3. Liga · 32. Spieltag
18.08.2015Torschützen
- Töre 1
- Onuegbu 1
Spielbericht
![]() |
Punkteteilung klärt die Verhältnisse Düsseldorf. - Im Spitzenspiel der 3. Bundesliga trafen heute in Düsseldorf die heimische Fortuna auf den 1. FC Magdeburg. Während es für die Gastgeber in diese Partie um den letzten Aufstiegsstrohhalm ging, war Magdeburg darauf aus, den Abstand zu Oberhausen zu verkleinern und die Konkurenz hinter sich zu lassen. Am Ende gab es ein sehenswertes Unentschieden, über das sich wohl keine der Mannschaften beschweren kann. Das Spiel startete rasant mit unglaublichem Tempo auf beiden Seiten. Düsseldorf kontrollierte zumeist Ball und Gegner, fand jedoch kein Mittel, Torgefahr auszustrahlen. Bis zum Strafraum lief die Kugel gefällig, aber am Ende wirkungslos. Magdeburg arbeitete zielorientierte und überbrückte mit wenigen flachen Pässen schnell das gesamte Spielfeld. Doch da war auch für die Gäste Endstation, denn Wollscheid und Co. standen gut sortierte und liefen die Bälle sicher ab. Erst gegen Ende der Halbzeit ergab sich eine Chance. Onuegbu drängte über rechts in den Strafraum und zog ab. Alabi legte sich quer in seinen Weg und fing den Ball ab. Der Stürmer segelte über den Verteidiger und zum Entsetzen der Gastgeber ertönte der Pfiff des Schiedsrichters. Strafstoß! (39.) Sofort bildete sich eine Traube um den Spielleiter und wenig später sah Alabi die gelbe Karte. Es vergingen Minuten, bis der vermeintlich Gefoulte selbst antreten konnte und den Ball humorlos im Gehäuse von Kirschbaum versenkte (42.). Der Schock über das Geschehene saß tief und so hatte Magdeburg noch eine weitere Großchance vor der Pause. Schröder schickte Sowislo durch die Zentrale, der ließ Lancos und Alabi stehen, verzog aber allein vor Kirschbaum kläglich (45.). So waren die 95er froh, als es in die Kabinen ging und man sich zunächst einmal sammeln konnte. ![]() Hier die Grätsche, die zum Strafraum führte, in der Nahaufnahme - daneben die Totale mit der Position des Schiedsrichter. Das war in der Halbzeit scheinbar gelungen, denn die nächste Torchance des Spiels gehörte der Fortuna. Töre fand am Strafraum eine Lücke für Götze und der Regisseur tauchte plötzlich allein vor Brink auf. Aus kurzer Distanz versuchte der Angreifer das Leder unter dem Torwart durchzuspitzeln, doch letzterer berührte die Kugel noch irgendwie, sodass am Ende nur ein Pfostentreffer heraussprang. Düsseldorf kämpfte nun um den Ausgleich und schnürte per Pressing den Gegner schon am eigenen Strafraum ein. Doch wie schon im ersten Durchgang blieben die Torchancen aus. Stattdessen konterten die Gäste gefährlich über den Flügel. Harrer setzte sich auf rechts gegen Wollscheid und Alabi durch und flankte auf den zweiten Pfosten. Dort kam Onuegbu völlig frei zum Kopfball, traf aber nur das Lattenkreuz. Glück für die Hausherren (66.)! Nun lief den Gastgebern die Zeit weg. Zwar hatte man nun mit zahlreichen Flankenwechseln ein weiteres Mittel gefunden, die Magdeburger vom Ball fern zu halten. In den Strafraum war es aber immer noch nicht gegangen. Dazu wurde ein Geistesblitz der Offensive benötigt und dieser kam keine zehn Minuten vor dem Abpfiff. Alaba spielte Töre zentral am Strafraum an. Der Stürmer drehte sich zum Tor, spielte dann aber parallel zum Sechzehner an Götze vorbei einen Querpass auf Lambertz. Lumpi nahm die Kugel direkt und passte zurück an den langen Pfosten, wo erneut Töre mutterseelenallein zum Ausgleich traf (82.). Das Stadion war aus dem Häuschen, doch die Messe noch nicht gelesen. In der Nachspielzeit setzte Magdeburg weiter auf Flügelläufe und kam zu zwei weiteren guten Möglichkeiten. Am Ende war der Abschluss jedoch zu schwach und konnten Kirschbaum nicht wirklich prüfen. So blieb es beim 1:1. . |
| |
![]() |
|
| Stimmen zum Spiel Martin E. (F95): "Ein tolles Spiel für alle Zuschauer. Schade, dass der Schiedsrichter die Partie am Ende entscheidet. Allerdings war die Punkteteilung insgesamt gerecht. Gratulation nach Magdeburg und alles Gute für die zweite Liga!" Thomas F. (1.FCM): "Wir trafen heute wiedermal auf ball- und passsichere Fortunen die uns kaum Platz ließen. Am Ende auf Grund der guten Chancen auf beiden Seiten ein gerechtes Remis zweier gleichstarker Teams. Viel Erfolg für die restlichen Spiele!" |
Kommentare (0)
Noch keine Kommentare vorhanden.


