2. Liga · 22. Spieltag
07.07.2026- 24'SkarkeVorlage: Daghim
- 29'SkarkeVorlage: Marseiler
- 34'LidbergVorlage: Daghim
- 54'SkarkeVorlage: Daghim
- 56'LidbergVorlage: Gruda
- 83'Skarke
- 43'ÖzcanVorlage: Gürleyen
- 61'UndavVorlage: Özcan
- 65'AsllaniVorlage: Özcan
- 68'AsllaniVorlage: Undav
- 74'Asllani
- 90'Undav
- 83'Gruda
- 22'Undav
Irrsinn am Bölle: Darmstadt im Pech, Elversberg rettet Punkt.
Was für ein Spektakel am 22. Spieltag der 2. Liga! Der SV Darmstadt 98 und der SV Elversberg lieferten sich ein unfassbares 6:6-Unentschieden, das selbst abgebrühte Fußballromantiker sprachlos machte. Die Lilien, die über weite Strecken die bessere Mannschaft waren und mit 7,1 zu 3,4 erwarteten Toren (xG) klar überlegen schienen, sahen sich am Ende um den sicheren Sieg betrogen.
Dabei begann alles nach Plan für die Hausherren. Nach einer Viertelstunde des Abtastens zündete Darmstadt den Turbo: Skarke (24.), nach Vorlage von Daghim, eröffnete den Torreigen. Nur fünf Minuten später erhöhte erneut Skarke (29.), diesmal auf Zuspiel von Marseiler. Als dann auch noch Lidberg (34.) nach Daghim-Pass traf, schien die Partie bereits zur Halbzeit entschieden. Doch ein Lebenszeichen von Elversberg durch Özcan (43.), vorbereitet von Gürleyen, ließ die Gäste noch hoffen. Nach der Pause schien Darmstadt den Deckel draufzumachen: Skarke (54.) mit seinem dritten Treffer und Lidberg (56.) nach Gruda-Vorlage schraubten das Ergebnis auf 5:1. Wer zu diesem Zeitpunkt dachte, das Spiel sei gelaufen, irrte gewaltig.
Was dann folgte, war ein regelrechter Sturmlauf der Elversberger, der die Darmstädter Defensive in ihre Einzelteile zerlegte. Undav (61.) leitete die Aufholjagd ein, bevor Asllani (65., 68., 74.) mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von nur neun Minuten das schier Unmögliche möglich machte und den Ausgleich zum 5:5 besorgte. Die Lilien, die mit 54 Zweikämpfen doppelt so viele bestritten wie Elversberg (25), schienen plötzlich völlig von der Rolle und so endete eine Partie, die wohl in die Geschichtsbücher der VDFB eingehen wird, mit einem sensationellen 6:6. Trainer FlashArt sprach von „Glück auf Seiten von Elversberg“, und angesichts der Darmstädter Überlegenheit bei den Schüssen (12:10) und dem Ballbesitz (43% zu 57%) mag er damit nicht ganz unrecht haben.



































