Von Fußballentwicklungsländern, weiten Anreisen und brandheißen Derbys
14.05.2010 · 14 Beiträge
CSchuelling
14.05.2010 · 18:07
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Weiß eigentlich jemand wieviel Clubs es bisher in die Ligen des VDFB geschafft haben? Oder kennt jemand die größte Entfernung, die die Fans der Mannschaften bisher zurücklegen mussten? Was ist mit heißen Derbys? Wer kann den zu Fuß zum Derby laufen?
Diese Fragen wollen wir euch im Laufe des kommenden Berichts beantworten.
Jedes Bundesland vertreten
Vorab: 125 verschiedene Clubs haben bisher die Ligen des VDFB gefüllt haben. Zählen wir noch die fünf Amateurvertretungen von Bayern, 1860, dem VfB Stuttgart, Werder Bremen und Borussia Dortmund hinzu, spielten bisher 129 verschiedene Mannschaften im Bereich des VDFB.
Doch woher kamen die? Okay bei Dortmund, Hamburg oder München ist es einfach, aber wer kennt schon Durlach, Heidenheim oder Schönberg und kann das Problemlos auf der Karte verorten?
Wir glauben niemand, von daher wollen wir mal ein wenig Licht ins Dunkle bringen.
Wie eigentlich nicht anders zu erwarten: Nordrhein-Westfalen ist größter Vereinssteller. Allein 26 Vereine (21 % aller) kommen aus dem tiefen Westen der Republik. Neben den großen Clubs wie Schalke 04, Borussia Dortmund oder dem 1.FC Köln finden sich darunter auch vergessene Traditionsvereine wie die SG Wattenscheid 09, ETB SW Essen oder auch RW Essen. Dazu kommen auch aus NRW absolute Exoten. Da wären vor allem Vereine aus Westfalen zu nennen wie der FC Eintracht Rheine und die Sportfreunde Lotte oder auch TuRu Düsseldorf aus dem Rheinland. Auch aktuell ist die Anzahl der westdeutschen Clubs groß: 19 Stück finden wir noch in den fünf aktiven Ligen des VDFB.
Und noch fehlen aus NRW ein paar gute Clubs und wer weiß, vielleicht sehen wir 2011 Vereine wie den SC Wiedenbrück 2000, den Bonner SC oder Westfalia Herne erstmals im VDFB.
Das Land der Dorfvereine ist ganz klar Baden-Württemberg. 17 große und kleine Vereine schickt(e) das "Ländle" in den Ring um die Meisterschaftsehren. Jeder kennt den VfB Stuttgart, den Karlsruher SC oder Waldhof Mannheim und natürlich den ersten VDFB-Meister, den SSV Ulm 1846, aber dazu gesellen sich noch viele kleine Dorfvereine, die teilweise nur ein Jahr dabei waren.
Vereine wie der 1.FC Normannia Gmünd, die SG Sonnenhof Großaspach oder der ASV Durlach 1902 bereicherten immer wieder das Bild des VDFB. Leider gingen einige Vereine auch sofort wieder, aber noch sind 14 Vereine aus BaWü vertreten.
Und Clubs wie die TSG 1899 Hoffenheim und der FC Nöttingen scharren mit den Hufen, um wieder oder erstmals die Farben des Landes Baden-Württemberg zu vertreten.
Geht man von der Verbandsstruktur aus, ist der bayrische Fußballverband der größte Steller. Denn immer 17 Clubs kommen aus dem Bundesland Bayern und damit aus dem Verbandsgebiet. Jeder kennt den FC Bayern, die Sechzger, die Glubberer oder auch die Greuther aus Fürth. Dazu gesellen sich etablierte Namen wie der FC Ingolstadt, der FC Augsburg oder Wacker Burghausen.
Aber auch die Bayern haben einige Provinznester, die sich schon mal im VDFB-Fußball probiert haben. Zu nennen wären die SpVgg Ansbach 09 aus Mittelfranken oder der Nachbar vom 1.SC Feucht. Die Bayern sind in einer glücklichen Position: immerhin zehn ihrer bisher 16 Clubs stehen noch beim VDFB in den Ligalisten und abgestiegene Vereine wie Wacker Burghausen oder der FC Augsburg scharren mit den Hufen, um wieder unter die besten 90 CLubs zu kommen. Auch Außenseiter wie die SpVgg Weiden oder der FC Memmingen sind in aussichtsreicher Position mittelfristig in den VDFB zu rutschen.
Gehen wir von den "Fußballindustrieländern" nun zu denen, die man getrost als Entwicklungsland bezeichnen kann.
Ganz oben auf der Liste steht dort natürlich Bremen. Der kleinste Stadtstaat tritt mit nur einem Verein an, auch wenn dieser immer dazu gehört. Der SV Werder hält die Farben des Landes Bremen aufrecht, mal erfolgreich, mal weniger.
Aber sonst? Nun ja, wie schon gesagt, unter 661.866 Einwohnern der freien Hansestadt Bremen finden sich wohl nicht genügend Fußballer für höhere Aufgaben. Doch obacht: mit dem FC Oberneuland und dem Bremer SV gibt es potentielle Kandidaten. Allerdings dürften es beide Vereine schwer haben, die Kriterien zu erfüllen.
Ebenfalls fußballerische Entwicklungsländer sind Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Beide Länder brachten gerade mal zwei Clubs in den VDFB ein und nur MeckPom konnte beide auch drin halten. Der FC Schönberg 95, Hansa Rostock und Energie Cottbus sind die Vertreter aus diesen beiden Bundesländern. Bleibt noch der SV Babelsberg aus Brandenburg, der derzeit nicht vertreten ist. Ansonsten hat es kein Vertreter dieser Bundesländer geschafft in den VDFB zu kommen.
Die Strukturschwäche der Region macht also auch vor dem VDFB nicht halt und nur wenige Vertreter aus diesen Ländern dürften für den VDFB in Frage kommen. Einzig die TSG Neustrelitz und der Brandenburg SC Süd 05 dürften kleine und minimalste Chancen haben, ihre Bundesländer zu vertreten.
Abschließend die Anzahl der Mannschaften je Bundesland (in Klammern noch vertreten)
1. Nordrhein-Westfalen 26 (19)
2. Baden-Württemberg 17 (14)
3. Bayern 17 (11)
4. Niedersachsen 10 (6)
5. Rheinland-Pfalz 9 (6)
5. Hessen 9 (7)
7. Sachsen 8 (6)
8. Hamburg 5 (3)
8. Berlin 5 (4)
10. Saarland 4 (3)
11. Schleswig-Holstein 3 (3)
11. Sachsen-Anhalt 3 (2)
11. Thüringen 3 (3)
14. Brandenburg 2 (1)
15. Mecklenburg-Vorpommern 2 (2)
16. Bremen 1 (1)
Anreisen in die Ferne
Doch woher kamen die? Okay bei Dortmund, Hamburg oder München ist es einfach, aber wer kennt schon Durlach, Heidenheim oder Schönberg und kann das Problemlos auf der Karte verorten?
Wir glauben niemand, von daher wollen wir mal ein wenig Licht ins Dunkle bringen.
Wie eigentlich nicht anders zu erwarten: Nordrhein-Westfalen ist größter Vereinssteller. Allein 26 Vereine (21 % aller) kommen aus dem tiefen Westen der Republik. Neben den großen Clubs wie Schalke 04, Borussia Dortmund oder dem 1.FC Köln finden sich darunter auch vergessene Traditionsvereine wie die SG Wattenscheid 09, ETB SW Essen oder auch RW Essen. Dazu kommen auch aus NRW absolute Exoten. Da wären vor allem Vereine aus Westfalen zu nennen wie der FC Eintracht Rheine und die Sportfreunde Lotte oder auch TuRu Düsseldorf aus dem Rheinland. Auch aktuell ist die Anzahl der westdeutschen Clubs groß: 19 Stück finden wir noch in den fünf aktiven Ligen des VDFB.
Und noch fehlen aus NRW ein paar gute Clubs und wer weiß, vielleicht sehen wir 2011 Vereine wie den SC Wiedenbrück 2000, den Bonner SC oder Westfalia Herne erstmals im VDFB.
Das Land der Dorfvereine ist ganz klar Baden-Württemberg. 17 große und kleine Vereine schickt(e) das "Ländle" in den Ring um die Meisterschaftsehren. Jeder kennt den VfB Stuttgart, den Karlsruher SC oder Waldhof Mannheim und natürlich den ersten VDFB-Meister, den SSV Ulm 1846, aber dazu gesellen sich noch viele kleine Dorfvereine, die teilweise nur ein Jahr dabei waren.
Vereine wie der 1.FC Normannia Gmünd, die SG Sonnenhof Großaspach oder der ASV Durlach 1902 bereicherten immer wieder das Bild des VDFB. Leider gingen einige Vereine auch sofort wieder, aber noch sind 14 Vereine aus BaWü vertreten.
Und Clubs wie die TSG 1899 Hoffenheim und der FC Nöttingen scharren mit den Hufen, um wieder oder erstmals die Farben des Landes Baden-Württemberg zu vertreten.
Geht man von der Verbandsstruktur aus, ist der bayrische Fußballverband der größte Steller. Denn immer 17 Clubs kommen aus dem Bundesland Bayern und damit aus dem Verbandsgebiet. Jeder kennt den FC Bayern, die Sechzger, die Glubberer oder auch die Greuther aus Fürth. Dazu gesellen sich etablierte Namen wie der FC Ingolstadt, der FC Augsburg oder Wacker Burghausen.
Aber auch die Bayern haben einige Provinznester, die sich schon mal im VDFB-Fußball probiert haben. Zu nennen wären die SpVgg Ansbach 09 aus Mittelfranken oder der Nachbar vom 1.SC Feucht. Die Bayern sind in einer glücklichen Position: immerhin zehn ihrer bisher 16 Clubs stehen noch beim VDFB in den Ligalisten und abgestiegene Vereine wie Wacker Burghausen oder der FC Augsburg scharren mit den Hufen, um wieder unter die besten 90 CLubs zu kommen. Auch Außenseiter wie die SpVgg Weiden oder der FC Memmingen sind in aussichtsreicher Position mittelfristig in den VDFB zu rutschen.
Gehen wir von den "Fußballindustrieländern" nun zu denen, die man getrost als Entwicklungsland bezeichnen kann.
Ganz oben auf der Liste steht dort natürlich Bremen. Der kleinste Stadtstaat tritt mit nur einem Verein an, auch wenn dieser immer dazu gehört. Der SV Werder hält die Farben des Landes Bremen aufrecht, mal erfolgreich, mal weniger.
Aber sonst? Nun ja, wie schon gesagt, unter 661.866 Einwohnern der freien Hansestadt Bremen finden sich wohl nicht genügend Fußballer für höhere Aufgaben. Doch obacht: mit dem FC Oberneuland und dem Bremer SV gibt es potentielle Kandidaten. Allerdings dürften es beide Vereine schwer haben, die Kriterien zu erfüllen.
Ebenfalls fußballerische Entwicklungsländer sind Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Beide Länder brachten gerade mal zwei Clubs in den VDFB ein und nur MeckPom konnte beide auch drin halten. Der FC Schönberg 95, Hansa Rostock und Energie Cottbus sind die Vertreter aus diesen beiden Bundesländern. Bleibt noch der SV Babelsberg aus Brandenburg, der derzeit nicht vertreten ist. Ansonsten hat es kein Vertreter dieser Bundesländer geschafft in den VDFB zu kommen.
Die Strukturschwäche der Region macht also auch vor dem VDFB nicht halt und nur wenige Vertreter aus diesen Ländern dürften für den VDFB in Frage kommen. Einzig die TSG Neustrelitz und der Brandenburg SC Süd 05 dürften kleine und minimalste Chancen haben, ihre Bundesländer zu vertreten.
Abschließend die Anzahl der Mannschaften je Bundesland (in Klammern noch vertreten)
1. Nordrhein-Westfalen 26 (19)
2. Baden-Württemberg 17 (14)
3. Bayern 17 (11)
4. Niedersachsen 10 (6)
5. Rheinland-Pfalz 9 (6)
5. Hessen 9 (7)
7. Sachsen 8 (6)
8. Hamburg 5 (3)
8. Berlin 5 (4)
10. Saarland 4 (3)
11. Schleswig-Holstein 3 (3)
11. Sachsen-Anhalt 3 (2)
11. Thüringen 3 (3)
14. Brandenburg 2 (1)
15. Mecklenburg-Vorpommern 2 (2)
16. Bremen 1 (1)
Anreisen in die Ferne
Viele Vereine muten ihren Fans weite Anreisen zu. Und bekanntlich trifft es die Vereine es aus dem Norden und aus dem Süden am Meisten, denn schließlich ist die Ost-West-Ausdehnung unsereres schönen Landes kleiner als die von Nord nach Süd. Von daher haben wir geschaut und sind direkt in Saison eins fündig geworden.
Denn die Partie zwischen dem FC Hansa Rostock und dem SC Freiburg dürfte die VDFB der Geschichte, wo die Fans am meisten Reisen mussten. Denn exakt 933km trennen die Stadien in Mecklenburg und Südbaden. Von der sprachlichen Barriere mal ganz zu schweigen, dürfte der umständliche Weg über die A20, über die Dauerbaustellen A1, A7 und A5 länger dauern als die in Google Maps angegebenen 8 Stunden und 14 Minuten.
Dagegen muten die Entfernungen von Berlin nach Freiburg (825 km) oder von Hamburg nach Unterhaching im Landkreis München (809 km) geradezu komfortabel an.
Die derzeit weitesten Entfernungen:
1. Liga: Lübeck-München 823km
2. Liga: Rostock - Homburg 817km
3. Liga: Kiel - Ingolstadt 800km
RL Nord: Aue - Neumünster 618km
RL Süd: Rostock - Unterhaching 525km
Denn die Partie zwischen dem FC Hansa Rostock und dem SC Freiburg dürfte die VDFB der Geschichte, wo die Fans am meisten Reisen mussten. Denn exakt 933km trennen die Stadien in Mecklenburg und Südbaden. Von der sprachlichen Barriere mal ganz zu schweigen, dürfte der umständliche Weg über die A20, über die Dauerbaustellen A1, A7 und A5 länger dauern als die in Google Maps angegebenen 8 Stunden und 14 Minuten.
Dagegen muten die Entfernungen von Berlin nach Freiburg (825 km) oder von Hamburg nach Unterhaching im Landkreis München (809 km) geradezu komfortabel an.
Die derzeit weitesten Entfernungen:
1. Liga: Lübeck-München 823km
2. Liga: Rostock - Homburg 817km
3. Liga: Kiel - Ingolstadt 800km
RL Nord: Aue - Neumünster 618km
RL Süd: Rostock - Unterhaching 525km
Heiße Derbys und geringe Anfahrten
Einige Fans können sich zu ihren Spielen auch über sehr geringe Anfahrten freuen. Gut, bei Duellen auf Stadtgebiet ist das kein Wunder, aber auch sonst gibt es teilweise Derbys zwischen Clubs, die nur wenige Dutzend Kilometer auseinander sind.
Als Mutter aller Derbys in Deutschland gilt das ewig junge Duell zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04, DEM Duell im Ruhrgebiet. Schließlich spielte hier einst der Kumpel gegen den Kocher, die Ruhrkohle AG gegen Hoesch, Importbier gegen gute alte Dortmunder Biertradition. Doch immerhin 36 km trennen die Stadien von Herne-West und Lüdenscheid-Nord.
Deswegen gilt in VDFB-Kreisen ein Duell zwischen Hertha BSC Berlin und Tennis Borussia Berlin als Wiege aller Derbys. In Saison zwei entstand der Mythos um dieses Derby. Vielfältige Gerüchte besagen, dass Fans beider Lager beim jeweiligen Auswärtsspiel genutzt haben, um in der Halbzeitpause ein Stück Kuchen zu genießen und das stille ÖRtchen aufzusuchen - natürlich in der eigenen Wohnung.
Dies ist auch kein Wunder, denn gerade mal 2,3km trennen Mommsen- und Olympiastadion. Lassen wir das Münchner Derby zwischen 1860 und Bayern mal außen vor (die teilen sich ja ein Stadion) dürfte dies das Spiel mit der geringsten Anreise überhaupt sein.
Da muten die 6,8km vom Uhlenkrug zum Georg Melches-Stadion in Essen und die 4,8 km vom Rudolf-Harbig-Stadion zum Heinz-Steyer-Stadion geradezu wie eine Weltreise.
Die geringste Entfernung zwischen zwei Stadion in unterschiedlichen Städten dürften die Fans im Osnabrücker Land haben. Wenn der VfL Osnabrück zum Gastspiel beim VfL Sportfreunde Lotte "reist", dann benötigen die Fans von Stadion zu Stadion vielleicht 15 Autominuten. Denn von der Osnatelarena zum Stadion am Lotter Kreuz sind es gerade mal 13,5 km.
Dazu hält dieses Derby einen weiteren Rekord: es dürfte nicht nur das kürzeste Derby zwischen zwei Städten, sondern auch zwischen zwei Bundesländern sein. Auch wenn sich Lotte und Osnabrück ein Autobahnkreuz teilen, so gehört die eigenständige Stadt Osnabrück zu Niedersachsen und Lotte gehört zum Kreis Steinfurt, der bekanntlich in Nordrhein-Westfalen liegt.
Die derzeit kürzesten Entfernungen:
1. Liga: Mainz - Frankfurt 49,1km
2. Liga: Olympiastadion Berlin - Alte Försterei Berlin 28,6km
3. Liga: Carl-Benz-Stadion Mannheim - Rhein-Necker-Stadion Mannheim 10,4km
RL Nord: Lotte - Osnabrück 13,5km
RL Süd: Heidenheim - Aalen 23,9km
Als Mutter aller Derbys in Deutschland gilt das ewig junge Duell zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04, DEM Duell im Ruhrgebiet. Schließlich spielte hier einst der Kumpel gegen den Kocher, die Ruhrkohle AG gegen Hoesch, Importbier gegen gute alte Dortmunder Biertradition. Doch immerhin 36 km trennen die Stadien von Herne-West und Lüdenscheid-Nord.
Deswegen gilt in VDFB-Kreisen ein Duell zwischen Hertha BSC Berlin und Tennis Borussia Berlin als Wiege aller Derbys. In Saison zwei entstand der Mythos um dieses Derby. Vielfältige Gerüchte besagen, dass Fans beider Lager beim jeweiligen Auswärtsspiel genutzt haben, um in der Halbzeitpause ein Stück Kuchen zu genießen und das stille ÖRtchen aufzusuchen - natürlich in der eigenen Wohnung.
Dies ist auch kein Wunder, denn gerade mal 2,3km trennen Mommsen- und Olympiastadion. Lassen wir das Münchner Derby zwischen 1860 und Bayern mal außen vor (die teilen sich ja ein Stadion) dürfte dies das Spiel mit der geringsten Anreise überhaupt sein.
Da muten die 6,8km vom Uhlenkrug zum Georg Melches-Stadion in Essen und die 4,8 km vom Rudolf-Harbig-Stadion zum Heinz-Steyer-Stadion geradezu wie eine Weltreise.
Die geringste Entfernung zwischen zwei Stadion in unterschiedlichen Städten dürften die Fans im Osnabrücker Land haben. Wenn der VfL Osnabrück zum Gastspiel beim VfL Sportfreunde Lotte "reist", dann benötigen die Fans von Stadion zu Stadion vielleicht 15 Autominuten. Denn von der Osnatelarena zum Stadion am Lotter Kreuz sind es gerade mal 13,5 km.
Dazu hält dieses Derby einen weiteren Rekord: es dürfte nicht nur das kürzeste Derby zwischen zwei Städten, sondern auch zwischen zwei Bundesländern sein. Auch wenn sich Lotte und Osnabrück ein Autobahnkreuz teilen, so gehört die eigenständige Stadt Osnabrück zu Niedersachsen und Lotte gehört zum Kreis Steinfurt, der bekanntlich in Nordrhein-Westfalen liegt.
Die derzeit kürzesten Entfernungen:
1. Liga: Mainz - Frankfurt 49,1km
2. Liga: Olympiastadion Berlin - Alte Försterei Berlin 28,6km
3. Liga: Carl-Benz-Stadion Mannheim - Rhein-Necker-Stadion Mannheim 10,4km
RL Nord: Lotte - Osnabrück 13,5km
RL Süd: Heidenheim - Aalen 23,9km
faxe964
14.05.2010 · 19:51

jirrschi
15.05.2010 · 01:30
Danke vor allem für die kleine Nachhilfe in Geometrie (oder wie das heißt). ;-) Ich wusste z.B. nicht, dass Oberneuland zu Bremen gehört. Hätte es eher im Süden vermutet.
Someg
15.05.2010 · 09:08
Du meinst bestimmt Geologie ;o) ABER erstaunlicherweise wäre bei mir Oberneuland im Osten gelandet ;-)
Sehr schöner Bericht. Ich möchte ergänzend erwähnen, dass die Fortuna (da sie im Paul-Janes Stadion spielt statt der "wie auch immer sie jetzt heißt"-Arena, wozu mir einfällt, dass der Zugangsweg nun "Arena-Straße" heißt, weil es zu aufwendig war, bei jedem Sponsor-Wechsel die Straße umzubenennen) zu ihrem Ligaspiel zur TuRu einen Weg von 4,8 Km zurück zu legen hatte (zu Fuß sogar nur 3,7 km).
Sehr schöner Bericht. Ich möchte ergänzend erwähnen, dass die Fortuna (da sie im Paul-Janes Stadion spielt statt der "wie auch immer sie jetzt heißt"-Arena, wozu mir einfällt, dass der Zugangsweg nun "Arena-Straße" heißt, weil es zu aufwendig war, bei jedem Sponsor-Wechsel die Straße umzubenennen) zu ihrem Ligaspiel zur TuRu einen Weg von 4,8 Km zurück zu legen hatte (zu Fuß sogar nur 3,7 km).
CSchuelling
15.05.2010 · 11:16
Okay ich war davon ausgegangen dass die Fortuna in der Arena spielt, sonst wäre selbstverständlich der Weg zu TuRu auch drin gewesen.
Oberneuland ist in Bremen bzw von Hamburg ausgesehen kurz davor. Wenn man mit dem Zug von HH Richtung Kohlenpott fährt, dann kommt man am "Stadion" vorbei
Oberneuland ist in Bremen bzw von Hamburg ausgesehen kurz davor. Wenn man mit dem Zug von HH Richtung Kohlenpott fährt, dann kommt man am "Stadion" vorbei
hidirkpagel
15.05.2010 · 14:14
Was ist eigentlich mit so Derbys wie rot gegen braun in Hamburg; HSV gegen Pauli? Oder blau/gelb gegen rot oder grün; Braunschweig gegen Peine oder Fallersleben? Oder die Stadt Köln gegen ihren Parkplatz aus Düsseldorf?
Sind das keine brisanten Derbys?
Sind das keine brisanten Derbys?
Senfl3
15.05.2010 · 14:28
da sind die duelle die es derzeit gibt gemeint. die ganzen teams spielen nicht in einer liga
CSchuelling
16.05.2010 · 20:36
hidirkpagel schrieb:Was ist eigentlich mit so Derbys wie rot gegen braun in Hamburg; HSV gegen Pauli? Oder blau/gelb gegen rot oder grün; Braunschweig gegen Peine oder Fallersleben? Oder die Stadt Köln gegen ihren Parkplatz aus Düsseldorf?
Sind das keine brisanten Derbys?
Natürlich sind das alles beirsante Derbies, jetzt kommt das große Aber.
Als Mutter aller Derbies gilt nun mal BVB gegen HErne-West, deswegen ist das genannt.
Die von dir genannten Derbies hab ich auch alle gegoogelt, passen aber nicht ins Anforderungsprofil.
Sie finden entweder nicht statt (K-LEv, HH-St. Pauli) oder sind einfach zuweit weg (WOB-H).
Selbst das Kölner Derby zwischen FC und Fortuna passt oben nicht hin...zuviel Entfernung
Someg
16.05.2010 · 21:49
Ich sehe als große VDFB-Derbys auch eher Someg - Karsten oder Someg - Cooljay Cool (völlig subjektive Sichtweise ;-) ).
EDIT: oder selbstverständlich Schnabel - Neo
nochmal EDIT: ich wollte damit nicht sagen, dass ich sie hier vermisse, sondern sie eher für ein eigenes Thema halte :-)
EDIT: oder selbstverständlich Schnabel - Neo
nochmal EDIT: ich wollte damit nicht sagen, dass ich sie hier vermisse, sondern sie eher für ein eigenes Thema halte :-)
CSchuelling
16.05.2010 · 21:52
Someg schrieb:Ich sehe als große VDFB-Derbys auch eher Someg - Karsten oder Someg - Cooljay Cool (völlig subjektive Sichtweise ;-) ).
EDIT: oder selbstverständlich Schnabel - Neo
nochmal EDIT: ich wollte damit nicht sagen, dass ich sie hier vermisse, sondern sie eher für ein eigenes Thema halte :-)
Dann schreib mal fein^^
Schnabel
16.05.2010 · 22:22
Someg schrieb:EDIT: oder selbstverständlich Schnabel - Neo
Gibts diese Saison (mindestens) 3x zu sehen! In Kürze bei der VDFB WM. Yeah...
In der Tat sind die ofiziellen Spiele gegen Neo immer etwas gaaaaanz besonderes für mich!
Stuttgarter Jung
21.05.2010 · 03:42
buah wat ne rechtschreibung *duck*
CSchuelling
21.05.2010 · 11:36
Stuttgarter Jung schrieb:buah wat ne rechtschreibung *duck*
hä?
jirrschi
21.05.2010 · 13:42
Vielleicht zu perfekt?
Aus dem VDFB-Forum übernommen. Bilder und Links von damals sind teils nicht mehr erreichbar.
