Regionalliga · 8. Spieltag
09.02.2015
Club
7 : 0
Koblenz
Bluepower 09.02. david3388gm
27.000 Zuschauer
Torschützen
Club
  • Schuster 1
  • Glas 1
  • Saenko 2
  • Ginczek 3
Koblenz
Keine Tore
Spielbericht
 

8. Spieltag Regio

Nürnberg mit Kantersieg

 

Am 8. Spieltag der Regio standen sich Nürnberg und Koblenz gegenüber. Beide Mannschaften haben einen attraktiven Fussballstil und die Fans konnten sich so auf ein schönes Fussballspiel freuen. Jedoch wurden die mitgereisten Koblenzfans schnell in eine nicht so schöne Stimmung versetzt, als das Spiel schon schnell entschieden wurde durch konzentierte Nürnberger.


Wie bei dem Spiel gegen Schalke hatte es erneut keine 2 Minuten gebraucht für das erte Tor von Nürnberg. Diesmal wurde Ginczek mit einem Doppelpass von Demel wunderbar in Szene gesetzt und Ginczek ließ gleich drei Gegenspieler wie Schüler aussehen. Der dann noch herauseilende Keeper konnte den frühen Rückstand auch nicht verhindern. Doch es sollte noch schlimmer kommen für die Fans von Koblenz. Denn bereits in der 7. Minute war es Schuster, der einen abgefälschten Schuss von Saenko, welchen Zimmermann noch parrieren konnte, abstaubte und zum 2:0 für die Hausherren erhöhte. Die Nürnberger Fans waren aus dem Häuschen und feierten jetzt schon den Sieg. Doch Trainer Bandowski wollte davon nichts hören und trieb seine Mannschaft weiter an. Die veränderte Taktik schien erfolg zu haben und Ginczek schloss eine verunglückte Kopfballrückgabe von Koblenz mit dem 3:0 ab. Bis zur Halbzeit war es nun nur noch Koblenz die versuchten den Anschlusstreffer zu markieren und allen voran war es Farfan, welcher immer wieder für Gefahr sorgte. Glücklicherweise war es aber nicht sein Tag in der erten Halbzeit und somit verpufften viele Aktionen bereits weit vor dem Strafraum der Nürnberger.


In der Halbzeit wurde für die Fans Würsten und Getänke gesponsort und die Mannschaften machten sich innerlich heiß auf die zweite Halbzeit. Die war weiterhin spannend, denn das Ergebnis sagte nicht viel über das spiel aus. Koblenz war gleichwertig und spielte mit Nürnberg mit. Jedoch waren die nürnberger Spieler heute immer einen schritt schneller am Ball und konnten so gefährliche situation frühzeitig entschärfen. In der 66. Minute dann das beste Beispiel. Koblenz mit einem Angriff, welcher gut vorgetragen wurde, doch dann der entscheidene Pass landet bei Demel, und somit wird der Konter eingeleitet. Demel spielt zu Boateng, doch der von zwei Gegenspielern bewacht kann den Ball nur tropfen lassen. Dann war die Situation schon fast geklärt als ein Koblenzer Spieler den Ball an die Hacke von Demel spielt und der den Ball dann weiter zu Ginczek. Ihm gelang heute alle und so verwandelte er diese Chance zum 4:0 für Nürnberg. Doch nun schien es so, als ob Koblenz ein wenig die Kraft ausging. Sei es kondeitionell oder psyisch. Denn von nun an spielte nur noch Nürnberg. Die Spieler hatten nun endlich verstanden, dass sie auf den erten Tabellenplatz klettern könnten, wenn sie hier heute gewinnen. Dies beflügelte sie und sie spielten Koblenz an die Wand. Eine traumhafte Kombination über 6 Stationen vollendete Glas dann zum 5:0. Wir schrieben die 83. Minute. Doch wer glaubte, dass wäre es gewesen der lag falsch, denn wer bis zum Schluss geblieben war erlebte noch Slapstick vom aller Feinsten. In der 90. Minute klärte Koblenz den Ball, doch erneut stand ein Nürnberger im Weg, fälschte ihn ab und Ginczek bekam den Ball im Abseits zugespielt. Dieser lief Richtung Tor und sah den mitgelaufenen Saenko, welcher dann das 6:0 machte. Doch die 90. minute war noch nicht vorbei. Nürberg bekam kurz vor Abpiff noch einen Freistoss aus halbrechter Position aus ca. 20 Metern zugesprochen. Saenko lief an, donnerte den Ball jedoch so schlecht in die Mauer, dass der Ball erst durch einen Rücken einens Abwehspielers aufs Tor kam, wo Zimmermann so überrascht war, dass er den Ball durch die Beine bekam und das Tor zum 7:0 erst Wertigkeit bekam. Am Ende bleibt zu sagen, dass Koblenz durch die beiden Gegentore am Anfang sehr unter Druck geriet und es sicher hätte sonst anders ausgehen können.



Trainerstimmen:

Bandowski: "Wir haben heute sehr viel Dusel bei einigen Toren gehabt und so ein Tor wie von Saenko in der letzten Minute habe ich als Trainer noch nie gesehen! Manchmal gehört eben auch ein wenig Glück dazu. Jedoch freue ich mich sehr, dass das Team meine Vorstellungen super umsetzt und sich somit auf Platz 1 in der Regio katapultiert hat. Wir müssen aber noch hart arbeiten, damit wir konstant bleiben können."


Richter: " Das war das schlechteste Spiel meiner Mannschaft, dass ich je gesehen habe!"


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