2. Liga · 21. Spieltag
01.07.2026- 50'SeskoVorlage: Hartel
- 3'AtikVorlage: Beste
- 12'DemirovicVorlage: Kramaric
- 26'DemirovicVorlage: Touré
- 54'Eigentor
- 60'KramaricVorlage: Demirovic
- 65'KramaricVorlage: Prömel
- 70'KramaricVorlage: Demirovic
- 10'Capaldo
- 50'Bisseck
- 60'Sallai
Ulm demontiert Kiel: Ein Schützenfest, das die Störche zerlegte!
Was für ein Spektakel, was für eine Demonstration der Stärke! Der SSV Ulm 1846 rollte am 21. Spieltag der 2. Liga wie ein unaufhaltsamer Tsunami über Holstein Kiel hinweg und hinterließ ein Trümmerfeld. Mit einem unfassbaren 1:7 (0:3) fegten die Spatzen die Störche aus dem eigenen Nest und untermauerten ihre Aufstiegsambitionen auf beeindruckende Weise. Die Ulmer, die mit 54% Ballbesitz und einer Passgenauigkeit von 94% das Spielgeschehen klar dominierten, ließen von Beginn an keine Zweifel aufkommen, wer Herr im Hause war.
Schon nach drei Minuten zappelte der Ball im Netz: Atik vollendete nach Vorarbeit von Beste zur frühen Führung. Kiel, sichtlich geschockt, fand kein Mittel gegen das aggressive Pressing der Gäste. Nur neun Minuten später erhöhte Demirovic nach Kramaric-Zuspiel auf 0:2 (12.). Und als derselbe Demirovic in der 26. Minute, diesmal bedient von Touré, zum 0:3 einschoss, war die Partie praktisch entschieden. Die Ulmer, mit beeindruckenden 3,7 erwarteten Toren (xG) gegenüber Kiels mickrigen 0,9, spielten sich in einen Rausch, während die Kieler mit drei Gelben Karten ihre Frustration kaum verbergen konnten.
Nach der Pause keimte kurz Hoffnung bei den Hausherren auf, als Sesko in der 50. Minute nach Hartel-Vorlage zum 1:3 verkürzte. Vier Minuten später schien ein Eigentor der Ulmer den Störchen sogar noch mehr Auftrieb zu geben – doch das war nur ein kurzes Aufflackern. Die Antwort des SSV kam prompt und vernichtend. Ein entfesselter Kramaric übernahm das Kommando: Zuerst traf er in der 60. Minute zum 1:4 nach Demirovic-Assist, dann legte er nur fünf Minuten später das 1:5 nach Prömel-Vorlage nach. Als wäre das nicht genug, krönte Kramaric seine Gala-Vorstellung in der 70. Minute mit seinem dritten Treffer zum 1:6, erneut vorbereitet von Demirovic. Ein weiteres Eigentor der Ulmer in der 70. Minute setzte dem Debakel aus Kieler Sicht die Krone auf und besiegelte den 1:7-Endstand.
Die Ulmer feierten einen Kantersieg, der in dieser Deutlichkeit wohl nur die kühnsten Optimisten erwartet hatten. Kiel hingegen muss die Scherben aufsammeln und sich fragen, wie man eine solche Demontage im eigenen Stadion zulassen konnte. Ein Tag zum Vergessen für die Störche, ein Tag für die Geschichtsbücher des SSV Ulm 1846!






















