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Meet the Coach - Heute: Muradonna

Meet the Coach - Heute: Muradonna

29.01.2005 Buster
Eine neue Kategorie soll allen ein wenig Aufschluss über die Trainer der Regio Nord geben. Wir konnten Murat "Muradonna" Habelmann heute in unserem Meet the Coach Studio antreffen und hoffen, dass es allen Spaß bereitet seine Antworten zu lesen.

Willkommen bei Sportclub live, heute mit dem Spezial - Meet the Coach. Zu Gast haben wir heute den Trainer von Rot-Weiss Oberhausen, Murat "Muradonna" Habelmann, der uns Rede und Antwort stehen wird zu allen Fragen, die wir haben. Doch zunächst wollen wir einen Rückblick auf die letzten Spiele werfen, die die aktuelle Tabellensituation bilden. Seit der letzten Spielwochenübersicht hat sich einiges getan. Ergebnisse vom ersten Spieltag: FC St. Pauli - FC Erzgebirge Aue 4:1 - Spielbericht Tennis Borussia Berlin - FC Sachsen Leipzig 3:1 - Spielbericht - Hannover 96 1:2 - Spielbericht Noch 2 Partien offen! Ergebnisse vom zweiten Spieltag: - Hertha BSC 1:2 - Spielbericht 1. FC Köln - Rot-Weiss Essen 2:0 - Spielbericht KFC Uerdingen 05 - Tennis Borussia Berlin 2:3 - Spielbericht FC Sachsen Leipzig - SC Verl 1:1 - Spielbericht SC Preußen Münster - FC St. Pauli 0:3 - Spielbericht Noch 4 Partien offen! Ergebnisse vom dritten Spieltag: Fortuna Düsseldorf - SC Preußen Münster 1:4 - Spielbericht Rot-Weiß Oberhausen - Borussia Mönchengladbach 4:1 - Spielbericht - 6:0 - Spielbericht FC Sachsen Leipzig - KFC Uerdingen 05 1:3 - Spielbericht Noch 5 Partien offen! Kommen wir nun zu meinem heutigen Interviewpartner Herrn Murat Habelmann. David Scheidl: Willkommen bei Sportclub live, Herr Habelmann. Murat Habelmann: Hallo, schönen Guten Tag. David Scheidl: Herr Habelmann, stellen Sie sich selbst doch einmal für unsere Zuschauer und ihre Trainerkollegen ein wenig vor. Murat Habelmann: Mein Name ist Murat Habelmann. Geboren bin ich am 14.09.1974 in Berlin. Wie man aus meinem Namen heraushört, ist ein Elternteil türkischer Abstammung. 1994 machte ich die Fachhochschulreife. Nach der Schule jobbte ich einige Zeit, unter anderem bei Siemens. 1996 begann ich ein BWL Studium an der FHTW in Berlin. Zeitgleich arbeitete ich in einer Berliner Bar namens "Satchmo". Auf Dauer ließen sich Studium und Barkeeping nicht unter einen Hut bringen. Ich entschloss mich fürs Geldverdienen im Berliner Nachtleben. 2001 gab ich das Barkeeperdasein auf und heuerte in einem Berliner Hotel an. Seit dem arbeite ich nun in der Hotelbranche. David Scheidl: Da haben Sie ja eine sehr interessante Vergangenheit. Wie kamen Sie dann schlussendlich zu den Trainerposten, die Sie bisher inne hatten? Murat Habelmann: Der Fußball begleitet mich schon seit meiner frühesten Jugend. Doch mich reizte nicht nur die Aufgabe auf dem Platz, sondern gerade auch das Führen eines Teams. Ich fing somit schon früh an Jugendmannschaften zu leiten. Nach dem ich die Spandauer Jugendauswahl erfolgreich trainierte, kam letzte Saison das überraschende Angebot, den FC Schönberg als Interimscoach zu übernehmen. Ich brauchte nicht lang zu überlegen, und setzte mich sofort ins Auto Richtung Schönberg, war dies doch die einmalige Chance mich in der VDFB zu etablieren. Leider war mein kurzes Intermezzo beim FC nicht von Erfolg gekrönt. Den Abstieg muß ich aber klar auf meine Kappe nehmen. Mit den vielen Nachholspielen in der Hinterhand hätte der Abstieg verhindert werden müssen. Um so überraschter und glücklicher war, dass RW Oberhausen auf meine Bewerbung reagierte, und ich schließlich die Zusage bekam. David Scheidl: Mit RWO haben Sie ja nun einen klasse Saisonstart hingelegt und stehen derzeit auf Platz 2, wobei das Spiel gegen Hannover 96 noch aus steht, wie werden sie diese und die kommende Aufgabe gegen den SV Meppen angehen? Murat Habelmann: Ich bin sehr froh, dass meine Arbeit hier in Oberhausen Früchte trägt. Wir hatten eine gute Saisonvorbereitung gehabt, in der wir uns stetig verbessern konnten. Mit dem ersten sicherlich etwas glücklichen Sieg gegen Köln hatte hier niemand gerechnet. Das letzte Spiel gegen Gladbach hat mir vom spielerischen sehr gut gefallen. Wenn wir diese Form gegen Meppen und Hannover halten können, sollte bei beiden Auswärtspartien ein Punkt drin sein. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass Hannover den starken BFC Dynamo geschlagen hat. Meppen wird mit seinem neuen Trainer ebenfalls hochmotiviert ins Spiel gehen. Deshalb sollte unser Saisonziel nicht zu schnell geändert werden. Nach dem letztjährigem Abstieg wäre ein einstelliger Tabellenplatz eine sehr gute und realistische Verbesserung. David Scheidl: Wie Sie erwähnt haben läuft es daheim sehr gut, konnten Sie schnell eine gute Bindung zu den Fans bekommen? Murat Habelmann: Ich bin hier sehr herzlich aufgenommen worden. Die Zuschauer sind zu den beiden ersten Heimspielen zahlreich erschienen. Die Mannschaft konnte dem Publikum zwei Siege schenken, das vereinfacht natürlich die Situation für mich als Neuling. Wir müssen abwarten, wie sich die Situation im Umfeld ändert, sollte der sportliche Erfolg einmal ausbleiben. Aber alles in allem bin ich superzufrieden hier in Oberhausen "gelandet" zu sein. Die ersten vier Wochen waren absolut positiv. David Scheidl: Nebenbei noch gefragt, sollte es in Oberhausen irgendwann einmal nicht mehr zu einer Zusammenarbeit reichen, was wäre ihre Traummannschaft, die Sie einmal trainieren möchten? Murat Habelmann: Auf nationaler Ebene würde mich ein Team wie Mainz oder Freiburg reizen. Ich mag das gesunde Umfeld, das diese Klubs haben. Auch wenn man absteigt, wird nicht sofort der Kopf des Trainers gefordert. Auf internationaler Ebene sind natürlich Teams wie AC Milan,Liverpool oder Arsenal ganz oben auf der Traumliste. David Scheidl: Was wird ihr Fernziel mit Rot-Weiss Oberhausen sein? Murat Habelmann: Als oberste Priorität steht der Klassenerhalt, auch wenn das bei der derzeitigen Tabellensituation vielleicht lächerlich klingt. Ein einstelliger Tabellenplatz ist aber bei der jetzigen Tabellenlage fast schon Pflicht. Wir müssen die nächsten zwei drei Spiele abwarten. Sollte dort gepunktet werden, kann ich genaueres zu unserem Weg sagen. Ein einstelliger Tabellenplatz, das wärs. David Scheidl: Werden Sie, um das zu erreichen, auch noch weiter auf dem Transfermarkt tätig sein, oder mit dem vorhandenen Spielermaterial weiterarbeiten? Murat Habelmann: Wir konnten in der Verteidigung Lösch unter Vertrag nehmen. Mit über 200000 Euro sind wir aber an unsere Schmerzgrenze gegangen. Bei den Ablösesummen, die teilweise bezahlt werden, wird für mein kleines Budget kaum noch ein adäquater Spieler zu bekommen sein. Geplant ist von unserer Seite vorerst nichts mehr. Das Team steht! David Scheidl: Unsere Sendezeit ist nun leider um, und es ist sehr schade, Sie hier unterbrechen zu müssen, aber ich danke Ihnen vielmals für die Zeit und das aufschlussreiche Interview. Murat Habelmann: Sehr gern geschehen. Ich danke für das Gespräch. David Scheidl: Das war es auch schon wieder. Ich hoffe auch Sie schalten das nächste Mal wieder ein bei der Sendung - Sportclub live - Meet the Coach. Murat Habelmann: Auf jeden Fall, ich bin ja jetzt supergespannt.
Kommentare (2)
Gegen Berlin wirst Du deinen Meister finden Murat :)
Yoda · 29.01.2005 09:46 Uhr
Hertha ist doch nur ein Klub von Bestechern und Bestochenen! ;-)
Karsten7281 · 31.01.2005 09:26 Uhr
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