Oberliga Nord · 15. Spieltag
06.05.2008Torschützen
Keine Tore
- Zinnow 1
Spielbericht
War das der Befreiungsschlag?
Sicher, der 2.Saisonsieg für die Rot-Weißen aus Essen war längst überfällig, aber sollte er nun tatsächlich beim Tabellenzweiten aus dem Erzgebirge eingefahren werden? Klare Antwort: Ja! Wo sonst, wenn nicht in Aue?
Aber der Reihe nach, das Spiel begann wie viele Spiele mit RWE-Beteiligung zuvor auch schon. Langsames Abtasten auf beiden Seiten, dann erste zaghafte Versuche der Gäste, sich dem gegnerischen Strafraum zu nähern. Dies gelang in der 25.Minute durchaus vielversprechend, als Neueinkauf Guerrero plötzlich völlig frei vor dem Auer Tor auftauchte, sein Schuss allerdings wie zu besten Kölner Zeiten vom Torwart pariert werden konnte. Aber selbst bei der anschließenden Ecke musste Braun nochmal sein Können aufbieten, um das 0:1 zu verhindern.
Danach war es aber auch schon vorbei mit der Essener Angriffslust. Die Gastgeber mit bisher 19 erzielten Treffern zweitbestes Offensivteam der Oberliga Nord besannen sich nun langsam auf ihre Stärken und kontrollierten von nun das Spiel, ohne aber dabei anfangs zu hochkarätigen Möglichkeiten zu kommen. Als RWE-Coach Pabst bereits den einen Punkt in der Tabelle einzuordnen versuchte, machten ihm seine Jungs diese Rechnung noch zunichte. Siebert schickte Zinnow mit einem gelungenen Pass in die Tiefe mit besten Wünschen auf die Reise, der tatsächlich zur Verwunderung seines Trainers die Kugel im Netz unterzubringen vermochte. 0:1! "Was nun?", grübelte Trainer Pabst kurz, um sich dann doch für die Absicherung des Ergebnisses zu entscheiden. Aue-Trainer Merl stellte sein Team sofort um und entfachte nun einen wahren Sturmlauf in Richtung RWE-Gehäuse. Essen, nun tief in die eigene Hälfte gedrängt, konnte die Bälle nur noch hinten raus schlagen und mit viel, sehr viel Glück den Vorsprung über die Ziellinie retten. Dieses Ergebnis sollte den Essenern neuen Mut im Abstiegskampf geben und die Sachsen nicht allzu sehr aus der Bahn werfen.
Trainer Merl (Aue) nach dem Spiel:
"Es musste ja irgendwann passieren. Ich bin nicht enttäuscht, denn ich nehme auch aus diesem spiel mit, das ich evtl mal die taktik überdenken sollte. Alles Gute an Meinen trainerkollegen und gute Nacht."
Trainer Pabst (Essen):
"Ich denke, man hat heute gesehen, dass meine Mannschaft nocht lebt und sich nicht kampflos ihrem Schicksal ergeben will. Dass es hier drei Punkte gworden sind, ist sicher ein bisschen glücklich, aber diesbezüglich wurden wir ja bisher nicht so sehr verwöhnt. Wir werden nun konzentriert weiter arbeiten, denn nur, wenn wir auch im 6-Punkte-Spiel gegen Erkenschwick bestehen, war dieser Sieg hier etwas wert."
Sicher, der 2.Saisonsieg für die Rot-Weißen aus Essen war längst überfällig, aber sollte er nun tatsächlich beim Tabellenzweiten aus dem Erzgebirge eingefahren werden? Klare Antwort: Ja! Wo sonst, wenn nicht in Aue?
Aber der Reihe nach, das Spiel begann wie viele Spiele mit RWE-Beteiligung zuvor auch schon. Langsames Abtasten auf beiden Seiten, dann erste zaghafte Versuche der Gäste, sich dem gegnerischen Strafraum zu nähern. Dies gelang in der 25.Minute durchaus vielversprechend, als Neueinkauf Guerrero plötzlich völlig frei vor dem Auer Tor auftauchte, sein Schuss allerdings wie zu besten Kölner Zeiten vom Torwart pariert werden konnte. Aber selbst bei der anschließenden Ecke musste Braun nochmal sein Können aufbieten, um das 0:1 zu verhindern.
Danach war es aber auch schon vorbei mit der Essener Angriffslust. Die Gastgeber mit bisher 19 erzielten Treffern zweitbestes Offensivteam der Oberliga Nord besannen sich nun langsam auf ihre Stärken und kontrollierten von nun das Spiel, ohne aber dabei anfangs zu hochkarätigen Möglichkeiten zu kommen. Als RWE-Coach Pabst bereits den einen Punkt in der Tabelle einzuordnen versuchte, machten ihm seine Jungs diese Rechnung noch zunichte. Siebert schickte Zinnow mit einem gelungenen Pass in die Tiefe mit besten Wünschen auf die Reise, der tatsächlich zur Verwunderung seines Trainers die Kugel im Netz unterzubringen vermochte. 0:1! "Was nun?", grübelte Trainer Pabst kurz, um sich dann doch für die Absicherung des Ergebnisses zu entscheiden. Aue-Trainer Merl stellte sein Team sofort um und entfachte nun einen wahren Sturmlauf in Richtung RWE-Gehäuse. Essen, nun tief in die eigene Hälfte gedrängt, konnte die Bälle nur noch hinten raus schlagen und mit viel, sehr viel Glück den Vorsprung über die Ziellinie retten. Dieses Ergebnis sollte den Essenern neuen Mut im Abstiegskampf geben und die Sachsen nicht allzu sehr aus der Bahn werfen.
Trainer Merl (Aue) nach dem Spiel:
"Es musste ja irgendwann passieren. Ich bin nicht enttäuscht, denn ich nehme auch aus diesem spiel mit, das ich evtl mal die taktik überdenken sollte. Alles Gute an Meinen trainerkollegen und gute Nacht."
Trainer Pabst (Essen):
"Ich denke, man hat heute gesehen, dass meine Mannschaft nocht lebt und sich nicht kampflos ihrem Schicksal ergeben will. Dass es hier drei Punkte gworden sind, ist sicher ein bisschen glücklich, aber diesbezüglich wurden wir ja bisher nicht so sehr verwöhnt. Wir werden nun konzentriert weiter arbeiten, denn nur, wenn wir auch im 6-Punkte-Spiel gegen Erkenschwick bestehen, war dieser Sieg hier etwas wert."
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