2. Liga · 9. Spieltag
04.03.2014Torschützen
Keine Tore
- Gerber 1
- Pogrebnyak 1
Spielbericht
Auch gegen Pauli steht die Abwehr






Bereits nach 9 Minuten hatte St.Pauli die Riesenchance auf 1:0 zu stellen. Und wer jetzt denkt, es war eine gut rausgespielte Aktion - Fehlanzeige. Pauli holte einen Eckball raus, bei mir Standbild. Ich dachte das Spiel sei abgebrochen und ging auf den Desktop. Anscheinend lief beim Gegner alles normal, und bei mir gings dann weiter, als der Gegner die Ecke schoss. Ich war gemütlich auf dem Desktop und hörte, dass der Reporter auf einmal sagte: Er faustet ihn aus der Gefahrenzone. Ich ging wieder ins Spiel und hatte den Ball auf einmal an der Mittellinie. Sowas hab ich auch noch nicht erlebt. Gut, dass der Torhüter die Ecke wohl abfing, sonst hätte ich abgebrochen (hab nicht damit gerechnet, dass es beim Gegner normal lief), und das hätte dann wohl für Diskussionen gesorgt.
Stattdessen lief das Spiel weiter bei 0:0 und plätscherte vor sich hin. Die Testspiele gegen Pauli waren allesamt knapp, und Pauli hat sie alle 1:0 gewonnen. Das war allerdings vor der Pause von Coach Boller. Aber es lief wie immer. 35 Minuten war ausser der Ecke nichts los. In der 35. sorgte dann Gerber für das erste Lebenszeichen der Schanzer. Er schoss einen schönen Distanzschuss ganz knapp über das Tor. Trainer Senf hatte ihn schon dringesehen.
Dann passierte wieder 10 Minuten garnichts, bis Glauber, der eigentlich nur eine Ecke holen wollte, sich draussen durchsetzte, und plötzlich alleine vorm Keeper stand. Pogrebnyak wäre frei und anspielbar gewesen. Da er nur eine Ecke wollte, war er aber zu überrascht und lief in den Keeper.
Den Abschlag konnte Borja abfangen, spielte einen hohen Steilpass auf Pogrebnyak. Dieser nahm den Ball schlecht an, und schoss diesen, um ihn nicht am Gegenspieler zu verlieren, aus ca. 30 Metern direkt aufs Tor.
Der Ball war ein wahres Geschoss und schlug genau unhaltbar im Winkel ein!
Zur Halbzeit muss man sagen, Ingolstadt leicht besser, allerdings gab es kaum Chancen, also muss man das Ergebnis als Glücklich bezeichnen.
Die zweite Halbzeit begann mit einem unfassbaren Aussetzer von Stuff. Der Innenverteidiger lief aussen den Gegner ab, hatte deutlichen Vorsprung, und fällt plötzlich aus heiterem Himmel hin. Soetwas hab ich noch nie gesehen gehabt. Der braune Aussenspieler brachte den Ball rein auf Ramos, doch dieser scheiterte mit seinem Flachschuss an Yelldell.
Auch die folgende Ecke hatte es in sich. Demichelis setzte sich durch und köpfte den Ball an die Latte. Die Szene war eine Kopie des Lattenkopfballs von Bas Dost gegen Stuttgart - nur dass diesmal die Ingolstädter das Glück auf ihrer Seite hatten.
In der 72. Minute war es dann Gerber, der zum 0:2 traf. Nach einer klasse Vorarbeit von Ilsö schoss er zunächst den Torhüter an, sprang aber dann höher als alle anderen und köpfte den Ball ins verweiste Tor.
In der 88. Minute hatte Stuff dann wieder so einen Aussetzer wie schon zuvor. Compper konnte dann noch den Gegner foulen. Naki schoss den Freistoß aber deutlich am Tor vorbei, und so konnte Ingolstadt ein spiel gewinnen, das man zwar dominierte, aber im Endeffekt auch hätte Remis spielen können.
Trainer Boller: Wir sind heute aufgrund unserer Momentanen Situation total im Trainingsrückstand und das sah man auch auf dem Platz. Wir haben kaum was zustande bekommen, was aber auch an der guten Defensive der Ingolstädter lag. Insgesamt geht der SIeg für Ingolstadt in Ordnung.
Trainer Senf: In der letzten Saison hab ich so oft gehört, Pech gleicht sich in der Saison aus. Ich hatte nichts davon gemerkt. Diese Saison scheinen wir endlich auch mal wieder spiele zu gewinnen, die ausgeglichen laufen. Ich freu mich auch über dreckige Siege meiner Manschaft
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