnung.
SpVgg Greuther Fürth
Klassenerhalt, so hieß das Saisonziel am Ronhof in Fürth. Das nach der Hinrunde für das Team von André Sommia 32 Punkte und Tabellenplatz 4 heraussprang, war für alle beteiligten eine Riesenüberraschung. Die Punktausbeute hätte noch höher ausfallen können, aber sehr guten Leistungen wie beim Sieg gegen den Tabellenführer aus Homburg, folgten zum Teil unterirdische Auftritte wie gegen den Dresdner SC und den SSV Ulm. Gegen den Erzfeind aus Nürnberg reichte es nur zu einem 3-3, allerdings konnte man die Hinrunde mit 5 Punkten mehr als der Club abschließen.
Prognose: Zusammen mit den Teams aus Jena, Koblenz und Bayreuth wird man in Fürth um den Titel „Best of the Rest“ kämpfen, sprich Platz 3 in der Abschlusstabelle.
SpVgg Bayreuth
Als einer der Geheimfavoriten auf den Aufstieg in die Saison gestartet, musste die SpVgg sich nach nur 8 Spielen unter Trainer Mario Fuhrop von eben diesem trennen. Stefan Möllers übernahm das Traineramt in der Festspielstadt. Unter seiner Leitung erreichte die SpVgg eine durchwachsene Bilanz von 4 Siegen bei 3 Unentschieden und 2 Niederlagen, belegt aber trotz alledem nach Abschluss der Halbserie den guten 5 Tabellenplatz. Die beiden Niederlagen resultierten aus den Spielen gegen die Aufstiegsfavoriten aus Siegen und Homburg, welche beide recht deutlich ausfielen und das bis dahin gute Torverhältnis der Wagnerstädter zerstörte.
Prognose: Um in den Kampf um Platz 3 eingreifen zu können muss sich die SpVgg weiter steigern.
FC Carl Zeiss Jena
Nach Platz 4 in der vergangenen Saison war das Ziel des FC Carl Zeiss sich in diesem Jahr noch weiter verbessern zu können. Mit Tabellenplatz 6 zur Halbserie hat man die Vorgabe nicht ganz einhalten können, aber der Abstand auf Platz 3 beträgt nur 4 Punkte. Prunkstück in Jena´s Spiel ist der Angriff mit den brandgefährlichen Spitzen Agostino und Valencia. Als ob dies noch nicht reichen würde hat man kurz vor Ende der Transferperiode noch einmal zugeschlagen und Mario Gomez verpflichtet. Dies alleine ist Indiz genug das der Angriff auf Tabellenplatz 3 eingeläutet werden soll.
Prognose: Kann die Leistung in der Rückrunde noch etwas gesteigert werden ist der anvisierte dritte Tabellenplatz möglich.
1. FC Nürnberg
Kommen wir nun zum Club aus der Frankenmetropole. Als Ziel war mit dem stärksten Kader der Liga der Klassenerhalt ausgegeben. Nach eher mäßigem Start musste man Angst haben, dass es für den Traditionsclub auch wirklich ein Kampf gegen den Abstieg wird. Dann allerdings legte das Team von Trainer Markus Hoffmann eine Serie von nun 9 Spielen ohne Niederlage hin, mit welcher sich der Club ins obere Mittelfeld verabschiedet hat. Einige unnötige Unentschieden haben dabei eine noch höhere Punktausbeute verhindert. Als neues Ziel wurde in Nürnberg nun Platz 6 ausgegeben, sowie das man am Ende der Saison vor dem kleinen Nachbar aus Fürth in der Tabelle steht.
Prognose: Mit dem Abstieg hat der Club nichts mehr zu tun. Kann die momentane Form noch etwas gesteigert werden, kann man sogar noch in den Kampf um Platz 3 eingreifen.
1. FC Eschborn
Den bereits 3 Trainer diese Saison erleben die Fans aus der Nähe der Mainmetropole Frankfurt. Cem Kilicaslan hielt es nur 1 Spiel auf dem Trainerposten und dessen Nachfolger Ronnie Buchmann hatte nach nur 4 weiteren Spielen genug gesehen. Seit Spieltag 6 hat Chris Müller das Amt übernommen, und die Mannschaft mit einer Bilanz von 4 Siegen bei 3 Unentschieden und 5 Niederlagen ins Mittelfeld der Tabelle geführt. Licht und Schatten wechselten sich bei den Hessen ab. Deutlichen Siegen wie gegen Freiburg, Dresden und Burghausen, folgten unglückliche Niederlagen gegen Koblenz und Fürth. Vor allem spielerisch kann man mit den Topteams der Liga mithalten. Allerdings brauchen die Spitzen zu viele Möglichkeiten für ein Tor.
Prognose: Mit dem spielerischen Potenzial sollte Eschborn seinen Platz in der Mitte der Tabelle festigen.
SSV Ulm
Mit Gordon Pabst ging der SSV Ulm als Aufsteiger in die 8 VDFB Saison. Nach nur 6 Spieltagen kam für ihn das aus, und Marcel Goßmann übernahm das Traineramt im Donaustadion. Seine mehr als durchwachsene Bilanz von 2 Siegen bei 3 Unentschieden und 6 Niederlagen reicht immerhin noch für Platz 9 in der Tabelle. Überraschenderweise konnte man ausgerechnet beim Tabellenvierten aus Fürth drei Punkte einfahren, während in den Spielen gegen die Mitkonkurrenten nur gegen Schweinfurt dreifach gepunktet werden konnte.
Prognose: Wenn man sich in den Duellen gegen die Mitkonkurrenten steigert, sollte man mit dem Abstieg nichts zu tun haben.
SC Pfullendorf
Unter der Leitung von Michael Fickinger ging das Team aus Baden-Württemberg in die Saison. Aber bereits nach 5 Spieltagen legte dieser seinen Posten nieder, und Marius Plaumann übernahm das Kommando im Waldstadion. Dieser führte den Sport-Club mit einer nahezu ausgeglichenen Bilanz auf Platz 10 in der Tabelle. Vor allem gegen die Spitzenteams wurden gute Leistungen gezeigt, die allerdings allesamt nicht mit einem Punktgewinn belohnt wurden.
Prognose: Pfullendorf sollte wie Eschborn einen Platz in der Mitte der Tabelle belegen.
Dresdner SC
Eines der Urgesteine der Regionalliga Süd ging als Anwärter auf einen Platz unter den ersten 5 in der Tabelle in die neue Saison. Dieses Ziel konnten die Sachsen nicht erreichen. Nach Ende der Hinrunde belegen die Mannen von Trainer Markus Predel Platz 11 in der Tabelle. Schuld an dieser Misere ist wohl vor allem die schlechte Abwehrleistung, denn mit bereits 40 Gegentreffern stellen die Sachsen die zweitschlechteste Abwehrreihe der Regionalliga Süd.
Prognose: Wenn die Abwehr stabilisiert wird, sollte der Dresdner SC nichts mit dem Abstieg zu tun haben.
SpVgg Elversberg
Nach zuletzt 2 Spielzeiten in den unteren Tabellenregionen, wollte die SpVgg diese Saison nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Dies ist ihnen nur zum Teil gelungen, zwar liegt das Team von Dennis Wollny mit einer Bilanz von 4 Siegen bei 6 Unentschieden und 7 Niederlagen auf Platz 12, hat aber nur 4 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Konnte man in den Spielen gegen die Topteams noch überzeugen, setzte es gegen die Mitkonkurrenten aus Burghausen, Freiburg und Hoffenheim unglückliche 0-1 Niederlagen.
Prognose: Sollten auch in der Rückrunde, Siege gegen die Konkurrenz ausbleiben, wird es für die SpVgg bis zum letzten Spieltag ein Kampf gegen den Abstieg.
TSG Hoffenheim :1899:
Seit drei Jahren ist Timo Scheipers nun Cheftrainer bei der TSG Hoffenheim, wobei das letzte mit einem sechsten Tabellenplatz das erfolgreichste war. Für diese Saison war das Ziel ausgegeben einen sicheren Mittelfeldplatz zu belegen. Davon ist er mit seinem Team auf Platz 13, bei einer Bilanz von 4 Siegen bei 5 Unentschieden und 8 Niederlagen, ein wenig entfernt. In den ersten Spielen zeigte man gute Leistungen, stand am Ende des öfteren aber ohne Punkte da. Nach einem Zwischenhoch zu Saisonmitte zeigt der Trend in den letzten Spielen wieder deutlich nach unten.
Prognose: Die TSG muss zulegen, will sie nichts mit dem Abstieg zu tun haben.
Kickers Offenbach
Nur ein Spiel hielt die Amtszeit von Christian Topp, der mit seiner Mannschaft einen Platz unter den ersten 6 belegen wollte. Thomas Weggen schwingt seit Spieltag 2 das Zepter am Bieberer Berg und befindet sich mit seiner Truppe mitten im Abstiegskampf. Ein Grund hierfür dürften die vielen Unentschieden sein, 8 an der Zahl. Dem gegenüber stehen nur 3 Siege bei 5 Niederlagen. Gerade in direkten Duellen gegen die Abstiegskonkurrenten aus Feiburg, Schweinfurt und Ulm, kam man nicht über ein 0-0 hinaus. Kurz vor Ende der Transferperiode wurde die Abwehrreihe verstärkt, und mit Sebastian Helbig ein Stürmer verpflichtet, der die Flaute im Angriff beheben soll.
Prognose: Wenn in den Spielen gegen die direkten Konkurrenten vorne die 0 verschwindet, sollte der OFC nichts mit dem Abstieg zu tun haben.
1. FC Schweinfurt 05
Thomas Engel betreut die Mannen aus Franken nun bereits in seiner dritten Saison, und jedem war klar das es wie im letzten Jahr ein Kampf gegen den Abstieg sein wird. Das es mit Platz 15 und 3 Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz allerdings so schlimm aussehen würde, damit haben selbst die größten Pessimisten in Schweinfurt nicht gerechnet. Dabei verfügt der FC 05 als Abstiegskandidat mit nur 23 Gegentreffern über eine der besten Abwehrreihen der Regionalliga. Dem gegenüber stehen allerdings auch nur 11 erzielte Tore, und die damit drittschlechteste Angriffsformation der Liga.
Prognose: Das Sturmproblem sollte schnellstmöglich behoben werden, sonst wird Schweinfurt den Gang in die Oberliga antreten müssen.
SC Freiburg
Kommen wir nun zu den Breisgau-Brasilianern aus Freiburg. Hier musste Vera Sauter das Traineramt aus beruflichen Gründen nach dem 10 Spieltag ruhen lassen. Fabian Börner übernahm für sie den Posten an der Dreisam. Letztes Jahr noch im oberen Tabellendrittel zu finden, belegt der Sport-Club nach der Hinrunde einen enttäuschenden 16 Tabellenplatz. 2 Siegen stehen 7 Unentschieden und 8 Niederlagen gegenüber, wobei man seit nunmehr 7 Spielen auf einen dreifachen Punktgewinn wachtet.
Prognose: Beim SC muss sich einiges ändern um den Gang in die Oberliga verhindern zu können.
FC Augsburg
Von Anfang an war allen Beteiligten klar das es für den Aufsteiger aus Augsburg ein Kampf gegen den Abstieg wird. Nach Ende der Hinrunde liegt das Team von Daniel Scheidl auf Tabellenplatz 17 und wird die Abstiegsränge so schnell wohl nicht mehr verlassen. Nur einmal konnten die Mannen aus Bayern eine Partie erfolgreich gestalten, beim 3-2 Heimerfolg gegen die Kickers aus Offenbach.
Prognose: Nur wenn sich in der Rückrunde ganz viel ändert kann der FC Augsburg den Abstieg vermeiden.
Wacker Burghausen
Mit Christian Brückner am Kommandostand ging man in Burghausen in die 8 VDFB Saison. Dieser hatte aber bereits nach einem Spiel genug und Marcus Graw übernahm das Traineramt bei den Oberbayern. Mit einer Bilanz von 2 Siegen bei 4 Unentschieden und 11 Niederlagen belegt man einen enttäuschenden 18 Tabellenplatz. Dabei war man an der Salzach zu Saisonbeginn der Überzeugung einen sicheren Mittelfeldplatz belegen zu können. Lediglich die Partien gegen Elversberg und Augsburg konnten erfolgreich bestritten werden. Mit 48 Gegentreffer und einer Tordifferenz von minus 39 befindet sich André Lenz in der Schießbude der Liga.
Prognose: Nur ein kleines Wunder kann Wacker vor den Gang in die Oberliga bewahren. Kommentare (10)
meine ganze symphatie teilt sich zu je 50% auf koblenz und fürth auf, bzw auf die trainer:)
btw: schöne news!
btw: schöne news!
honcho · 13.06.2006 00:53 Uhr
Super News. Vielleicht kommt ja doch nochmal nen bisschen Spannung in den Aufstieg, auch wenns nicht danach aussieht. Würde selbst ich wünschenswert finden :)
Morph · 13.06.2006 01:16 Uhr
Die News kann sich doch sehen lassen!! Tolle Arbeit Andre, da haben wir nen guten Fang mit dir gemacht!!! :o)
TWeggi · 13.06.2006 01:25 Uhr
Gibts sowas auch von der Regio Nord???
DiStefano8472 · 13.06.2006 09:04 Uhr
Nö, dat ham nur wir in der Süd :-/. Bin auch begeistert, weiter so, Andreé :-)
suzu · 13.06.2006 12:20 Uhr
sehr schön zu lesen, ja! :)
Osiris · 13.06.2006 22:03 Uhr
Feine NEWS!! :) Und stoppt mal einer den Morph!! °°
oneandonlyNeo · 16.06.2006 01:38 Uhr
nix da :D
Morph · 16.06.2006 06:13 Uhr
Ich denke auch das der Aufstieg endschieden ist, ausser Morph oder Quarry brechen total ein was ich aber net glaube!! Der abstieg ist dagegen viel spannender....:o)
TWeggi · 17.06.2006 12:00 Uhr
Noch Zur info. Bei mir werkelt nen neuer rechner. Für alle die conprobs gegen mich hatten :-). Dafür kann ich wenigstens bei so ziemlich jeder con spielen weil das echt schwankte :D
Morph · 20.06.2006 06:13 Uhr
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