Oberliga Nord · 26. Spieltag
26.08.2007Torschützen
- Zinnow 1
- Galuschka 1
TuRu - Tembo 1
Spielbericht
Mit dem Pabst in der Tasche
Die zuletzt wenig vom Glück begünstigte TuRu aus Düsseldorf gab sich heute im altehrwürdigen Georg-Melches-Stadion die Ehre. Und zu Beginn des Spiels sah es ganz so aus, als würde sich der Fußballgott heute an die "kleinen" Düsseldorfer erinnern, denn bereits der 1.Vorstoß der Gäste in des Gegners Hälfte nach einer Minute und 15 Sekunden führte direkt zur Führung. Tembo nahm selbiges hinter der Mittellinie auf und steuerte unaufhaltsam Richtung Strafgrenze. Aus 18m zog er ab und traf unhaltbar in den Winkel. Ein Paukenschlag! Die Gastgeber, zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht auf dem Platz, fanden auch danach nicht ins Spiel. Es waren immer wieder die Gäste aus der Landeshauptstadt, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. So kamen sie auch zu guten Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Die beste vergab Lesniak, der einen Freistoß an die Latte hämmerte.
Wie aus dem sprichwörtlich heiteren Himmel fiel auf der anderen Seite der schmeichelhafte Ausgleich, als ein schnell vorgetragener Konter der sonst in der Defensive gebundenen Rot-Weißen erfolgreich abgeschlossen wurde. Zinnow hatte in der 28. Minute keine Mühe, nach schönem Zuspiel den Ball im leeren Tor unterzubringen.
Auch nach der Pause das gleiche Bild. Die Gäste mit 58% Ballbesitz nicht nur optisch überlegen, allerdings verfehlte die Mehrzahl ihrer Schussversuche (10 von 12) das Essener Gehäuse um Längen. So kam es, wie es kommen musste: Einen wiederum zügig vorgetragenen Angriff vollendete Galluschka in der 68.Minute zum 2:1. Dass dies der Endstand blieb, ist einzig dem Fußballgott zuverdanken, der sich längst von den Düsseldorfern wieder abgewendet hatte. Ein weiterer Lattentreffer in der Schlussphase der Gäste brachte Gästetrainer Rodenstein schier zur Verzweiflung.
Essens Trainer Pabst konnte sich nach dem Spiel zwar über die drei Punkte freuen, das Spiel seiner Mannschaft gab aber wenig Anlass zur Euphorie:
"Mir tut es für Bernd schon ein wenig leid, hier die drei Punkte geklaut zu haben. Fußball kann so ungerecht sein! Aber in unserer prekären Lage müssen wir auch diese Punkte mitnehmen. Mit dem Spiel meiner Jungs kann ich natürlich in keinster Weise einverstanden sein. Wir haben heute so ziemlich alles vermissen lassen, was uns sonst auszeichnet. So dürfen und werden wir uns nicht noch einmal präsentieren. Ach ja, grüßen Sie bitte meinen Kölner Trainerkollegen von mir ganz herzlich!"
Die zuletzt wenig vom Glück begünstigte TuRu aus Düsseldorf gab sich heute im altehrwürdigen Georg-Melches-Stadion die Ehre. Und zu Beginn des Spiels sah es ganz so aus, als würde sich der Fußballgott heute an die "kleinen" Düsseldorfer erinnern, denn bereits der 1.Vorstoß der Gäste in des Gegners Hälfte nach einer Minute und 15 Sekunden führte direkt zur Führung. Tembo nahm selbiges hinter der Mittellinie auf und steuerte unaufhaltsam Richtung Strafgrenze. Aus 18m zog er ab und traf unhaltbar in den Winkel. Ein Paukenschlag! Die Gastgeber, zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht auf dem Platz, fanden auch danach nicht ins Spiel. Es waren immer wieder die Gäste aus der Landeshauptstadt, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. So kamen sie auch zu guten Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Die beste vergab Lesniak, der einen Freistoß an die Latte hämmerte.
Wie aus dem sprichwörtlich heiteren Himmel fiel auf der anderen Seite der schmeichelhafte Ausgleich, als ein schnell vorgetragener Konter der sonst in der Defensive gebundenen Rot-Weißen erfolgreich abgeschlossen wurde. Zinnow hatte in der 28. Minute keine Mühe, nach schönem Zuspiel den Ball im leeren Tor unterzubringen.
Auch nach der Pause das gleiche Bild. Die Gäste mit 58% Ballbesitz nicht nur optisch überlegen, allerdings verfehlte die Mehrzahl ihrer Schussversuche (10 von 12) das Essener Gehäuse um Längen. So kam es, wie es kommen musste: Einen wiederum zügig vorgetragenen Angriff vollendete Galluschka in der 68.Minute zum 2:1. Dass dies der Endstand blieb, ist einzig dem Fußballgott zuverdanken, der sich längst von den Düsseldorfern wieder abgewendet hatte. Ein weiterer Lattentreffer in der Schlussphase der Gäste brachte Gästetrainer Rodenstein schier zur Verzweiflung.
Essens Trainer Pabst konnte sich nach dem Spiel zwar über die drei Punkte freuen, das Spiel seiner Mannschaft gab aber wenig Anlass zur Euphorie:
"Mir tut es für Bernd schon ein wenig leid, hier die drei Punkte geklaut zu haben. Fußball kann so ungerecht sein! Aber in unserer prekären Lage müssen wir auch diese Punkte mitnehmen. Mit dem Spiel meiner Jungs kann ich natürlich in keinster Weise einverstanden sein. Wir haben heute so ziemlich alles vermissen lassen, was uns sonst auszeichnet. So dürfen und werden wir uns nicht noch einmal präsentieren. Ach ja, grüßen Sie bitte meinen Kölner Trainerkollegen von mir ganz herzlich!"
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