Saisonstart: 19.10.2026

Der Saisonstart rückt näher

Der Saisonstart rückt näher

31.01.2006 butze
- So auch im Süden Deutschlands. 18 Teams werden um den lukrativen Aufstieg in die 2. Bundesliga kämpfen, aber auch gegen den Absturz in die Viertklassigkeit. Dabei versuchen 8 Vereine ihr Glück mit einem neuen Trainer zu finden. Wer in der Abschlusstabelle der 8. Saison vorne und wer hinten steht, und wo die Übungsleiter der Vereine sich selbst sehen, haben wir versucht für euch zusammenzufassen.

Beginnen wollen wir mit den neuen Gesichtern der Liga- acht an der Zahl in dieser Saison. SpVgg Bayreuth Mit Mario Fuhrhop konnte Bayreuth den ehemaligen Trainer der Kickers Stuttgart verpflichten. In der letzten Zweitligasaison konnte dieser dort den Abstieg verhindern. In dieser Saison ist das ausgegebene Ziel ein Platz unter den Top 10. Ob dies machbar ist bleibt abzuwarten. Die Saisonvorbereitung lässt nicht viele Schlüsse darüber zu, wo die Mannschaft aus der Festspielstadt landen wird. Bei einigen Trainern wird die SpVgg als Geheimfavorit auf den Aufstieg gehandelt. Fazit: Ein Platz im gesicherten Mittelfeld sollte möglich sein, wenn nicht sogar mehr drin ist! SSV Ulm In Ulm übernahm zu Saisonbeginn ein bekanntes Gesicht der Regionalliga Süd die Fäden in die Hand. Gordon Pabst, der zuletzt die Amateure des FC Bayern trainierte, soll den SSV Ulm in den bezahlten Fußball führen- und das möglichst in dieser Saison. Doch auch ein Platz im oberen Drittel würde die Verantwortlichen in Ulm zufrieden stellen. Im Pokal soll es auch möglichst weit nach oben gehen- sofern die Großen dies zulassen. Fazit: Ulm ist ein schlafender Riese, der geweckt werden muss. Wenn Pabst das gelingt, dann steht dem Erfüllen des Saisonziels nichts im Wege! FC Augsburg Während andere Aufsteiger vom Durchmarsch träumen backt man im Rosenaustadion kleine Brötchen. Das Ziel für das erste Regionalligajahr kann demnach nur der Klassenerhalt sein, alles was darüber liegt, ist Bonus. Es bleibt abzuwarten wie sich der neue Trainer Daniel Scheidl in der dritten Liga zurecht findet. Fazit: Augsburg wird um den Klassenerhalt kämpfen müssen. 1. FC Eschborn Mit dem 1. FC Eschborn ist ein zweiter Verein aus Hessen, nach den Kickers Offenbach in der Regionalliga Süd angekommen. Cem Kilicaslan- ein Neuling im Geschäft soll die Mannschaft auf einen sicheren Mittelfeldplatz führen. Ob dies möglich ist, weiß so recht keiner, da die Vorbereitung komplett im Verborgenen ablief. Fazit: Auch Eschborn wird dem Abstiegskampf in die Augen sehen müssen. SC Pfullendorf Michael Fickinger- diesen Namen hört man dieser Tage in Pfullendorf oft. Er ist der Neue in der bayrischen Stadt. Die Zeit vor dem Saisonstart wurde intensiv genutzt. So konnte man bei einigen vergleichen mit den anderen Vereinen der Liga durchaus mithalten und ansprechende Leistungen zeigen. Daher ist das Ziel, am Ende im oberen Drittel zu stehen machbar. Fazit: Pfullendorf wird mit dem Abstieg nichts zu tun haben und vielleicht für die ein oder andere Überraschung gut sein. FC Homburg Der neue, zweite saarländische Verein in der Regionalliga wird angeführt von Sebastian „Morph“ Schwartz. Und im Waldstadion stehen die Chancen gut im kommenden Jahr Zweitligafußball zu bewundern, denn die gezeigten Leistungen machen die Homburger zum Aufstiegsfavoriten Nr. 1. Doch ausgegebenes Ziel ist ein Platz im oberen Drittel, denn Schwartz sieht Mannschaften wie Jena, Ulm oder Siegen einiges zu. Fazit: Homburg wird ein gewaltiges Wörtchen mitreden werden um den Aufstieg in Liga 2. Kickers Offenbach Am Bieberer Berg hat Christian Topp die Macht übernommen und er will hoch hinaus mit den Kickers. Ausgegebenes Saisonziel ist ein Platz unter den ersten 6. Ob Topp sich in der Liga etablieren kann ist sicher eine der Fragen, die spätestens nach 3-4 Spieltagen beantwortet werden können. Fazit: Offenbach ist für eine Überraschung gut. Bleibt abzuwarten ob es am Ende heißt: Topp oder Flop? TuS Koblenz Auf dem Oberwerth setzt man auf die Heimat. Ein Koblenzer wurde als Trainer verpflichtet. Er folgte dem Mosellauf und landete am Deutschen Eck. Christopher Wachendorf, Ex- Trainer des Erstligaabsteigers Trier, leitet nun das Training. Die Saisonvorbereitung begann zwar früh, jedoch sind die Leistungen stark schwankend. Daher gibt man sich in Koblenz bescheiden und rechnet mit einem Platz im Niemandsland der Liga. Fazit: Oben oder unten? Bei der TuS ist dieses Jahr alles drin. Wenden wir uns nun den Teams und Trainer zu, die schon längere Zeit ihr Geld in der Regionalliga verdienen. TSG Hoffenheim Die TSG Hoffenheim, im letzten Jahr mit einem hervorragenden sechsten Platz für die starken Leistungen belohnt, wird auch in der neuen Saison von Trainer Timo Scheipers geleitet. Durch die angespannte Finanzsituation und die nicht besonders intensive Vorbereitung sieht man in Hoffenheim der neuen Spielrunde mit gemischten Gefühlen entgegen. Ein Platz im gesicherten Mittelfeld soll es werden, geht es nach den Wünschen von Scheipers. Fazit: Die TSG landet im Mittelfeld der Liga, sollte aber frühzeitig versuchen dem Abstiegskampf aus dem Weg zu gehen. SpVgg Elversberg Mit der SpVgg Elversberg hatte der Fußballgott in den vergangenen zwei Spielzeiten kein Erbarmen. Beide Male ging es um den Klassenerhalt. Und so hofft man im Saarland endlich in ruhigere Gefilde zu segeln. Kapitän ist wie schon im letzten Jahr Dennis Wollny. Und die leitenden Funktionäre wollen dieses Jahr nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Fazit: Elversberg könnte mit dem Erfolgsdruck nicht zu recht kommen, sollte es nicht so laufen wie gefordert. Daher ist die SpVgg nur schwer einzuschätzen. 1. FC Schweinfurt In Schweinfurt bleibt alles beim Alten. Thomas Engel leitet bereits im dritten Jahr den Verein aus dem Frankenland. Konnte man im letzten Jahr den Abstieg nur knapp verhindern, so wird es wahrscheinlich auch dieses Jahr wieder eine Zitterpartie für den FCS. Fazit: Schweinfurt wird um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Wacker Burghausen An der Grenze zu Österreich herrscht himmlischer Friede. Trainer Christian Brückner kann nach der guten Saison eher gelassen der neuen Saison ins Auge blicken. Jedoch könnte diese Ruhe gestört werden, sofern die Leistungen nicht mit den Erwartungen übereinstimmen. Fazit: Burghausen kann oben mitspielen, aber auch wenn es hart auf hart kommt im Abstiegskampf landen. FC Carl-Zeiss Jena Thomas Langhoyer steht auch im neuen Jahr an der Seitenlinie von Carl- Zeiss Jena. Die Vorbereitung war sehr intensiv und der Aufstieg wird in Jena ins Auge gefasst, nachdem man in der letzten Saison nur knapp scheiterte. „Das Potenzial hat der Kader auf jedenfall“, so Darkwell auf einer Pressekonferenz. Viele Trainer sehen den FCZ als ersten Anwärter auf den Titelgewinn in diesem Jahr. Fazit: Jena wird im Aufstiegskampf ein gehöriges Wort mitreden können und auch werden. Sportfreunde Siegen Im Siegerland will man hoch hinaus. Nachdem man einen Platz unter den ersten 10 im letzten Jahr erreichte, will Rico Dolge diese Saison den Aufstieg mit seiner Mannschaft schaffen. Grund genug dafür gibt es: Die Vorbereitung ist gut gelaufen und man konnte in vielen direkten Duellen gegen Teams der Regionalliga Süd glänzen. Fazit: Die Sportfreunde sind ein heißer Kandidat auf einen der ersten beiden Plätze in diesem Jahr! 1. FC Nürnberg Der Riese in der Liga: der 1. FCN. Mit dem größten Budget und den kleinsten Erwartungen. Trainer Markus Hoffmann möchte den Klassenerhalt so schnell wie möglich unter Dach und Fach bringen, um unbeschwert noch den ein oder anderen Punkt zu holen, um so weit wie möglich in der Tabelle noch nach oben zu klettern. Der Kader präsentiert sich trotz einiger wichtiger Abgänge als einer der stärksten der Liga und somit sind die Vorrausetzungen für eine gute Saison gegeben. Allerdings gab es bisher noch keine Tests gegen Ligakonkurrenten- bleibt abzuwarten was die Franken zu leisten im Stande sind. Fazit: Der FCN ist gut gerüstet für die kommende Spielzeit. Ein Platz im Mittelfeld sollte daher Pflicht sein! SpVgg Greuther Fürth Kommen wir zum Nachbarn des FCN- der SpVgg Greuther Fürth. André Sommia erreichte im vergangenen Jahr einen Platz im sicheren Mittefeld- noch vor dem großen FCN. Jedoch ist das einzige was man dieses Jahr in Fürth erreichen will der Klassenerhalt und dies wird aufgrund des gestiegenen Niveaus sehr schwierig werden. Fazit: Fürth gehört zu den Mannschaften, die von Anfang an um jeden Punkt kämpfen müssen! Dresdner SC Die Mannschaft aus der Landeshauptstadt Sachsens verpasste vergangenes Jahr nur knapp den Aufstieg. Und Trainer Marcus Predel wird deshalb auch nicht umsonst wieder als heißer Aufstiegskandidat unter den Kollegen gehandelt. Wenn die Sachsen ihre starke Leistung der letzten Saison wiederholen können, sind sie definitiv vorne zu finden! Fazit: Dresden wird vorne dabei sein- Top 5 SC Freiburg Und nun zur einzigen Frau und ihrem Team in der Regionalliga Süd. Der SC Freiburg besetzt mit dem fast besten Kader der Liga wird es dieses Jahr schwerer haben als letzte Saison, wo man im vorderen Drittel der Tabelle zu finden war. Aufgrund der spät angelaufenen Saisonvorbereitung bleibt den Badensern nicht mehr viel Zeit um sich dem gestiegenen Niveau der Liga anzupassen. Fazit: Ein Platz im Mittelfeld der Liga muss das Minimalziel des Sportclubs sein! Einhellige Meinung der Trainer ist, dass das Niveau um einiges höher sein wird als in den vorherigen Spielzeiten. Es wird also sehr spannend werden, in diesem für viele richtungsweisendem, Spieljahr. Und wer wirklich am Ende oben und unten ist, dass wissen wir erst wenn 34 Spieltage hoffentlich erfolgreich für jeden absolviert sind. Ich wünsche euch allen viel Spaß und Erfolg für die kommende Saison! In diesem Sinne Euer butze
Kommentare (8)
hi @ 2.liga ihr greuther!
honcho · 01.02.2006 09:02 Uhr
buuuuh!!! Zumnindest gegen den Club lässt Fürht schon ma 6 Punkte :-). Obs dann noch fürn Aufstieg reicht?!? ;)
Osiris · 01.02.2006 15:55 Uhr
Butze hat vergessen, das mein eigentliches Saisonziel lautet, vor dem Club zu stehen!! Außerdem möchte ich dich an unser letztes Duell erinnern!!! :-)
Rias · 01.02.2006 16:31 Uhr
markus...mit dir als zweiten haette ich absolut keine probleme...:

hi@2.liga ihr nürnberger! :-D
honcho · 01.02.2006 17:34 Uhr
@Rias: Jaa.... deswegen darf sowas nicht wieder vorkommen!
@Honcho: Sagen wir es mal so, wenn ich aufsteigen muss um vor Fürth zu stehen dann komm ich auch gerne zu euch in die 2.Liga ;-)
Osiris · 01.02.2006 20:25 Uhr
@Osiris: Ich kann dich beruhigen, um vor mir zu stehen brauchst du definitiv nicht aufsteigen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Rias · 02.02.2006 09:16 Uhr
wie er labert und tiefstapelt ;)
honcho · 02.02.2006 11:14 Uhr
sehr schöner Bericht butze :-)
Vera · 03.02.2006 13:46 Uhr
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